Canyon Spectral 6 im Test: Günstige Alu-Trailrakete mit erstklassiger Performance

Moin!
Hier ist es ziemlich flach, keine großen Steigungen, keine großen Abfahrten. Was mir mit Gewicht im Rucksack statt am Rahmen besser gelingt ist Vorderrad umsetzen, Hinterrad umsetzen, Bunnyhops.....sowas halt. Aber ich möchte da auch nichts pauschalisieren oder so ;)
Schönes Restwochenende!
(Der November dauert mittlerweile viel zu viele Monate 😐)
 
So muss das sein, ein bike simpel ohne schick-schnack und billigen Firlefanz. Gewicht perfekt, nicht zu leicht! Ein bike für Männer mit Haaren auf der Brust, Hornhaut an den Händen, Pferdelungen und Stahlmuskeln. Wer ernsthaft im Gelände rumwühlt, auch bei Sau-Wetter und ein echter Freak ist, und kein Wochenend- Sonntagsfahrer, für den ist das bike genau richtig!!! Das Tretlager liegt schön frei, der Dämpfer aus der Schussbahn, die Lager entsprechend gut positioniert. Die Kinemarik funzt bestens und gibt gut feedback. Das bike lässt sich gut pushen, in Kurven knallen und für fette hits und highspeed hat es eine gutmütige geo. Was will man mehr?!
Wie schon Joe McEwan sagt - weniger ist mehr und letztendlich besser. Alles andere ist nur ekelhafter bullshit. Ob man nun canyon mag oder nicht, sei dahingestellt. Ich fahre auch das torque, und es erledigt seinen Job präzise und absolut zuverlässig.
Sch.... auf komplizierte Umlenkungen, Hebellagen umd Co. Mag sein, dass das für gesponserte Typen, die ständig die Zeit im Nacken haben, eventuell besser funktioniert. Aber sein wir mal ehrlich, nur der Pilot, bestimmt wie weit ein bike an die Grenzen gedrückt wird. Selbst mit einem Eingekenker kann man superbe Leistung erzielen. Fahrtechnik ist alles!!!
Canyon hat seine Hausaufgaben gemacht, und bietet ein robustes und wie ich finde gelungenes und schönes bike an. Es hat keine absurden elektronischen Komponenten, kein schreckliches K.I.S., keine verlegten Züge durchs Steuerlager, kein unnützes Staufach im Rahmen usw. Da leidet die Stabilität natürlich nicht. Nichts geht über einen soliden Metallrahmen, statt diesen billig Plastik-Müll. Dieses Zeug sieht unter dem Mikroskop sowieso sehr fragwürdig aus. Aber das exzellente Material aus der Luftfahrt wird natürlich nicht für, im Verhältnis billige Bikes, hergestellt. Daher ist Stahl und Aluminium die mit Abstand beste Wahl für die Gravity-Diziplin und vorallem nachhaltig.
Und genau so sollte ein Fahrrad bebaut sein: solide, simpel, wartungsfreundlich, klassischer Rahmen (z.B. zum schultern, tragen etc. - ist unerlässlich als eingefleischter Freerider), um entlegene Gipfel zu erreichen.
Und für alles andere gibt es richtige MX Maschinen, mit ordentlich Wumms, statt spielige "billo" Plastik bikes (leider auch von canyon, u.a.) mit elektr. Komponenten, welche absurd überteuert vermarktet werden und definitiv keinen wahrhaftigen Mehrwert bringen.
 
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Schade, dass bei Canyon die Aluminium-Rahmen oft leider ziemlich lieblos und weniger hochwertig ausgeführt sind. Ich sehe keinen guten Grund warum man mit der Alu-Variante auf die Geometrieanpassung und den FlipChip für verschieden Laufradgrößen verzichten müssen sollte.
Ernsthaft: braucht keine Sau!!! Flip Chips sind überbewertet. Da spielt der Radstand eine wesentlich größere Rolle. Canyon hat seit 2022 bei den Alubikes bewusst auf spielige Teile verzichtet, aus sehr gutem Grund. Nichts klappert, kann defekt gehen oder sonst was... es wurde dahingehend optimiert, indem es beide Vorteile vereint, da ist eine unwichtige und marginale Geometrieverstellung nichtig. Denn man sucht sich immer den richtigen Rahmen zu einem selbst aus. Solche Sachen sind eher im race-mode wichtig. Aber da fährt man auch keinen Rahmen von der Stange! Sowas lässt man sich eigens anfertigen oder baut es selbst!
 
Schade, dass bei Canyon die Aluminium-Rahmen oft leider ziemlich lieblos und weniger hochwertig ausgeführt sind. Ich sehe keinen guten Grund warum man mit der Alu-Variante auf die Geometrieanpassung und den FlipChip für verschieden Laufradgrößen verzichten müssen sollte.

Bei der Verarbeitung gehe ich mit. Die Schweißnähte am Early Rider von unserem zweijährigen sind deutlich schöner als an diesem Bike.
Bei Geometrieverstellung nicht. Das stiftet teilweise für den Endkunden maximale Verwirrung, wenn man am Bike zig Parameter einstellen kann. Lediglich einen einstellbaren Steuersatz finde ich persönlich super.
 
15,4 kg ohne Pedale ist die Gewichtsklasse meines Enduros. No way🤮
P/L
Für 3k€ wird es mittlerweile schwierig ein leichteres Bike zu bekommen. Wenn man Carbon umgehen möchte fast schon unmöglich.
MaxTerra unfahrbar, DHR am Vorderrad sowieso - ist klar! Ist n Trailbike mit Zielgruppe Einsteiger/Fortgeschrittene die vermutlich eher auf moderaten S1-S2 und Flowtrails unterwegs sind oder? Passt doch 100%.👍
Ich finde den DHR 2,35MT Exo am VR einen super Kompromiss. Hinten rollt bei mir dazu der DHF (besser).
Wenn man jedoch krass Enduro fährt und ne Mary oder den DHF vorne gewohnt ist, kann das HR-Design eines DHR schon nerven.
 
Biketest ohne Putzmittel- o.ä. Zusatzwerbung :daumen:

Und gut nachvollziehbar beschrieben ist auch alles. :)

Schließlich scheint auch der Testkandidat gut zu taugen. Feine Sache.
 
@Mitch10 hab ich dir deinen aller-, allerersten Reaktionspunkt gegeben? 26 -19 sind............. ah 7. Sieben Jahre unbefleckt. Sechs....es sind sechs Jahre.

@vollaktiv du könntest es zwar sehen, aber nicht bewerten.....so war das glaub ich gemeint...
 
@vollaktiv du könntest es zwar sehen, aber nicht bewerten.....so war das glaub ich gemeint...
Auch nicht wirklich möglich.

Seine Bewertung für sich behalten, das geht.

Wäre sehr ruhig hier. 😅

Aber ja - manchmal wäre:
„Wenn du nichts Gutes sagen kannst, sag lieber nix.“
wünschenswert.

Geht aber halt nicht immer. 😬🤷🏻‍♂️
 
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