MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Der Vorteil beim Intervalltraining mit dem Ebike liegt bei den Pausen zwischen den Intervallen. Mit dem Rennrad oder MTB kann man Intervalle praktisch nur am Berg fahren. In der Ebene ist der Widerstand zu gering. Bergauf hat man jedoch das Problem das man in den Pausen zwischen den Intervallen meist eine zu hohe Belastung hat.
Mit dem Ebike fährt man die Intervalle ohne Motor und stellt in den Pausen den Motor an.

Ein Rollentrainer zu Hause ist allerdings billiger und noch effektiver
:)

Im Leistungssport ersetzt das Ebike langsam die Rollentrainer zum aufwärmen vor dem Wettkampf. Mit dem Ebike kann man nicht nur das Herz-Kreislaufsystem in Gang bringen sondern sich auch auf dem Trail für den fahrtechnischen Part aufwärmen. Wyn Masters nutzt das seit geraumer Zeit vor DH Rennen und fährt kurze Up-und DH Runden auf einem Trailsegment. Das scheinen inzwischen immer mehr Racer aufzugreifen.
Oh oh oh,
Bring NICHT die Rolle ins Spiel …!
Gleich kommt die Fraktion „ ICH fahr das ganze Jahr draussen, alle anderen sind Luschen oder E-Biker, oder BEIDES „ 😂😂😂😂
 
Ich bin wahrscheinlich eher ein untypischer Biker. Das runtergeballer war nie mein Ding. Ich wollte einfach durch den Wald cruisen, mal hoch mal runter. Anfangs mühsam ein Stahlbike zusammengespart und gefahren.
Dann irgendwann ein Fully gefahren - 2*80mm - genial. Irgendwann bei 120er Fully angekommen. Leicht, schnell, uphill gute Traktion etc. Für mich das beste ever. Dann 29er - fuhr noch besser uphill aber trotzdem de 26er nachgetrauert.
Irgendwann gab es für mich keine leichten Räder mehr. Irgendwie immer mehr downhill, mehr Performance. Das war nicht mein Ding. Die Preise waren auch irgendwann jenseits von gut und böse.
Dann mal das billigste Gravel gebraucht zum testen gekauft - sogar mit mech. Bremsen.
Ergebnis. Mein Bike steht seit 2 Jahren in der Garage.
Ich fahre nur noch Gravel - maximal mögliche Reifenbreite - also wie vor 40 Jahren mein MTB :-).
 
Hab hier mal nen Threat für die hartgesottenen aufgemacht, da stört euch mit Sicherheit KEIN E-Biker 😉

Thema 'SELBSTBEWEIHRÄUCHERUNG > DER Threat für betroffene'
https://www.mtb-news.de/forum/t/selbstbeweihraeucherung-der-threat-fuer-betroffene.1004831/

Zum Thema selbst, wenn man sich hier die ganzen Beiträge der motorlosen durchliest, wird einem schnell klar wer dafür verantwortlich ist……!
Ihr schafft euch doch selbst ab mit dem ständigen gebashe..🤷‍♂️
 
Wann sind "wir" eigentlich falsch abgebogen von "wir fahren bekifft auf Klunkern die Berge runter und haben Spaß" zu "wir quetschen uns in enge Hosen und tragen den pseudo-elitären Rennrad-Spirit auf Forstwege"?

Wenn du jetzt 18 Jahre alt wärst, würde ich mir denken: "okay ...".
Aber so finde ich das schon ziemlich oberflächlich und verharmlosend.
Mal abgesehen davon, dass ein Mann deines Alters schon genug von der Geschichte des Mountainbikens mitbekommen haben sollte. Diese Historie würde nämlich deine Frage beantworten.

Diese Plattform wird meines Wissens ohnedies von Menschen dominiert, die dem Drogenkonsum zumindest nahe stehen. Drei Moderatoren konsumieren meines Wissens regelmäßig.
Und was hat's gebracht: das E-Bike Thema wurde mindestens 10 Jahre lang hart zensiert und da wundert sich jemand, dass der Kessel jetzt explodiert?

Im Übrigen denke ich auch, dass du dir mal ein S18 Swift zulegen solltest. Wäre doch ein perfect match.



Zusammenfassend wird es wohl so sein, dass das E-Bike Thema auf dieser Plattform "durch" ist. Die Mehrheit fährt schon E-MTB, viele werden noch umsteigen. Mal sehen, wohin sich dann die Non-E-Biker verkriechen können. Manch einer hier pflegt ja auch den missionarischen Eifer a'la Kreuzzug. Für Koexistenz sehe ich keine Hoffnung. Und genau das habe ich schon vor Jahren kommen sehen. Hat der Moderator aber damals nicht gut gefunden und gleich weg zensuriert. Und ich dachte, es gibt so etwas wie Minderheitenschutz. Vermutlich auch nur, wenn's und wo's opportun ist.

Elendes shithole.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spricht er und wettert im Folgenden gegen die Lycra Fraktion 😉
Joa stimmt, aber das ist einfach der eindruck den ich durch das mitlesen hier gewonnen habe, keine generelle abneigung.
Mich stört es nicht im geringsten wenn es da Menschen gibt die das Mountainbiken anders praktizieren als ich und an anderen Aspekten Spaß haben.


Falls Du auch mich in dieses Szenario miteinbeziehst, junger (oder auch alter) stromgetriebener Mann... lesen oder gar genau hinschauen scheint nicht zwingend Deine Stärke zu sein ;)
Ich finde es faszinierend das du das schreibst, und anschließend darauf ein assay folgt das meinen eindruck einfach direkt nochmal bestätigt :lol:
Du hast offensichtlich keine selbstreflektion. Aber vlt kann ich dir ja helfen.

Folgende eindrücke erweckt dein geschreibsel bei mir:

Und ich spreche von gesunden Menschen egal welchen Alters, nicht von Leuten, deren Herzklappen rasseln, Lungenflügel flattern, denen ein Arm oder Bein fehlt... ja, fein.
Arbeitet ihr auf einer Bohrinsel 20 Stunden am Tag, zieht ihr 10 Kinder groß? Seid ihr Manager von Siemens, Apple, Mercedes, oder Herzchirurgen, die permanent auf Bereitschaft sein müssen?
Ansonsten ist es für uns schwer zu verstehen, dass man immer "so müde", "träge" oder sonstwie erschöpft ist, dass man sich nicht mal ein bissl hochrafft und immer "Unterstützung" braucht?
Fällt unter:
1. Engstirnigkeit, man kann sich irgendwie nicht vorstellen das andere Mountainbiker andere Vorlieben haben als man selbst. Natürlich gibt es nur eine wahre Art das Radfahren zu betreiben, nämlich die eigene.

Und ich glaube eher, dass manche (sicher nicht alle!) der Stromsauger mit einem richtigen Radl ein Problem hätten, wenn ihnen ein Ü60- oder gar Ü70-Mädel (die sind alle real da oben, sogar ich ;)) einfach so davonfährt oder gleich schnell ist. Und glaube mir, das passiert, selbst schon beobachtet - das Ü70-Mädel ist zwar nicht mehr so schnell unterwegs wie früher, aber wirklich langsam auch nicht, wird aber einfach niemals müde, die fährt 2.000 Hm rauf und schultert dann noch über einem Kamm drüber, und hat einen Grinser im Gesicht. Sie hat übr. enorm viel gearbeitet und arbeitet immer noch zwei Tage in der Woche, hat 4 Kinder großgezogen, die werden schon bald 50, keiner davon saugt Strom, alle sportlich, geben das ihrerseits wieder weiter. Mir gefällt das sehr, unser großes Vorbild. Wie ich es geliebt hätte, wenn meine Mama so fit gewesen wäre in dem Alter.
Und Du vergisst ausserdem eines: wir haben auch die ganzen Tiefenmeter, und es wird jeder Trail mitgenommen, auch wenn ein XC-Bike mit 100 bis 120mm FW nicht alles zulässt, geht doch Einiges.
Dazu passt vermutung 2. Fragiles ego.
Die vorstellung man würde sich ärgern wenn jemand anderes, z.b. ein älteres semester, schneller den berg hoch fährt ist unheimlich cringe (löst fremdscham aus).
Wieso sollte das jemanden jucken? Du schließt hier einfach von dir auf andere.

Ich habe übrigens mind. 30 Bikes für (unmotorisierte) Trail- bzw. Enduro-Piloten aufgebaut, weil sie eine größere Reichweite wünschen (bedeutet mehr Vortrieb im Uphill, 25km-Zufahrten bei Touren flotter/leichter), und mit den modernen Geos ja auch enorm viel geht.
Und stell Dir vor, die können ihre Klamotten weiterfahren, sie müssen nicht auf Assos-Bibs umsteigen ;) (eines der 60er-Mädels hat übr. auch meistens Flatterhosen an, das hat auch Gründe :love:).
Beim Enduro Bike ist Die wahl der Reifen fürs Pedalieren entscheidend und bei nem kompromiss zugunsten des rollwiderstands beschneidet man schnell die Potenz des Langhubigen geräts. Von daher kann ich nicht ganz nachvollziehen was du da tolles zusammen gebaut haben willst.

Wo man natürlich ein richtiges Fass aufmachen könnte, was vor einigen Jahren schon ein Thema war (mittlerweile ist´s wohl eh vollkommen Wurscht)... völlig unnötiger zusätzlicher Verbrauch von Ressourcen für Akkus, Motor etc, massiv größerer Verschleiss an Reifen/Antrieb/Bremsen. Braucht es denn wirklich Hunderttausende Motoren/Akkus in den Bergen?
Braucht es einen CF rahmen der zu sondermüll wird um den berg hoch zu kommen? Wir sollten das fass wohl lieber zulassen denn in einem gewissen maß "verschwenden" wir alle resourcen für unser persönliches vergnügen.

P. S. Rauf fahren macht wirklich Spass - glaube das einem Fuzzi, der dies schon mehr Jahre praktiziert, als Du (oder vielleicht die meisten hier) alt bist ;).
Das wissen übrigens auch ein paar aus dem Forum, mit denen ich schon geradelt bin.

Wieder Engstirnigkeit.
Ich habe inzwischen 15 jahre MTB hinter mir. Meistens Enduro aber auch Trailhardtails und ein Trailbike mit DC orientiertem Aufbau waren dabei. Seit einem Jahr ist ergänzend ein Ebike dazu gekommen.
Das uphill fahren an sich hat mir in all der zeit und bei all den erklommenen Höhenmetern nie wirklich spaß gemacht.
Für mich ist es mittel zum zweck. Spaß macht die abfahrt auf einem guten Trail.

Du machst den Eindruck als wärst du gefangen in deiner eigenen perspektive, aber für eine möglichst umfassenden und differenzierten betrachtung ist es notwendig auch andere perspektiven zu berücksichtigen.
Manche haben den meisten spaß auf riesigen jumplines, andere Stolpern am liebsten über Wege die die meisten überhaupt nicht fahren könnten, der nächste hat den meisten spaß wenn er sein Enduro möglichst schnell und flüssig durch einen verbockten Trail prügelt. Es gibt Downhill fahrer die mit ihrem rad überhaupt nicht bergauf fahren können und leute die am liebsten auf flowigen trials ohne wurzeln und steine cruisen. Dann gibts auch noch solche die auf dem forstweg neben dem trail bergab rollen zum nächsten anstieg.
Und wahrscheinlich gibts noch viele weitere präferenzen innerhalb des Mountainbikens. Der eine fährt am leibsten hoch, der nächste gerne hoch und runter und für einen dritten ist hoch nur mittel zum zweck. Und eben alles dazwischen.

Niemand ist dabei mehr Mountainbiker als der andere. Auch wenn du das vlt gerne so hättest.

Außerdem solltest du verstehen das uns deine persönliche Leistung wirklich egal ist. Dir ist es wahrscheinlich auch egal wie schnell ich mit meinem Enduro den Madonna della guardia runter fahren kann.
Diese selbst Beweihräucherung löst einfach nur Fremdscham aus.


Diese Plattform wird meines Wissens ohnedies von Menschen dominiert, die dem Drogenkonsum zumindest nahe stehen. Zwei Moderatoren konsumieren meines Wissens regelmäßig.
Stimmt, Bier ist hier doch schon häufig Thema.
 
Falls Du auch mich in dieses Szenario miteinbeziehst, junger (oder auch alter) stromgetriebener Mann... lesen oder gar genau hinschauen scheint nicht zwingend Deine Stärke zu sein ;)

Wie ich sagte und auch stets betone, muss niemand Alpenbrevets mit vielen tausenden und abertausenden Höhenmetern fahren, oder Marathon durch enge, bollige Schluchten und Trails in der Schweiz, um Gottes Willen - mit mehr Hm, als die Akkuladung einer Stromgurke jemals halten wird. Von einem Jonas Deichmann oder ähnlichen Kalibern (für mich Überwesen) rede ich gar nicht.

Und ich spreche von gesunden Menschen egal welchen Alters, nicht von Leuten, deren Herzklappen rasseln, Lungenflügel flattern, denen ein Arm oder Bein fehlt... ja, fein.
Arbeitet ihr auf einer Bohrinsel 20 Stunden am Tag, zieht ihr 10 Kinder groß? Seid ihr Manager von Siemens, Apple, Mercedes, oder Herzchirurgen, die permanent auf Bereitschaft sein müssen?
Ansonsten ist es für uns schwer zu verstehen, dass man immer "so müde", "träge" oder sonstwie erschöpft ist, dass man sich nicht mal ein bissl hochrafft und immer "Unterstützung" braucht?

Und ich glaube eher, dass manche (sicher nicht alle!) der Stromsauger mit einem richtigen Radl ein Problem hätten, wenn ihnen ein Ü60- oder gar Ü70-Mädel (die sind alle real da oben, sogar ich ;)) einfach so davonfährt oder gleich schnell ist. Und glaube mir, das passiert, selbst schon beobachtet - das Ü70-Mädel ist zwar nicht mehr so schnell unterwegs wie früher, aber wirklich langsam auch nicht, wird aber einfach niemals müde, die fährt 2.000 Hm rauf und schultert dann noch über einem Kamm drüber, und hat einen Grinser im Gesicht. Sie hat übr. enorm viel gearbeitet und arbeitet immer noch zwei Tage in der Woche, hat 4 Kinder großgezogen, die werden schon bald 50, keiner davon saugt Strom, alle sportlich, geben das ihrerseits wieder weiter. Mir gefällt das sehr, unser großes Vorbild. Wie ich es geliebt hätte, wenn meine Mama so fit gewesen wäre in dem Alter.
Und Du vergisst ausserdem eines: wir haben auch die ganzen Tiefenmeter, und es wird jeder Trail mitgenommen, auch wenn ein XC-Bike mit 100 bis 120mm FW nicht alles zulässt, geht doch Einiges.

Ich habe übrigens mind. 30 Bikes für (unmotorisierte) Trail- bzw. Enduro-Piloten aufgebaut, weil sie eine größere Reichweite wünschen (bedeutet mehr Vortrieb im Uphill, 25km-Zufahrten bei Touren flotter/leichter), und mit den modernen Geos ja auch enorm viel geht.
Und stell Dir vor, die können ihre Klamotten weiterfahren, sie müssen nicht auf Assos-Bibs umsteigen ;) (eines der 60er-Mädels hat übr. auch meistens Flatterhosen an, das hat auch Gründe :love:).

Wo man natürlich ein richtiges Fass aufmachen könnte, was vor einigen Jahren schon ein Thema war (mittlerweile ist´s wohl eh vollkommen Wurscht)... völlig unnötiger zusätzlicher Verbrauch von Ressourcen für Akkus, Motor etc, massiv größerer Verschleiss an Reifen/Antrieb/Bremsen. Braucht es denn wirklich Hunderttausende Motoren/Akkus in den Bergen?
Vorbildwirkung auf unsere Kinder/Jugendliche... aber das ist sowieso gegessen. Da ist Hopfen und Malz verloren, da hilft nichts mehr (wird mir auch stets von einer Schulpsychologin und einer Sportlehrerin bestätigt, das Gesamtbild ist echt übel). Bei uns hat man in den meisten Schulen etwa die (von uns immer geliebten) Sprossenwände abmontiert, weil mittlerweile eh die Hälfte der Kids sich nicht mehr festhalten kann, geschweige denn rauf- und runterklettern. Jene, die es nicht schaffen, könnten zudem gemobbt werden. Habe die Ehre. Und Sportsgeist? Wenn Papi und/oder Mami auch schon nur noch Stromteile in der Garage haben und im Übrigen sowieso nur die meiste Zeit auf das Schmierphone starren? Übergewichtige Kinder/Jugendliche, Erwachsene... tja.

P. S. Rauf fahren macht wirklich Spass - glaube das einem Fuzzi, der dies schon mehr Jahre praktiziert, als Du (oder vielleicht die meisten hier) alt bist ;).
Das wissen übrigens auch ein paar aus dem Forum, mit denen ich schon geradelt bin.
Was ist deine Mission Bro? Uphill suckt. Und jetzt? Scheint dich ja übelst zu triggern das Thema, zumindest genug um deine halbe Lebensgeschichte zu erzählen nach der niemand gefragt hat.

Ganz schön fragile Egos hier unterwegs. Geh bloß nicht auf YT und sich nach Mountainbiker. Die ganzen Jumpline Bros könnten schlecht für den Blutdruck sein.
 
warum sollte ein heute 15 jähriger es cool finden zu entsagen. das ganze klingt wie kirche für die.
klar ich fahr mit zwei 15 jährigen die trainieren cool finden. aber wenn ich mich erinnern kann fand ich leistungssport und trainieren bis zu meinem 40. lebensjahr maximal uncool.
Ich weiß was du meinst. People are different. Muss (soll) jeder für sich entscheiden. Ich fahre ab und an mit einer 19 jährigen. Die hat ein E. Nimmt es aber extrem selten her und fährt lieber m(uskel)b(etriebenes)E(nduro). Kenne auch noch ein paar recht junge Spochtler, die das so tun. Aber klar ist, dass es deutlich einfacher ist, sprich die Hemmschwelle niedriger, mit dem E loszuziehen...
 
Genau.

Wenn beim Uphill vom jeweiligen Biker 150, 200, 300 Watt getreten werden, dann bleiben das zunächst 150, 200, 300 Watt , egal, ob motorlos oder mit E.
Dass da dann XXX Watt vom Motor oben drauf kommen, ändert an der eingebrachten Leistung nix.
Nur der "Output" = die Geschwindigkeit und die benötigte Zeit sind anders und das ärgert die Laktat-Hansel irgendwie.

Dabei könnte es ihnen doch völlig egal sein, denn das ist ja eine Zugabe des Motors, die sich jeder "sportlichen" Bewertung entzieht.
Motorlos tritt man das länger, mit Motor dafür ggfs. öfter, weil man eventuell mehr Uphills fährt.
So what???
Das glaubst Du doch nicht wirklich? 😄 Ich fahre selber eBike - aber auch ohne Unterstützung. Ich merke da schon einen gewaltigen Unterschied. Selbst wenn ich meine Runde 5 x öfter mit dem eBike fahre... und das wissen auch die "Laktat-Hansel".
 
Wieder Engstirnigkeit.
Ich habe inzwischen 15 jahre MTB hinter mir. Meistens Enduro aber auch Trailhardtails und ein Trailbike mit DC orientiertem Aufbau waren dabei. Seit einem Jahr ist ergänzend ein Ebike dazu gekommen.
Das uphill fahren an sich hat mir in all der zeit und bei all den erklommenen Höhenmetern nie wirklich spaß gemacht.
Für mich ist es mittel zum zweck. Spaß macht die abfahrt auf einem guten Trail.

Du machst den Eindruck als wärst du gefangen in deiner eigenen perspektive, aber für eine möglichst umfassenden und differenzierten betrachtung ist es notwendig auch andere perspektiven zu berücksichtigen.
Manche haben den meisten spaß auf riesigen jumplines, andere Stolpern am liebsten über Wege die die meisten überhaupt nicht fahren könnten, der nächste hat den meisten spaß wenn er sein Enduro möglichst schnell und flüssig durch einen verbockten Trail prügelt. Es gibt Downhill fahrer die mit ihrem rad überhaupt nicht bergauf fahren können und leute die am liebsten auf flowigen trials ohne wurzeln und steine cruisen. Dann gibts auch noch solche die auf dem forstweg neben dem trail bergab rollen zum nächsten anstieg.
Und wahrscheinlich gibts noch viele weitere präferenzen innerhalb des Mountainbikens. Der eine fährt am leibsten hoch, der nächste gerne hoch und runter und für einen dritten ist hoch nur mittel zum zweck. Und eben alles dazwischen.

Niemand ist dabei mehr Mountainbiker als der andere. Auch wenn du das vlt gerne so hättest.

Außerdem solltest du verstehen das uns deine persönliche Leistung wirklich egal ist. Dir ist es wahrscheinlich auch egal wie schnell ich mit meinem Enduro den Madonna della guardia runter fahren kann.
Diese selbst Beweihräucherung löst einfach nur Fremdscham aus.

Bei Tonzone muss man glaube ich auch die MTB-Sozialisierung berücksichtigen. Ist halt Österreich, da hast zu 95% nur die Möglichkeit "Forststraße hoch, Forststraße runter", und das nur auf ausgewiesenen "Mountainbike-Strecken", sonst Besitzstörungsklage, Trails gibt´s offiziell nur in Bikeparks.

Ich denke wennst da vor 30 Jahren mit dem Biken angefangen hast, definierst MTB anders.
 
Was ist deine Mission Bro? Uphill suckt. Und jetzt? Scheint dich ja übelst zu triggern das Thema, zumindest genug um deine halbe Lebensgeschichte zu erzählen nach der niemand gefragt hat.

Ganz schön fragile Egos hier unterwegs. Geh bloß nicht auf YT und sich nach Mountainbiker. Die ganzen Jumpline Bros könnten schlecht für den Blutdruck sein.
Natürlich triggert mich "alten Mann" es, wenn eine exklusive Ware (abgelegene, schwer erreichbare Trails) plötzlich zur einfach konsumierenden Massenware werden. Wen man sieht wie sich Trails innerhalb weniger Jahre sich durch Shuttle und Ebikes in jeder Hinsicht negativ verändern dann löst das Ebike in mir durchaus auch negative Emotionen aus.

Der Gedanke den Zugang zu den Trails über die körperliche Anstrengung zu "limitieren" ( also Ebike- und Shuttle Verbot) ist aus meiner Sicht schon verführerisch.

Aus Sicht von " Der Uphill sucks Fraktion" wäre es mal interessant zu wissen ob Ihnen besagte Trails auch "wertvoll" genug wären um sich mit dem normalen Bike hoch zu quälen wenn sie nicht mehr mit dem Ebike oder Shuttle hinfahren dürften.
 
Aus Sicht von " Der Uphill sucks Fraktion" wäre es mal interessant zu wissen ob Ihnen besagte Trails auch "wertvoll" genug wären um sich mit dem normalen Bike hoch zu quälen wenn sie nicht mehr mit dem Ebike oder Shuttle hinfahren dürften.

Bitte noch ergänzen um "Lift".
Und für mich persönlich, im alpinen Raum, ohne Lift, Shuttle oder E-Bike ein ganz klares NEIN.

Wie schon gesagt, ich würde dort dann wandern...und auf die Mountainbiker schimpfen. :aufreg:

:troll:
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh oh oh,
Bring NICHT die Rolle ins Spiel …!
Gleich kommt die Fraktion „ ICH fahr das ganze Jahr draussen, alle anderen sind Luschen oder E-Biker, oder BEIDES „ 😂😂😂😂

Hab hier mal nen Threat für die hartgesottenen aufgemacht, da stört euch mit Sicherheit KEIN E-Biker 😉

Thema 'SELBSTBEWEIHRÄUCHERUNG > DER Threat für betroffene'
https://www.mtb-news.de/forum/t/selbstbeweihraeucherung-der-threat-fuer-betroffene.1004831/

Ich glaube, es haben mittlerweile alle deine Mission verstanden 😉.
 
Und ich glaube eher, dass manche (sicher nicht alle!) der Stromsauger mit einem richtigen Radl ein Problem hätten,
Nein, das glaube ich nicht.
Ich weiß es ist schwer vorzustellen, aber die meisten Fahrradfahrer juckt es einfach nicht wie schnell oder langsam man den Berg oben ist. Auch ist mir scheiß egal wenn ich im Uphill von nem E-Biker oder nem schwitzendem Rentner wie dir überholt werde. Warum sollte das einen interessieren, gerade wenn man anscheinend keine Ambitionen für schnelles hochfahren hat?

Kommt das eigentlich mit dem Alter, dass man sich selbst und seine Leistungen ständig loben muss und betont wie viel besser man als die anderen ist?
Was ich so zwischen den Kommentaren rausgelesen hab sind die ganzen, gefühlt hauptberuflichen, E-Bike Hater hier im Forum über 50, eher ü60.
Liegt das daran, dass man außer seinen sportlichen Leistungen nix im Leben erreicht hat, eure ganze Persönlichkeit darauf aufbaut, und jetzt Krise schiebt weil die E-Biker euch euer letztes kleines bisschen Selbstwertgefühlt rauben?
Oder was ist euer Problem? Die Ausschweifungen von @tonzone grenzen ja schon an Wahnvorstellungen.

Wir betreiben doch alle den selben Sport: Mit dem Fahrrad im Gelände fahren. Ob man jetzt Ambitionen berghoch, bergab oder sogar ganz ohne irgendwelche Ambitionen einfach nur zum Spaß fährt ist doch am Ende egal :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich triggert mich "alten Mann" es, wenn eine exklusive Ware (abgelegene, schwer erreichbare Trails) plötzlich zur einfach konsumierenden Massenware werden. Wen man sieht wie sich Trails innerhalb weniger Jahre sich durch Shuttle und Ebikes in jeder Hinsicht negativ verändern dann löst das Ebike in mir durchaus auch negative Emotionen aus.

Der Gedanke den Zugang zu den Trails über die körperliche Anstrengung zu "limitieren" ( also Ebike- und Shuttle Verbot) ist aus meiner Sicht schon verführerisch.

Aus Sicht von " Der Uphill sucks Fraktion" wäre es mal interessant zu wissen ob Ihnen besagte Trails auch "wertvoll" genug wären um sich mit dem normalen Bike hoch zu quälen wenn sie nicht mehr mit dem Ebike oder Shuttle hinfahren dürften.
Das ist grober Unfug. Du wirst auf den typischen mtb trails nicht auf einmal Oma Gerda rumfahren sehen nur weil sie nun Ebike fährt. Hört einfach mal auf eurer Ideologie wegen inflationär mit Meinungen um sich zu werfen und diese als Fakt verkaufen zu wollen. Nichts davon ist belegbar. Anekdotische Evidenz nennt man sowas.
Jedenfalls sind mir persönlich Trails genug Wert um sie nicht als "Ware" zu bezeichnen, was sie noch sind. Selten etwas derart stumpfsinniges gelesen.
 
Aber woher kommt eigentlich diese Feindseligkeit der beiden lager ?

Niemand ist ja morgens aufgestanden mit dem Vorhaben alle mtb / emtb Fahrer für doof zu erklären?
Zu Frage1
...beginne bsp. mit Beitrag 1 und Beitrag 2.
Nun finde den Ursprung.
Zu Frage 2
Doch. Es sind Welche aufgestanden, um, siehe Lösung aus Frage 1, emtb Fahrer für doof zu erklären.

Die Feindseligkeit ist hier seit über einem Jahrzehnt eine Einbahnstraße.
 
Ich weiß es ist schwer vorzustellen, aber die meisten Fahrradfahrer juckt es einfach nicht wie schnell oder langsam man den Berg oben ist. Auch ist mir scheiß egal wenn ich im Uphill von nem E-Biker oder nem schwitzendem Rentner wie dir überholt werde. Warum sollte das einen interessieren, gerade wenn man anscheinend keine Ambitionen für schnelles hochfahren hat?

Die Motivationen Mountainbike zu fahren und das, was uns dabei Freude bereitet sind halt sehr unterschiedlich und das ist doch auch ok so. Für dich spielt der competetive Aspekt keine Rolle, andere habe Spaß daran, sich mit anderen zu messen, aber eigentlich ist das doch gar nicht verwerflich, das gehört doch für viele zum Sport dazu. Ich verstehe das immer gar nicht, dass man ganz schnell die Schwanzvergleich-Metapher zieht. Wenn ich den Berg hoch trete und sehe vor mir plötzlich einen anderen Radfahrer, kommt der Impuls ganz automatisch :D. Oder mein Anspruch, auf dem Strava-Segment ein paar Plätze nach vorne zu klettern und dafür vom Rad zu fallen (bergauf oder bergab). Wir schauen uns die UCI Wettkämpfe an und begeistern uns für die Leistungen dieser Sportler. Hier ist das dann mangelndes Ego :ka:. Ich glaube eher, das gehört zum Mensch sein dazu. Ich vermute, dass dies beim E-Biken weniger eine Rolle spielt, da geht es sicher mehr um Spaß und weniger um Sekunden oder Platzierungen. Und: Das ist doch völlig ok so! Keiner muss sich hier für irgendwas rechtfertigen.
 
Aber woher kommt eigentlich diese Feindseligkeit der beiden lager ?

Niemand ist ja morgens aufgestanden mit dem Vorhaben alle mtb / emtb Fahrer für doof zu erklären?
Es ist offensichtlich so, dass bei häufiger Übrschreitung der Laktatschwelle die häufige Sauerstoffarmut im Gehirn bei einigen die kognitiven Fähigkeiten, die soziale Kompetenz wie auch die empathischen Fähigkeiten verkümmern läßt.
Zu Frage1
...beginne bsp. mit Beitrag 1 und Beitrag 2.
Nun finde den Ursprung.
Zu Frage 2
Doch. Es sind Welche aufgestanden, um, siehe Lösung aus Frage 1, emtb Fahrer für doof zu erklären.

Die Feindseligkeit ist hier seit über einem Jahrzehnt eine Einbahnstraße.
Sehe ich auch so und bedauere es auch gleichzeitig. Wäre zu schön, wenn man als Biker mit und ohne e sich dem MTB zugehörig fühlen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer, wenn ich hier rein schaue, hab ich das starke Bedürfnis mir direkt noch ein zweites E-Enduro zu kaufen. :D
Aber jetzt wird erst Mal ne Gravity Card bestellt. :)

Der Gedanke mir eine 100-120mm XC Mühle hinzustellen und die Haxn zu rasieren wirkt im Gegenzug dazu bei den Gestalten wie @uphillslow, @Rockside oder @tonzone so sexy wie ein Stein am Kopf.

Wann sind "wir" eigentlich falsch abgebogen von "wir fahren bekifft auf Klunkern die Berge runter und haben Spaß" zu "wir quetschen uns in enge Hosen und tragen den pseudo-elitären Rennrad-Spirit auf Forstwege"?
Seit Rennradfahrer festgestellt haben, daß man abseits der Verkehrsstraßen gefahrloser unterwegs ist. Leider hat sich die Menthalität dabei nicht geändert.
 
Das ist grober Unfug.
Bumerang
Du wirst auf den typischen mtb trails nicht auf einmal Oma Gerda rumfahren sehen nur weil sie nun Ebike fährt. Hört einfach mal auf eurer Ideologie wegen inflationär mit Meinungen um sich zu werfen und diese als Fakt verkaufen zu wollen. Nichts davon ist belegbar. Anekdotische Evidenz nennt man sowas.
Das ist reine Mathemathik.
Es gibt durch e-mtb mehr Fahrer im Wald und auch wenn der %-Satz am e-mtb-Verkauf gering sein mag, ist es absolut gesehen mehr.
Alle e-mtbr können, egal ob Umsteiger, Parallelnutzer oder Neueinsteiger, ein Vielfaches an Abfahrten generieren gegenüber dem Bio-Durchschnitt (Faktor 2 minimum).
Die exakte Zahl kennt keiner. Es sind aber definitv 2 zusätzliche Faktoren im Spiel.
 
Zurück