MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

aus dem forum 2019
zukunft ist schwierig. beantworte folgende frage: wann werden ebikes cool? ich mein wenn nicht mal ratboy ausreicht damit die party in schwung kommt? wo gibts denn sowas. ich kann dir nur meine meinung sagen: in der bikeindustrie arbeiten wär das letzte was ich als schlau bezweichnen würde. überdenke das nochmal.
 
Da ist gar nix besser. Das ist alles dicke Hose via Jobrad. Und dann landet der ganze Elektroschrott auf dem Gebrauchtmarkt.
Erstmal wird ne Bude dazwischen geschaltet, die das Jobrad kontrolliert und repariert.
Die Jobrad-Kuh darf doch nicht halb gemolken werden. So viel wie möglich Geld rauspressen!
Der letzte Besitzer tut auch noch etwas Gutes. Eletroschrott wird woanders recycelt. Für Geld.
Da ist schon eine richtige Wirtschaft entstanden. Je mehr Elektronikschrott wir schicken, umso mehr Geld bekommen die Leute dort.
Viel schlechter als E-Bike fahren ist mit SUV zum Biomarkt oder 120km weit zum Bauern aufs Land fahren.
 
Ich hab die letzten Beiträge (20 oder 200) 🤷🏻‍♂️ nur überflogen.
Aber an dem Punkt an dem jemand mit 70 km/h den Berg hoch möchte um überall einen Vergnügungspark zu eröffnen.

Puh. Spätestens da wird es keinen Unterschied mehr zum Motorcross im Wald/Überall geben.

Also Verbot für alles was zwei Räder hat.
Danke dafür, schon heute…
 
Ob 70 km/h oder weniger; unwichtig.
Man liest wieder das Gleiche heraus. Noch besser, noch effizienter, noch mehr,.... als vorher.
Was hat man denn verpasst, wenn man ohne Antriebshilfe langsamer ist? Und was ist langsam und was ist schnell?
Niemand bezahlt dich, du bekommst auch nicht mehr Rente oder ein längeres Leben. Es ist Hobby und Freizeit, mehr nicht. Ob man 2 oder 3 Runden gefahren ist, interessiert nächste Woche niemanden mehr auf dem Planet. Eigentlich geht es doch um die Sache.
Biken ist doch weder wirtschaftlich noch zieht man daraus einen Gewinn. Höchstens ein tolles Gefühl.
Ich möchte auch nicht ständig mit hoher Geschwindigkeit durch die Landschaft. Dafür würde ich lieber ein Motorrad fahren. Das fährt sogar noch schneller und kann auch noch billiger sein als ein E-Bike.
Fahrt mal stundenlang einen Anstieg aus eigener Kraft. Die Zeit, die man dafür braucht, mal ausgelassen. Das Gefühl danach ist mit keinem Geld der Welt bezahlbar.
Bequemer ist es natürlich mit Motor, aber es ist nicht das Gleiche.
Mountainbike war in den ersten Jahren Freiheit, Abenteuer, Spaß. Was man daraus gemacht hat ist ein Gelddrucker.
 
Ob 70 km/h oder weniger; unwichtig.
Man liest wieder das Gleiche heraus. Noch besser, noch effizienter, noch mehr,.... als vorher.
Was hat man denn verpasst, wenn man ohne Antriebshilfe langsamer ist? Und was ist langsam und was ist schnell?
Niemand bezahlt dich, du bekommst auch nicht mehr Rente oder ein längeres Leben. Es ist Hobby und Freizeit, mehr nicht. Ob man 2 oder 3 Runden gefahren ist, interessiert nächste Woche niemanden mehr auf dem Planet. Eigentlich geht es doch um die Sache.
Biken ist doch weder wirtschaftlich noch zieht man daraus einen Gewinn. Höchstens ein tolles Gefühl.
Ich möchte auch nicht ständig mit hoher Geschwindigkeit durch die Landschaft. Dafür würde ich lieber ein Motorrad fahren. Das fährt sogar noch schneller und kann auch noch billiger sein als ein E-Bike.
Fahrt mal stundenlang einen Anstieg aus eigener Kraft. Die Zeit, die man dafür braucht, mal ausgelassen. Das Gefühl danach ist mit keinem Geld der Welt bezahlbar.
Bequemer ist es natürlich mit Motor, aber es ist nicht das Gleiche.
Mountainbike war in den ersten Jahren Freiheit, Abenteuer, Spaß. Was man daraus gemacht hat ist ein Gelddrucker.
Du schreibst es ist „ Hobby und Freizeit „ , genau darum geht es , jeder definiert seine Freizeit und Hobby eben anders.
Der eine mag den Berg bis zum Tunnelblick hochballern, der andere geniesst, und wieder ein anderer fährt eben mit unterstützung.
Kann doch jeder wie er will
Warum man das nicht versteht ist mir schleierhaft 🤷‍♂️
Was für dich/ mich gilt , ist für andere eben nicht so.
Ganz einfach
 
Ob 70 km/h oder weniger; unwichtig.
Man liest wieder das Gleiche heraus. Noch besser, noch effizienter, noch mehr,.... als vorher.
Was hat man denn verpasst, wenn man ohne Antriebshilfe langsamer ist? Und was ist langsam und was ist schnell?
Niemand bezahlt dich, du bekommst auch nicht mehr Rente oder ein längeres Leben. Es ist Hobby und Freizeit, mehr nicht. Ob man 2 oder 3 Runden gefahren ist, interessiert nächste Woche niemanden mehr auf dem Planet. Eigentlich geht es doch um die Sache.
Biken ist doch weder wirtschaftlich noch zieht man daraus einen Gewinn. Höchstens ein tolles Gefühl.
Ich möchte auch nicht ständig mit hoher Geschwindigkeit durch die Landschaft. Dafür würde ich lieber ein Motorrad fahren. Das fährt sogar noch schneller und kann auch noch billiger sein als ein E-Bike.
Fahrt mal stundenlang einen Anstieg aus eigener Kraft. Die Zeit, die man dafür braucht, mal ausgelassen. Das Gefühl danach ist mit keinem Geld der Welt bezahlbar.
Bequemer ist es natürlich mit Motor, aber es ist nicht das Gleiche.
Mountainbike war in den ersten Jahren Freiheit, Abenteuer, Spaß. Was man daraus gemacht hat ist ein Gelddrucker.
So in der Art lebe ich das auch aus. An der schrumpfenden Zahl Mitstreiter erkenne ich schon, dass Vielen der zeitliche Aufwand eine gewisse Grundfitness, die bei mir wirklich nicht hoch sein muss, aufrecht zu erhalten, schwer fällt.
Deswegen würde ich mir aber kein Ebike kaufen. Aus Gründen, wo ich persönlich Bock auf eins habe dagegen irgendwann schon. Da fahr ich dann aber wieder ziemlich alleine.

Ich finde es beeindruckend wie viele hier zwischen den Zeilen herausposaunen, dass es ihnen nur um das Ansehen, um andere Leute geht. Keine Sau interessiert was wer womit macht! Viele rechtfertigen sich für Verhalten, was sie eigentlich gar nicht wirklich wollen.

Mountainbiken ist für mich das schönste Hobby der Welt. Unabhängig von Verkaufszahlen oder was irgendwelche Wöscht erzählen. Das betreibe ich so, wie ich es am besten finde und freue mich, wenn wer mitmacht. Egal ob mit Motor oder ohne. Natürlich wird immer ein Gläschen Hohn und Spott serviert, Unzulänglichkeiten müssen auf den Tisch. Geht mir altem Fettsack ja genau so :lol:
 
War 4 Wochen nach einem Knöchelbruch gestern mit meinem eMTB und einem Freund vorzugsweise auf Schotterweg unterwegs zwischen Wald und Feld.
So ein geiles Gefühl, den blauen Himmel und die Natur zu erleben.
Endlich gibt es wieder sinnvolleres als den vorzugsweise egozentrischen Dünnpfiff hier bis zum Post 1.000zu erleben.
Ich wünsche euch noch viel Spaß dabei
 
wie oft machst du das im jahr und wo?
Ich zb. Wenn es zeitlich möglich ist , jedes Wochenende oder im Urlaub schon so 2-3 mal die Woche... Liegt zum Teil daran das es einfach Spaß macht und mich überhaupt nicht interessiert ob 10 min. Hoch strampel oder 30 min. Es wartet oben eh keiner mit einer Stoppuhr.
Zum anderen Teil gibt's ganz oben eh keine Parkplätze, dh. Etwas mehr als die Hälfte muss sowieso jeder zu Fuß oder nur mit dem Rad hoch .... Da kann ich auch gleich komplett Hochfahren.

Gut hier im Ostwestfalen gibt's jetzt natürlich keine riesen berge ... Aber mit mehreren Abfahrten oder längeren Transfer fahrten kommen da auch gut 1500 Höhenmeter beisammen
 
War 4 Wochen nach einem Knöchelbruch gestern mit meinem eMTB und einem Freund vorzugsweise auf Schotterweg unterwegs zwischen Wald und Feld.
So ein geiles Gefühl, den blauen Himmel und die Natur zu erleben.
Endlich gibt es wieder sinnvolleres als den vorzugsweise egozentrischen Dünnpfiff hier bis zum Post 1.000zu erleben.
Ich wünsche euch noch viel Spaß dabei
... ist schon schwierig. Aber mal anders gedacht: Bei den MTB-Herstellern sitzen Produktmanager, Marketing-Leute und Geschäftsführer. Und alle wollen herausfinden, wie der Markt und die Kunden ticken, um Entscheidungen treffen zu können. Und ein Teil davon, wie der Markt tickt, sind auch solche Foren und Threads. Jeder Post bringt ein Stückchen dazu. Passt meist nicht zusammen, aber so ist Markt halt :daumen:.
 
... ist schon schwierig. Aber mal anders gedacht: Bei den MTB-Herstellern sitzen Produktmanager, Marketing-Leute und Geschäftsführer. Und alle wollen herausfinden, wie der Markt und die Kunden ticken, um Entscheidungen treffen zu können. Und ein Teil davon, wie der Markt tickt, sind auch solche Foren und Threads. Jeder Post bringt ein Stückchen dazu. Passt meist nicht zusammen, aber so ist Markt halt :daumen:.
Mach sowas beruflich, komplett andere Branche, aber. Erstmal Unterteilst du den Markt in für dein Produkt relevanten und irrelevante Segmente.
Für MTB würde ich das IBC Forum eher als letzteres klassieren... Quasi die Nische in einer Nische. Das ist für "Boutique" Hersteller (Intend und Co) spannend die kleine Serien mit spezifischen Features anbieten. Für die "grossen" MTB Hersteller aber nicht wirklich.... Die brauchen eine gewisse Massenkompatibilität.
 
Kurz um .. das MTB wird genau so wie der Verbrennermotor nicht so schnell Aussterben ( politische Ideologie ausgeschlossen)

Denn bei beiden Varianten fehlt im Moment noch ein entscheidender Faktor. Das ist die Ladeinfrastruktur. Beim emtb nicht ganz so schlimm. Doch auch hier bin ich gezwungen auf langen Touren immer eine Ladestation auf dem Weg zu haben, oder ich schleppe einen zweiten Akku mit . Beim E Auto ist man zb. In der Stadt gezwungen sich eine Ladebox draußen an zu bauen und das Kabel quer über den Bürgersteig zu legen wo es immer die gefahr gibt das nachts es irgendwer ganz toll findet wenn das Kabel morgens nicht mehr da ist wo es hingehört... Oder man stellt sich abends 2-3 Stunden auf einem Discounter Parkplatz....

Den meisten Leuten ist es völlig egal wo mit das bike / Auto angetrieben wird .
Hauptsache der " Sprit" ist billig und zu jeder Zeit verfügbar, was noch nicht gegeben ist .
 
Was hat man denn verpasst, wenn man ohne Antriebshilfe langsamer ist? Und was ist langsam und was ist schnell?
Niemand bezahlt dich, du bekommst auch nicht mehr Rente oder ein längeres Leben. Es ist Hobby und Freizeit, mehr nicht. Ob man 2 oder 3 Runden gefahren ist, interessiert nächste Woche niemanden mehr auf dem Planet.
Und ob man den Berg mit oder ohne Unterstützung hochgefahren ist, interessiert genauso wenig irgendjemanden.

Fahrt mal stundenlang einen Anstieg aus eigener Kraft. Die Zeit, die man dafür braucht, mal ausgelassen. Das Gefühl danach ist mit keinem Geld der Welt bezahlbar.
Bequemer ist es natürlich mit Motor, aber es ist nicht das Gleiche.
Das ist aber seeeeeehr individuell. Gilt nicht für jeden.
Beim Mountainbiken fahr ich und vermutlich die Mehrheit hoch um die Abfahrt genießen zu können. Da ist das Hochfahren Mittel zum Zweck.
Für das Gefühl was du meinst kann ich auch Rennrad fahren, Gravel fahren, oder Wandern gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mach sowas beruflich, komplett andere Branche, aber. Erstmal Unterteilst du den Markt in für dein Produkt relevanten und irrelevante Segmente.
... völlig ok, dazu muss man aber erst ein wenig forschen, sonst kann man noch gar nicht unterteilen. In stabilen Märkten hat sich so eine von allen Marktteilnehmern etwa gleiche Sicht auf die Segmente eingestellt und danach arbeiten dann auch die Branchenverbände. Aber wenn es turbulent wird, dann ist das nicht mehr der Fall. Dann muss sich jeder ein neues Bild über die künftigen Segmente machen und wo er dann darin aktiv sein will.
 
Kurz um .. das MTB wird genau so wie der Verbrennermotor nicht so schnell Aussterben ( politische Ideologie ausgeschlossen)

Denn bei beiden Varianten fehlt im Moment noch ein entscheidender Faktor. Das ist die Ladeinfrastruktur.

Also es wird noch so lange Mountainbikes geben, bis im Wald Steckdose an den Bäumen Steckdosen installiert sind? Auch eine These.
 
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