Bevor drüben in meinem Stammrevier bei den Youngtimern jemand merkt, dass ich mal wieder einen neuen Aufbau beginne, obwohl noch x andere unfertig sind, verstecke ich mich mit meinem neuen Herzensprojekt lieber bei Euch im Klassiker-Bereich. Das 1995er Baujahr rechtfertigt das zudem gänzlich. Aber Obacht: Der Aufbau wird ggf. zum Leidwesen einiger Leser/innen nicht (voll) klassisch, period correct und/oder stimmig erfolgen. Der Thread-Titel gibt es vor: Das Pferd wird hier von hinten aufgerollt. Wobei schon diese Formulierung falsch ist, da gezäumt wird, nicht gerollt. Aber auch das passt. Bikes rollen und 'falsch' gefällt mir.
Sozialisiert bin ich mit Mitt- bis End-90er Aluminium MTBs. Dass ich jedoch schon davor klar klassisch unterwegs war (Stahlrahmen, Starrgabel, keine Blackwalls, etc.) kann ich bildgewaltig mit diesem Poserfoto darlegen:


Mit einem Stahl-Kona hatte ich es vor einigen Jahren schonmal versucht, als ich mir ein 1996er Explosif anlachte. @00_ hatte mich angefixt. Irgendwie wurde der Aufbau nichts - undurchdacht, kein Konzept, keine wirkliche Ergänzung für den Fuhrpark und der Funke sprang nicht über.
Letztlich war es zu sehr Premium-Sortiment und ich begann schon wieder feine Teile dranzupappen, so dass es zu einem Sonntagsrad verkommen wäre. Also rechtzeitig die Reißleine gezogen.
Letztes Jahr versuchte ich mich dann mit einem Alltagsrad für die Freundin: Ein Kona Fire Mountain von 1999. Und da war das Feuer schon mehr entfacht. Gerockter Rahmen mit sympatischen Nutzspuren aus 25 Jahren Betrieb: Eine viel bessere Basis was wirklich fahrbares aufzubauen als nur ein Schön-Wetter-Bike. Aufbau, Ergebnis und Fahrspaß (wenn auch zu klein für mich) haben viel mehr überzeugt.
Sowas könnte ich mir für den Eigenbedarf auch vorstellen, doch entsprechend große (192cm Körpergröße) und bezahlbare Kona-Rahmen ab den Mitt-90ern sind nicht an jeder Ecke zu finden. Auf Komplettrad-Schlachtung hatte ich keine Lust. Doch vor einer Woche war es dann soweit:
Zum Ausgangsmaterial des Aufbaus: Prinz Patina

Als schwarzes Kona Fire Mountain inseriert, entdeckte ich neulich diesen Schmackofatz nach zwei Tagen in der Bucht. Nutzungsspuren aber keine Mängel? Check. Ausreichend groß? Check (die Rahmenhöhe war mit 50cm angegeben). Ausreichend schwer um gar nicht erst auf wilde Leichtbau-Gedanken zu kommen? Garantiert! Also eingesackt und die ganze Nacht schon vorfreudig Möglichkeiten durchgeplant, andere Fire Mountains gesucht, gefunden und als Inspiration abgespeichert. Auffällig schon da, dass auf Instagram deutlich spannendere Aufbauten zu finden sind, als in der Google-Bildersuche wo sich doch eher zeitgenössische Interpretationen finden.
Soweit erst einmal zur Vorgeschichte.
Sozialisiert bin ich mit Mitt- bis End-90er Aluminium MTBs. Dass ich jedoch schon davor klar klassisch unterwegs war (Stahlrahmen, Starrgabel, keine Blackwalls, etc.) kann ich bildgewaltig mit diesem Poserfoto darlegen:


Mit einem Stahl-Kona hatte ich es vor einigen Jahren schonmal versucht, als ich mir ein 1996er Explosif anlachte. @00_ hatte mich angefixt. Irgendwie wurde der Aufbau nichts - undurchdacht, kein Konzept, keine wirkliche Ergänzung für den Fuhrpark und der Funke sprang nicht über.
Letztlich war es zu sehr Premium-Sortiment und ich begann schon wieder feine Teile dranzupappen, so dass es zu einem Sonntagsrad verkommen wäre. Also rechtzeitig die Reißleine gezogen.Letztes Jahr versuchte ich mich dann mit einem Alltagsrad für die Freundin: Ein Kona Fire Mountain von 1999. Und da war das Feuer schon mehr entfacht. Gerockter Rahmen mit sympatischen Nutzspuren aus 25 Jahren Betrieb: Eine viel bessere Basis was wirklich fahrbares aufzubauen als nur ein Schön-Wetter-Bike. Aufbau, Ergebnis und Fahrspaß (wenn auch zu klein für mich) haben viel mehr überzeugt.
Sowas könnte ich mir für den Eigenbedarf auch vorstellen, doch entsprechend große (192cm Körpergröße) und bezahlbare Kona-Rahmen ab den Mitt-90ern sind nicht an jeder Ecke zu finden. Auf Komplettrad-Schlachtung hatte ich keine Lust. Doch vor einer Woche war es dann soweit:Zum Ausgangsmaterial des Aufbaus: Prinz Patina

Als schwarzes Kona Fire Mountain inseriert, entdeckte ich neulich diesen Schmackofatz nach zwei Tagen in der Bucht. Nutzungsspuren aber keine Mängel? Check. Ausreichend groß? Check (die Rahmenhöhe war mit 50cm angegeben). Ausreichend schwer um gar nicht erst auf wilde Leichtbau-Gedanken zu kommen? Garantiert! Also eingesackt und die ganze Nacht schon vorfreudig Möglichkeiten durchgeplant, andere Fire Mountains gesucht, gefunden und als Inspiration abgespeichert. Auffällig schon da, dass auf Instagram deutlich spannendere Aufbauten zu finden sind, als in der Google-Bildersuche wo sich doch eher zeitgenössische Interpretationen finden.
Soweit erst einmal zur Vorgeschichte.








Aber mal schauen wohin die Reise geht.
