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MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Sicher schon. Finde die Einschätzung von Rainer passend.
OK!
Dann sind bei uns im Verein nur "Luftpumpen"....

"In der Amateur-Radsport-Szene bewegen sich die Stundenleistungen (FTP) für Männer oft zwischen 3,5 und 5,5 W/kg, wobei 3,5-4,5 W/kg als "Ambitioniert/Elite-Amateur" gelten, während über 4,5-5,5 W/kg (Männer) / 4,0-5,0 W/kg eher in Richtung Semi-Profi gehen."
 
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Man darf dabei aber nicht den Fehler machen, davon auszugehen, dass außerhalb der Forums-Blase Mountainbikes auch generell als Sportgerät gesehen werden.
Das mit der "Forumsblase" ist sicher korrekt. Andererseits sind wir vielleicht doch in gewisser Weise relevant, zumindest für u.a. "Nischenhersteller", welche hochwertige Teile produzieren. Wer hier im Forum ist, teilt die Leidenschaft für das MTB als Sportgeräte und der ein oder andere als Sammelobjekt. Der Otto Normal Radfahrer kauft sich nicht ca. alle 1 bis 2 Jahre ein neues Rad, bestellt auch keine hochwertigen Anbauteile um sein Rad zu tunen oder geschweige denn baut sich ein Rad selber auf. Freaks wie uns findet man in allen (oder zumindest den meisten) Ländern dieser Welt in vergleichbaren Foren. Deswegen hoffe ich, dass die meisten Hersteller auch am MTB festhalten werden. Wahrscheinlich dann allerdings mit kleinerer Modellpalette.
 
Da kenne ich gar niemanden. Die wenigen, die ich kenne, fahren es aus reiner Bequemlichkeit; geben sie auch offen zu.
Diese Wort-Definition von "sportlich" haben wir ja schon seitenweise. Für uns Bios ist es zwangsweise quälend, wenn wir es sportlich nehmen. Dieses Quälen umgehen viele und vermutlich die meisten e-biker. Deswegen ist es aber nicht unsportlich.
Mal über folgende Logik nachdenken: wenn ich mich ewig ohne Motor hinter anderen sehr sportlichen Bios herquäle und nie rankomme, ist es durchaus denkbar, dass ich irgendwann kapituliere und noch langsamer fahre als es mir möglich ist. Oder sogar gar nicht mehr.
Jetzt steige ich auf e-mtb um. Dank Motor fährt man wieder zusammen. Die Motivation dieses Tempo zu halten, Eco runterzutunen und und nur die zerstörenden Spitzen herauszunehmen, könnte durchaus dazu führen, dass ich wieder mehr Sport treibe.
Ich kenne zumindest 3 e-biker perönlich bei denen dies zumindest glaubhaft so beschreibbar wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man das E-MTB als Evolution des MTBs betrachtet wird m.M.n. ein Schuh draus.
Nein.
Oder alternativ das E-MTB wertungsfrei als eine weitere Sparte des MTBs sieht.
Meinetwegen.
Mich würde interessieren wie Ihr sowas in anderen Bereichen seht?
Was haltet Ihr z.B. von einem Exoskelett zum Wandern/Laufen?
z.B. https://eu.hypershell.tech/de-de
Ich ziehe dann morgens mein Exoskelett an und laufe mit 100km/h zur Arbeit.

Traum oder Albtraum?

Ich hab dazu schon mal geschrieben:
Es wäre irgendwann überflüssig irgendeine Fahrtechnik zu lernen. Alles macht der „Anzug“.
Jeder kann auf Knopfdruck alles.

Motor am Fahrrad oder Gangschaltung überflüssig.

Ist doch ne traumhafte Vorstellung:
Niemand muss sich mehr über die Einteilung von Leistungsklassen und Schwierigkeitsgraden Gedanken machen.

Wenn wir jetzt noch was entwickeln was das Denken unternimmt? 🤔
 
Wenn du jedes 500€ Baumarkt Hardtail als Mtb bezeichnest, stimmt das wohl. Die sind aber dann auch nicht wirklich für den sportlichen Mtb-Einsatz geeignet, sondern einfach Citybikes mit Mtb Optik.

Bezogen auf wirkliche Mtbs sieht das ganze schon wieder anders aus.
Beim Kauf eines Fahrrades eine eidesstattliche Erklärung abverlangen, über den bevorstehenden Verwendungszweck? :awesome:
Vielleicht sollte sich mal die @Redaktion äußern, was sie unter "MTB" versteht, und was die Statistiken mit "MTB" meinen. Womöglich sind das die oft gepriesenen "Äpfel und Birnen".
Bevor sich hier alle an die Gurgel gegen? 🤔


BydemWeg:
Ich hab mir vor 30Jahren ein schönes MTB zugelegt. Dicke Rohre, breite Reifen, boah geil. Damals jedenfalls.
2020 hab ich dieses durch mein jetziges Daily-Bike ersetzt, und auch wenn es durch die Abmessungen und Anbauteile das potentere MTB im Vergleich zu damals wäre, würde es wohl niemand mehr Mountainbike nennen.

Vielleicht haben sich die MTBs auch einfach nur so entwickelt, dass solche überdimensionierten Karren nur noch die Wenigsten brauchen. Zumindest wäre das für mich ein Aspekt.
 
Was das Fahrradfahren angeht ist eine Eletrounterstützung ja mittlerweile zum größten Teil gesellschaftlich akzeptiert.

Natürlich sind ebikes gesellschaftlich vollständig akzeptiert. Autofahren, Glühweintrinken, Schachspielen oder Gartenarbeit sind auch gesellschaftlich vollständig akzeptiert.

Motorsport ist übrigens auch gesellschaftlich akzeptiert: Formel1, WRC, Motocross, Ebike usw.
(Exoskelett wäre hier einzuordnen)

Sport ist übrigens auch gesellschaftlich 100% akzeptiert: Leichtathletik, Fussball, Radsport, usw...
Viele Motorsportler machen übrigens viel Sport um in ihrer Motorsportart erfolgreich zu sein.

Wilhelm Busch: ”Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.”
leider betteln viele Ebiker darum, dass man sie beneidet oder lobt - und niemand tuts. 🥺
Alleine aus dem Grund wird Radsport nie verkümmern.
 
Kann ich zumindest für 2003 nicht bestätigen. Es war aber eher Bike-Trekking als Trail-Abenteuer.

In Norwegen siehst du auf den einschlägigen Routen von der Telemark zum Nordkap jeden Tag Radreisende aus aller Herren Länder (natürlich alle ohne Motor, weil es auch denen um Forkommen aus eigener Kraft geht). Auf den Wanderwegen habe ich noch keinen E-Biker gesehen.
 
Man darf dabei aber nicht den Fehler machen, davon auszugehen, dass außerhalb der Forums-Blase Mountainbikes auch generell als Sportgerät gesehen werden.

Das stimmt schon. Ich glaube aber, dass die Teilnehmer hier im Forum überwiegend Freunde der gepflegten Abfahrt sind und keinen großen Bock auf Anstiege haben, die ihre Sportgeräte weniger zum Zweck der körperlichen Anstrengung einsetzen, das ist nur Mittel zum Zweck. Draußen im Wald und vor meiner Haustür sehe ich genauso viele leistungsorienterte (im Sinne von körperlicher Leistung) Mountainbiker, wie vor 20 Jahren.
 
Diese Wort-Definition von "sportlich" haben wir ja schon seitenweise. Für uns Bios ist es zwangsweise quälend, wenn wir es sportlich nhemen. Dieses Quälen umgehen viele und vermutlich die meisten e-biker. Deswegen ist es aber nicht unsportlich.
Mal über folgende Logik nachdenken: wenn ich mich ewig ohne Motor hinter anderen sehr sportlichen Bios herquäle und nie rankomme, ist es durchaus denkbar, dass ich irgendwann kapituliere und noch langsamer fahre als es mir möglich ist. Oder sogar gar nicht mehr.
Jetzt steige ich auf e-mtb um. Dank Motor fährt man wieder zusammen. Die Motivation dieses Tempo zu halten, Eco runterzutunen und und nur die zerstörenden Spitzen herauszunehmen, könnte durchaus dazu führen, dass ich wieder mehr Sport treibe.
Ich kenne zumindest 3 e-biker perönlich bei denen dies zumindest glaubhaft so beschreibbar wäre.
Ich denke, wir reden über zwei unterschiedliche Zielgruppen. Die e-Biker, die ich kenne, haben gar kein Bedürfnis zusammen mit anderen Bikern zu fahren und ggf. mitzuhalten. Das sind Einzelpersonen oder Paare, die es weniger anstrengend haben möchten - das wurde mir persönlich so mitgeteilt. Von den Einzelpersonen wird das Rad vornehmlich auf dem Arbeitsweg eingesetzt; man kann das Auto zu Hause lassen und spart sich so den teuren Parkplatz. Oder für unkomplizierte Einkäufe und Botengänge in naher Umgebung.

Das andere sind die Paare, die ohnehin nicht viel mit Sport am Hut haben, aber an einem schönen Wochenende trotzdem an der frischen Luft sein wollen und in die nächste Gartenwirtschaft radeln und nicht verschwitzt ankommen möchten.

Das meine ich keineswegs abwertend, es ist einfach so, wie sie die Nutzung definieren.
 
Den zusammenhang in deiner Antwort auf meinen Beitrag verstehe ich nicht?

In Norwegen ...
keinen E-Biker .
Wir hatten in 2003 jede Menge schöne XC-Trails. Und Rallervegen abwärts knallt. Ist zwar eigentlich eine geschotterte Arbeitsstraße, aber da liegen massenhaft Brocken im Weg; wird ja auch jahrzehntelang nicht mehr im ursprünglichen Sinne genutzt.
 
Das stimmt schon. Ich glaube aber, dass die Teilnehmer hier im Forum überwiegend Freunde der gepflegten Abfahrt sind und keinen großen Bock auf Anstiege haben, die ihre Sportgeräte weniger zum Zweck der körperlichen Anstrengung einsetzen, das ist nur Mittel zum Zweck.
Dass die Abfahrt keiner körperlichen Anstrengung bedarf, ist in einem MTB-Forum schon seltsam zu lesen...
Draußen im Wald und vor meiner Haustür sehe ich genauso viele leistungsorienterte (im Sinne von körperlicher Leistung) Mountainbiker, wie vor 20 Jahren.
Bei mir gleich wenige, kann aber der Gegend geschuldet sein, wie ich in #597 schon sagte.
 
Zustimmung, solange man die verschiednen Spielarten wertungsfrei betrachtet uns nicht gegeneinander ausspielt.

Das ist der eigentliche Grund, warum wir uns hier immer wieder bei dem Thema verkanten. Die Diskussion wird entweder nicht wertfrei geführt oder die Aussagen werden als wertend verstanden. Eine Aussage, dass E-Biker Anstrengung vermeiden wollen ist nicht zwingend wertend, wird aber immer als Angriff gewertet. Wenn die Verkantung erstmal stattgefunden hat, wird dann irgendwann persönlich.

Es gibt gerade genug Missgunst, Egoismus und Egozentrik in der Welt, bräuchte es hier eigentlich gar nicht, wo es nur um eine Freizeitbeschäftigung geht, die alle am Ende recht ähnlich betreiben.
 
Dass die Abfahrt keiner körperlichen Anstrengung bedarf, ist in einem MTB-Forum schon seltsam zu lesen...

Wer sagt das? Bitte leg mir keine falschen Aussagen in den Mund!

Das stimmt schon. Ich glaube aber, dass die Teilnehmer hier im Forum überwiegend Freunde der gepflegten Abfahrt sind und keinen großen Bock auf Anstiege haben, die ihre Sportgeräte weniger zum Zweck der körperlichen Anstrengung einsetzen
 
Das mit der "Forumsblase" ist sicher korrekt. Andererseits sind wir vielleicht doch in gewisser Weise relevant, zumindest für u.a. "Nischenhersteller", welche hochwertige Teile produzieren.
Kommt ganz darauf an, wie der Hersteller das aus wirtschaftlichen Gründen beurteilt. Ich hoffe auch, dass ich in Zukunft noch mir genehme Teile erhalte, aber wer weiss...

Ich vergesse nie mehr die Aussage eines Fiat Managers in den 80er Jahren, als ein CH-Werkstattbesitzer sich darüber mokierte, dass Fiat den "wichtigen" CH-Markt stiefmütterlich behandelt. Er meinte, sie wären grundsätzlich in der Lage am Montagmorgen anzufangen und bis am Dienstag um 12Uhr, hätten sie die gesamte CH-Jahresproduktion hergestellt..!! So viel zum "grossen" CH-Markt. Zuerst kommen Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland als primäre Abnehmer zum Zuge - CH ist unter ferner liefen...
 
Natürlich sind ebikes gesellschaftlich vollständig akzeptiert. Autofahren, Glühweintrinken, Schachspielen oder Gartenarbeit sind auch gesellschaftlich vollständig akzeptiert.

Motorsport ist übrigens auch gesellschaftlich akzeptiert: Formel1, WRC, Motocross, Ebike usw.
(Exoskelett wäre hier einzuordnen)

Sport ist übrigens auch gesellschaftlich 100% akzeptiert: Leichtathletik, Fussball, Radsport, usw...
Viele Motorsportler machen übrigens viel Sport um in ihrer Motorsportart erfolgreich zu sein.

Wilhelm Busch: ”Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.”
leider betteln viele Ebiker darum, dass man sie beneidet oder lobt - und niemand tuts. 🥺
Alleine aus dem Grund wird Radsport nie verkümmern.
Soviel Sarkasmus, aber eigentlich weißt Du doch was ich meine, oder?

Wie schätzt Du die gesellschaftliche Akzeptanz ein, wenn es auf einmal erlaubt wäre, dass man mit der Motocrossmaschine oder Rallye-Maschine auf jeden Berg darf, auf den man vorher nur mit dem Fahrrad durfte?

Es sollte doch eigentlich klar sein, dass kaum jemand was dagegen haben wird, wenn jemand in der Stadt anstelle des Autos oder des Mofas ein Fahrrad mit elektrischer Unterstützung nutzt...
 
Das ist der eigentliche Grund, warum wir uns hier immer wieder bei dem Thema verkanten. Die Diskussion wird entweder nicht wertfrei geführt oder die Aussagen werden als wertend verstanden. Eine Aussage, dass E-Biker Anstrengung vermeiden wollen ist nicht zwingend wertend, wird aber immer als Angriff gewertet.
Der Grund sind unpräzise Forumlierungen.
Eine bessere Formulierung wäre hier "E-Biker bestimmte Formen der Anstrengung vermeiden wollen".
Denn doppelt so viele TM sind ja nicht weniger anstrengend und gehen mit der doppelten Anzahl an HM einher und in der gleichen Zeit wird das Gesamtpaket ähnlich anstrengend sein.

So viel Mühe geben wir uns oft nicht. Ganz zu schweigen von denen, die bewusst provozieren oder die Provokation ihrer spaßigen Formulierung nicht anerkennen.
Wenn die Verkantung erstmal stattgefunden hat, wird dann irgendwann persönlich.
Und diese Verkantung hat nicht selten ein anderer Gesprächspartner verursacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir gleich wenige, kann aber der Gegend geschuldet sein, wie ich in #597 schon sagte.

Vor 35 Jahren waren wir so ziemlich die einzigen, die mit dem Mountainbike an dem Berg, an dem ich wohne die Wanderwege rauf und runter gefahren sind, das ist im Laufe der Zeit mehr geworden und es sind erst Trails von Mountainbikern angelegt worden, später offiziell. Es sind in den Jahren auch mit diversen Rennveranstaltungen XC und Enduro viel mehr Mountainbiker in den Wald gekommen. Durch das E-Bike sind es weiniger geworden, ich kann aber sicher sagen, dass heute mehr Mountainbiker mit Bikes ohne Antrieb hier rumfahren, als vor 35 Jahren. In diesem Sinne glaube ich nicht daran, dass das Mountainbike "verkümmert".
 
Ist das mit der Diskussion Bike mit oder ohne Motor nicht langsam langweilig?

Ich schlag vor wir konzentrieren unseren Frust mehr auf die die geplante Einführung der neuen Laufradgröße.

Ich will keine neue Laufradgröße:spinner:

Ich fahr zwar noch ohne Motor aber fange an mir die eBikes schon schön zu saufen.:lol:
Nein die Diskusion wird niemals langweilig weil sich die Mofa Fahrer immer so schön getriggert fühlen...
 
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