MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Deswegen ist z.B das Training auf dem Rollentrainer so viel effizienter als auf dem normalen Rad. Es gibt keinerlei Einflüsse von außen die die Trainingslast reduzieren.
Den Rest Deines Beitrags unterschreibe ich, aber das mit dem Rollentrainer sehe ich anders. Mir ist der Rollentrainer zu statisch, um damit effizient trainieren zu können. Zu wenig Stimulation der Tiefenmuskulatur, zu geringe Reizvarianz, kein Training von Koordination und Gleichgewicht und ineffiziente Kühlung durch fehlenden Fahrtwind. Richtig lange Einheiten schaffe ich auf dem Rollentrainer auch nicht. Findet halt in reizarmer Umgebvung statt. Ist okay für ein bischen Cardio, um im Winter halbwegs fit zu bleiben, aber richtig Zug bekommt das Training erst im Frühling, wenn es regelmäßig raus aufs Rad geht. Ein E-Bike hilft da allerdings auch nicht weiter. Das Problem am Winter ist ja nicht der physische Antrieb...
 
Aber wie kommst du darauf das deine persönliche Situation auf alle Menschen dieser Welt übertragbar ist?

Und wie passt es zusammen das du aus der ansicht "Ich kann damit nicht so grundlage trainieren wie ich es mir vorgestellt habe" eine antwort auf @robzo s aussage "mit dem Ebike kann man sich auch verausgaben" wird?

Da gibt es doch garkeinen Zusammenhang.
Weil (vermutlich) alle Menschen doch die gleichen Physiologischen Grundlagen haben.
Der hier oft fallende Begriff "Verausgaben" wird von den meisten Menschen wohl mit einer gewissen körperlichen Erschöpfung verbunden.

Man unterscheidet prinzipiell drei verschiedene Arten der Belastung bzw. Energiebereitstellung:
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Im DH/ Enduro Sport ist man auf den Abfahrten im roten bzw. gelben Bereich unterwegs. Die Trainingsformen dafür sind Intervalle am Rad bzw. sehr viel Arbeit im GYM um schnell kontrahierende Muskelfasern zu "trainieren"

Nachdem DH Fahren nicht nur die Muskulatur sondern auch das Gehirn extrem leer saugt spielen auch noch die Glykogenspeicher in der Leber eine massive Rolle. (Das Bier nach dem Rennen ist in der Hinsicht ne sehr doofe Idee...)

Damit so ein Bruni sein DH Training (die fahren ca. um die 200 000 Tiefenmeter in der Offseason) überhaupt qualitativ hochwertig absolvieren kann braucht er dazu noch eine sehr solide aerobe Grundlage.

Klassisch wird im Ausdauersport (bei Pros mit viel Volumen) im Bereich 80% aerob (grün) und 20% Intensiv (gelb) trainiert

Im allgemeinen bewegen sich Menschen die das Gefühl haben sich zu "verausgaben" im Grenzbereich zwischen grün und gelb. Leider ist das für eine langfristige Verbesserung nicht zielführend. Man erreicht nur eine hohe Erschöpfung mit viel Regenerationsbedarf und kaum Verbesserung.

Trainingssteuerung ist sehr komplex. Im Prinzip versucht man kontinuierlich den Trainingsreiz in kleinen Schritten zu erhöhen damit der Körper mit einer Adaption reagiert.

Im gelben bzw. roten Bereich funktioniert die Trainingssteuerung noch sehr einfach. Man fährt z.B ein 5x30 Sekunden Intervalle und versucht sich dabei an die Kotzgrenze zu bringen.

Die Progression erreicht man z.B über eine Verlängerung der Intervalle von 30 auf 35 Sekunden oder die Erhöhung der Anzahl von 5 auf 6. usw.

Im grünen (aeroben) Bereich wird es leider komplexer. Mit Herzfrequenz, Leistung (Wattmesser) haben wir zwar am Rad sehr gute Werkzeuge um während des Trainings zu messen was wir da machen. Aber um besser zu werden müssen wir die Belastungsintensität bei jeder Einheit wieder in sehr kleinen Schritten anheben. Da Ausdauertraining mit der Dauermethode betrieben wird müssen wir diese Intensitätserhöhung über einen relativ langen Zeitraum (45 Minuten +) konstant halten. Jede Minute in der unsere Leistung zu weit nach unten oder oben abweicht setzen wir keinen nutzbaren Reiz. Das wird z.B durch Rückenwind, ein kurzes Gefälle etc. ausgelöst. Je länger wir auf dem Rad sitzen um so höher wird auch wieder der Regenerationsbedarf (Schlaf, Essen usw). Von daher ist das Interesse groß die Zeit für GA Training möglichst effizient und somit zeitlich begrenzt zu halten.

Da liegt ist leider die Crux am Ebike. Die Motorsteuerung lässt sich (auch beim neuen Orbea nicht) aktuell nicht so regeln das man die Belastung entsprechend fein steuern kann. Man müsste zum einen den Trainingsumfang im Vergleich zum unmotorisierten Bike massiv nach oben schrauben um die negativen Aspekte des Motors zu kompensieren. Die geringere Muskuläre Belastung müsste man über ein alternatives Kraftausdauertraining kompensieren.

Vielleicht hilft folgende Analogie um sich besser vorstellen zu können wie sich der Motor (auch bei passender Unterstützungsstufe) auswirkt:

Stellt euch vor ihr macht im Gym Kniebeuge mit der Langhantel.
Ihr hebt die Langhantel aus dem Rack, führt die Kniebeuge zu einem Viertel aus und legt die Hantel in die nächste Ablage im Rack.
Jetzt beugt ihr ohne Langhantel weiter bis in die tiefe Kniebeuge.
Ihr steht wieder auf. Bei 3/4 der Beistreckung seid ihr wieder auf Höhe eurer abgelegten Hantel, ihr nehmt sie wieder aus dem Rack und führt wieder das letzte viertel der Kniebeuge mit dem Zusatzgewicht aus.

Auf dem Papier habt ihr komplette Kniebeugen mit Zusatzgewicht gemacht...
 

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Wie sehen deine touren, und dein rad aus das "immer turbo" funktioniert?

wenn ich mein EMTB im Turbo die sporen gebe ist der akku nach ca einer stunde und ca 1000hm leer.
wenn ich also mehr als 1000hm bzw länger als ne stunde fahren will kann ich den turbo kaum nutzen.
Ich krieg das auch gut auf Turbo hin, wenn es zeitmässig gepasst hätte, wäre vom Akku her sicher noch ne dritte Auffahrt drin gewesen, also ca. 3000hm
Screenshot_20260203_084151_Flow.jpg
 
Kennzeichen kommen eh
Ja. Finde ich mittlerweile sogar gut. Dafür 35 statt 25km/h, keine Leistungsbegrenzung (die bisher eh nur ein Witz ist), keine Radwegbenutzungspflicht (ok, die muss sowieso mindestens innerorts weg) und Radwege nur noch, wenn freigegeben.
Es geht darum, Belastungsspitzen herausnehmen, was für den Körper ja grundsätzlich durchaus gesund sein kann.
Belastungsspitzen sind das, was Mountainbiken ausmacht.
auch pendeln ist kostenloser trainingsanreiz
Stimmt zwar, meine 30 Minuten und die 120hm auf den letzten 800m beißen sich aber ein bisschen mit meinem Bedürfnis, halbwegs entspannt auf Arbeit anzukommen.
Wenn ich mal kurz Google bemühe und nach einem gesunden Trainingspuls frage, bekomme ich genau die Antwort, die zu meinem Training passt.
Wofür trainierst Du?
Oder anders: Wenn Du 50km/1000hm-Touren sowieso mit E fährst, wozu trainierst Du dann Grundlagenausdauer?
 
.......
Verausgaben und Sport treiben/Sportlichkeit/Mountainbiken ist nicht deckungsgleich.
Ich falle zuhause (oder oben am Berg) nicht (mehr) vom Rad. .......
Also, wenn das "Vom Rad fallen" dein Dauerzustand und dies deine Erkenntnis ist, dann haste das gesamte System Ausdauersport offenbar aber doch gar nicht verstanden und eigentlich wohl auch alles falsch gemacht!
.....
Gesundes Training: Es sollte nicht dauerhaft im anaeroben Bereich (über 80-90% der HFmax) trainiert werden, da dies zu Überlastung führen kann.

Genau so! Die Belastungsspitzen, damit ist kein Dauerzustand gemeint, gehören aber gleichwohl im gewissen Umfang zur Aufrechterhaltung und Stärkung eines gesunden Herzkreislaufsystemes notwendigerweise dazu! Das Fahren im Grundlagenmodus ist daher allein hierfür nämlich gerade nicht ausreichend. Das Herausnehmen von Belastungsspitzen ist deshalb daher grundsätzlich gar nicht gesund!
Das ist der tatsächliche inhaltliche Wert dieser Aussage!

Belastungsspitzen sollte man nur dann meiden, wenn man schon und vor allem unbehandelte Herzkreislauferkrankungen hat! Deshalb wird da gekappt! Generelle Herzangst ist ansonsten aber völlig unangebracht!
In diesen Fällen wird den Leuten verständlicherweise zum Ebike angeraten! Das Argument ist aber nicht geeignet, das EBike gegenüber dem Fahrrad als generell besser zu bewerben.
 
Muss man auch ohne Motor nicht.
Nein, müssen nicht. Allerdings ist es dann ggfs. nicht möglich, einen Berg auf dem Rad nach ganz oben zu fahren.
Niemand bestreit das. Das ist ein Strohmann, den Du immer wieder aufstellst, seit Du selbst mit E unterwges bist.
Echt jetzt?
Dann wäre hier nach 5 Seiten Schluss gewesen.
Genau um diese Vorwürfe, die hier verschiedene User immer wieder bringen, dreht sich doch das Ganze.

Übrigens habe ich mich auch schon lange vor dem E so geäußert.
 
Echt jetzt?
Dann wäre hier nach 5 Seiten Schluss gewesen.

Die Frage war, ob das Mountainbike verkümmert und diese Frage beantwortet sich für mich alleine schon wenn ich 95% aller in diesem Forum diskutierten Treads durchlese. In den allerwenigsten Beiträgen geht es um E-Bike vs Mountainbike, sondern um irgendwelche Mountainbike-Temen, die teilweise Schnittpunkte mit E-Bike haben. Scheint also aktuell noch ein größeres Interesse zu bestehen.

Abgesehen davon ist es doch bemerkenswert, dass hier bei der Frage nach der Zukunft des Mountainbikes und des Bedürfnisses von ein paar E-Bikern hier im Forum, zu erklären, dass es morgen keine Mountainbikes und Teile dafür mehr geben wird offenbar noch sehr wenig gelöscht werden musste :)
 
Wie gesagt, all eure „Argumente“ erklären null, warum das Amish-MTB immer weniger verkauft wird.
Dann les dir die paar Seiten nochmal durch. Es wurde mehrfach sehr treffend aus allen Blickwinkeln beleuchtet.:bier:

Jetzt geht es darum 2000 voll zu machen und noch was über Training zu lernen. Ein Argument, was bis gestern für mich pro E war.

Edit: Und MTBs als Amish Bikes zu betiteln zeugt nur von einer völlig falschen Überheblichkeit. Fast schauderlich!
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil (vermutlich) alle Menschen doch die gleichen Physiologischen Grundlagen haben.
Der hier oft fallende Begriff "Verausgaben" wird von den meisten Menschen wohl mit einer gewissen körperlichen Erschöpfung verbunden.

Man unterscheidet prinzipiell drei verschiedene Arten der Belastung bzw. Energiebereitstellung:
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Im DH/ Enduro Sport ist man auf den Abfahrten im roten bzw. gelben Bereich unterwegs. Die Trainingsformen dafür sind Intervalle am Rad bzw. sehr viel Arbeit im GYM um schnell kontrahierende Muskelfasern zu "trainieren"

Nachdem DH Fahren nicht nur die Muskulatur sondern auch das Gehirn extrem leer saugt spielen auch noch die Glykogenspeicher in der Leber eine massive Rolle. (Das Bier nach dem Rennen ist in der Hinsicht ne sehr doofe Idee...)

Damit so ein Bruni sein DH Training (die fahren ca. um die 200 000 Tiefenmeter in der Offseason) überhaupt qualitativ hochwertig absolvieren kann braucht er dazu noch eine sehr solide aerobe Grundlage.

Klassisch wird im Ausdauersport (bei Pros mit viel Volumen) im Bereich 80% aerob (grün) und 20% Intensiv (gelb) trainiert

Im allgemeinen bewegen sich Menschen die das Gefühl haben sich zu "verausgaben" im Grenzbereich zwischen grün und gelb. Leider ist das für eine langfristige Verbesserung nicht zielführend. Man erreicht nur eine hohe Erschöpfung mit viel Regenerationsbedarf und kaum Verbesserung.

Trainingssteuerung ist sehr komplex. Im Prinzip versucht man kontinuierlich den Trainingsreiz in kleinen Schritten zu erhöhen damit der Körper mit einer Adaption reagiert.

Im gelben bzw. roten Bereich funktioniert die Trainingssteuerung noch sehr einfach. Man fährt z.B ein 5x30 Sekunden Intervalle und versucht sich dabei an die Kotzgrenze zu bringen.

Die Progression erreicht man z.B über eine Verlängerung der Intervalle von 30 auf 35 Sekunden oder die Erhöhung der Anzahl von 5 auf 6. usw.

Im grünen (aeroben) Bereich wird es leider komplexer. Mit Herzfrequenz, Leistung (Wattmesser) haben wir zwar am Rad sehr gute Werkzeuge um während des Trainings zu messen was wir da machen. Aber um besser zu werden müssen wir die Belastungsintensität bei jeder Einheit wieder in sehr kleinen Schritten anheben. Da Ausdauertraining mit der Dauermethode betrieben wird müssen wir diese Intensitätserhöhung über einen relativ langen Zeitraum (45 Minuten +) konstant halten. Jede Minute in der unsere Leistung zu weit nach unten oder oben abweicht setzen wir keinen nutzbaren Reiz. Das wird z.B durch Rückenwind, ein kurzes Gefälle etc. ausgelöst. Je länger wir auf dem Rad sitzen um so höher wird auch wieder der Regenerationsbedarf (Schlaf, Essen usw). Von daher ist das Interesse groß die Zeit für GA Training möglichst effizient und somit zeitlich begrenzt zu halten.

Da liegt ist leider die Crux am Ebike. Die Motorsteuerung lässt sich (auch beim neuen Orbea nicht) aktuell nicht so regeln das man die Belastung entsprechend fein steuern kann. Man müsste zum einen den Trainingsumfang im Vergleich zum unmotorisierten Bike massiv nach oben schrauben um die negativen Aspekte des Motors zu kompensieren. Die geringere Muskuläre Belastung müsste man über ein alternatives Kraftausdauertraining kompensieren.

Vielleicht hilft folgende Analogie um sich besser vorstellen zu können wie sich der Motor (auch bei passender Unterstützungsstufe) auswirkt:

Stellt euch vor ihr macht im Gym Kniebeuge mit der Langhantel.
Ihr hebt die Langhantel aus dem Rack, führt die Kniebeuge zu einem Viertel aus und legt die Hantel in die nächste Ablage im Rack.
Jetzt beugt ihr ohne Langhantel weiter bis in die tiefe Kniebeuge.
Ihr steht wieder auf. Bei 3/4 der Beistreckung seid ihr wieder auf Höhe eurer abgelegten Hantel, ihr nehmt sie wieder aus dem Rack und führt wieder das letzte viertel der Kniebeuge mit dem Zusatzgewicht aus.

Auf dem Papier habt ihr komplette Kniebeugen mit Zusatzgewicht gemacht...
Also ist dein punkt das es weniger effektiv ist als ein gezieltes Training ohne motor aber dafür mit pulsmesser Wattmesser inklusive intervalle, Trainingsplan ect.

Ich verstehe evtl wo du damit hin willst aber das ganze lässt sich dennoch nicht einfach auf einen MTB vs E-MTB vergleich stülpen denn auch ohne Motor fährt man ja nicht automatisch so gezielt und systematisch wie du es beschreibst.
Um deinen Punkt zusammen zu fassen:
Ein Rad Ohne Motor eignet sich besser für gezieltes Ausdauertraining.

Mein Punkt ist ehr:
Auch mit dem EMTB kann ich Anstrengungen haben die sich bei regelmäßigen Fahrten positiv auf meine Ausdauer auswirken.

Ich komme zu dieser Annahme weil ich erstens auch nach Touren mit dem E-MTB schon genau so erschöpft war wie es nach Touren ohne Motor der fall war, außerdem war ich selbst überrascht wie hoch mein puls doch ist.

Ich hab hier mal 3 mal Radfahren rausgesucht die im im letzten Jahr mit der Smartwatch getrackt habe:


1770107153458.png



Ich war hier einmal mit dem Gravel dem emtb und dem MTB unterwegs.
Ihr könnt ja mal Raten welche Kurve zu welcher tour gehört wenn ihr lust habt.

1: EMTB in Heidelberg
2: Gravel Runde durch die Weinberge
3: MTB im Bikepark Lac blanc
 
Zuletzt bearbeitet:
Anerkennung kann man sich nicht kaufen, die kann man auch nicht planen oder sonst irgendwie in einen rationalen Rahmen packen. Da kann man sich das teuerste Bike kaufen, das stärkste E-Bike kaufen oder dutzende Beiträge in diesen Thread hämmern. Wenn dich einer nicht mag, ist's halt so und man wird das hin nehmen müssen.

Mit ein Grund, warum dieses pseudo rationalisieren überhaupt nichts bringt.

MMGA.

Make Mountainbiking Great Again.

:lol:


Derzeit seid's eher eine Abrissbirne.
 
Also ist dein punkt das es weniger effektiv ist als ein gezieltes Training ohne motor aber dafür mit pulsmesser Wattmesser inklusive intervalle, Trainingsplan ect.

Ich verstehe evtl wo du damit hin willst aber das ganze lässt sich dennoch nicht einfach auf einen MTB vs E-MTB vergleich stülpen denn auch ohne Motor fährt man ja nicht automatisch so gezielt und systematisch wie du es beschreibst.
Um deinen Punkt zusammen zu fassen:
Ein Rad Ohne Motor eignet sich besser für gezieltes Ausdauertraining.

Mein Punkt ist ehr:
Auch mit dem EMTB habe ich Anstrengungen die sich bei regelmäßigen Fahrten positiv auf meine Ausdauer auswirken.

Ich komme zu dieser Annahme weil ich erstens auch nach Touren mit dem E-MTB schon genau so erschöpft war wie es nach Touren ohne Motor der fall war, außerdem war ich selbst überrascht wie hoch mein puls doch ist.

Ich hab hier mal 3 mal Radfahren rausgesucht die im im letzten Jahr mit der Smartwatch getrackt habe:


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Ich war hier einmal mit dem Gravel dem emtb und dem MTB unterwegs.
Ihr könnt ja mal Raten welche Kurve zu welcher tour gehört wenn ihr lust habt.

1: EMTB
2: Gravel Runde durch die Weinberge
3: MTB im Bikepark Lac blanc
Das kann man so grob nicht wirklich verallgemeinern. Wie viel Unterstützung beim Ebike. Ich habe jetzt seit 3 Monaten ein Ebike und knapp 1000km gemacht. Ich bin da permanent in Zone 2 (evtl paar kleine Ausnahmen).
Da kommen wir auch zur Frage, wie fährt man mit seinem Rad. Mein Ebike soll kein Ersatz vom normalen Bike werden. Also wird in 1h30min komplett der Akku abgerissen.

Großer Vorteil. Fahrtechnik verbessert sich stetig! Es macht ein riesen Unterschied ob ich nach 1200hm Bio oder Ebike frisch am Trail stehe. Meine Strava Segmente haben überall, egal ob Bio oder EBike viel mehr PRs bekommen.
Das Bio Bike würde ich trotzdem nicht missen wollen.
 
Das kann man so grob nicht wirklich verallgemeinern. Wie viel Unterstützung beim Ebike. Ich habe jetzt seit 3 Monaten ein Ebike und knapp 1000km gemacht. Ich bin da permanent in Zone 2 (evtl paar kleine Ausnahmen).
Da kommen wir auch zur Frage, wie fährt man mit seinem Rad. Mein Ebike soll kein Ersatz vom normalen Bike werden. Also wird in 1h30min komplett der Akku abgerissen.
Da hast du recht natürlich kommt es sehr darauf an wie man es nutzt.
Ich Editiere meine grundaussage nochmal und füge ein "kann" anstrengend sein hinzu.
 
Großer Vorteil. Fahrtechnik verbessert sich stetig! Es macht ein riesen Unterschied ob ich nach 1200hm Bio oder Ebike frisch am Trail stehe. Meine Strava Segmente haben überall, egal ob Bio oder EBike viel mehr PRs bekommen.
Das Bio Bike würde ich trotzdem nicht missen wollen.
Bei mir kommt zusätzlich zu dem von dir hier genannten noch hinzu das ich mit dem Ebike jetzt häufiger darauf achte die Trails zuhause ohne pause durch zu fahren um so etwas besser für die Urlaube (finale reschen ect.) zu Trainieren.

Mein normales MTB bleibt natürlich auch erhalten. Das EMTB ist einfach ein zusätzliches Tool.
 
Da hast du recht natürlich kommt es sehr darauf an wie man es nutzt.
Ich Editiere meine grundaussage nochmal und füge ein "kann" anstrengend sein hinzu.
Die Optionen sind hier entscheidend. Du kannst dich mit dem E-Bike genauso quälen wie mit dem Bio-Bike. Dann ergibt aus MEINER Sicht das Ebike nur keinen Sinn.
Positv: Z2 Training und stetiges Fahrtechnik-Training
Wozu sonst so eine fette Karre mit Power durch den Wald fetzten? Dann zum Training doch lieber RR oder GRVL. Wer nicht wirklich Kondition hat wird mit dem Ebike auch in 3 Monaten nicht zur Ausdauer- Legende.
Am Ende des Tages muss es Spaß machen!
 
Kennzeichen kommen eh. Es wird nur abgewartet bis die maximale Anzahl an Ebikes mit bis dahin zu starken Motoren auf dem Markt sind. Dann wird festgestellt, dass die agiler als Mofas sind, ja Mofas sind. Zack, Versicherungskennzeichenpglicht. Kann lange nicht mehr dauern.

Ich bin ganz allgemein dafür, dass es eine Nummernschildpflicht o.ä. für Fahrräder gibt, also auch für die ohne Motor. Und irgendeine Art von "minimal Führerschein" fände ich auch hilfreich...wie gesagt für alle Fahrräder, mit und ohne Motor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Großer Vorteil. Fahrtechnik verbessert sich stetig! Es macht ein riesen Unterschied ob ich nach 1200hm Bio oder Ebike frisch am Trail stehe. Meine Strava Segmente haben überall, egal ob Bio oder EBike viel mehr PRs bekommen.
Das Bio Bike würde ich trotzdem nicht missen wollen.

Jetzt kommst du hier als Finale Ligure Guide (vor allem als richtig schneller Fahrer, gibt ja noch andere... die "lustigen") und willst Leuten wie @IRONworkX erklären, dass das alles nicht stimmt, was sie faseln?

Sehr frech. So machst du keinen Umsatz mehr, Freundchen!
 
Jetzt kommst du hier als Finale Ligure Guide (vor allem als richtig schneller Fahrer, gibt ja noch andere... die "lustigen") und willst Leuten wie @ 👯‍♂️ erklären, dass das alles nicht stimmt, was sie faseln?

Sehr frech. So machst du keinen Umsatz mehr, Freundchen!
Bevor du Leuten faseln unterstellst, solltest du das Geschriebene verstehen oder nachfragen. Wobei ich den Gulasch oben auch 4 mal lesen musste, um mir ansatzweise ein Bild zu machen, was du sagen willst. Wir sind halt keine Schreibprofis:bier:

Noch 25
 
Ich bin ganz allgemein dafür, dass es eine Nummernschildpflicht o.ä. für Fahrräder gibt, also auch für die ohne Motor. Und irgendeine Art von "minimal Führerschein" fände ich auch hilfreich...wie gesagt für alle Fahrräder, mit und ohne Motor.

Nachdem meine Frau im letzten Jahr viermal in der münchner Fußgängerzone fast von nem Fahrrad (ohne Motor ☝️) überfahren wurde, versteh ich die Verwunderung über solche Ideen nicht ganz :ka:

Noch 24 :D
 
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