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MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Nein, ich hatte mir das schon komplett durchgelesen. An neuen relevanten Argumenten auf die ich hätte eingehen wollen, ist nichts haften geblieben. Dein Ton schon.
Also ich gebe dir und deiner Meinung und deinen Argumenten schon eine 2. Chance. Wenn du es willst.
Und das jetzt schon zum 3. oder 4. Male.

Kleiner Tipp meinerseits, du bist gerade Teil eines Spiels, ich würde an der Stelle aussteigen ;)
 
Ich wusste noch gar nicht, dass MTB-fahren in Deutschland auch ein bezahlter Arbeitsplatz war. Dachte immer, das wäre auch eine Freizeit-Betätigung.

Sachen gibt's.
Gibt's schon lange. Beruflich Sport machen. Trainieren und Rennen fahren. Oder sich MTB fahren ,wie auch immer, bezahlen lassen.
Manche Fahrradkuriere fahren auch MTB, obwohl in der Szene eher fixed-Räder angesagt sind.
 
Nein, ich fahre E-Bike, weil mir zeit sehr wichtig ist, und ich eben mehr strecke in kürzerer zeit schaffe 🤷🏻‍♂️

Gibt’s eigentlich noch Leute, die in einem gemütlichen Uphill auch eine Art Entschleunigung vom Alltag wahrnehmen?

Nicht falsch verstehen, es gibt Tage, da lasse ich das Argument durchaus gelten.

Andererseits drängt sich mir dabei die Vorstellung auf:
Ich hab nur 1 Stunde Zeit für den zwei Stunden Film - Lösung: Schneller Vorlauf.

Das ist doch auf Dauer auch nicht gesund?

Gut, wenn jemand Zehn km Entfernung zum nächsten Wald hat…
Ich hab zum Wald 10m - da sehe ich so manches Problem natürlich nicht.
 
Gibt's schon lange. Beruflich Sport machen. Trainieren und Rennen fahren. Oder sich MTB fahren ,wie auch immer, bezahlen lassen.
Manche Fahrradkuriere fahren auch MTB, obwohl in der Szene eher fixed-Räder angesagt sind.
Und die dürfen alle kein E-MTB als Arbeitsmittel benutzen? Denn das geht nur in der Freizeit?

Nein, diese Antwort führt zu nichts und das war auch nicht damit gemeint.
 
Ich würde liebend gerne Ultra-Marathons in den Bergen laufen, aber dazu bin ich zu fett (63 - 64 Kg bei 1,72), und nach einem Lauf-Halbmarathon spüre ich es dann abwärts doch etwas in den Knien. Radfahren geht aber locker, auch nach über 58 Jahren (hatte mit 5 mein erstes Radl), und gerade das Rauffahren liebe ich mehr denn je!

Ich habe gerade gestern im Alles Laufbar Podcast gehört, dass es mittlerweile einen Wandel bei der Gewichtsfrage der Ultraläufer gibt. Es kann gut sein, dass Fettsäcke wie du jetzt dann doch praktisch Idealgewicht für die langen Distanzen an den Start bringen :D . Btw. finde ich das einen absolut geilen Sport und wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich das auch mal competetiv betreiben wollen. Im Moment schaffe ich es nur so 3 mal die Woche für 1-2 Stunden den Berg hoch und runter zu laufen, nach 100 km wäre ich wohl ex. Einige Ultraläufer fahren auch Mountainbike, passt gut zusammen.

Um auch etwas zum Thema beizutragen, so Ultralaufveranstaltungen wie der ZUT mit 5.000 Sportlern sind praktisch sofort nach Start der Anmeldung ausgebucht. Es scheint also noch sehr, sehr viele Menschen zu geben, die Freude daran haben, sich körperlich anzustrengen und zu quälen. Ein guter Teil davon wird diesem Drang auch in Zukunft auf dem Mountainbike nachgeben.
 
Ich habe gerade gestern im Alles Laufbar Podcast gehört, dass es mittlerweile einen Wandel bei der Gewichtsfrage der Ultraläufer gibt. Es kann gut sein, dass Fettsäcke wie du jetzt dann doch praktisch Idealgewicht für die langen Distanzen an den Start bringen :D . Btw. finde ich das einen absolut geilen Sport und wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich das auch mal competetiv betreiben wollen. Im Moment schaffe ich es nur so 3 mal die Woche für 1-2 Stunden den Berg hoch und runter zu laufen, nach 100 km wäre ich wohl ex. Einige Ultraläufer fahren auch Mountainbike, passt gut zusammen.

Um auch etwas zum Thema beizutragen, so Ultralaufveranstaltungen wie der ZUT mit 5.000 Sportlern sind praktisch sofort nach Start der Anmeldung ausgebucht. Es scheint also noch sehr, sehr viele Menschen zu geben, die Freude daran haben, sich körperlich anzustrengen und zu quälen. Ein guter Teil davon wird diesem Drang auch in Zukunft auf dem Mountainbike nachgeben.
Natürlich gibt es die
Nimm
Maratona dles Dolomites
Ötztaler
DreiLänderGiro

Etc.
Sind zwar alles Rennradveranstaltungen und immer gleich ausgebucht,wenn ich mir hier aber das gegenseitige gebashe hier anschaue kann ich es verstehen .
Manche kommen anscheinend schon in Zone 5 wenn sie nur E-Bike hören oder eines sehen 🤷‍♂️😎
 
Gibt’s eigentlich noch Leute, die in einem gemütlichen Uphill auch eine Art Entschleunigung vom Alltag wahrnehmen
Hier, ich!
Einer der Gründe bei mir für das E.
Statt Uphill am persönlichen Leistungslimit, jetzt Uphill in der Leistungswohlfühlzone.
Wirkt für mich extrem wohltuend und entspannend und lässt mich das Biken noch mehr genießen, als früher.
Und es bringt mich öfter/länger aufs Rad, was zu noch mehr Wohlbefinden führt.
 
Und es bringt mich öfter/länger aufs Rad, was zu noch mehr Wohlbefinden führt.
Du hast einfach zuviel Spaß und das gildet nicht. Quäl dich du Sau, nur dann bist du ein echter Mountainbiker.

P.S.
Das mit dem Quäl dich... ist klar (hoffe ich), sach ich mir immer wieder beim Training: Kacheln zählen oder Gewichte drücken bis zum Muskelversagen.
 
Ne, eigentlich ersetzt es so ziemlich komplett das Segment Trail, Allmountain und Enduro.

das Enduro Segment hätte sie gern. Aber nichts ist unwichtiger als EDR-E. das interessiert nicht mal ebiker, schau mal ins e-forum rüber. hier ist nur das EDR Segment wichtig/interessant (incl Enduro -> Park Nutzung)
Bleibt also nur die Freizeit-Tourensparte - egal ob man das jetzt Trail, AllMountain oder Enduro nennt.
 
Gibt’s eigentlich noch Leute, die in einem gemütlichen Uphill auch eine Art Entschleunigung vom Alltag wahrnehmen?

Nicht falsch verstehen, es gibt Tage, da lasse ich das Argument durchaus gelten.

Andererseits drängt sich mir dabei die Vorstellung auf:
Ich hab nur 1 Stunde Zeit für den zwei Stunden Film - Lösung: Schneller Vorlauf.

Das ist doch auf Dauer auch nicht gesund?

Gut, wenn jemand Zehn km Entfernung zum nächsten Wald hat…
Ich hab zum Wald 10m - da sehe ich so manches Problem natürlich nicht.
Ja gibt es. Das ist aber oft eine bewusst getroffene Entscheidung.
In einer höher, schneller, weiter, noch effizienter -Welt ist es dringend notwendig. Das muss dem Menschen aber erstmal bewusst sein.
Einige bekommen das Bewusstsein vom Doc, für andere kommt es zu spät oder nicht mehr.

Film schneller laufen lassen ist sinnlos. Dann lieber Zeit dafür nehmen.

Mein Wald ist einige Kilometer entfernt. Andere Wälder, wo ich auch fahre, mehr als 10km. Trotzdem fahre ich ein sogenanntes Bio-Bike.
Die Fahrt dahin empfinde ich nicht als lästig, sondern freue mich mit jedem Meter auf Ruhe vom Lärm der Stadt.
Die Tage hier sind allerdings schon gezählt. Zukünftig wird Wald und Natur nicht mehr weit weg vom Wohnort sein.
So richtig outback aber nicht.
Für E-Bike lasse ich mir noch ein paar Jahrzehnte Zeit.
 
Kleiner Tipp meinerseits, du bist gerade Teil eines Spiels, ich würde an der Stelle aussteigen ;)
Ach komm, ich bin grad oben auf: bessere Karten, bessere Odds und deutlich mehr Chips auf Tisch.
☝️
Ich hab nur 1 Stunde Zeit für den zwei Stunden Film - Lösung: Schneller Vorlauf.
Ein wunderbarer Vergleich
:love:
Hier, ich!
Einer der Gründe bei mir für das E.
Du hattest aber schon weiter gelesen. Siehe 2 Zeilen hoch hier.

Es schliesst sich nicht aus, aber es ging mehr darum zu akzeptieren, wie langsam man ist (an diesem Tag) und das auch zu genießen.
Aber den Runners-Tunnel kann man vermutlich auch auf dem e-mtb finden.
 
Gemini hat eine klare Meinung zu E-Bikes:

Ein E-Bike ist nichts anderes als eine beheizte Sitzheizung auf Rädern. Da der Motor die Arbeit übernimmt, ist das Fahren eines E-Bikes sportlich gesehen auf einer Stufe mit dem Benutzen einer elektrischen Zahnbürste. Wer den „Turbo-Modus“ aktiviert, verlässt den Bereich der Biologie und tritt ein in das Reich der Unterhaltungselektronik. Ein E-Bike ist im Grunde ein Laptop, auf dem man zufällig sitzen kann, während er durch den Wald fährt.
 
Mal kurz zum Ursprung des MTB zurück, Spaß...

"Als die Heroes der ersten Mountainbike-Stunde, wie Gary Fisher und Joe Breeze, in den 1970er-Jahren die Klunker-Bikes aus den 1920ern wiederbelebten und damit über staubige Bergstraßen des Marin County in Kalifornien bretterten, stand der Spaß an der Freude im Mittelpunkt. Und Spaß haben geht eigentlich nur in der Gruppe gut."

https://www.sportaktiv.com/die-wilden-70er-von-den-anfaengen-des-mountainbikens
 
Ich habe in Norwegen noch nicht viele E-Bikes gesehen. Das Land ist so groß und es gibt wahrscheinlich hunderttausende Trail-Kilometer und nur wenige Menschen, selbst zur Urlaubszeit. Dass dort die Trails nicht unter E-Bikes leiden stimmt mit Sicherheit.

Ich finde Norwegen ist auch kein gutes Mountainbike -Land, es gibt zwar viele schmale Wege, auf denen man auch meistens alleine ist, aber praktisch das ganze Jahr über keinen Kilometer, der nicht tief und nass ist.
Dort wo ich war sind alle E-MTB gefahren. Konfliktpotenzial ist immer vorhanden wenn man mit Rad Wanderwege nutzt, egal wo.
 
um auf das ursprungsthema zurückzukommen, empfehle ich diesen kurzweiligen podcast:
https://open.spotify.com/episode/1J6wuwnmuNtot7VjYlfDIx
hab ich vor langer zeit mal gehört und fand ich eine abgefahrende theorie. aber mittlerweile glaube ich er hat recht. mtb ist nicht attraktiv wenn man es mit der aktuellen rennrad und gravel szene vergleicht. aus den gründen die er beschreibt.
 
Erkläre/Zähl mir die Kosten und Konsequenzen bitte auf.
Ich kenne sie nicht.
Schau doch mal bei Bergamont, Centurion, Canyon, Haibike, Specialized, Trek und wie sie alle heißen auf die Websites. Die erste Werbung, die aufploppt, ist für Mofas. Viele Hersteller haben ihr MTB-Angebot komplett gekillt und verkaufen nur noch Elektro im MTB Sektor.
Die anderen Konsequenzen sind doch ganz gut im News-Artikel zusammengefasst. MTBs werden zum Nischenprodukt, die Auswahl wird immer kleiner.
 
man kann die watt nie isoliert betrachten. deswegen steht da auch "no aero". ich kann das weder auf zwift noch am renner in einer vernünftigen position treten. und mit meiner grösse über 190 und über 80kg bist du bei dem was am ende rauskommt in summe die untergrenze der amateurfahrer. womit ich kein problem hab den der trainingsumfang ist entsprechend niedrig.

30er schnitt in der ebene mit einem mtb ist trotzdem machbar, nicht mehr und weniger wollte ich aus der praxis beitragen. falls euch ein 35er oder 40er schnitt auf einem enduro interessiert, hätt ich auch anzubieten. aber keine 50km. 😅
Dass knapp 4w/kg über 2 (!!) Stunden unteres Ende sein sollen ist einfach Blödsinn, warum bestehst du darauf?
 
Einer der Gründe bei mir für das E.
Ok, ich bin dann einfach langsamer… 😅
Es schliesst sich nicht aus, aber es ging mehr darum zu akzeptieren, wie langsam man ist (an diesem Tag) und das auch zu genießen.
Genau das meine ich.

Leistungsdruck hab ich an der Arbeit.
Beim mountainbiken will ich den Kopf frei bekommen.

Das habe ich früher bei den Jedermannrennen immer bedauert.
Die Landschaft zieht vorbei wie im Tunnel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, ich bin dann einfach langsamer
Als Uphill-Lusche war/ist genau das das Problem.

Ich fahre/kann grundsätzlich nur langsam bergauf. Ohne Motor trotzdem kurz vor der Schnappatmung.
Irgendwann wird es dann auch so langsam, dass gehen schneller wäre oder man umkippt. Auch sehr unbefriedigend.
Jetzt fahre ich ähnlich langsam/nur wenig schneller aber entspannt, habe statt 160 nur 120/130 Puls, meine passende Trittfrequenz und fühle mich gut.
Eben ohne Stress.
 
Als Uphill-Lusche war/ist genau das das Problem.

Ich fahre/kann grundsätzlich nur langsam bergauf. Ohne Motor trotzdem kurz vor der Schnappatmung.
Irgendwann wird es dann auch so langsam, dass gehen schneller wäre oder man umkippt. Auch sehr unbefriedigend.
Jetzt fahre ich ähnlich langsam/nur wenig schneller aber entspannt, habe statt 160 nur 120/130 Puls, meine passende Trittfrequenz und fühle mich gut.
Eben ohne Stress.

Das ist doch ganz wunderbar, wo ist eigentlich das Problem? Es sei dir sehr gegönnt, dass du Spaß mit deinem E-Bike hast. So wie andere mit ihrem manuellen Mountainbike.
 
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