MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

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Der Autor des ursprünglichen Berichtes hatte wahrscheinlich den Auftrag:
"Mach mal was, was reichlich Klicks bringt."
Hat er geschafft und ist auch kein Geheimnis wie das in mtb-news geht.
Ich hab mich in meinem vorherigen Job auch schon sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt, finde das sehr interessant. Außerdem stehe ich da gewissermaßen zwischen den Stühlen – ich teste nur noch E-MTBs, bin also beruflich nur mit Motor unterwegs, besitze aber selbst keines und mein nächstes Rad wird entweder ein (gebraucht) gekauftes MTB (oder Rahmen) oder ein Eigenbau aus Stahl. Mich wundert es auch nicht, dass hier so viel diskutiert wird, ist ja einerseits sehr individuell und facettenreich, andererseits natürlich emotional. Ich finds aber interessant mitzulesen.
 
Sport im engeren Sinne treiben die allerwenigsten damit.
Was wäre denn der engere Sinn?

Ich hab direkt mal auf Wikipedia geguckt:
...Das Wort selbst wurde im 19. Jahrhundert vom englischen sport entlehnt, welches durch Prokope aus disport entstand und aus dem Altfranzösischen entlehnt ist.[1] In Frankreich hatte es die Bedeutung „sich entspannen, ergötzen“...

Vielleicht mache ich ja doch Sport mit meinem Rad. :i2:
 
Als Schweizer, der im Voralpenraum wohnt, frage ich mich schon lange, weshalb so viele Flachländer Mountainbike fahren. Als Binnenländer wähle ich ja auch nicht Wellenreiten als Hobby...
Warum least der deutsche Bob nen Cupra (oder kauft der Schweizer Bob nen Porsche), obwohl die Kisten 89% ihrer Lebenszeit vorm Wohnort oder der Arbeitsstätte rumstehen?

Warum hat Gerhard ne scheißteure Modelleisenbahn im Keller stehet, obwohl Gerda das kindisch findet und der Keller eh feucht ist?

Soll ich mal von den Touris anfangen, die nur einmal im Jahr mit ihren bumsteuren Ski in die Schweiz (Geringverdiener fahren nach Österreich) kommen, um euch den ganzen Kunstschnee matschig zu fahren?

Es macht halt Bock. Ganz einfach. Wo ich lebe gibt es auch keine Berge, ganz im Gegenteil. Ich komme bei einer Tour mit Mühe und Not auf 350 hm. Spaß habe ich trotzdem.
 
Als Schweizer, der im Voralpenraum wohnt, frage ich mich schon lange, weshalb so viele Flachländer Mountainbike fahren. Als Binnenländer wähle ich ja auch nicht Wellenreiten als Hobby...

In früheren Jahren kauften sich viele ein Mountainbike, weil es einfach cool war und es nur die Alternativen Alltags-/Trekkingbike oder Rennrad gab. Sehr viele dieser Käufer wohnen nämlich meilenweit von jeglichen "Mountains" weg und wenn sie sich dann mal auf einen Trampelpfad verirren stellen sie rasch fest, dass dies eine gewisse Technik und Übung braucht (und dass da extrem viel Hundescheisse rumliegt). Also macht man das weniger, hat aber laut Statistik trotzdem ein MTB.

Da kommt nun das neue, coole Gravel-Dings gerade richtig. Schotter- und Forststrassen gibt es auch im Flachland und dafür braucht man so wenig Fahrtechnik, dass man auch mit Krummbügel fahren kann. Dazu noch Group-Rides, Top-Tube-Bag und Rapha-Klamotten und alles ist voll easy :i2:.

Wem das zu anstrengend ist, der wird mit e-Unterstützung bestens bedient. Und so sind aus früher 100 verkauften Mountainbikes ohne Motor nur noch deren geschätzte 10 übrig geblieben, die erneut ein MTB kaufen.
Das ist ja an Arroganz kaum zu übertreffen. Glücklicherweise kann jeder selber entscheiden, was er für ein Rad fahren will und wo er es fahren will.
 
Was wäre denn der engere Sinn?

Hmm...
Ich hab direkt mal auf Wikipedia geguckt.
...Das Wort selbst wurde im 19. Jahrhundert vom englischen sport entlehnt, welches durch Prokope aus disport entstand und aus dem Altfranzösischen entlehnt ist.[1] In Frankreich hatte es die Bedeutung „sich entspannen, ergötzen“...
Vielleicht mache ich doch Sport mit meinem Rad.
Das ist Churchills "strictly no sports". Ja, du machst Sport mit dem Rad :D

Hier wabern ja viele Definitionen durch den Faden. Ich hatte Sport im "Sinne von Wettbewerb" im Hinterkopf. Hätte ich dazuschreiben sollen.

Im Gegensatz zu Freizeibeschäftigung ohne Zielgerichtete Verbesserung oder Wettbewerb im Sinne zu haben. Aber natürlich ist auch das Sport im Sinne der Köperlichen Betätigung.

Macht der Maurer auch Sport? Er strengt sich ja auch an wenn er ne Mauer hochzieht. Und will, so hoffe ich, besser werden in seinem Beruf. Oder ist es erst Sport wenn er an einem Wetbewerb teilnimmt?
 
Und das Traurige ist, dass in den Anfängen des MTB genau das der Vorwurf der Rotsocken gegenüber den "neuen" MTB'lern gewesen ist.
Nach deiner Lesart solltest du über die Aufgabe dieses Hobbys nachdenken und zukünftig nur noch zu Fuß in der Natur unterwegs sein, am besten im Adamskostüm.
Wenn Du aus meinem sachlichen und völlig wertfreien Beitrag einen "Vorwurf" rausliest, der dich dazu bringt zu denken ich müsste mein Hobby aufgeben und nur noch nackt durch die Natur wandern, dann solltest Du vermutlich nicht mehr Beiträge in Foren lesen/schreiben.
Aber vielleicht magst Dus mir auch erklären, was der von Dir angesprochene "Vorwurf" sein soll und ich erklärs gerne nochmal was ich meine.
 
Ein bequemes E-Bike auf Leasing verkauft sich für die eben viel müheloser an bequeme fettleibige Kunden. ;)

... heisst aber noch lange nicht daß das MTB tot wäre. Die bequeme Fettleibigkeit ist hier das Problem.
Also solch ein Geist, der vor lauter extremer Dekadenz noch nicht mal mehr das eigene Land (die eigene Lebensgrundlage !) verteidigen will, wie man immer wieder hören muss. Das geht alles Hand in Hand
Du bist und bleibst unerträglich und unverschämt.

Du schreibst über Dich selber, dass Du sobald es nass und kalt wird, also den gesamten Winter durch, nicht aufs Bike steigst, weil Dir das nicht angenehm ist.
Kürzlich hast Du sinngemäß gesagt, dass wenn Kurven auf Trails eng werden, man sie nicht fährt, sondern das Rad um die Kurve trägt.
Dann berichtest Du von tollen 40 Km Runden mit beeindruckenden 400 Hm, die Du mit Deinen XC-Reifchen entlangerast bist.

Und dann erklärst Du Dich zum sportlichen Maßstab fürs Mountainbiken?
Ausgerechnet Du wirfst anderen Bequemlichkeit vor?

Da ist für mich der "fettleibige E-Biker", der das ganze Jahr durchfährt, der Spitzkehren mitnimmt und Trails mit ordentlich Hm schrubbt doch wesentlich näher am Mountainbikesport, als Du es je sein wirst.

Was Du dagegen machst sind Sonntagsausflüge zum Café am See, wenn's Wetter passt. :ka:

Und was der Schwachsinn mit dem "Land verteidigen" mit alledem zu tun hat, wird wohl außer Dir auch niemand verstehen.
 
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Du bist und bleibst unerträglich und unverschämt.

Du schreibst über Dich selber, dass Du sobald es nass und kalt wird, also den gesamten Winter durch, nicht aufs Bike steigst, weil Dir das nicht angenehm ist.
Kürzlich hast Du berichtet, dass wenn Kurven auf Trails eng werden, Du sie nicht fährst, sondern das Rad um die Kurve trägst.
Dann berichtest Du von tollen 40 Km Runden mit beeindruckenden 400 Hm, die Du mit Deinen XC-Reifchen entlangerast bist.

Und dann erklärst Du Dich zum sportlichen Maßstab fürs Mountainbiken?
Ausgerechnet Du wirfst anderen Bequemlichkeit vor?
Und genau von dieser Sorte "Helden" gibt es so viele hier, gut dass es sowas im echten MTB Leben draussen fast nicht gibt!
 
Denksport ist auch eine Form des Sports.
Da stimme ich dir uneingeschränkt zu wenn man jede leistungsorientierte freiwillige Tätigkeit als Sport bezeichnen will.
In dem Moment aber in dem jemand anderen Sportlern die Sportlichkeit abspricht und nur seine Art der Betätigung in einem Segment als Sport gelten lässt, dann erwarte ich aber mehr als dass er seinen Hometrail in neuer "Rekordzeit" schafft.
Ein Sportler mit Positionen in einschlägigigen Ergebnislisten einer Meisterschaft wird sich hier kaum unter den Heulsusen finden, für die eMTB kein Sportgerät ist.
 
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Du schreibst über Dich selber, dass Du sobald es nass und kalt wird, also den gesamten Winter durch, nicht aufs Bike steigst, weil Dir das nicht angenehm ist.
Typisch ist eben deine Art, irgendwas etwas aufzugreifen, und dann absichtlich den Kontext so zu verdrehen, damit das dann für etwas 'merkwürdiges' tauglich erscheinen soll.

Sporttreiben im kalten Winter:
Da ich bei meinem intensiven Sporttreiben mit dem Rad immer sehr viel schwitze, weil ich mich immer richtig verausgaben will, ist Nass und Kalt bei großer Kälte für mich gesundheitlich überhaupt nicht zuträglich. Ergo verlege ich mich im kalten Winter auf intensiven Indoorsport, wo das Schwitzen kein Problem ist, bis zum Frühjahr. So wird ein Schuh draus, der dann auch passt !

Kürzlich hast Du berichtet, dass wenn Kurven auf Trails eng werden, Du sie nicht fährst, sondern das Rad um die Kurve trägst.
Wieder so eine ganz bewusste Falschdarstellung ...

Bei dem Bike um's Eck tragen, ging es ausschliesslich um die einfachere Bewegung eines 29" Langholzlasters in Innenräumen, wg. der eingebauten Lenkeinschlagsbegrenzung. Also da, wo du dein Bike trotzdem herumschieben willst und du dich deswegen über die Lenkeinschlagsbegrenzung beklagt hattest. Das wusstest du natürlich auch. :)

Auf Spitzkehren mit einem 29" Langholzlaster, so habe ich geschrieben, kann man eben wg dem längeren Radstand größere Bogen fahren, um nicht an diese Einschlagsbegrenzung anzustossen. So passt das dann wieder !
Darüberhinaus gäbe es noch die Möglichkeit des Umsetzens des Hinterrades !?

Dann berichtest Du von tollen 40 Km Runden mit beeindruckenden 400 Hm, die Du mit Deinen XC-Reifchen entlangerast bist.
Üblicherweise sind das mind. 50 km Runden, die ich mit dem MTB fast Durchgängig mit 30 km/h auf XC-Reifen fahre. Das bezeichne ich schon als intensiv konditionellen Sport. Geht wohl nicht so schnell mit deinem Motor.

Bei Fahrten mit einer Gruppe ist das dann weniger schnell, aber dafür dann noch 1000 hm mehr als sonst. Ist für mich auch nicht so schlecht.

Und dann erklärst Du Dich zum sportlichen Maßstab fürs Mountainbiken?
Als Maßstab für Sport habe ich mich selbst nie bezeichnet, wozu auch !? Aber ich lasse bei mir keine Anstrengung auf dem Rad unnötig aus, das stimmt.

Offensichtlich sind wohl diese ganzen Schein-Vorwürfe und absichtlichen Falschdarstellungen wohl nur dazu gedacht, jemand ins schlechte Licht zu schreiben, wozu auch sonst. ;)

Einfach nur übel, diese ganz bewusste Art der Manipulation.
:awesome:
 
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Ich würde noch ergänzen, dass die Auswahl an motorlosen MTB doch überwältigend ist.
Stahl, Alu Carbon geschweißt, gefräst, additiv - und subtraktiv gefertigt, geklebt, leicht schwer, einfach kompliziert, Große Räder, kleine Räder, ganz zu schweigen von den ganzen Geometrievarianten.
In der Fotostrecke zu den BikeCraftDays haben Leute so viel Hirn, Schweiß und guten Geschmack gezeigt bei der Verwirklichung ihrer Konzepte. Und dann die Frage ob MTB verkümmert - Ich verstehs nicht.
 
Typisch ist eben deine Art, irgendwas etwas aufzugreifen, und dann absichtlich den Kontext so zu verdrehen, damit das dann für etwas merkwürdiges tauglich erscheinen soll.

Sporttreiben im kalten Winter:
Da ich bei meinem intensiven Sporttreiben mit dem Rad immer sehr viel schwitze, weil ich mich immer richtig verausgaben will, ist Nass und Kalt bei großer Kälte für mich gesundheitlich überhaupt nicht zuträglich. Ergo verlege ich mich im kalten Winter auf intensiven Indoorsport, wo das Schwitzen kein Problem ist, bis zum Frühjahr. So wird ein Schuh draus, der dann auch passt !


Wieder so eine ganz bewusste Falschdarstellung ...

Bei dem Bike um's Eck tragen, ging es ausschliesslich um die einfachere Bewegung eines 29" Langholzlasters in Innenräumen, wg. der eingebauten Lenkeinschlagsbegrenzung. Also da, wo du dein Bike trotzdem herumschieben willst und du dich deswegen über die Lenkeinschlagsbegrenzung beklagt hattest. Das wusstest du natürlich auch. :)

Auf Spitzkehren mit einem 29" Langholzlaster, so habe ich geschrieben, kann man eben wg dem längeren Radstand größere Bogen fahren, um nicht an diese Einschlagsbegrenzung anzustossen. So passt das dann wieder !
Darüberhinaus gäbe es noch die Möglichkeit des Umsetzens des Hinterrad !?


Üblicherweise sind das mind. 50 km Runden, die ich mit dem MTB fast Durchgängig mit 30 km/h auf XC-Reifen fahre. Das bezeichne ich schon als intensiv konditionellen Sport. Geht wohl nicht so schnell mit deinem Motor.

Bei Fahrten mit einer Gruppe ist das dann weniger schnell, aber dafür dann noch 1000 hm mehr als sonst. Ist für mich auch nicht so schlecht.


Als Maßstab für Sport habe ich mich selbst nie bezeichnet, wozu auch !? Aber ich lasse bei mir keine Anstrengung auf dem Rad unnötig aus, das stimmt.

Offensichtlich sind wohl diese ganzen Schein-Vorwürfe und absichtlichen Falschdarstellungen wohl nur dazu gedacht, jemand ins schlechte Licht zu schreiben, wozu auch sonst. ;)
:awesome:
Ich wusste es , lauter heimliche Profis bei Mtb-news
Also wenn du ne 50km MtB Runde mit nem 30er Schnitt fährst, solltest du dir mal Gedanken über ein Professionelles Team machen 😉😂
Wenn du dabei noch 2000hm machst dann gleich olympia 😉
 
Also wenn du ne 50km MtB Runde mit nem 30er Schnitt fährst, solltest du dir mal Gedanken über ein Professionelles Team machen 😉😂
Das sind dann eher schnell gefahrene Gravelrunden auf nem MTB. ;) Ist dazu gedacht als Trainingsfahrten für mich selbst, um in den Gruppenfahrten mit vielen hm gut dabei zu sein.

Ein 30er Schnitt ist natürlich unsinnig, aber das weisst du auch selbst. ;)
 
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Typisch ist eben deine Art, irgendwas etwas aufzugreifen, und dann absichtlich den Kontext so zu verdrehen, damit das dann für etwas merkwürdiges tauglich erscheinen soll

Offensichtlich sind wohl diese ganzen Schein-Vorwürfe und absichtlichen Falschdarstellungen wohl nur dazu gedacht, jemand ins schlechte Licht zu schreiben, wozu auch sonst
Das habe ich mir gut bei Dir abgeschaut, gell :D
Denk mal über Deine Worte nach.
 
Das sind dann eher schnell gefahrene Gravelrunden auf nem MTB. ;)
Ja was nun, mtb, Gravel…..? 🤷‍♂️
Höhenmeter >> 10, 1000 oder gleich Everesting
Du solltest echt ne Karriere als Profi einplanen bei dem Schnitt 👍👍👍
MvdP hatte in Antwerpen 8 Runden in 1:01:24 ,wenn man bedenkt das eine Runde ca 2,4-2,8km hat, dann hat er nen Schnitt zwischen 18,88 und 22,03 ( wenn ich richtig gerechnet habe )
Da du ja mit XC Reifen gravelmässig unterwegs bist , könntest da ja bei deinem Schnitt LOCKER mithalten
 
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Ist das mit der Diskussion Bike mit oder ohne Motor nicht langsam langweilig?

Ich schlag vor wir konzentrieren unseren Frust mehr auf die die geplante Einführung der neuen Laufradgröße.

Ich will keine neue Laufradgröße:spinner:

Ich fahr zwar noch ohne Motor aber fange an mir die eBikes schon schön zu saufen.:lol:
 
Wie seht ihr das?


  • Ist das klassische Mountainbike ein Auslaufmodell – oder nur wieder auf dem Weg zurück zur bewussten Nische? ------- Ja, wieder zurück zur Nische...zum Glück!
  • Fahrt ihr E-MTB aus Effizienz, aus Spaß oder aus beidem? ----- Ich fahre bewußt keinen Elektromüll !
  • Und würdet ihr ohne Motor überhaupt noch genauso viel fahren?-----Ich würde nicht sondern ich fahre sogar noch mehr ohne Motor!
 
Nein, hast du den Kontext zu meiner Antwort gelesen?

Andere Aussage als zuvor, ich bezog mich ja eher auf das Geschwindigkeitsthema - Zeit muss man sich nehmen, wie man sie dann füllt ist die Frage.

Mit dem E-MTB bekommt man aber definitiv mehr Trails in einen Zeitslot gepresst aus genannten Gründen. Damit steigt denke ich auch die Motivation für viele an. Für quatsch halte ich es insofern nicht, auch wenn es sicherlich nicht für jeden gilt ;)
Du unterstellst zwar, dass ich dich falsch verstanden hätte, aber doppelst zwei Sätze später wieder nach.
Warum musst Du denn was „pressen“?

Ich glaube, wir haben einfach sehr unterschiedliche Vorstellungen bezgl. Biken.
Du presst eben so viel Du kannst und ich lass mich nicht mehr stressen.
 
Mich wundert es auch nicht, dass hier so viel diskutiert wird, ist ja einerseits sehr individuell und facettenreich, andererseits natürlich emotional. Ich finds aber interessant mitzulesen.

Ihr habt das schon wieder ganz schön clever hinbekommen. Ein hochemotionales Thema (Niedergang des MTB ohne Motor), und darin eingebettet DAS Reizthema schlechthin. Gut gemacht ;) :daumen:

Aber eigentlich ist die beschriebene Situation doch überhaupt nicht neu. Um zu erkennen, wie es um MTBs ohne Motor steht, genügen doch ein Besuch beim Händler des Vertrauens und ein Gespräch mit ihm und den Mitarbeitern dort. Und das eigentlich schon seit mindestens zwei Jahren.
 
Du unterstellst zwar, dass ich dich falsch verstanden hätte, aber doppelst zwei Sätze später wieder nach.
Warum musst Du denn was „pressen“?

Ich glaube, wir haben einfach sehr unterschiedliche Vorstellungen bezgl. Biken.
Du presst eben so viel Du kannst und ich lass mich nicht mehr stressen.
unterstellen tu ich dir garnichts, ich hab doch nur gefragt :)

Wie ich hier weiter oben erwähnt habe und auch in den Schlusssätzen des Artikel steht, fahre ich privat vorwiegend ohne Motor.
Ich habe einen Kommentar aufgegriffen, der infrage gestellt hat, ob man in einer Stunde auf dem E-MTB mehr Pensum schafft und dazu meine Einschätzung abgegeben, nicht mehr, nicht weniger.
 
Ist das mit der Diskussion Bike mit oder ohne Motor nicht langsam langweilig?

Ich schlag vor wir konzentrieren unseren Frust mehr auf die die geplante Einführung der neuen Laufradgröße.

Ich will keine neue Laufradgröße:spinner:

Ich fahr zwar noch ohne Motor aber fange an mir die eBikes schon schön zu saufen.:lol:
Zum Teil kann ich das nachvollziehen.
Ausserdem ist es neu und ein Trend für die Masse geworden. Da entstehen schnell zwei Lager.
Über Auto vs. Pferdekutsche spricht heute niemand, weil wir es nicht anders kennen.
Ist ein Autofahrer ein Warmduscher und faul und bequem? Echte Männer spannen Pferde vor die Kutsche und trotzen jedem Wetter! Oder nicht?
Was mich persönlich bei manchen Motor-Fahrern stört, ist die angebliche Überlegenheit die sie haben.
Motor vs. Muskeln ist kein Vergleich. Man muss schon unter gleichen Bedingungen gegeneinander fahren.
Da 25 km/h Bikes nicht wirklich genug Power haben, kann sich das auch schnell umkehren. Dann schaut der E-Biker verblüfft, wie der andere davonfährt.
Erlebe ich oft genug im Straßenverkehr.
Manche nehmen es gelassen, andere werden richtig sauer, weil sie trotz Motor hinterherfahren und zurückfallen.
Man erntet böse Blicke an der nächsten Ampel. Aus Geringschätzung wird dann Hass. Ein unreifes Kinderspiel.
Als Beweis für mich oder andere mache ich das natürlich nicht. Ich bin meistens mit 25-30 unterwegs. Viele Höhenmeter gibt's hier (leider) nicht.
Viel schlimmer sind Leute, die versuchen im Windschatten zu bleiben, die E-Biker fallen zurück. Man kann im Straßenverkehr jeden Moment stark abbremsen, und dann bringen dich solche Leute zu Fall.
Neue Laufradgröße wird woanders diskutiert. Die Industrie hat sich mal wieder geirrt, 29 Zoll war doch die falsche Größe. Passiert, irren ist menschlich.
Viel Spaß beim trinken.
 
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