MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

In dem Moment, wo man mit 70 km/h den Berg hoch fahren dürfte, ohne dabei noch sinnlos in Pedale treten zu müssen und auf Fußrasten steht, wäre ich dann auch im E-Game dabei.
Anders gehts auch gar nicht. Wie viel Leistung braucht man für 70 bergauf? 15-20kW sicherlich. Wird wohl also nix ohne Motorrad.

Ich hatte mal für 2 Monate ein M1 Sporttechnik Ding zum Test für ein Magazin. Das schaffte in der Ebene fast 70, bergauf war bei 15 Schluss, wo ich ohne Motor 6km/h schaffe. Das hatte glaube 1,5kW? oder 3...keine Ahnung. Lame :ka:
 
Ich hab die letzten Beiträge (20 oder 200) 🤷🏻‍♂️ nur überflogen.
Aber an dem Punkt an dem jemand mit 70 km/h den Berg hoch möchte um überall einen Vergnügungspark zu eröffnen.

Puh. Spätestens da wird es keinen Unterschied mehr zum Motorcross im Wald/Überall geben.

Also Verbot für alles was zwei Räder hat.
Danke dafür, schon heute…
Du solltest die Posts schon mal lesen. In dem von Dir genannten Post ist der Shuttle in Finale gemeint - ein KfZ - welches die Biker hoch zur DIN , Base Nato etc. befördert 🤘😎
 
Nochmal ne kleine Gegenfrage an alle, die sagen, dass ihr Mofa sie, statt einmal, direkt mehrere Runden auf den Berg bringt:

Wo zieht ihr die Grenze? Wäre es nicht cool, wenn man den langweiligen Uphill gleich mit 70 Sachen und Pedal-Assist hochfliegt und dann noch mehr Runden fahren könnte? Oder reichen euch schon 50?
Vergesst mal eben die Gesetzgebung (in DE) als Argument und versucht ehrlich drüber nachzudenken, wo die grenze zum Motorrad liegt.
Ich denke der Beitrag ist gemeint und nicht der Finale-Shuttle-Beitrag.

Habe auch gerade die letzten fünf Seiten überflogen und diese Fragestellung ist mir hängen geblieben.

In Ballungsgebieten ist das denke ich schon ein verwundbares Thema. Ich würde auch zustimmen, dass heutzutage andere Waldbesucher schlagartig positiver gesinnt sind, wenn sie erkennen, dass man sie gerade langsam mit hohem Puls überholt. Wenn dagegen eine Horde Turbo-E-Biker vorbeizieht, dann hinterlässt das einen anderen Eindruck. Von daher ist der Leistungswahn bei den E-Bikes schon nicht zu verachten. Die anderen Lobbys im Wald sind stärker als wir!

Bergab gibt es da weniger Probleme. Weil die E-Biker ja alle nur Laps, Laps, Laps auf anspruchsvollen Trails machen, hat man sich bergab ja von den Wanderwegen entkoppelt. Ne, ernsthaft, das Thema mehr Abfahrten, mehr Trainingseffekt, schneller lernen schneller zu fahren, ist natürlich ohne abgesperrte Strecke ebenfalls Gift für das Miteinander im öffentlichen Wald.

Ich hoffe einfach nur, dass das noch lange gut geht und die Möglichkeiten für mich persönlich im Wald meinen Sport auszuüben, sich nicht verschlechtern.
 
Bergab gibt es da weniger Probleme. Weil die E-Biker ja alle nur Laps, Laps, Laps auf anspruchsvollen Trails machen, hat man sich bergab ja von den Wanderwegen entkoppelt. Ne, ernsthaft, das Thema mehr Abfahrten, mehr Trainingseffekt, schneller lernen schneller zu fahren, ist natürlich ohne abgesperrte Strecke ebenfalls Gift für das Miteinander im öffentlichen Wald.

Ist ein Non-Argument und gilt gleichermaßen für beides. Ist ausserdem an den Haaren herbeigezogen und übernimmt die Wandererperspektive gegen MTBs generell.

Auch keine Erklärung warum MTB immer nischiger wird.
 
Jein.

Also natürlich ist es erstmal die Grundsatzthematik Wanderer teilen sich den Weg mit MTB.

Und viele Laps, Laps, Laps Leute fahren dort ab, wo keiner wandert. Aber ich fürchte schon, dass es die auch auf Wanderwegen gibt.

Komme ich einmal einen Wanderer entgegen, schneiden sich unsere Wege einmal, wir machen beide unsere Tour, schön, Servus.

Ich bin auch schon mal auf einem Wanderweg als Wiederholungsfahrt zweimal den gleichen Leuten entgegengekommen. War eher positiv, wow, so schnell wieder hoch und ein zweites Mal runter, wow, Servus.

Wenn ich jetzt aber als E-Biker den gleichen Personen 4x entgegenkommen, die Wanderer 4x beiseite treten und ich als Wanderer noch irgendwie auf einer ausgeschilderten "Premium-Wandertour" gehe, dann ist für manche Wanderer doch nochmal eine Grenze überschritten und es wird im Nachgang irgendwo eine Beschwerde eingereicht. Und irgendwie fühlen sich die Behörden dann genötigt etwas zu tun.
 
Dazu wäre zu sagen, dass ich noch NIE einen von den hochambitionierten Gravity-E-Mofa-Fahrern in der Wildnis gesehen habe, auch nicht im Trailcenter (sind die vielleicht alle ein bisschen am flunkern hier?). Ich mache mir wirklich keine Sorgen, dass uns deswegen der Zutritt zum Wald verboten wird, zumal es in meiner Gegend sowieso verboten ist, die guten Trails zu fahren. Hab von einem Froind gehört, dass, wenn man respektvoll mit den Wanderern umgeht, man auch keine Wanted-Sterne bekommt, obwohl man "illegal" fährt.

Die meisten E-Biker sind doch sowieso nur auf dem Fahrradweg oder vielleicht mal einer Forststraße unterwegs. Das ändert leider absolut nichts daran, dass sie für uns den Markt zerstören.
 
MTB ist nicht cool, die Zugangsschwelle ist zu hoch. Bis das Spaß macht, muss viel Zeit in Training investiert werden, sowohl in Fitness als auch in Fahrtechnik. Zu den Anfängen war die Hürde niedriger, da der Sport noch nicht so spezialisiert war, zudem war er neu und damit Spannend.
Aktuell lebt der Sport von der älteren Generation, was sich hier ja auch gut Spiegelt. Mit E- Unterstützung fällt die Hürde Ausdauer etwas niedriger aus, dafür muss mehr Kraft trainiert werden, um das schwerere Sportgerät zu bewegen (Sprünge & Richtungswechsel) .
Dies ist möglicherweise grundsätzlich attraktiver für die jüngere Generation, da Gym sowieso schon beliebt ist.
Das klassische MTB weiter zur Nische, da viele die das Sportgerät auch als Transportmittel nutzen, den erheblichen Vorteil der E - Unterstützung entdeckt haben.
Sicher gibt es weiterhin einen Nutzerkreis der das klassische MTB bevorzugt. Viele Sportler für die MTB DAS Hobby ist, nutzen MTB und E MTB parallel.
Die Ewig gestrigen "hassen" E Unterstützung , die vernünftigeren Kritiker, lehnen es einfach, für sich ab.

Zur Konflikt im Wald: Als Vater und Hundebesitzer gibt es für mich hauptsächlich zwei Problematische Nutzergruppen auf Wald/Wiesen/Feldwegen.
1. Menschen deren Geschwindigkeit nicht an ihre Reaktion/Umgebung angepasst ist. Dies sind häufig Ältere Mitmenschen auf Pedelecs.
2. Sportler, die um den Schnitt zu halten, keine Rücksicht auf andere nehmen. Das sind meist junge Gravler oder ältere XC/Marathon/Touren Fahrer (ohne -innen)
Die Sportlichen E MTB Fahrer sind, abseits der Anspruchsvollen Trails, auf denen in der Regel kein Fußgänger unterwegs ist, relativ entspannt.

Ich kann nur hoffen das viele der in diesem Faden getätigte Aussagen von Trollen kommt. Falls nicht, wäre es möglicherweise besser, wenn die MTB Gemeinde wieder kleiner wird.
 
Dazu wäre zu sagen, dass ich noch NIE einen von den hochambitionierten Gravity-E-Mofa-Fahrern in der Wildnis gesehen habe, auch nicht im Trailcenter (sind die vielleicht alle ein bisschen am flunkern hier?). Ich mache mir wirklich keine Sorgen, dass uns deswegen der Zutritt zum Wald verboten wird, zumal es in meiner Gegend sowieso verboten ist, die guten Trails zu fahren. Hab von einem Froind gehört, dass, wenn man respektvoll mit den Wanderern umgeht, man auch keine Wanted-Sterne bekommt, obwohl man "illegal" fährt.

Die meisten E-Biker sind doch sowieso nur auf dem Fahrradweg oder vielleicht mal einer Forststraße unterwegs. Das ändert leider absolut nichts daran, dass sie für uns den Markt zerstören.

Sehe ich auch so. Zu Beginn des Booms hatte ich echt Sorgen, dass die Trails durch die potenziert gekauften E-Bikes platt gefahren würden, so ist es nicht gekommen. Auf den (technischen) Trails kommen so viele E-Biker gar nicht an und die meisten, die da fahren waren vorher schon mit dem Mountainbike da.
 
Anders gehts auch gar nicht. Wie viel Leistung braucht man für 70 bergauf? 15-20kW sicherlich. Wird wohl also nix ohne Motorrad.

Natürlich nicht 70 km/h, aber mit der Surron kommst du an deinem Hausberg Trails hoch, die einige Mountainbiker sich nicht runter zu fahren trauen. Das würde mir der gleichen Leistung mit pedalieren auf dem E-Bike nicht funktionieren.
 
Natürlich nicht 70 km/h, aber mit der Surron kommst du an deinem Hausberg Trails hoch, die einige Mountainbiker sich nicht runter zu fahren trauen. Das würde mir der gleichen Leistung mit pedalieren auf dem E-Bike nicht funktionieren.
Die gibt es mit 9kW, gelle. Sowas find ich auch ein sinniges EBike. Auch zum leisen Loamer einfräsen...hast du eine? Kommst du nicht aus Biebertal?
 
Ich zb. Wenn es zeitlich möglich ist , jedes Wochenende oder im Urlaub schon so 2-3 mal die Woche... Liegt zum Teil daran das es einfach Spaß macht und mich überhaupt nicht interessiert ob 10 min. Hoch strampel oder 30 min. Es wartet oben eh keiner mit einer Stoppuhr.
Zum anderen Teil gibt's ganz oben eh keine Parkplätze, dh. Etwas mehr als die Hälfte muss sowieso jeder zu Fuß oder nur mit dem Rad hoch .... Da kann ich auch gleich komplett Hochfahren.

Gut hier im Ostwestfalen gibt's jetzt natürlich keine riesen berge ... Aber mit mehreren Abfahrten oder längeren Transfer fahrten kommen da auch gut 1500 Höhenmeter beisammen
ich hatte eigentlich jemanden aus berlin zitiert.
 
ich hatte eigentlich jemanden aus berlin zitiert.

Also so?

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... völlig ok, dazu muss man aber erst ein wenig forschen, sonst kann man noch gar nicht unterteilen. In stabilen Märkten hat sich so eine von allen Marktteilnehmern etwa gleiche Sicht auf die Segmente eingestellt und danach arbeiten dann auch die Branchenverbände. Aber wenn es turbulent wird, dann ist das nicht mehr der Fall. Dann muss sich jeder ein neues Bild über die künftigen Segmente machen und wo er dann darin aktiv sein will.
In meiner Branche (Maschinebau/Technologie) ist die Segmentierung des Verbands viel zu grob. Denke dass wir beim Fahrrad ähnlich sein. Wenn man alleine die regionalen Unterschiede (zB Deutschland vs Italien vs USA) betrachtet wirds schon schwierig für einen nationalen Verband.

Wie auch immer, bin mir sicher dass Canyon das im Griff hat. Das alte Management hat auf Segmente gesetzt die das neue jetzt wohl nicht mehr sieht. (Wurde ja so im Interview geschrieben).
Dann ist es auch irgendwo die logische Konsequenz dass die Firmenstrukur angepasst wird wenn diese nicht mehr zur neuen Ausrichtung passt.
 
Die gibt es mit 9kW, gelle. Sowas find ich auch ein sinniges EBike. Auch zum leisen Loamer einfräsen...hast du eine? Kommst du nicht aus Biebertal?

Ich habe keine, finde so was aber echt interessant. Wenn Geld übrig ist, fließt das dann bei mir doch eher in Mountainbikes. Hier fährt aber einer mit so einem Teil rum, der ist den kompletten AuaAua von F-hausen kommend ganz locker an mir vorbei hoch gefahren und er sagt, er hatte noch nie irgendeinen Ärger.
 
Ich habe keine, finde so was aber echt interessant. Wenn Geld übrig ist, fließt das dann bei mir doch eher in Mountainbikes. Hier fährt aber einer mit so einem Teil rum, der ist den kompletten AuaAua von F-hausen kommend ganz locker an mir vorbei hoch gefahren und er sagt, er hatte noch nie irgendeinen Ärger.
Genau, interessant. Hab auch bedenken wegen der Quali. Dann lieber noch nen Stahlhaufen :lol: Aber irgendwann, wer weiß...
 
Beim Mountainbiken fahr ich und vermutlich die Mehrheit hoch um die Abfahrt genießen zu können. Da ist das Hochfahren Mittel zum Zweck.
Für das Gefühl was du meinst kann ich auch Rennrad fahren, Gravel fahren, oder Wandern gehen.
Ja, aber ich hoffe, dass mein Beispiel verstanden wurde.
Bin früher 4X, Dual und Dirt gefahren.
Mit den Rädern fährt man natürlich nicht hoch. Auch nicht mit einem Downhiller.
Die Leute sind damals schon mit Lift den Berg hinauf und es hat niemanden gestört.
Später bin ich solche Sachen nur noch zum Training gefahren. Fahrtechnik und Abfahrten für XC und Marathon-Rennen.
Aus Faulheit oder Bequemlichkeit bin ich ganz sicher nicht den Weg nach oben, ohne in die Pedale zu treten.
 
Berghochfahren war für mich ja immer nur Mittel zum Zweck. Früher wie heute. Ich fahre gerne Trails bergab und der Trail beginnt halt nun mal oben.
Bin mit fast 60 Jahren ja auch schon knappe 30 Jahre auf einem Bike unterwegs. Lange Zeit auf normalem Bike bis ich dann vor 6 Jahren auf E umsteigen musste.
Vor 30 Jahren gab es noch kein Strava oder ähnliches. Bedeutet ich habe mir damals handschriftlich meine Tourdaten notiert. Anfangs auf einem DIN A 4 Blatt und später (und auch heute noch) in einer Excel Datei.
Habe das für mich mal ausgewertet. Seitdem ich mit E unterwegs bin, habe ich im Schnitt im Jahr knapp 60% mehr Zeit auf dem Bike verbracht. Bei deutlichst mehr Höhenmeter und mehr Kilometern.
Es ist jetzt aber nicht so, das ich jetzt mehr Zeit als in jungen Jahren hätte.
Merke für mich selbst nur, dass ich sicherlich an einigen Tagen unterwegs bin, wo es mir früher nicht in den Sinn gekommen wäre zu fahren. Die Touren zu Saisonstart und in der Saison sind allerdings auch deutlichst länger als früher.
Habe vielleicht aber auch das Glück am Alpenrand zu wohnen und starte somit meistens von zu Hause und nehme die 20 km Anfahrt zum Berg halt alle Trails mit.

Soll doch jeder mit dem Bike seiner Wahl so fahren wie er es möchte. Es gibt unterschiedliche Ziele und Wertvorstellungen. Das ist auch gut so. Aber versucht doch nicht ständig MTB zu E MTB und umgekehrt euere eigene Wertvorstellung als die Richtige zu verkaufen.
Es gibt kein richtig und falsch, sondern nur Nuancen der Unterscheidung.
Wenn mein Nachbar meint, dass die 50 km heute auf dem Rennrad wieder sehr anstrengend waren, erinnere ich ihn daran das er es mit 84 Jahren auch mal langsamer angehen kann. Und schon ist alles wieder gut.
 
Bergab gibt es da weniger Probleme. Weil die E-Biker ja alle nur Laps, Laps, Laps auf anspruchsvollen Trails machen, hat man sich bergab ja von den Wanderwegen entkoppelt. Ne, ernsthaft, das Thema mehr Abfahrten, mehr Trainingseffekt, schneller lernen schneller zu fahren, ist natürlich ohne abgesperrte Strecke ebenfalls Gift für das Miteinander im öffentlichen Wald.
Btw: Schneller lernen schneller zu fahren gehört nicht auf Wanderwege, sondern ausschließlich in Bike-/Trailparks und ausgewiesene Trails. Wer dafür sein E-Bike (aber freilich auch Mtb) verwendet disqualifiziert sich sowieso schon.
 
Ich denke, dass immer weniger MTBs verkauft werden, ist der Weiterentwicklung der MTBs und des Sports geschuldet. Es ging über die Zeit immer weiter Richtung Abfahrt, die Räder wurden für immer extremere Sachen gebaut. Mehr Federweg, mehr Grip. Irgendwann kommst Du damit an eine Schwelle, wo das Fahren in der Ebene, auf Strasse oder bergauf keinen Spass mehr macht. Der Motor wäscht diese Hürde weg, mit Motor kannst Du noch extremere Reifen fahren, um
noch extremer bergab zu brettern. Oder Du gehst einen Schritt zurück, wählst halt Reifen, die nicht wie die Fliege an der Fensterscheibe kleben, die man aber mit eigener Kraft noch mit Spass bewegen kann. Offenbar folgt dabei die Masse dem Weg des immer schneller, immer extremeren Vorbilds, obwohl die allerwenigsten die Räder so („artgerecht“) bewegen. Das - und selbst das, was ich mit meinem 130mm 12kg Fully anstelle - ist aber weit jenseits dessen, was 90% der Fahrradkäufer jemals tun. Für den 90%-Käufer, der mit dem Rad in der Natur herumkutschen will, hat doch die Radindustrie gar kein Angebot parat. Zum
selbertreten gibts entweder Rennfeilen für Lycramonster mit Messer zwischen den Zähnen und gestreckter Sturzflughaltung, oder sackschwere Enduros mit Kaugummireifen. Toll für den Bikepark, aber nix bequemes für den Ausflug ins Grüne.
Wer dem gripoptimierten Fahren frönt, dem kann ich den Griff zum Motor nicht verdenken. Beim Nobby Nic hört für mich persönlich auf, was ich grad noch treten möchte. Mir macht aber das Radfahren an sich Spass, das schliesst Transfers und Uphills (gerne steil oder knifflig) ein. Drum gehe ich beim Reifen lieber einen Schritt zurück und fahre alles selbst - und geniesse dafür 100% der Zeit auf dem Rad, statt nur die Abfahrt. Nehmt das, Ihr Rundenoptimierer! :winken: :bier:
Das ist jetzt mal nur die Betrachtung der Fahreigenschaften. Der ganze Bequemlichkeitsanteil geht dann noch on top.
 
Für den 90%-Käufer, der mit dem Rad in der Natur herumkutschen will, hat doch die Radindustrie gar kein Angebot parat.

Gravel, Trekking, Fitness, ...

War für diese Anforderung ein MTB überhaupt jemals das beste Gerät, oder nur das "coolste"?
Jetzt ist das Gravel oder das E-Bike halt die coolere Variante. Im Endeffekt platzt nur eine Blase und die verbliebenen Verkaufe spiegeln (mehr) jenen Anteil wieder, der ein MTB auch tatsächlich wie ein MTB einsetzt.
 
Nochmal ne kleine Gegenfrage an alle, die sagen, dass ihr Mofa sie, statt einmal, direkt mehrere Runden auf den Berg bringt:

Wo zieht ihr die Grenze? Wäre es nicht cool, wenn man den langweiligen Uphill gleich mit 70 Sachen und Pedal-Assist hochfliegt und dann noch mehr Runden fahren könnte? Oder reichen euch schon 50?
Vergesst mal eben die Gesetzgebung (in DE) als Argument und versucht ehrlich drüber nachzudenken, wo die grenze zum Motorrad liegt.
Dort scheitern nämlich die meisten Argumente, wo es um "Trainingseffekt" und "Zeitersparnis" geht.
Ich würde es vom Puls abhängig machen. Ich habe erst seit Neuestem ein E-Bike und achte halt darauf, dass wenn ich das Teil nutze, mein Durchschnittspuls hoch genug ist. Je nach Steilheit des Anstiegs muss man dann bei aktuellen Ebikes schon runterregeln. Daher würde ich mir aktuell nicht mehr Leistung wünschen.
Gibt aber leider sicherlich genug Leute, die am liebsten ohne jegliches Pedalieren den Berg hochfliegen würden...da hast du Recht.
 
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Für den 90%-Käufer, der mit dem Rad in der Natur herumkutschen will, hat doch die Radindustrie gar kein Angebot parat. Zum
selbertreten gibts entweder Rennfeilen für Lycramonster mit Messer zwischen den Zähnen und gestreckter Sturzflughaltung, oder sackschwere Enduros mit Kaugummireifen. Toll für den Bikepark, aber nix bequemes für den Ausflug ins Grüne.
☝️du hast das gute alte Trail-Hardtail vergessen, da muss man auch nicht im Internet rumheulen weil ja alles so teuer ist😉

Ansonsten stimme ich deinen Aussagen zu, irgendwie hat man sich selbst ausgedribbelt, erst alles maximal hochskalieren damit man beim Abfahren Bella Figura machen kann, dann wird aber hoch strampulieren, unglamourös langsam, schwer und zäh, dass man meint Strom-Support zu brauchen🙃🤷🤦 Nebenbei wird man trotz steigender Solvenz auch noch jedes Jahr älter und alles fühlt sich schwerer an und irgendwie wird man das nebenbei auch.

Welch ein Strudel der Hölle!

M.

PS. gebt euch Mühe bald 1000 Beiträge die Redaktion spendiert dann Frei-Spam für alle
 
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