Neues Ibis Ripley SL 2026: 2,2 kg Trail-Flitzer – Made in USA

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Re: Neues Ibis Ripley SL 2026: 2,2 kg Trail-Flitzer – Made in USA
Ich finde das Rad supi mit dem Fokus auf einem top hinterbau trotz wenig FW. Gibt's ja sonst eher selten.

Das mit dem Hängebauch ist wirklich schade. Das wurde auch gefühlt bei jeder Ibis Neuvorstellung der neuen Generation bemängelt...Bei den Alu-Rahmen noch schlimmer. Ich frage mich was daran konstruktiv so vorteilhaft bzw. notwendig ist, dass trotz der hässlichen Optik daran festgehalten wird.
 
Auch Amerikaner zählen zur Menschheitsfamilie.🙃
Viele aber erst seit 5000 Jahren ;) Made in USA zu kaufen fällt mir z.Zt. auch schwer. Aber nicht alle Amis sollte man in einen Topf werfen. IBIS macht immerhin noch Werbung mit Solarstrom und in der Fabrik werkeln wohl viele "Mexikaner". Klingt nicht nach MAGA....
 
Ich habe das ehrlich gesagt auch anders interpretiert :lol:
Hab deinen Beitrag ungefähr so verstanden:
Pro oder Normalo, Vorteil ist Vorteil.
Ja, Vorteil ist Vorteil, nur der Stellenwert ist unterschiedlich.

Ich denke es jedes mal, wenn man das Schlussklassement einer grossen Rundfahrt anschaut. Da fährst du durch ganz Frankreich und gewinnst mit einem "haushohen" Vorsprung von vielleicht 3min (!). Da bekommen Sekunden eine neue Bedeutung.

Bei mir heisst es höchstens, wie viele Sekunden dauert es, bis er keuchend absteigt...:D
 
Aufsetzen wird da bei IBIS nix. Die Kritik bezüglich IBIS ist eher, dass die Innenlager zu hoch sind. War bei MTBR neben 110-120mm FW ganz oben auf der Wunschliste für einen Exie-Nachfolger. Ich hätte mir eher ein etwas niedrigeres TL gewünscht, das finde ich beim Exie wirklich zu hoch. Ehrlicherweise ist mir die manchmal (sehr selten) aufsetzende Kurbel beim SC Blur V3 lieber, als das leicht steiniger Gefühl beim Exie. Das SL ist (leider) wieder kein reinrassiges Racebike, sondern ein super Tourer für die Langstrecke. Wie das Ripley V4 "damals". Und für verblockres Gelände gibt´s ja noch das Ripley V5 oder das Ripley.

Edit: Bei Gewicht und der Federperformace sollte man nicht vergessen, dass es sich um ein VPP handelt und nicht um einen wippenden "Eingelenker".

Die -28mm BB Drop beim Exie findest du hoch? Fand das eher positiv für den verspielten Charakter. Kommt aber natürlich immer drauf an was man so fährt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Endlich wieder ein leichtes Bike von Ibis. Das mit dem Produktion "zurück in die Heimat holen" hat mit dem Exie auch nicht so richtig funktioniert - wegen des Endkundenpreises. Insofern bin ich überrascht, dass sie es wieder machen; wahrscheinlich sind die Zölle der Grund. Aber 4.500 USD für den Rahmen ist halt schon sehr teuer
Schauen wir mal ob es wieder eine Vietnam Version geben wird.... +200 Gr. wäre ja verschmerzter.
 
Die -28mm BB Drop beim Exie findest du hoch? Fand das eher positiv für den verspielten Charakter. Kommt aber natürlich immer drauf an was man so fährt.

Ist nicht nur mir zu hoch sondern auch ein Thema bei MTBR. "Normal" sind ja eher -32 bis -38. Und klar ist das eine Frage der Vorlieben. Für die schnelle einfache Singletrail-Tour ziehe ich mein Blur V3 vor. Das werfe ich einfach lieber in die Kurven....

Aber hier gehts um das Ripley SL ;)
 
Persönlich finde ich ein leichtgewichtiges Trailbike auch sehr fein. Rahmen - na ja gut, Geschmackssache - ABER: 6000USD klingt noch okay-ish, bei Pinkbike steht aber:
SRAM Eagle 90 equipped model, going for $6,249 USD / $8,999 CAD / £8,956 / €10,300.
10.000 Euro klingt für mich aber nicht mehr OK.

Da muss ich dann leider doch sagen - Puh!
Ich finde die Preisdiskussion auch immer schwierig, aber bei der Ausstattung. Das ist mir dann doch zu derbe. Ja es ist leicht, ja es ist Marke, Ja Made in USA (kein Vorteil)....Da gibt es doch deutlich bessere Alternativen. Hängt dann wohl davon ab, wie viel es im Laden wirklich kostet. Sehe da aber irgendwie keinen Markt - Zumindest nicht in DE. Jeder der so viel Geld in die Hand nimmt, geht sicherlich gleich auf Boutique-Räder. Alle anderen bekommen auch etwas günstiges aus ALU für 2kg mehr. In den USA ist die preis-Relation eventuell eine andere...Ich weiß es nicht.

Eventuell übersehe ich etwas?
 
Persönlich finde ich ein leichtgewichtiges Trailbike auch sehr fein. Rahmen - na ja gut, Geschmackssache - ABER: 6000USD klingt noch okay-ish, bei Pinkbike steht aber:

10.000 Euro klingt für mich aber nicht mehr OK.

Da muss ich dann leider doch sagen - Puh!
Ich finde die Preisdiskussion auch immer schwierig, aber bei der Ausstattung. Das ist mir dann doch zu derbe. Ja es ist leicht, ja es ist Marke, Ja Made in USA (kein Vorteil)....Da gibt es doch deutlich bessere Alternativen. Hängt dann wohl davon ab, wie viel es im Laden wirklich kostet. Sehe da aber irgendwie keinen Markt - Zumindest nicht in DE. Jeder der so viel Geld in die Hand nimmt, geht sicherlich gleich auf Boutique-Räder. Alle anderen bekommen auch etwas günstiges aus ALU für 2kg mehr. In den USA ist die preis-Relation eventuell eine andere...Ich weiß es nicht.

Eventuell übersehe ich etwas?
Da der EUR relativ stark gegenüber dem Dollar ist, müsste selbst mit Transport usw. der Preis in EUR auf ähnlichem Niveau wie der USD Preis sein. Die Preisansetzung zeigt, dass ihnen Europa als Markt egal ist
 
6000USD klingt noch okay-ish, bei Pinkbike steht aber::
SRAM Eagle 90 equipped model, going for $6,249 USD / $8,999 CAD / £8,956 / €10,300.
10.000 Euro klingt für mich aber nicht mehr OK.
Eventuell übersehe ich etwas?
Ich behaupte mal, die haben bei diesem Modell verkehrt herum in Pfund umgerechnet (6,249GBP sind, mit höherer VAT/sales tax, ungefähr 8,956USD) und dann aus GBP korrekt in EUR konvertiert… (Schließlich sind die Preise für das Frameset in allen Währungen recht vergleichbar.)

Wahrscheinlich kann man sich in Groß-Amerikanien halt nicht länger vorstellen, dass eine andere Währungseinheit mehr Wert sein könnte als ein USD…

Aber wen störts, das Unterrohr sieht eh aus wie bei einem Lastenrad mit nach unten herausnehmbarem Akku…
(PB:, erster Satz: „The new Ibis Ripley SL is not an e-bike. And yet, for a second there, it almost had me fooled.“ 🤣)
 
Zuletzt bearbeitet:
Den markanten Hängebauch weisen z. B. auch die Bikes von Nukeproof auf. Nun ja, wenn ich draufsitze, sehe ich es ja nicht mehr.
Wenn die Performance des Fahrwerks gut sein sollte, könnte ich evtl. drüber wegsehen.


Made in USA ist kein Grund, mich für Ibis zu begeistern.

Geo, Federweg und Konzept machen bestimmt viel Spaß. Ein Bike für lange Touren in den Alpen, Alpencross und flotte Hometrails. Leicht hat halt auch Vorteile, wenn es auf Trage- und Schiebestrecken im hochalpinen Gelände geht.
Da oben bin ich dann evtl. über zwei Flaschen froh, wenn die nächste Wasserstelle auf sich warten lässt. Da interessiert mich der Hängebauch dann nicht mehr.
 
Leicht hat halt auch Vorteile, wenn es auf Trage- und Schiebestrecken im hochalpinen Gelände geht.
Genau. Nur sind V4 (mein Eigen) und V5 sehr unbequem sofern man es über's Unterrohr aufschultert. Aber was du weiters schreibst trifft's genau wie ich es gerne benutze.

Fahre meins mit 120/140, -2° LW, damit es sich etwas an meine anderen (langhubigeren) Trailbikes anlehnt und liebe es. Die organische Optik der damaligen Ibisse finde ich, bis auf den Hängebauch, hübsch, Rahmen gibt genügend Stauraum frei und je nach Aufbau kann es ganz schön viel.
Eines der besten Bikes, die ich je gefahren bin. So vielseitig, ich fahre es vorne mal mit Mezcals, mal mit Magic Mary, mal mit Forekaster, hinten entsprechend was ähnliches oder schnelleres. 2.6" passen, auch die grossen Ibex Reifen.

Als Alpenbefahrer und jemand der gerne technisches fährt, darf das Trettlager nicht tiefer sein.
Rahmen, Lagerung, Lack - hält alles super.
Und ja, USA kann ich nicht mehr ab, aber mein Ripley bleibt. Zu gut das Teil.

Mein Tipp;
Kauft euch ein gebrauchtes Ripley V4, wenn ihr zum langhubigen Trailbike/ Enduro eine Ergänzung sucht, oder Ersatz für ein 110 - 130 mm Bike und Ibis spannend findet.

Einige Fotos von meiner "Jura Tri-Tra-Trullala" Tour (Basel - Genf); ca. 320 km, um 9000 hm, sehr oft den Bergrücken nach, wo immer möglich auf einem Wanderweg und damit ziemlich anhaltend technisch. Weitere von einer gemässigten Tour im Rahmen des "Welsh Ride Thing". Beide 3 Tage, sehr unterschiedlich im Terrain und Profil. Und mehr von Ausflügen von Zuhause aus. Allesamt ideal mit dem Ripley.




P.s.: naja... nützt dem geneigten Ibis-Interessierten/Interessierter wenig, war jetzt mehr ein Loblied auf das V4...
 
Genau. Nur sind V4 (mein Eigen) und V5 sehr unbequem sofern man es über's Unterrohr aufschultert. Aber was du weiters schreibst trifft's genau wie ich es gerne benutze.

Fahre meins mit 120/140, -2° LW, damit es sich etwas an meine anderen (langhubigeren) Trailbikes anlehnt und liebe es. Die organische Optik der damaligen Ibisse finde ich, bis auf den Hängebauch, hübsch, Rahmen gibt genügend Stauraum frei und je nach Aufbau kann es ganz schön viel.
Eines der besten Bikes, die ich je gefahren bin. So vielseitig, ich fahre es vorne mal mit Mezcals, mal mit Magic Mary, mal mit Forekaster, hinten entsprechend was ähnliches oder schnelleres. 2.6" passen, auch die grossen Ibex Reifen.

Als Alpenbefahrer und jemand der gerne technisches fährt, darf das Trettlager nicht tiefer sein.
Rahmen, Lagerung, Lack - hält alles super.
Und ja, USA kann ich nicht mehr ab, aber mein Ripley bleibt. Zu gut das Teil.

Mein Tipp;
Kauft euch ein gebrauchtes Ripley V4, wenn ihr zum langhubigen Trailbike/ Enduro eine Ergänzung sucht, oder Ersatz für ein 110 - 130 mm Bike und Ibis spannend findet.

Einige Fotos von meiner "Jura Tri-Tra-Trullala" Tour (Basel - Genf); ca. 320 km, um 9000 hm, sehr oft den Bergrücken nach, wo immer möglich auf einem Wanderweg und damit ziemlich anhaltend technisch. Weitere von einer gemässigten Tour im Rahmen des "Welsh Ride Thing". Beide 3 Tage, sehr unterschiedlich im Terrain und Profil. Und mehr von Ausflügen von Zuhause aus. Allesamt ideal mit dem Ripley.



P.s.: naja... nützt dem geneigten Ibis-Interessierten/Interessierter wenig, war jetzt mehr ein Loblied auf das V4...
Genau so 🫶.

Bin seit ein bisse über zwei Jahren mit einem Tallboy V4 unterwegs. Bis vor kurzem 140 /120 mm. Sehr fein. Wie Du schreibst, geht auch mit dem Tallboy sehr viel. Sehr breitgefächertes Einsatzspektrum. Hab mich schon ein paar Trails damit runtergetraut, wo ich davor nicht sicher war, ob das hinhaut. War dann überrascht, was damit alles geht.
Momentan hab ich es hinten auf 135 mm aufgebohrt. Auch gut. A bisse komfortabler.

Würde das Ibis und das Tallboy fast in die gleiche Kategorie stecken, wobei der Ibisrahmen einiges leichter erscheint.
Das Konzept begeistert mich ungemein (wobei ich für das ganz Grobe und den Park noch ein Enduro zur Verfügung habe).
 
Genau so 🫶.

Bin seit ein bisse über zwei Jahren mit einem Tallboy V4 unterwegs. Bis vor kurzem 140 /120 mm. Sehr fein. Wie Du schreibst, geht auch mit dem Tallboy sehr viel. Sehr breitgefächertes Einsatzspektrum. Hab mich schon ein paar Trails damit runtergetraut, wo ich davor nicht sicher war, ob das hinhaut. War dann überrascht, was damit alles geht.
Momentan hab ich es hinten auf 135 mm aufgebohrt. Auch gut. A bisse komfortabler.

Würde das Ibis und das Tallboy fast in die gleiche Kategorie stecken, wobei der Ibisrahmen einiges leichter erscheint.
Das Konzept begeistert mich ungemein (wobei ich für das ganz Grobe und den Park noch ein Enduro zur Verfügung habe).
Ripley klettert besser, Tallboy ist besser bergab; beides deutlich spürbar
 
Ripley klettert besser, Tallboy ist besser bergab; beides deutlich spürbar
Schätze ich genau gleich ein, wobei der Tallboy-Vergleich bei mir mit dem Modell von vor 5 Jahren gemacht wurde. Trek's damalige Fuel EX fuhr sich auch ähnlich geil und das Yeti SB115 (MJ 2020) wohl am krassesten (insbes. Kurvenlage), aber da passten mir andere Sachen nicht.

Nicht alle US Bikes (rsp. mit Sitz ebenda) die ich um 2020 testete waren sauber verarbeitet. Ibis, Trek und Kona hingegen Tadellos.
 
Die Gewichtsangabe für das Rahmen-Set ist extrem ambitioniert. Selbst für Größe XM. Wenn ich best-case für mein XL V4 anschaue - also wirklich nur Rahmen und Dämpfer / ohne Steuersatz, Steckachse etc - dann standen da 2,7 kg. Das aktuelle L V5 kommt auf 3,36 kg.

Made in USA bei Carbonrahmen muss erstmal das branchenübliche Qualitätsniveau ohne Ausreißer erreichen. Gibt schon genug Negativbeispiele. Z.B. die California-Edition von Open. Verarbeitungsqualität deutlich schlechter als vom Taiwanesen um die Ecke 🤣
 
Die Gewichtsangabe für das Rahmen-Set ist extrem ambitioniert. Selbst für Größe XM. Wenn ich best-case für mein XL V4 anschaue - also wirklich nur Rahmen und Dämpfer / ohne Steuersatz, Steckachse etc - dann standen da 2,7 kg. Das aktuelle L V5 kommt auf 3,36 kg.

Made in USA bei Carbonrahmen muss erstmal das branchenübliche Qualitätsniveau ohne Ausreißer erreichen. Gibt schon genug Negativbeispiele. Z.B. die California-Edition von Open. Verarbeitungsqualität deutlich schlechter als vom Taiwanesen um die Ecke 🤣

Uber das US-Exie gibt es bisher keine negativen Geschichten. Gewichte scheinen auch zu stimmen, warum sollte das beim Ripley anders sein? Ich habe bisher 7 IBISe aufgebaut, alle 1a verarbeitet.

Yeti hab ich vor Jahren einen gehabt, ging mit durchgebrannten Nähten gar nicht.

Ansonsten stimmen wir in das Lobleid auf das V4 ein. Der Tallboy Rahmen war ein 1/2 Kg. schwerer als das Ripley V4 (ohne S). Musste daher wieder gehen....
 
Uber das US-Exie gibt es bisher keine negativen Geschichten. Gewichte scheinen auch zu stimmen, warum sollte das beim Ripley anders sein?
Ansonsten stimmen wir in das Lobleid auf das V4 ein. Der Tallboy Rahmen war ein 1/2 Kg. schwerer als das Ripley V4 (ohne S). Musste daher wieder gehen....

Unterschätze die Skalierung der Fertigungsprozesse nicht. US-Exie war Kleinstserie/Prototypenbau. Da kannst Du quasi noch die Entwickler daneben stellen.

Gut, Open hat nicht mal das hinbekommen 😱
 
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