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Von Technikverweigerern und Ewiggestrigen, oder wieso fährt man sonst auf 26er ab?

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Re: Von Technikverweigerern und Ewiggestrigen, oder wieso fährt man sonst auf 26er ab?
Denk ich schon , daß da irgendwie irgendwas auf dem Irrweg ist. Die Idee des Mountainbikes, die ich anfang der 90er so begierig aufgesaugt habe war doch: "ich kann endlich alle Wege fahren"
Lustig, genau darüber habe ich mir auch kürzlich Gedanken gemacht. Ich hab mir 2001 mein erstes "richtiges" MTB gekauft (davor so ein Fischer-Metro-Starr-MTB) und genau mit dieser Maßgabe.
Das habe ich dann auch gemacht, 2010 ist das MTB in eine Scheune gewandert und ich in die Großstadt gezogen. Jetzt habe ich mir dank Häuschen im Grünen wieder ein MTB (29" allerdings) gegönnt und war bei der Recherche doch sehr verwundert, wie sehr Mountainbiking offensichtlich aus dem Überall auf Sportanlagen gezogen ist.
Aber macht ja nix, ich fahre jetzt wieder auf Waldwegen (und manchmal auch kurz abseits) durch Waldhessen. Mal sehen, ob ich die Idee, das Rad in einen Bikepark zu fahren, irgendwann mal interessant finde.
 
Also ich fahre ja auch am liebsten auf krassen Trails in den Alpen, im Harz oder zuhause in den Harburger Bergen, wo mein ´10er Mondraker Factor RR und vor allem mein ´13er Commencal Supreme DH V3 auch so richtig Sinn machen.

Dennoch fahre ich gerne auch ne knackige Runde mit Kumpels durch den Sachsenwald und durchs Bergedorfer Gehölz, wo überwiegend auf Waldwegen gefahren wird. Ein paar Trails zwischendurch gibt es da zwar auch, aber die empfinde ich nicht als sonderlich fordernd. Diese Ausfahrten über 2-3 Stunden gehen mehr an die Fitneß. Mit dem Commencal macht sowas wahrscheinlich überhaupt keinen Spaß, und auch mit dem Mondraker sind solche Ausfahrten nicht sonderlich spaßig, da auf der Waldautobahn nicht sonderlich schnell.

Für solche Gelegenheiten habe ich mein ´13er Cannondale Hardtail mit ner Head Shok und gewaltigen 80mm Federweg und richtig steilem Lenkwinkel von etwa 71°. Das Teil bringt auf solchen Ausfahrten so richtig Laune, und fühlt sich auch auf den eher einfachen Trails pudelwohl. Mit diesem Bike kann man tatsächlich so ziemlich alle Wege fahren, und das bringt auch richtig Spaß. Ich hab mich mit dem Cannondale auch mal auf die Trails in den Harburger Bergen getraut, das war dann aber auch schon ein wenig grenzwertig hier und da, Nahtoderfahrungen inbegriffen.. :lol:

Die letzten Tage bin ich mein frisch aufgebautes Commencal häufiger Mal auf der Straße probegefahren, wo ich sonst nur mit meinem Rennrad oder halt dem Cannondale fahre. Es fährt sich da gar nicht so schlecht, aber im Vergleich insbesondere zu dem Cannondale ist es behäbig und langsam. Wer unter Mountainbiken also "ich fahr heute raus in den Wald und gucke mal was da so geht" versteht, für den sind die aktuellen Abwärts-Geschosse wohl eher nüschte.

Mein leider gestohlenes Alteisen #1, das verschlimmbesserte ´05er Stevens F9 Race, hat sich in beiden Welten noch wohl gefühlt.. :heul:
 
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Die Leute früher müssen richtig mutig gewesen sein. Mit so gefährlichen Bikes durch die Gegend....
Ist doch nur ne Frage der Geschwindigkeit (und der Bremsen). Und etwas Fahrtechnik kann auch nicht schaden. Bis S2 reicht das doch.
Da find ich RR-Fahren in der Großstadt und auf Bundesstraßen gefährlicher.
 
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Und Fahrtechnik.
Bin auch mit 26 Zoll aufgewachsen und finde daran nichts Schlechtes. Ist alles noch fahrbar und eigentlich nicht etwas von gestern. Es hat Grenzen, aber auch Vorteile. So wie die anderen Laufradgrößen auch.
Das Rad von Cadel Evans stand bei mir auch eine ganze Weile auf der Wunschliste. Es wurde dann erstmal ein Zymotic. Später ein Rocky Mountain Flow und noch einige andere schöne XC und Jump Bikes.
 
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