Das stimmt grundsätzlich, aber wir leben hier im Dreieinhalb-Ländereck (Liechtenstein ist das "halbe" Land, aber vollwertig, wenn es um ordentliche Berge geht

). Wir fahren mind. 50% unserer Touren in der CH (St. Gallen, Appenzell, Graubünden, Glarus), und im Gegensatz zur z. B. Steiermark ist man hier schon deutlich entspannter, wir haben teilw. heftige Trails hier, die jedoch - da hast Du Recht - inoffiziell sind. Bikeparks wie in Brand oder am Muttersberg interessieren uns überhaupt nicht (obwohl man den oberhalb Brand gerne mitnimmt, wenn man von der Mondspitze kommt und nicht auf dem öden Forstweg runter rollen will).
Ansonsten an die stromgetriebenen Sauger... seid doch nicht so empfindlich. Ihr solltet doch vor lauter Nicht-Anstrengung ganz locker sein

. Okay, sorry - ich bin zynisch (wobei ich mich sehr zurückhalte), das erlaube ich mir, setze ja auch viele Smileys ein, müsste man doch erkennen.
Und klar haben wir hier völlig andere Voraussetzungen als die meisten von euch, das spielt ganz sicher rein... 100 Meter Luftlinie von meinem Basislager entfernt beginnt ein (recht steiler, ist mit 27% markiert) Weg Richtung Berg, knapp 400 Hm, da geht´s einfach sofort rauf, quasi ohne Aufwärmen, fahren wir halt ca. 50 - 70 Mal im Jahr, nicht immer holt man weiter aus.
Wenn wir in die CH wollen, müssen wir zuerst durch das Rheintal, bedeutet 20 - 25Km Anfahrt... dies natürlich auch retour, plus eigentliche Tour. Wenn man das jahrzehntelang macht, ergibt das einfach eine derart solide Grundkondition, für die andere regelmässig "trainieren" müssen. Das betrifft aber nicht nur das Radeln, sondern auch das Berglaufen oder auch Wandern, ohne ordentliche Hm ist das hier nicht möglich. Schitouren kommen auch dazu, ist ebenso vor der Haustüre (bei viel Schnee), oder der Einstieg ist 15 Min entfernt. In ein paar Wochen kann man wieder Radeln, ohne dass einem die Hoden einfrieren, und man hat über den Winter sozusagen nichts an Ausdauer verloren. Da ist absolut nichts Besonderes dabei, ausser vielleicht auch Glück, dass man immer gut durch die Crashes gekommen ist (ich hatte einige harte in meinem Leben), hätte auch anders ausgehen können (siehe Schumi). Und in meinem speziellen Fall kommt dazu, dass ich seit 30 Jahren selbständig bin, d. h. ich kann mir meine Arbeitszeit einteilen. Daran ist absolut nichts "unfassbar".
Offensichtlich können sich viele gemeine Stromsauger sich das schlicht nicht vorstellen

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Viele Touren sind übr. mit E-Gurken schlicht nicht möglich, weil man im Hochgebirge immer wieder mal Schultern muss (z. B. Schweizer Tor, Barthümeljoch). Wenn man das liebt (und das tun wir, aber nicht alle von uns), bist Du automatisch mit einem leichten Bike unterwegs. Haben wir früher alles mit Hardtail gemacht

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Ich sprach hier stets von realen Menschen, keinen Instagram- oder YT-Nonsens (der ganze SocialMedi-Mist interessiert mich nicht, habe auch keine Accounts). Unsere große Gruppe an Natursaugern gibt´s tatsächlich, und sogar den phantastischen Jonas Deichmann (auf welchen niemand eingegangen ist, tja) existiert, sogar multipel hier auf MTB-News:
https://www.mtb-news.de/news/weltre...k-jonas-deichmann-ist-challenge-120-finisher/
Gerne seid ihr dazu eingeladen, mal hierher zu kommen, ich mache den Guide. Keine Angst, zugekehrt wird immer, und ich vertrage auch ein paar Weizen und "Reise-Achtele"

(vielleicht ist das das Geheimnis?).
Auf die Punkte mit den Ressourcen oder Vorbildfunktion für Nachwuchs usw. ist natürlich keine/r eingegangen... tja, schon klar - das hört man nicht gern