MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Das ist Unsinn, denn das ist nur die Marketingblase der Verkäufer, was man in jedem Geschäft sehen kann.

Ein bequemes E-Bike auf Leasing verkauft sich für die eben viel müheloser an bequeme fettleibige Kunden. ;)

... heisst aber noch lange nicht daß das MTB tot wäre. Die bequeme Fettleibigkeit ist hier das Problem.
Also solch ein Geist, der vor lauter extremer Dekadenz noch nicht mal mehr das eigene Land verteidigen will, wie man immer wieder hören muss. Das geht alles Hand in Hand.
Ach so 🙀
Schreib mal mehr, warum die ZIV, die ganzen realen Verkaufsmengen, die ganzen Statistiken und die Schilderungen hier über fehlende Bio-MTB in Läden gelogen sind. Gibt's geheime MTB-Lager in den Geschäften, ist das so eine Art Verschwörung der Fahrradindustirie? Wo sind die ganzen Bio-Biker geblieben? Warum wird überhaupt hier diskutiert, dass "man nur noch E-Biker" auf den Bergen sieht? Alles Lüge?

Trau dich! :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
E-Motoren sind schwer, Akkus auch und Volumniös obendrein.
Ja, sonst hätte ich mir auch nicht noch ein MTB gekauft.

Für ein zweites E-MTB müssten die schon deutlich unter 20kg kommen.

Der zweite und ebenfalls gewichtige Punkt: Das Narrativ der MTB-Szene insgesamt.
- da gibt es doch quasi nur noch "Shredden". Egal ob sich jemand als XC-ler versteht (die werden sowieso schräg angesehen) oder als Enduro oder Trail-Fahrer. Normale Waldwege? Absolut nicht würdig, unter die Stollen genommen zu werden. Uphill? Boah nee, wo ist der nächste Lift, ein Trailpark oder der Truck mit Ladefläche? Strecke machen mit dem MTB bzw. Touren fahren...? Kommt auch bei euch seltenst in euren Berichten vor und selbst in Tests von XC-Bikes geht's nur um Downhill-Fähigkeiten, möglichst super-duper progressiven Lenkwinkel etc. Sprich - ihr lässt selbst MTB-affine, aber bewusst nicht shredden wollende Leser achzelzuckend bzw. Haare raufend zurück.

Dabei wären XC-Bikes die besseren Gravelbikes für europäische Verhältnisse. Dieser Bereich - d.h. das tatsächliche "Fahren" und "Pedalieren" und das Touren abseits von Foto-Stories von Enduro-Pärchen, die hochalpine Single-Trails runter und ihre Bikes auf Schultern hochtragen - das kommt in der MTB-Szene (Nutzer, Youtube, Magazine, Foren) quasi kaum vor. Und wenn, dann als Gravel- oder Bikepacking-Content von anderen Quellen und Autoren.

Logisch, dass reine MTB's nicht nur seit es Gravelbikes gibt, in der Breite das Nachsehen haben und dass der ganze Rest aus unterschiedlichen Gründen auf die Motor-Unterstützung setzt.
Das war vor >20 Jahren schon so, also nichts Neues. Shredden ist auch eher so'n Wort aus den 90ern. :P
Ich hab mich 2006 zum ersten Mal auf den Weg nach Whistler gemacht. Aus Gründen.

Und trotzdem kann doch jeder sein Ding machen. Natürlich radel ich mit meiner Frau auch mal an den See, das muss aber nicht in die Zeitung.

Und es wird aber doch gerade festgestellt, das ein Gravelbike das bessere Touren-Hardtail ist?


Ist der Lidl Montageständer eigentlich gut?
Beste!
 
Ach:

Auf dem Fleckchen, dass ich als Hometrail bezeichne, gabs vor 10-15 Jahren offenbar eine echte Szene mit viel gebautem und teilweise echt ambitioniertem Zeug. Alle weg. Jetzt bin ich meistens alleine dort. Vielleicht mal 13-jährige Kids auf Baumart Rädern, denen ich verzweifelt den Sinn eines Helmes bei Mutproben versuche näherzubringen. Aber nichts bleibendes.
 
Ach:

Auf dem Fleckchen, dass ich als Hometrail bezeichne, gabs vor 10-15 Jahren offenbar eine echte Szene mit viel gebautem und teilweise echt ambitioniertem Zeug. Alle weg. Jetzt bin ich meistens alleine dort. Vielleicht mal 13-jährige Kids auf Baumart Rädern, denen ich verzweifelt den Sinn eines Helmes bei Mutproben versuche näherzubringen. Aber nichts bleibendes.
Genauso hier, wirklich geile Trails mit tollen Jumps, auch noch in den 2-3 Coronajahren gut besucht, jetzt alles leer!
 
Also e ist jetzt normal und ohne e was besonderes. Oder was steckt hinter den Zahlen? Sollten doch alle damit glücklich sein.
Wenn sich nur alles auf der Welt so positiv entwickeln würde.
 
Den größten Einfluss auf das Thema hat
...
b) dass mit der gesetzlichen Gleichstellung von Fahrrädern und motorisierten Zweirädern jetzt auf einmal jeder ohne sportliche Ambitionen, bequem in Bergregionen vordringen kann, die ihm vorher komplett verwehrt blieben.
Und das Traurige ist, dass in den Anfängen des MTB genau das der Vorwurf der Rotsocken gegenüber den "neuen" MTB'lern gewesen ist.
Nach deiner Lesart solltest du über die Aufgabe dieses Hobbys nachdenken und zukünftig nur noch zu Fuß in der Natur unterwegs sein, am besten im Adamskostüm.
 
Das ist Unsinn, denn das ist nur die Marketingblase der Verkäufer, was man in jedem Geschäft sehen kann.

Ein bequemes E-Bike auf Leasing verkauft sich für die eben viel müheloser an bequeme fettleibige Kunden. ;)

... heisst aber noch lange nicht daß das MTB tot wäre. Die bequeme Fettleibigkeit ist hier das Problem.
Also solch ein Geist, der vor lauter extremer Dekadenz noch nicht mal mehr das eigene Land verteidigen will, wie man immer wieder hören muss. Das geht alles Hand in Hand.
Selten so einen Unsinn gelesen 🙈
Ich habe 105 Kilo bei einem Körperfettanteil von 9%.
Trotzdem habe ich ein E-Bike, und das auch noch bar bezahlt.
 
Ach so 🙀
Schreib mal mehr, warum die ZIV, die ganzen realen Verkaufsmengen, die ganzen Statistiken und die Schilderungen hier über fehlende Bio-MTB in Läden gelogen sind. Gibt's geheime MTB-Lager in den Geschäften, ist das so eine Art Verschwörung der Fahrradindustirie? Wo sind die ganzen Bio-Biker geblieben? Warum wird überhaupt hier diskutiert, dass "man nur noch E-Biker" auf den Bergen sieht? Alles Lüge?

Trau dich! :daumen:
Was ist denn das jetzt !?

Ich schrieb von dem was man in den Geschäften erleben kann. Und du kommst jetzt mit ner Statistik, die du noch nicht mal selbst erstellt hast? ;)

was man in jedem Geschäft sehen kann.
Ein bequemes E-Bike auf Leasing verkauft sich für die (edit: die Verkäufer) eben viel müheloser an bequeme fettleibige Kunden (edit: als ein Muscle-MTB). ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist denn das jetzt !?

Ich schrieb von dem was man in den Geschäften erleben kann. Und du kommst jetzt mit ner Statistik, die du noch nicht mal selbst erstellt hast? ;)
Ach so. Es geht dir um deine ganz persönliche anekdotische Evidenz und gar nicht um das Thema:

"MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?"

Tja, da bin ich raus, von der habe ich keine Ahnung, das musst du mit dir selbst ausmachen.

 
Seltsam, daß du dich angesprochen fühlst. Könnte es sein, daß du nicht gerade für die Mehrheit dieser Nutzer stehst !?
Vielleicht weil du das verallgemeinert schreibst.
Womit ich den E-Bike Hassern hier recht gebe, ist das man sich nicht so anstrengen muss, ich kann damit gut in dem Pulsbereich fahren den ich brauche.
Kann aber mit dem Bike auch ganz leicht in dem anaeroben Bereich kommen.
 
Als Schweizer, der im Voralpenraum wohnt, frage ich mich schon lange, weshalb so viele Flachländer Mountainbike fahren. Als Binnenländer wähle ich ja auch nicht Wellenreiten als Hobby...

In früheren Jahren kauften sich viele ein Mountainbike, weil es einfach cool war und es nur die Alternativen Alltags-/Trekkingbike oder Rennrad gab. Sehr viele dieser Käufer wohnen nämlich meilenweit von jeglichen "Mountains" weg und wenn sie sich dann mal auf einen Trampelpfad verirren stellen sie rasch fest, dass dies eine gewisse Technik und Übung braucht (und dass da extrem viel Hundescheisse rumliegt). Also macht man das weniger, hat aber laut Statistik trotzdem ein MTB.

Da kommt nun das neue, coole Gravel-Dings gerade richtig. Schotter- und Forststrassen gibt es auch im Flachland und dafür braucht man so wenig Fahrtechnik, dass man auch mit Krummbügel fahren kann. Dazu noch Group-Rides, Top-Tube-Bag und Rapha-Klamotten und alles ist voll easy :i2:.

Wem das zu anstrengend ist, der wird mit e-Unterstützung bestens bedient. Und so sind aus früher 100 verkauften Mountainbikes ohne Motor nur noch deren geschätzte 10 übrig geblieben, die erneut ein MTB kaufen.
 
Bin auch einer davon, zwar nur 65kg, aber ähnlichem Körperfettanteil und auch ich bin nicht der einzige hier!
Wenn ich mir die Quote an lokalen Flowtrais anschaue, dann ist e-bike mittlerweile bei über 50%. Der weitaus geringste Teil von denen ist jedoch fettleibig oder leidet an Konditionsschwäche.
Die wollen nur mit 25km/h den Berg wieder hochfliegen und am Feierabend die doppelte bis 3-fache Anzahl an Abfahrten hibekommen.
 
Zurück