MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Das geht genauso gut andersherum ....
Nach dem Motto, ich halte das für richtig weil ICH das gut finde . Weil da wo ich bin vorne ist , haben alle anderen das auch so zu sehen . Andere Meinungen oder Sichtweisen sind zu unterlassen.
Natürlich geht das auch andersrum.
Aber es gibt hier einige, immer wieder kommentierende Zeitgenossen, die machen in ihren Posts ziemlich klar, dass es nur ohne Motor echtes Mountainbiken ist, mit ja sogar so gar nichts mit MTB zu tun hat und e biker ja sowieso nur faule, bequeme, übergewichtige Säcke sind.

Von den e- bikenden hier, habe ich aber irgendwie noch nichts gelesen, was die Sportlichkeit oder die Leistung von Bio-bikern in Frage stellt.
 
Hast du spontan mal paar Beispiele, in denen e-Bike Fahrer die non-E aus dem nichts angepöbelt haben, weil sie deren Art MTB zu fahren für weniger respektabel halten?
Hier forum nicht , da ich ehrlich gesagt schon gar nicht mehr mitkomme ...

Persönlich , manchmal deutlich, ja.
Man fährt hoch , auf einer asphaltierten Straße. Da wird man von hinten angepöbelt warum man unbedingt hier hoch muss obwohl man ja langsam fährt ... ( nebeneinander wenig platz da Autoverkehr) ... man solle es doch sein lassen wenn man kein emtb hat usw.
Das sind auch die Konsorten die Autofahrer anpöbeln weil sie fast ungefahren werden weil sie

A einfach ohne gucken und bremsen über ne Kreuzung brettern

B über rot , ohne anhalten an stopschildern vorbei usw fahren

C uhr plötzlich von der rechten seite nach links rüberziehen ohne Handzeichen , Schulterblick.

Und ihre Räder zu 90 % beim zb. Bäcker direkt vor die Tür stellen oder quer im Fahrradständer ....

Idiot gibt es überraschend... nimm willkürlich 10 Menschen und du hast mindestens drei volldeppen dabei
 
Natürlich geht das auch andersrum.
Aber es gibt hier einige, immer wieder kommentierende Zeitgenossen, die machen in ihren Posts ziemlich klar, dass es nur ohne Motor echtes Mountainbiken ist, mit ja sogar so gar nichts mit MTB zu tun hat und e biker ja sowieso nur faule, bequeme, übergewichtige Säcke sind.
Neeee, nur dass ebiken kein Sport sondern Motorsport ist.
Von den e- bikenden hier, habe ich aber irgendwie noch nichts gelesen, was die Sportlichkeit oder die Leistung von Bio-bikern in Frage stellt.
Das wäre ja wirklich lächerlich. Aber ich denke das kommt auch noch. In unserer heutigen Zeit ist den Leuten nichts zu blöd
 
Mit der Verbreitung der Mofas wurde bestimmt von ihrern Anhängern das Fahrrad totgesagt oder die Radfahrer als Technikverweigerer oder sonstige Deppen beschimpft.
Nein. Ein Mofa war eine enorme Erleichterung der Fortbewegung in der Zeit, als es aufkam, also die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Autos waren Luxus für reiche Leute ( Europa). Es war somit auch ein Statussymbol, sich so etwas leisten zu können. Der Status des Fahrrades war neutral. Auch ein Fahrrad war schon etwas Besonderes, weil es verhältnismäßig teuer war, und jedoch gleichzeitig viele Vorteile gegenüber Lasttieren und dem zu Fuß gehen bot. Je nach regionaler Topographie setzten sich punktuell mal mehr Mofas, mal mehr Fahrräder durch. Es gab da keine Befindlichkeiten, da man das pragmatisch betrachtete.

Mit zunehmender Automobilisierung wurde das Fahrrad etwas für " arme Leute" , Kinder, Jugendliche, und ältere Mensche ( überwiegend Frauen). Ende der Sechziger begann das Mofa zum Jugendmobil zu werden, quasi als Überbrückung zwischen Fahrrad und Auto. Dort gab es dann tatsächlich erstmals Mofagruppen, die sich über gleichaltrige Radfahrende lustig machten. Diese Gruppen rekrutierten sich überwiegend aus sozialen Brennpunkten in größeren Stadten. Also ein regionales Problem eines speziellen soziokulturellen Mikrokosmosses.

Zu Beginn der 70ger Jahre erkannte man, daß Bewegung gesund ist, jnd das Fahrrad bekam nun bis heute den Ruf des gesunden Fortbewegens. In den 90gern kam dann auch noch der Umwelt- und Nachhaltigkeitsgedanke hinzu. Das Mofa blieb nun nur noch als Brücke für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren übrig. Es wurde zunehmend von den bequemeren und wettergeschützeren Rollern abgelöst.

Das Alles hat also nichts mit MTB EMTB zu tun, jnd da gibt es auch keinerlei Analogie.
 
Ich finde es immer lustig, wenn E-Biker sich auf das Gesetz berufen.
Seid mal ehrlich, wenn es ginge, würdet ihr auch mit Fußrasten und 70km/h durch den Wald (oder eher über den Fahrradweg) fetzen. Viele machen es ja schon mit 45km/h und Gashebel dank Software Jailbreak. Gerade bei den billigen Nabenmotoren ist sowas extrem leicht umzusetzen.
Im Endeffekt bewegt "ihr" euch in einer (euch willkommenen) Grauzone und versucht das Seit 1000 Beiträgen zu rechtfertigen.
Aus morbider Neugier würde ich gerne mal wissen, was wohl passiert, wenn man dieses Gesetz aus dem Weg räumt. Vermutlich würde keiner, der im Faden am Schreiben ist, noch mit dem 25km/h Mofa fahren. (Ich würde dann auch öfter mit der E-Enduro meine Trails fahren, die übrigens nichts mit MTBs zu tun hat.)

Also weil du das so machen würdest, unterstellst du es auch allen anderen?

Nachdem ich in AT wohne, fahr ich außerhalb der Parks sowieso so gut wie überall illegal. Egal ob mit dem Enduro oder dem E-Enduro. Von dem her wäre es dann auch schon fast egal, wenn man direkt mit der E-Cross herum heizt...

Reizt mich aber ehrlich gesagt nicht. Den A Führerschein hätte ich mir "damals" sparen können. Außer ein, zweimal im Urlaub nie genutzt.
 
Ich finde es immer lustig, wenn E-Biker sich auf das Gesetz berufen.
Aber das tun MTBer und andere Fahrradfahrer doch genauso, bspw. wenn es um das Betretungsrecht im Wald geht. Immer wenn gefordert wird, das da Fahrräder nix verloren haben, wird auf das Gesetz verwiesen.
Oder stell Dir vor, es würde tatsächlich an jeder Ecke kontrolliert, ob an MTBs Licht, Klingel, Reflektoren... montiert sind. Dann würde doch jeder auf die Regelungen für Sportgeräte (Rennräder) verweisen, die das nicht unbedingt brauchen.
 
Ende der Sechziger begann das Mofa zum Jugendmobil zu werden, quasi als Überbrückung zwischen Fahrrad und Auto. Dort gab es dann tatsächlich erstmals Mofagruppen, die sich über gleichaltrige Radfahrende lustig machten.

Moooment ☝🏻, erstens war das in den frühen 80ern immer noch so und zweitens habe ich mir damals mein erstes richtiges Rennrad gekauft (Blau metallic, Peugeot 😁) und mir damit hinter den Prima 5S Kumpels mit P3 Krümmern das Fundament für meine heutige Grundlagenausdauer reingefahren 😁.
 
Dort gab es dann tatsächlich erstmals Mofagruppen, die sich über gleichaltrige Radfahrende lustig machten. Diese Gruppen rekrutierten sich überwiegend aus sozialen Brennpunkten in größeren Stadten. Also ein regionales Problem eines speziellen soziokulturellen Mikrokosmosses.
Eine Mofagruppe hatten wir auch, aber nicht in der Stadt, sondern auf dem Land im katholischen Dorf, also nicht ganz der soziale Brennpunkt.
Samstagabends vom Bulldog runter, unter die Dusche und dann mit Lederjacke und Mofa in die Disco im Nachbardorf.
 
Von den e- bikenden hier, habe ich aber irgendwie noch nichts gelesen, was die Sportlichkeit oder die Leistung von Bio-bikern in Frage stellt.
Dann lies mal den Thread hier durch.
Von „Amish“ über ewiggestrig ideologisch und dumm bis zur Behauptung, dass Laktat das Gehirn schädige (die Wissenschaft behauptet zwar das genaue Gegenteil, aber was solls. Wir wissen ja, was wir von Wissenschaftlern zu halten haben) war alles dabei.
Ich erlebe das hier vor allem so, dass gerade aus der elektrifizierten Ecke eine erhebliche Agressivität hervortritt, die mit der Verschiebung der anzahlmässigen Anteile ansteigt. Als ob es einen Rechtfertigungsdruck gebe, der den Betroffenen stinkt (es gibt ihn nicht - kein MTBler verlangt von einem Ebiker einen Berechtigungsnachweis). Offenbar macht es aber agressiv, wenn der eigene Lebensentwurf einfach abgelehnt wird. Ja tut mir Leid, da ich auch ohne Antrieb genug Antrieb habe, find ich Ebikes doof. Müsst Ihr mit klarkommen. Und für die Wutwürfel: Ich schrieb Ebikes, nicht Ebiker.
Und @525Rainer: Respekt habe ich vor Leistung, Fahrtechnik, geteiltem Wissen und so. PS nötigen mir 0,00 Respekt ab, bei Autofahrern nicht, und bei Radfahrern auch nicht. Also nix, was über den respektvollen Basisumgang, den ich jedem Menschen entgegenbringe, hinausgeht jedenfalls.
 
Dass es dafür ein Gesetz gibt, ist mir weiß ich, meine Frage war, warum es dieses Gesetz überhaupt gibt. Ich halte das für willkürlich. Wieso darf ich mit Motor 25 km/h kurbelnderweise Zweirad fahren, ohne zu kurbeln aber nicht? Ändert das irgendwas an irgendwas? Oder ist das nur ein Hilfskonstrukt, damit der Gesetzgeber sagen kann "man kurbelt, also sind es Fahrräder"?
Einer der Haupttreiber dieses Gesetzes waren die nationalen Postdienste, insbesondere die deutsche Post. Die Historie nun im Detail zu erklären möchte ich jetzt nicht. Es ging darum, ein Arbeitsmittel den entsprechenden Anforderungen anzupassen, und aufgrund der Präsenz im öffentlichen Raum, entsprechend zu legalisieren. Es ging darum dem Fahrrad eine Tretunterstützung zu geben, ohne den Status des Fahrrades zu verlassen. Letzteres ginge mit Führerscheinpflicht für die Zusteller, und Versicherungspflicht einher. Neben weiteren Punkten wie fahren auf allen Wegen, etc. . Auch Behindertenverbände und alternative Mobilitätsdienstleister, sowie Krankenkassen sprangen auf den Zug auf.

Man war sich bei Beratung des Gesetzes durchaus bewusst, dass eine kleine Teilmenge im Mountainbikebereich sein wird. Man sah aufgrund der ( hier Deutschland) geltenden Wald- u. Naturschutzgesetze kein Problem.
 
Für jemanden, der den "Hatern" Engstirnigkeit vorwirft, gist du ganz schön engstirnig.
Nicht engstirnig, nur konsequent...es gibt Leute mit denen führt argumentieren halt zu nix.

Ich finde es immer lustig, wenn E-Biker sich auf das Gesetz berufen.
Seid mal ehrlich, wenn es ginge, würdet ihr auch mit Fußrasten und 70km/h durch den Wald (oder eher über den Fahrradweg) fetzen. Viele machen es ja schon mit 45km/h und Gashebel dank Software Jailbreak. Gerade bei den billigen Nabenmotoren ist sowas extrem leicht umzusetzen.
Im Endeffekt bewegt "ihr" euch in einer (euch willkommenen) Grauzone und versucht das Seit 1000 Beiträgen zu rechtfertigen.
Aus morbider Neugier würde ich gerne mal wissen, was wohl passiert, wenn man dieses Gesetz aus dem Weg räumt. Vermutlich würde keiner, der im Faden am Schreiben ist, noch mit dem 25km/h Mofa fahren. (Ich würde dann auch öfter mit der E-Enduro meine Trails fahren, die übrigens nichts mit MTBs zu tun hat.)
Lustig wenn Leute irgendwas behaupten ohne Fakten zu kennen: Ich z.B. fahre kein e-Bike, die gute @Yukio wohl auch nicht. :ka:
Ab Satz zwei wird´s dann noch mehr Blödsinn. Aber mei, kotz dich ruhig aus.
 
Eine Mofagruppe hatten wir auch, aber nicht in der Stadt, sondern auf dem Land im katholischen Dorf, also nicht ganz der soziale Brennpunkt.
Samstagabends vom Bulldog runter, unter die Dusche und dann mit Lederjacke und Mofa in die Disco im Nachbardorf.
...diese Gruppen haben sich allerdings in der Regel nicht über radfahrende Gleichaltrige oder Andere, lustig gemacht. Die Kumpels mit Fahrrad hielten sich bergauf an der Schulter der Mofafahrer fest. Deshalb erwähnte ich explizit diese städtischen Gruppen als Resonse auf den Ursprungsthread um aufzuzeigen, dass es durchauy in Einzelfällen zu Herablassungen kam, dies jedoch nicht der Regel entspricht.
 
Dann lies mal den Thread hier durch.
Von „Amish“ über ewiggestrig ideologisch und dumm bis zur Behauptung, dass Laktat das Gehirn schädige (die Wissenschaft behauptet zwar das genaue Gegenteil, aber was solls. Wir wissen ja, was wir von Wissenschaftlern zu halten haben) war alles dabei.
Ich erlebe das hier vor allem so, dass gerade aus der elektrifizierten Ecke eine erhebliche Agressivität hervortritt, die mit der Verschiebung der anzahlmässigen Anteile ansteigt. Als ob es einen Rechtfertigungsdruck gebe, der den Betroffenen stinkt (es gibt ihn nicht - kein MTBler verlangt von einem Ebiker einen Berechtigungsnachweis). Offenbar macht es aber agressiv, wenn der eigene Lebensentwurf einfach abgelehnt wird. Ja tut mir Leid, da ich auch ohne Antrieb genug Antrieb habe, find ich Ebikes doof. Müsst Ihr mit klarkommen. Und für die Wutwürfel: Ich schrieb Ebikes, nicht Ebiker.
Und @525Rainer: Respekt habe ich vor Leistung, Fahrtechnik, geteiltem Wissen und so. PS nötigen mir 0,00 Respekt ab, bei Autofahrern nicht, und bei Radfahrern auch nicht. Also nix, was über den respektvollen Basisumgang, den ich jedem Menschen entgegenbringe, hinausgeht jedenfalls.
Ein in der heutigen Zeit sehr beliebtes Stilmittel: Aussagen aus dem Kontext reißen.
Bleiben wir zum Beispiel bei „Ideologisch“, denn das kam von mir😉 Das ging nicht gegen MTB-ler sondern um das Mindest derer, die nur ihre eigene Meinung als die einzig wahre akzeptieren und damit automatisch für was besseres halten und alles andere abwerten. Eigentlich genau das, was du schreibst über Aggressivität und Lebensentwürfe, nur in meiner Wahrnehmung sind das in diesem Faden eher nicht die e-bikenden.
Erhebliche Aggressivität aus der elektrifizierten Ecke, really? Wo bitte genau?
 
Meine Hypothese: 80-90% ehemaliger Bios-MTBler haben sich ein E-MTB gekauft oder fahren Gravel. Der Rest, der auch hier lautstarken Minderheit, ist eben genau das: eine abnehmende Minderheit. Wird zwar nicht gänzlich untergehen -es gibt bestimmt immer noch Briefmarkensammler und Modelleisenbahn-Sammler aber relevant sind die nicht mehr und werden es für den Gesamtmarkt/Verkauf auch nicht mehr. Kleine Klitschen und en paar Nieschenhersteller werden bleiben. Thats it.
So wirds wohl kommen.
Da stimme ich komplett zu. MTB wird Aussterben. Kann langsam zu hier. Also das ganze Forum dann, ehrlich gesagt.
Geländeradfahren wird es in der Form, wie ich es kennengelernt habe (ich fahre einfach dort, wo irgendwas ist, dass wie ein Weg aussieht) nicht mehr lange geben. In den Naherholungsgebieten auf Grund von Restriktionen, außerhalb davon mangels attraktiver Wege.
Es war schon immer so, dass es verbohrte Hardliner (oder passend zur heutigen Zeit: verbohrte Ideologen) gab und gibt, die alles Neue oder einfach anderes ablehnen und nur ihre persönliche Präferenzen als das einzig Wahre akzeptieren. Das ist in der Diskussion MTB/ E-MTB hier nichts anderes.
Ich frage mich manchmal, ob es damals, als die autogerechte Stadt städteplanerisches Ideal und Ziel wurde, welche gab, die es sich erlaubt haben, dass als gefährliche Entwicklung zu bezeichnen.
Waren damals bestimmt auch "Ewiggestrige".
Die EU wird das auch nicht ändern, warum sollten sie auch? Die Regelungen sind für Fahrräder als Fortbewegungsmittel (im Straßenverkehr) geschaffen worden,
Ja. Schlecht geschaffen, würde ich meinen. Zumindest für deutsche Radinfrastruktur ist 25 zu schnell, für die Straße zu langsam. 35 wären angemessen, dann müsste man aber Radwege und Räder unterscheiden. Für beides wirds Schilder geben ;)
Und das Betretungsrecht für Radfahrer - sofern es das dann noch gibt - wird spätestens dann neu diskutiert
Ja, denn sobald das Ding ohne Tretunterstützung fährt, wird es zu einem Kraftfahrzeug, mit Zulassungspflicht, Nummernschild, Versicherung etc...in Wald und Feld hat das dann auch nix mehr verloren...das wird niemand entsprechend ändern wollen.
Da fragt einer, warum das Gesetz ist wie es ist und Du antwortest "weil es Gesetz ist" :rolleyes:
 
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