MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Diese über 1700 Beiträge haben an der Ausgangsfrage dieses Threads nicht ansatzweise etwas verändert.
also falls jemand hier mitliest bekommt er einen einblick in die gedankenwelt der mtb szene. ob diese szene attraktiv wirkt wage ich zu bezweifeln.

für mich macht ja gerade die Vielfalt der Disziplinen bei mtb den reiz aus und ich hab auch seit jeher die motivation jede sparte zu fahren. mittlerweile sind die bikes so gut und variabel das man eigentlich nur drei reifensets braucht.

hier im beitrag machen sich die sparten gegenseitig lächerlich oder entwerten sie mit teilweise konstruierten argumenten.

das ergebnis kommt dann beim händler an. war auch erst vor kurzem: mtb ist noch vieles da an 25er bikes, für gravel schreib dich bitte auf die liste für 26er modelle, wir bekommen nicht genügend da musst du schnell sein.
 
30er schnitt in der ebene mit einem mtb ist trotzdem machbar, nicht mehr und weniger wollte ich aus der praxis beitragen. falls euch ein 35er oder 40er schnitt auf einem enduro interessiert, hätt ich auch anzubieten. aber keine 50km. 😅
Schon bissl her. Aber der 40er Schnitt mit dem Enduro interessiert mich schon. Zeig mal. Da bin ich mit meinem XC-Racer echt weit entfernt.
 
Es gibt halt auch einen eklatanten Widerspruch zwischen der imaginierten Welt des Mountainbikens (Finale! Gardasee! PNW!) und der Realität für die meisten Menschen hierzulande.

Wenn ich hier so mitlese, kann ich den Eindruck gewinnen, ein MTBler oder E-MTBler ist vor allem süddeutsch und quasi jede freie Minute in den Alpen oder in Finale.
Vor der Tür spannende Wege nach kurzer Anfahrt ohne Auto, geile Loamer die Steilhänge runter und vorher knackige Anstiege zu tollen Panoramen.

Die Realität für die Allermeisten ist die Landstrasse zum bestenfalls nur 20km entfernten Hügel, wo sich wochenends die Menschen stapeln.
Oder gleich NUR asphaltierte Strassen überall, entweder als fette Autostrasse oder rasende Monstertraktoren auf "Feldstrassen".
Also Heckträger ans Auto, und wenn man MTBiken will erstmal 100km Anfahrt zum Wanderparkplatz oder Bikepark...
 
Diese über 1700 Beiträge haben an der Ausgangsfrage dieses Threads nicht ansatzweise etwas verändert. Und die nächsten 1000 Beiträge werden es vermutlich auch nicht.

Die Frage wurde ja nicht gestellt, um sie zu ändern, sondern zur Anregung einer Diskussion und genau das ist hier in 1755 Beiträgen und mehreren Schleifen passiert 🤷🏻‍♂️
 
Wegen dem Dreckswetter verkümmert das Mountainbike! Ich versuchs nachher dennoch, ein wenig durch den weißen Glibber zu treten. Gefallen wird ihm das nicht, mir wahrscheinlich auch nur bedingt. Aber was soll man machen mit der Kümmerlichkeit?
 
Es gibt halt auch einen eklatanten Widerspruch zwischen der imaginierten Welt des Mountainbikens (Finale! Gardasee! PNW!) und der Realität für die meisten Menschen hierzulande.

Wenn ich hier so mitlese, kann ich den Eindruck gewinnen, ein MTBler oder E-MTBler ist vor allem süddeutsch und quasi jede freie Minute in den Alpen oder in Finale.
ja, hier, ich😜
Vor der Tür spannende Wege nach kurzer Anfahrt ohne Auto, geile Loamer die Steilhänge runter und vorher knackige Anstiege zu tollen Panoramen.

Die Realität für die Allermeisten ist die Landstrasse zum bestenfalls nur 20km entfernten Hügel, wo sich wochenends die Menschen stapeln.
Oder gleich NUR asphaltierte Strassen überall, entweder als fette Autostrasse oder rasende Monstertraktoren auf "Feldstrassen".
Also Heckträger ans Auto, und wenn man MTBiken will erstmal 100km Anfahrt zum Wanderparkplatz oder Bikepark...
dem kann ich nur zustimmen. Auf meinen bzw. unseren Touren mit 2-3 Unentwegten trifft man abgesehen von ein paar Hotspots nur ein paar Seelen am Tag. Wenn überhaupt. Bei Eis und Schnee cruise ich völlig allein🥲
 
Wegen dem Dreckswetter verkümmert das Mountainbike! Ich versuchs nachher dennoch, ein wenig durch den weißen Glibber zu treten. Gefallen wird ihm das nicht, mir wahrscheinlich auch nur bedingt. Aber was soll man machen mit der Kümmerlichkeit?
Mal OT:
Durch den Tiefschnee fahren ist doch richtig geil. Du musst dich von den Trails fernhalten und dir einen steilen Acker/Golfplatz/Skipiste suchen. Natürlich ist Pulverschnee besser, aber der Matsch aktuell taugt ganz gut zur Übung.
 
Es melden sich zu so Touren immer wieder die „interessantesten“ Leute an, wenn man mal mit den Guides redet…. das haben aber die Ebiker nicht exklusiv. Westalpen Cross bei einem kommerziellen Anbieter, >20.000hm. So ziemlich das härteste, was ich bisher kommerziell gesehen habe*.
  • Einer dabei, für den das sein erster Alpencross war. Ok, der Typ die absolute Konditionsmaschine, aber kaum fahrtechnische Grundbesohlung, und mit 100mm Federweg und „Slicks“ auf ner S2-S3 Tour.
  • 3 Kandidaten mit Hardtails. Manche können das ja, aber die waren alle woanders…
Klar man weiss ja nie vorher ganz genau, was einen erwartet, aber dann fang ich doch nicht mit der schwersten Tour an???
Nun gut, dass Selbstüberschätzung meinem Geschlecht im Blut liegt, ist ja allgemein bekannt. Allerdings glaube ich, der Grund, warum der DAV bzgl. EMTBs so zögerlich ist, entspringt nicht massgeblich dem Wunsch nach Exklusivität des Zugangs zu entlegenen Flecken, sondern stärker der Sorge vor der Selbstüberschätzung der Spezialisten, die glauben, mit dem nagelneuen Turbomonster jetzt jeden Alpentrail bezwingen zu können. Endurotrail - Enduromaschine: Passt doch!
Keine Ahnung was da die DAV Sektion treibt. Bei meiner (Bayern) gibt es 3 Stufen von Trainings mit dem MTB (Grundlagen, Anfänger, Fortgeschrittene). Erst bei dem für Fortgeschrittene geht es das erste Mal in die Voralpen.
Und wenn Du die drei Trainings nicht mitgemacht hast, wirst Du auf keine Tour mitgenommen.

Meiner Beobachtung nach werden dadurch ungeeignete MTB Fahrer, egal ob mit oder ohne e, wirksam herausgefiltert.
 
Mal OT:
Durch den Tiefschnee fahren ist doch richtig geil. Du musst dich von den Trails fernhalten und dir einen steilen Acker/Golfplatz/Skipiste suchen. Natürlich ist Pulverschnee besser, aber der Matsch aktuell taugt ganz gut zur Übung.
Hier ist hartgefrorener Pappschnee, bei Minusgraden verharschte Fussstapfenspuren und in Nebenstraßen eine Rutschbahn.
Wenn ich in die Abfahrten einbiege, waren dort vorher Ski- und Schlittenfahrende, oder der 10cm tiefe Harsch lässt mich über den Lenker gehen.

Alles versucht. Sinnlos. SO ausgepowert in dem weißen Dreck, dass ich jetzt Erkältung hab
😭
 
Keine Ahnung was da die DAV Sektion treibt. Bei meiner (Bayern) gibt es 3 Stufen von Trainings mit dem MTB (Grundlagen, Anfänger, Fortgeschrittene). Erst bei dem für Fortgeschrittene geht es das erste Mal in die Voralpen.
Und wenn Du die drei Trainings nicht mitgemacht hast, wirst Du auf keine Tour mitgenommen.

Und meiner Beobachtung nach werden dadurch ungeeignete MTB Fahrer, egal ob mit oder ohne e, wirksam herausgefiltert.
Bei uns (Mittelgebirge/Albtrauf) gibt es Fahrtechnikkurse für alle.
Dazu ein- oder mehrtägige Touren/Wochenenden bei denen teilweise dabei steht "nur ohne E".
Ansonsten offen für alle.
 
Mal OT:
Durch den Tiefschnee fahren ist doch richtig geil. Du musst dich von den Trails fernhalten und dir einen steilen Acker/Golfplatz/Skipiste suchen. Natürlich ist Pulverschnee besser, aber der Matsch aktuell taugt ganz gut zur Übung.
Ach was, das ist mal ganz nett, ja. Jetzt langts aber!
Ich möchte das nicht!
20°C Sonne, sofort!
 
Hier ist hartgefrorener Pappschnee, bei Minusgraden verharschte Fussstapfenspuren und in Nebenstraßen eine Rutschbahn.
Wenn ich in die Abfahrten einbiege, waren dort vorher Ski- und Schlittenfahrende, oder der 10cm tiefe Harsch lässt mich über den Lenker gehen.

Alles versucht. Sinnlos. SO ausgepowert in dem weißen Dreck, dass ich jetzt Erkältung hab
😭
Zum Kotzen! Letzte Woche hab ich mich in 50min auf 6,5km komplett zerstört. 20-30cm Pappschnee. Macht schon mal Spaß, ist halt auch nicht gesund. Die weiße Scheiße klaut unsere Trails!
 
Aus dem Positionspapier geht ja hervor, dass sie aus ökologischer Verantwortung, Nachhaltigkeitsgründen und zum Schutz der Natur E-Biker nicht mit einbeziehen. Das halte ich jetzt nicht für antiquiert.
Ich halte das für antiquiert.
Die Probleme mit einigen eBikern ergeben sich allermeisten durch die nicht vorhandene Fahrtechnik und fehlendem Wissen über Verhaltensweisen in den Alpen. Neulinge versuchen das halt immer mit viel hilft viel, sprich mit maximale Power mit maximaler Geschwindigkeit zu kompensieren.
Da ist der DAV der ideale Ansprechpartner, um dieser Klientel die Grundlegenden Fahrtechniken und Verhaltensweisen aufzuzeigen. Denn auch diese verstehen in kurzer Zeit, dass eine Tour ohne ständiges Zwischenladen und mehrmaliges wegschmeißen des Bikes in den Wald deutlich entspannender ist und einem mehr Spaß macht.
Denn wenn man ehrlich ist, die eBikes wird man nicht mehr aus den Alpen heraus bekommen. Deswegen sollte man eher darauf aus sein, das Verhalten der Nutzer in die richtigen Bahnen zu lenken.
 
Zum Kotzen! Letzte Woche hab ich mich in 50min auf 6,5km komplett zerstört. 20-30cm Pappschnee. Macht schon mal Spaß, ist halt auch nicht gesund. Die weiße Scheiße klaut unsere Trails!


Also hier im Inntal sind die Südhänge bis knapp 1500m nahezu Schneefrei. Sonne kommt auch langsam durch. Das wird ein guter Nachmittag mit'm eMTB :)

Augen auf bei der Wahl des Wohnorts! :D
 

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Und Schuld ist ganz klar das eBike..!!:crash:

Auf, auf zur 2000er Marke, bisschen Öl ins Feuer (oder auf den Akku), sollte schon machbar sein...:bier:
Du meinst die Natur wird kalt und wirft uns den weißen Scheiß auf den Kopf, weil sie eBikes nicht mag? Kälte is nix für den Akku und der weiße Kram lässt den Fahrtechnikastinenzler straucheln. Heckantrieb können die Lullies ja auch nicht mehr faaahn.
So gesehen: Scheiß eBikes! Die klauen unsere Trails!
 
Konsequent wäre es nur, wenn bei ihren sonstigen Wanderungen, Bergtouren ect. Seilbahnen keine Rolle spielen würden.

So ist es schon irgendwie seltsam davon zu sprechen das bergauf ja ausschließlich aus eigener Kraft zu bewältigen sei.
Für die Seilbahnen kann der Alpenverein normalerweise nichts, Materialseilbahnen ausgenommen. In der der Regel standen die Alpenvereinshütten schon vor den Bergbahnen.

Außerdem unterscheidet der Alpenverein seine Hütten auch in Kategorien, hier spielt auch die Schwierigkeit des Zustiegs eine Rolle.
Wer aus gesundheitlichen, sonstigen Gründen oder als Familie den Aufstieg aus eigener Kraft meidet, kann also mit der Bergbahn bequem eine Hütte der Kategorie III errreichen.

Wer mit dem e-Bike eine Hütte besucht, wird ebenfalls nicht diskriminiert, er kann dort oben einkehren oder nächtigen wie jeder andere.
 
Zum Kotzen! Letzte Woche hab ich mich in 50min auf 6,5km komplett zerstört. 20-30cm Pappschnee. Macht schon mal Spaß, ist halt auch nicht gesund. Die weiße Scheiße klaut unsere Trails!
ach kommt
Ach was, das ist mal ganz nett, ja. Jetzt langts aber!
Ich möchte das nicht!
20°C Sonne, sofort!
die ersten Bergradler wurden auch für verrückt erklärt:winken:
etwas mehr Euphorie bitte - es gibt nix Schöneres🙃

https://peter-kuehn.de/clips/9723/
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Die Probleme mit einigen eBikern ergeben sich allermeisten durch die nicht vorhandene Fahrtechnik und fehlendem Wissen über Verhaltensweisen in den Alpen.

Der DAV hat eine sehr differenzierte Sicht auf das Thema E-Bike, die Du auch in der Langfassung des Positionspapiuers nachlesen kannst: https://www.alpenverein.de/files/DAV-Positionspapier-MTB-mit-EMTB_32294.pdf

Darin stellt der DAV auch dar, dass er sich darüber bewusst ist, sich in einem Spannungsfeld unterschiedlicher positiver und negativer Aspekte der E-Mobilität zu bewegen. Darin erkennt der DAV insbsondere den gesellschaftlichen Nutzen der E-Mobilität und den Aspekt der gesellschaftlichen Teilhabe durch Inklusion von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen an ("Der DAV erkennt beim E-MTB positive Anwendungsperspektiven, wie eine Alternative zur Autonutzung in Alltag und Freizeit oder als Anreisemöglichkeit zum Bergsport. Auch im Hinblick auf die Erhaltung der eigenen Gesundheit kann das E-MTB als Impuls zu Sport und Bewegung in der Natur und den Bergen vorteilhaft sein"). Auf der anderen Seite hinterfragt der DAV aber auch eine E-MTB-Nutzung, die im Vergleich zum MTB nur einer Steigerung von Bequemlichkeit, Konsum oder der Erlebnisverdichtung dient. In diesem Spannungsfeld positioniert sich der DAV auf der Seite des Bergsports, d. h. der Überwindung von Distanz aus eigener Kraft. Um eventuell nicht vorhandene Fahrtechnik bei E-Bikern geht es da nicht. Nicht vorhandene Fahrtechnik ist bei geführten Touren generell ein Problem, dass auch MTB betrifft.

Ich finde es gut, dass es eine Interessensvertretung für den MTB-Sport gibt und hoffe, dass der DAV stabil bleibt.
 
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