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MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Laut Aufschlüsselung auf Seite 129 waren (mindestens) 60% der tödl. Verunglückten auf dem E-Bike unterwegs.

Auf welchem Bike die restl. 40% unterwegs waren, ist nicht ganz eindeutig, denn dazu ist angegeben "k. A. / unbekannt"
Wenn man bedenkt, dass man lt. Aussagen mancher ja nur noch Horden von e-Bikern und kaum noch Bios sieht, wäre die relative Unfallhäufigkeit bei Bios ja höher 😉.
 
Bedeutet das jetzt, dass sich Volumenhersteller ohne ausreichende E-MTB Verkäufe womöglich die Entwicklung und Produktion von ursprünglichen MTBs gar nicht mehr werden leisten können, weil diese kein profitables Segment mehr darstellen?
Dürfte ein naheliegender Grund sein und beantwortet auch die Eingangsfrage. Du musst das produzieren, was verlangt wird. Aus der Sicht eines Unternehmers, die logische Folge.
 
Ich schrieb Arbeit. Und da stehen so einige der Kisten! Und die werden nicht zum Pendeln benutzt... Und es sind auch keine Angestellten, die damit fahren, zumindest nicht regelmäßig ;-).
Von Bekannten sprach ich nicht. Ich habe beruflich viel damit zu tun!

Kein Motor, kein Akku, ... keine Möglichkeit des Ausfalls, keine Ersatzteilvorhaltung. Ganz einfach. Bei 3 Familienmitgliedern, die
a. sehr viel fahren
b. nahezu jeden Urlaub zum beikn sind
c. viele Rennen fahren

ein nicht weg zu denkendes Szenario. Was andere daraus machen, kann mir aber eh egal sein.
So wie du schreibst, bist du der Typische "ja bei mir im Bekanntenkreis" Erzähler
Wenn du schon schreibst, was "allein bei dir auf der Arbeit los ist"
Deswegen schrieb ich BEKANNTENKREIS

Ja dann erzähl doch mal von den Problemen, welche die Bikes bei euch auf Arbeit so machen?
Wer fährt denn mit den Dingern, wenns nicht die Angestellten sind? Und vor allem wo, wenn sie nicht zum pendeln benutzt werden?

Ich kenne Privat wie Beruflich genug E-Biker die eben keine Probleme haben..
So und jetzt? Welche aussage hat hier jetzt mehr Gewicht?
 
Jein, sage ich mal vorsichtig; nur führt das zu weiteren Diskussionen, die hier den Rahmen sprengen. Ich denke an andere Waldbenutzer, die nicht unbedingt Hurra schreien, wenn jetzt vermehrt Fahrräder auftauchen.

Es geht hier um E-Bike oder MTB ohne E Antrieb
Und ja, da ist es völlig egal mit was, die Hauptsache draußen
es gibt nicht nur den Wald.

Ich hab den Spessart und Odenwald in der nähe
Selbst wenn ich 4-5 mal im Jahr in den Taunus fahre
Das was ICH sehe, ist gemischt
Es sind weder mehr Leute mit dem E-Bike unterwegs, noch mit dem normalen MTB
Wobei ich bei uns am Main, tatsächlich vermehrt menschen mit E-Bike sehe, weniger aber im Wald
 
Das was ICH sehe, ist gemischt
Das sehe ich auch, nur mit zunehmendem Schwerpunkt eBike.
Es sind weder mehr Leute mit dem E-Bike unterwegs, noch mit dem normalen MTB
Vielleicht bei Dir, das kann ich nicht beurteilen. Bei mir sind 8 von 10 elektrisch. Es ist nun mal so, das kann ich auch nicht ändern.
Wobei ich bei uns am Main, tatsächlich vermehrt menschen mit E-Bike sehe, weniger aber im Wald
Sowohl als auch. Die zunehmende Menge an eBikes bestätigt mir auch der lokale Förster. Und das ist einer, der glücklicherweise uns Bikern wohlwollend gesinnt ist. Aber auch er sagt, die zunehmende Menge birgt halt Konfliktpotenzial mit anderen Waldbenutzern. Leider reicht für viele schon die blosse Anwesenheit von Radfahrern für schräge Blicke.

Und was immer wieder in Diskussionen auftaucht; Fakt ist, es tauchen nun mal Biker in Regionen auf, die jetzt leichter zu erreichen sind. Ich kann mir auch vorstellen, dass der eine oder andere Wanderer am Gipfel oder auf dem Weg dorthin, sich in der Anstrengung dem Selbertreter verbunden fühlt und eher Toleranz zeigt. Den Blick Richtung Tretlager kennt mittlerweile jeder von uns...
 
Ich kann mir auch vorstellen, dass der eine oder andere Wanderer am Gipfel oder auf dem Weg dorthin, sich in der Anstrengung dem Selbertreter verbunden fühlt und eher Toleranz zeigt. Den Blick Richtung Tretlager kennt mittlerweile jeder von uns...
Genauso ist das auch bei unseren Fahrten im Wald, wenn die Prüfung per Blick zum Tretlager zeigt, daß wir keine Motorbiker sind. :)

Da schlägt dann die Stimmung ganz schnell von kritisch auf beachtenswert und wohlwollend um. Und ganz besonders, wenn auch noch Frauen ohne einen Motor mitfahren. :)
 
Die zunehmende Menge an eBikes bestätigt mir auch der lokale Förster.
Konfliktpotenzial mit anderen Waldbenutzern. Leider reicht für viele schon die blosse Anwesenheit von Radfahrern für schräge Blicke.
Der "Konflikt" mit anderen Waldnutzern ist doch ein alter Hut. Den gibt's gefühlt schon seit ich MTB fahre (1994). Ich glaube nicht, daß das grundsätzlich am gehäuften Auftreten des emtb liegt. Es hängt meistens davon ab, wie man sich begegnet. Rücksichtsvolles, freundliches Verhalten führt selten zu Problemen. Was insbesondere Wanderern missfällt ist, wenn eine ganze Gruppe Mountainbiker (ob mit oder ohne E) an ihnen vorbei heizt. Als einzelner Fahrer oder zu zweit gibt es eigentlich nie Stress, vorausgesetzt man macht sich rechtzeitig bemerkbar und provoziert das Gegenüber nicht.
 
Was insbesondere Wanderern missfällt ist, wenn eine ganze Gruppe Mountainbiker (ob mit oder ohne E) an ihnen vorbei heizt. Als einzelner Fahrer oder zu zweit gibt es eigentlich nie Stress, vorausgesetzt man macht sich rechtzeitig bemerkbar und provoziert das Gegenüber nicht.
Das ist auch sehr wahr. Wenn man sich respektlos ggü Wanderern verhält, ganz besonders solchen mit Kindern, hat man entsprechende Reaktionen auch nicht anders verdient.
 
Genauso ist das auch bei unseren Fahrten im Wald, wenn die Prüfung per Blick zum Tretlager zeigt, daß wir keine Motorbiker sind. :)

Da schlägt dann die Stimmung ganz schnell von kritisch auf beachtenswert und wohlwollend um. Und ganz besonders, wenn auch noch Frauen ohne einen Motor mitfahren. :)
Du musst diese Anerkennung echt nötig haben, so oft wie Du das erzählst. :ka:
 
Genauso ist das auch bei unseren Fahrten im Wald, wenn die Prüfung per Blick zum Tretlager zeigt, daß wir keine Motorbiker sind. :)

Da schlägt dann die Stimmung ganz schnell von kritisch auf beachtenswert und wohlwollend um. Und ganz besonders, wenn auch noch Frauen ohne

Du musst diese Anerkennung echt nötig haben, so oft wie Du das erzählst. :ka:
Ich frag mich nur ob die Leute das so mitbekommen wenn er mit seinem 30er Schnitt durch den Wald ballert 😉😎
 
Aber auch er sagt, die zunehmende Menge birgt halt Konfliktpotenzial mit anderen Waldbenutzern. Leider reicht für viele schon die blosse Anwesenheit von Radfahrern für schräge Blicke.
Nicht nur untereinander gibt es Konflikte.
Mich und viele andere ärgert der Müll und Trampelpfade quer durch den Wald.
Für den Wald selbst ist es viel besser, wenn sich weniger Menschen dort aufhalten, denn es sind nicht nur Pflanzen dort.
Während des Lockdowns sah unser Wald hier fast aus, wie am letzten Tag in Wacken.
 
Wenn man bedenkt, dass man lt. Aussagen mancher ja nur noch Horden von e-Bikern und kaum noch Bios sieht, wäre die relative Unfallhäufigkeit bei Bios ja höher 😉.

Ich wollte ursprünglich nur ein bisschen Benzin in euer privates Feuer gießen, aber dabei ist mir dann doch noch eine weitere mögliche Antwort auf die Ursprungsfrage eingefallen. Also:

Ich bin oft in den Alpen unterwegs und sehe in letzer Zeit zunehmend Leute, die mit 4 Bar Luft in den Reifen und fester Sattelstütze zwar gut mit dem E-Bike den Berg rauf kommen, aber nicht wieder runter. Soviel zum Thema "Benzin in's Feuer gießen", denn auch ich bin der Meinung, dass solche Leute nicht's mit dem Rad auf dem Berg zu suchen haben und ohne E-Antrieb auch nie dort hingekommen wären. :teufel:

Der springende Punkt ist aber der, dass es sich bei besagten E-Bikes wahrscheinlich um Leihräder handelt. Hier wäre interessant zu erfahren, inwieweit der E-Bike Boom der letzten Jahren von privaten oder gewerblichen Käufern getragen wurde. Inzwischen findet sich in (fast) jedem Alpendorf ein "Mountainbike"-Verleih, da kommt sicherlich einiges zusammen.
Die meisten von uns wohnen nunmal nicht nahe der Alpen, sondern machen nur Urlaub dort. Vor dem E-Bike Boom hat der einigermaßen sportlich ambitionierte Otto Normalverbraucher ein Bio-MTB gekauft, ist damit in den Urlaub gefahren und den Rest des Jahres stand das Bike mehr oder weniger nur im Keller rum. Weil es am Urlaubsort nichts zum Ausleihen gab, kaum ein Urlauber hat ein Bio-MTB ausgeliehen und hat sich damit den Berg hochgequält.
Nun hat aber (fast) jedes Alpendorf E-Bikes zum Ausleihen und damit lohnt es sich auch nicht mehr, nur für den Urlaub ein Bio-MTB zu kaufen.

Die Konsequenz aus dieser Theorie wäre aber leider die, dass die Verkaufszahlen für Bio-MTBs weiterhin auf niedrigem Niveau verbleiben werden. Auch alle anderen bereits genannten Faktoren führen in Summe zum gleichen Ergebnis: Der demographische Wandel, immer mehr Biker wechseln altersbedingt von Bio auf E und immer weniger junge Einsteiger kommen nach.
Und auch der angesprochene Punkt der Faulheit ist sicherlich pauschal nicht richtig, aber auch nicht falsch. Wer als Einsteiger sein erstes MTB mit E-Antrieb kauft oder leiht, wird sich später mit einem Bio-Bike sicherlich schwerer tun als jemand, der von Anfang an das Selbsttreten gewohnt ist.

Just my 2 cents :)
 
Ich frag mich nur ob die Leute das so mitbekommen wenn er mit seinem 30er Schnitt durch den Wald ballert
Schnellfahren auf sog. 'Gravelrunden', aber natürlich deutlich langsamer bei Gruppenfahrten.

Das mit dem '30er Schnitt' hast übrigens du allein in dein Spiel eingebracht. Aber auf so einen Unsinn werde ich mich nicht einlassen. ;)
Viel Spaß damit.
 
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