• MTB-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Raaw Madonna V3 Komplettbike im Wert von 9.000 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei Bike im Wert von 9.000 €!
    Jetzt abstimmen!

MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Über Auto vs. Pferdekutsche spricht heute niemand, weil wir es nicht anders kennen.
Ist ein Autofahrer ein Warmduscher und faul und bequem? Echte Männer spannen Pferde vor die Kutsche und trotzen jedem Wetter! Oder nicht?
giphy.gif
 
Als Schweizer, der im Voralpenraum wohnt, frage ich mich schon lange, weshalb so viele Flachländer Mountainbike fahren. Als Binnenländer wähle ich ja auch nicht Wellenreiten als Hobby...

In früheren Jahren kauften sich viele ein Mountainbike, weil es einfach cool war und es nur die Alternativen Alltags-/Trekkingbike oder Rennrad gab. Sehr viele dieser Käufer wohnen nämlich meilenweit von jeglichen "Mountains" weg und wenn sie sich dann mal auf einen Trampelpfad verirren stellen sie rasch fest, dass dies eine gewisse Technik und Übung braucht (und dass da extrem viel Hundescheisse rumliegt). Also macht man das weniger, hat aber laut Statistik trotzdem ein MTB.

Da kommt nun das neue, coole Gravel-Dings gerade richtig. Schotter- und Forststrassen gibt es auch im Flachland und dafür braucht man so wenig Fahrtechnik, dass man auch mit Krummbügel fahren kann. Dazu noch Group-Rides, Top-Tube-Bag und Rapha-Klamotten und alles ist voll easy :i2:.

Wem das zu anstrengend ist, der wird mit e-Unterstützung bestens bedient. Und so sind aus früher 100 verkauften Mountainbikes ohne Motor nur noch deren geschätzte 10 übrig geblieben, die erneut ein MTB kaufen.

Ich weiß, es gibt eigentlich gar keinen Grund dies zu tun, aber bist du mal von der Schweiz aus über den Schwarzwald zum Pfälzerwald, durch das hessische Bergland ins Rothaargebirge gefahren und dann über den Harz in den Thüringer Wald ins Erzgebirge, die sächsische Schweiz (wie bei euch), runter nach Franken und durchs Allgäu wieder nach Hause? 😉 1250 hm am Stück fahren sich leichter hoch, als 5x250.

Aber mit deiner These vom Gravelbike kann ich was anfangen. Wenn ich in Hamburg oder Münster oder Brandenburg wohne, brauch ich das MTB nur für den Urlaub und das Gravelbike wäre perfekt. Bei mir im Bergland mit Trails vor der Haustür und kaum Möglichkeit nur flach zu fahren, brauch ich kein Gravelbikes.
 
Also wir fahren oft gemischt (mit/ohne e). Ich find‘s sogar angenehm, dass die „schwächeren“ mit e fahren, hat früher die Tour durch Wartezeiten immer mächtig auseinander gezogen. Jetzt müssen die Jungs mit eBike aufwärts halt auf mich warten😄

Ich hab‘s getestet und für mich persönlich ist das eBike aktuell nichts.

Ich glaube nicht, dass das eBike das MTB komplett ersetzen wird. Viele hier haben beides in der Garage stehen. Einige kommen nach der eBike Zeit auch bewusst zum MTB zurück oder nutzen beides.

Mir ist auch völlig egal, ob sich jemand der Gipfel verdient, shuttled oder mit dem Helikopter erreicht. Ich fahre MTB so wie es mir Spaß macht.

Wie heißt es schön: You can take the lead, but you can never take my spirit🤣
 
Als Schweizer, der im Voralpenraum wohnt, frage ich mich schon lange, weshalb so viele Flachländer Mountainbike fahren. Als Binnenländer wähle ich ja auch nicht Wellenreiten als Hobby...
Zu diesem arroganten Beitrag fallen mir 2 Dinge ein:
- ich sag nur Eisbachwelle, gut im
Moment eher nicht, aber surfen geht sehr wohl auch im Binnenland 😜
- wir hatten bei uns im Flachland, lächerliche 300hm am Stück bergauf, eine Gruppe Voralpenländler zu Besuch. Die waren dann auch leicht überheblich und wollten schon morgens ganz früh los, denn bei so kleinen Hügeln muss man ja den ganzen Tag nutzen um überhaupt was geleistet zu haben.
Es geht halt aber nicht nur bergauf und bei unseren bescheidenen Hügeln sogar ziemlich ruppig und technisch bergab. Tja, das geht halt auch auf die Kondition und mittags waren sie platt 🤷🏼

Diese Anekdote passt auch hervorragend zu dieser müßigen Diskussion ob es mit dem E-bike Sport ist oder nicht. Denn alle, die hier immer behaupten es sei kein Sport, hochfahren ist nicht alles. Klar, mit dem E-Bike ist es bergauf weniger intensiv, eher wie Cardiotraining. Oh wait,… cardio ist ja auch Sport 😉
Bergab siehts halt ganz anders aus: Das erhöhte Systemgewicht muss man in anspruchsvollen Geläuf auch erstmal handlen können.
 
Mal für die Allgemeinheit zum fahren,mit dem E ist man ja schnell vor Ort😋
 

Anhänge

  • IMG-20260120-WA0031.jpg
    IMG-20260120-WA0031.jpg
    825,6 KB · Aufrufe: 66
  • IMG-20260120-WA0084.jpg
    IMG-20260120-WA0084.jpg
    542,1 KB · Aufrufe: 66
  • IMG-20260120-WA0085.jpg
    IMG-20260120-WA0085.jpg
    1,1 MB · Aufrufe: 65
Allein die Ersatzteilvorhaltung schreckt mich schon arg ab beim Thema E.
Wer mehrere Räder benutzt oder familiär auf eine gewisse Kompatibilität achtet, hätte doch ein enormes Problem. Wenn ich die Probleme mit den Ebikes allein bei uns an der Arbeit sehe, hätte ich da kein verlangen nach. Und wer will schon Motor, Akku,... noch zusätzlich mit in den Urlaub schleifen. Und auch hier wieder: mehrere Personen, mehrere Bikes...

Hier gilt: keep it simple.
Das ist auch immer eine echt lustige aussage "Wenn ich dies und jenes im Bekanntenkreis sehe" 😂
Man selbst meint, weil man negatives über irgendetwas hört, scheint das die Regel zu sein

Bei uns auf Arbeit, fahren auch viele mit dem E-Bike zu Arbeit.. keiner von denen hat Probleme mit seinem Bike
Ich selbst habe 3, nach insgesamt 15000km keine Probleme 🤷🏻‍♂️
 
Habe mir gerade ein neues MTB gekauft - nicht weil ich eines brauchte, aber der Preis war super, es gefällt mir außerordentlich gut und ich wollte mir mal wieder selbst eine Freude machen. Mit deutlich 40+ hab ich ganz kurz auch emtb überlegt, aber meist hab ich eh nur 1-2 Stunden Zeit und fahr von der Haustüre weg. Es heißt dann zwar immer man könnte in der selben Zeit 3-4 oder den selben Trail mehrmals fahren, aber öfter als einmal einen Trail zu fahren hab ich eh keine Lust. Ich trete auch irgendwie gern bergauf, auch das schwere Fully, das hat was Entspannendes. Und ich mag die Einfachheit, keinen Akku laden, kein Display etc. Ich glaub, dass emtb würde mir etwas die Freude nehmen. Gravel hab ich mir auch gekauft - aber das steht nur rum, denn wenn ich schon mal Zeit habe, fahre ich lieber in den Wald und baue einen Trail in die Runde mit ein. Aber ich merke auch, dass ich schon langsam zur Nische werde.
 
Nur frage ich mich, warum man dann überhaupt Rad fährt? Ich fange auch nicht mit Fussball an, wenn ich eine Lederallergie habe oder ärgere mich beim Tennis, dass ich so einen doofen Schläger benutzen muss...

Irgendwas passt da nicht zusammen...

Ja DU, merkste was? Warum muss man immer von sich auf andere schließen??
Also laut deiner Denkweise Ohne E oder garnichts?

"Nur frage ich mich, warum man dann überhaupt Rad fährt?" 😂
Also soll sich jemand, der sich eigentlich ein E-Bike kaufen möchte, laut deiner Meinung dann doch dagegen entscheiden? So nach dem Motto, entweder "Bio" Fahren oder garnichts?

Es geht darum einfach draußen zu sein
juckt doch nicht mit was? Die Hauptsache draußen, das ist das aller wichtigste!!!
 
Wenn Du aus meinem sachlichen und völlig wertfreien Beitrag einen "Vorwurf" rausliest, der dich dazu bringt zu denken ich müsste mein Hobby aufgeben und nur noch nackt durch die Natur wandern, dann solltest Du vermutlich nicht mehr Beiträge in Foren lesen/schreiben.
Aber vielleicht magst Dus mir auch erklären, was der von Dir angesprochene "Vorwurf" sein soll und ich erklärs gerne nochmal was ich meine.
Tut manchmal weh, den Blick vom Rand auf die Dinge beschrieben zu bekommen. neutrale Blick auf die Dinge.
Das von dir postulierte Narrativ, dass nun auch völlig unsportliche Personen unter Zuhilfenahme eines EMTB bequem und ohne sportliche Ambitionen in Bergregionen vordringen könne, die ihm vorher komplett verwehrt blieben, ist einfach so nicht richtig und respektlos.
So wie einst die Wanderer uns MTBlern gegenüber.
 
Ich schrieb Arbeit. Und da stehen so einige der Kisten! Und die werden nicht zum Pendeln benutzt... Und es sind auch keine Angestellten, die damit fahren, zumindest nicht regelmäßig ;-).
Von Bekannten sprach ich nicht. Ich habe beruflich viel damit zu tun!

Kein Motor, kein Akku, ... keine Möglichkeit des Ausfalls, keine Ersatzteilvorhaltung. Ganz einfach. Bei 3 Familienmitgliedern, die
a. sehr viel fahren
b. nahezu jeden Urlaub zum beikn sind
c. viele Rennen fahren

ein nicht weg zu denkendes Szenario. Was andere daraus machen, kann mir aber eh egal sein.
 
Ja DU, merkste was? Warum muss man immer von sich auf andere schließen??
Mache ich das? Ich nehme Bezug zur Eingangsfrage, mehr nicht.
Also laut deiner Denkweise Ohne E oder garnichts?
So lange es meine Gesundheit zulässt, möchte ich bewusst ohne Motor unterwegs sein. Von gar nichts, war nie die Rede; das wird die Zukunft zeigen...
Also soll sich jemand, der sich eigentlich ein E-Bike kaufen möchte, laut deiner Meinung dann doch dagegen entscheiden? So nach dem Motto, entweder "Bio" Fahren oder garnichts?
Wo schreibe ich das? Meine Frage bezieht sich nicht auf Neukunden, sondern auf Personen, die sich einst gegen ein Moped und für ein motorloses Fahrzeug entschieden haben. Finanzielle Gründe wird es sicher geben, doch der Hauptgrund - so nehme ich mal an - wird die bewusste Entscheidung gewesen sein, sich körperlich zu betätigen. Dass der Trend von offenbar nicht wenigen jetzt zunehmend in Richtung Motor geht, wirft letztlich auch die Eingangsfrage auf...
Es geht darum einfach draußen zu sein
juckt doch nicht mit was? Die Hauptsache draußen, das ist das aller wichtigste!!!
Jein, sage ich mal vorsichtig; nur führt das zu weiteren Diskussionen, die hier den Rahmen sprengen. Ich denke an andere Waldbenutzer, die nicht unbedingt Hurra schreien, wenn jetzt vermehrt Fahrräder auftauchen.
 
Tut manchmal weh, den Blick vom Rand auf die Dinge beschrieben zu bekommen. neutrale Blick auf die Dinge.
Das von dir postulierte Narrativ, dass nun auch völlig unsportliche Personen unter Zuhilfenahme eines EMTB bequem und ohne sportliche Ambitionen in Bergregionen vordringen könne, die ihm vorher komplett verwehrt blieben, ist einfach so nicht richtig und respektlos.
So wie einst die Wanderer uns MTBlern gegenüber.

Die Wanderer haben den Mountainbikern wohl kaum mangelnde sportliche Ambitionen und Fähigkeiten vorgeworfen, eher genau das Gegenteil. Siie wollten den Berg nicht mit Radfahren teilen. Dass der E-Motor mitunter Radfahrer an Orte bringt, wo sie sich nicht sicher bewegen können, aus Unerfahrenheit und fehlender Kompetenz trifft aber bei vielen schon zu. Das tun Liftanlagen allerdings auch mit Fußgängern und Scherpas mit Bergsteigern.
 
Als Schweizer, der im Voralpenraum wohnt, frage ich mich schon lange, weshalb so viele Flachländer Mountainbike fahren. Als Binnenländer wähle ich ja auch nicht Wellenreiten als Hobby...

In früheren Jahren kauften sich viele ein Mountainbike, weil es einfach cool war und es nur die Alternativen Alltags-/Trekkingbike oder Rennrad gab. Sehr viele dieser Käufer wohnen nämlich meilenweit von jeglichen "Mountains" weg und wenn sie sich dann mal auf einen Trampelpfad verirren stellen sie rasch fest, dass dies eine gewisse Technik und Übung braucht (und dass da extrem viel Hundescheisse rumliegt). Also macht man das weniger, hat aber laut Statistik trotzdem ein MTB.

Da kommt nun das neue, coole Gravel-Dings gerade richtig. Schotter- und Forststrassen gibt es auch im Flachland und dafür braucht man so wenig Fahrtechnik, dass man auch mit Krummbügel fahren kann. Dazu noch Group-Rides, Top-Tube-Bag und Rapha-Klamotten und alles ist voll easy :i2:.

Wem das zu anstrengend ist, der wird mit e-Unterstützung bestens bedient. Und so sind aus früher 100 verkauften Mountainbikes ohne Motor nur noch deren geschätzte 10 übrig geblieben, die erneut ein MTB kaufen.
Moment, das heißt ich darf mir auch kein Citybike mehr kaufen, wenn ich auf dem Land wohne?

Und auch kein Rennrad, wenn ich keine Rennen fahre?

Und auch kein Gravel, wenn ich nicht über Schotter, sondern Waldwege fahre?

Verdammt...es wäre so einfach gewesen. :rolleyes:
 
Wir sind ja jetzt völlig random im Off Topic angekommen oder? Da bin ich bei.
Die Ast-Kettensäge war die Anschaffung des Jahres! Kann ich jedem empfehlen, der regelmäßig dickeres Geäst zurückschneiden muss. Schnell, komfortabel und die Frau staunt auch, weil das Holzfällerhemd von nun an nicht mehr nur Fassade ist.
 
Das von dir postulierte Narrativ, dass nun auch völlig unsportliche Personen unter Zuhilfenahme eines EMTB bequem und ohne sportliche Ambitionen in Bergregionen vordringen könne, die ihm vorher komplett verwehrt blieben, ist einfach so nicht richtig und respektlos.
Dann solltest du mal die Unfallberichte des ADACs und anderer Hilfsorganisationen lesen. Es ist schon so,
dass oftmals Leute in Regionen unterwegs sind, wo sie nicht hingehören und ohne Unterstützung auch nicht hingekommen wären. Das ist ab und an aber auch mit Liftunterstützung möglich. Aber da ist für viele ggf. schon der Lift die Hürde...

Unter dem Strich ist aber jeder für sich selbst verantwortlich, ja.
 
- ich sag nur Eisbachwelle, gut im
Moment eher nicht, aber surfen geht sehr wohl auch im Binnenland 😜
ja genau die Eisbachsurfer - eBiker sind ja mindst genauso cool :dope:

Diese Anekdote passt auch hervorragend zu dieser müßigen Diskussion ob es mit dem E-bike Sport ist oder nicht. Denn alle, die hier immer behaupten es sei kein Sport, hochfahren ist nicht alles. Klar, mit dem E-Bike ist es bergauf weniger intensiv, eher wie Cardiotraining. Oh wait,… cardio ist ja auch Sport 😉
Bergab siehts halt ganz anders aus: Das erhöhte Systemgewicht muss man in anspruchsvollen Geläuf auch erstmal handlen können.
Als EBiker muss man sich auch wirklich alles schön reden. Jetzt wäre nicht klassisches Radfahren Cardiotraining, sondern eBiken :lol:
Und EBiker(innen), die nichtmal ihr Rad heben können, sind jetzt auch noch die diejenigen, die es im anspruchsvollen Gelände bewegen können? Zuviel Tom Öhler Videos gesehen ?!?
 
Zurück