Das Problem könnte sein, dass viele E-Bker gefragt werden, warum sie auf ein E umgestiegen sind.
Jein.
Es ist schon idT so, dass viele der E Kollegen ein seltsam entschuldigendes Verhalten aufzeigen, ggf. auch unterbewusst! Und die Begründungen sind auch meist nicht wirklich plausibel, oder eher geschönt ;-).
Wenn jemand dazu steht, dass es einfach "Bock" macht und man damit 4-5 Runs mehr schafft, dann ist das immerhin ehrlich...
Als größeres Thema empfinde ich allerdings, dass ich als Ü60 Opa mich oft erklären soll, warum ich mir dass noch (immer) antue (ohne E). Und da hört für mich das Verständnis auf. Soll jeder tun und lassen was er mag (im Rahmen dessen was zulässig ist ;-)). Als Non E hat man definitiv nicht das Bedürfnis sich auch noch erklären zu müssen. (Dieser Absatz ist nicht Ernst zu nehmen, dennoch nicht inkorrekt).
Ich bleibe aber eisern: Ohne E hat eigentlich nur Positives, inklusive der "Schufterei" die einem entsprechende Fitness verleiht. Das ich damit ggf. weniger "Loops" mache nehme ich gerne in Kauf und "tröste" mich damit, dass es mir die Natur dankt. Manchmal frage ich mich, wie die Trails aussehen würden, wenn es nur noch E gäbe, am besten noch mit +30km/h, mehr Reichweite und mindestens 150Nm.
Vielleicht ist das überspitzt formuliert, aber genau in diese Richtung scheint es doch aktuell abzudriften.
Aber vermutlich irre ich...
Vom Punkt der Unterstützung (bergan) für nicht so fitte, oder gar "Benachteiligter" sind wir doch schon lange weg, zumindest aus meiner Sicht - obwohl auch die "Industrie" das Großteils so empfindet.
Bleibt die Frage, wie lange unsere Beschützer das so in der Form noch akzeptieren. Irgendwann wird der Kipppunkt kommen, wo der Gesetzgeber....