MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

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Was ihr nicht schnallt ist, dass es nicht nur den XC-Leuten um Fitness geht. MTB war schon immer ein Sport, für den man sich mit einer Grundlagen-Fitness qualifizieren musste.

Willste den Trail runter? Musste den Berg hoch!

Mein Fahrprofil und meine Vorlieben haben wohl kaum etwas mit denen von Rockside oder tonzone zu tun, trotzdem respektiere ich ihre Leistungen als MTBer.
Im Gegensatz dazu fahre ich wahrscheinlich eher das, was ihr Mofajünger auch bevorzugt. Ja, wahrscheinlich fahre ich weniger Trail-km, weil meine Leistung nicht durch einen Motor ersetzt wird. Die Schlussfolgerung dazu ist, dass ich eben fitter werden muss um mehr zu schaffen. Ich unterstelle euch mal, dass genau dieser Gedanke fehlt und deshalb wirken aus eurer Sicht alle Mofa-Gegner als CC oder Marathonfahrer.

Übrigens ist das auch der Hauptgrund EMTB als einen komplett anderen Sport zu bezeichnen. Zumindest für die wenigen, die ihr EMTB überhaupt zum Sport benutzen.
Und könnte es nicht sein, dass Deine (fiktiven) 200 Watt Leistung genauso anstrengend und gut für die Fitness sind, wie meine (fiktiven) 200 Watt, die zwar durch einen Motor ergänzt/erhöht werden, aber trotzdem 200 Watt sind?

Beide stecken wir diese 200 Watt Leistung in ein Zweirad, das durch Pedale und Kette angetrieben wird.
Weder Dein, noch mein Fahrrad fährt, wenn wir nicht diese Leistung in die Pedale treten.
Dein und mein Fahrrad sind zudem mit vergleichbaren Komponenten, Reifen etc. ausgestattet.
Auf Deinen, wie auf meinem Fahrrad sitzen wir in vermutlich fast identischer Art und Weise.
Dein und mein Fahrrad fahren den Berg hoch und runter, wenn möglich auf Trails.

Was genau ist hier nun komplett anders und warum ist es für viele so schwierig, diese bei uns beiden geleisteten 200 Watt anzuerkennen?

Und, ich wiederhole mich, ich setze diese Leistungserbringung nicht als "Normalzustand" beim Fahren eines E-MTBs voraus, sondern einfach als Möglichkeit.
Und daher ist eben auch möglich, mit dem E-MTB "Sport" (was auch immer jeder einzelne darunter versteht) zu treiben.
(Auch wenn sicherlich viele, insbesondere unter denen, die ein E-Mountainbike fahren und nicht Mountainbiken als Sport betreiben, gerne viel Unterstützung vom Motor abrufen.)

Diese Möglichkeit wird aber vehement von einigen motorlosen Bikern bestritten und führt immer wieder aufs Neue zu dieser unsäglichen und völlig unnötigen Diskussion.
 
Übrigens ist das auch der Hauptgrund EMTB als einen komplett anderen Sport zu bezeichnen. Zumindest für die wenigen, die ihr EMTB überhaupt zum Sport benutzen.

Stabil. Wir machen hier Fortschritt, dass anerkannt wird, dass es sich ebenfalls um Sport handeln kann. Je nach individueller Nutzung. Genauso, wie ein non-E-MTB nicht zwingend immer für Sport genutzt wird (vgl. den Weg zum Badesee oder als Alltagsrad statt "richtig" bergauf).

Ganz ehrlich: mit genau dieser Einstellung würde hier doch genau GAR NIE was überhaupt erst eskalieren und jeder könnte genau das fahren, was individuell am meisten Freude bereitet.

Stattdessen wird halt herum gepöbelt und beide Seiten behaupten, dass die anderen angefangen hätten. Well. Eine Seite liegt falsch in ihrer Annahme.
 
Zum Artikel selbst, so finde ich, dass der schon einiges an Substanz liefert und an einem Punkt bist du noch näher am Elend dran, als Giger.
Nämlich bei: "sobald dann alle erfolgreich vom MTB vergrault wurden ..."
Denn sowohl Giger, als auch du, bejammert, dass der Sport nicht mehr cool genug ist. Ist Coolness echt die Benchmark? Ich bin mit diesem Begriff aufgewachsen. Zu meiner Jugend war es das absolut wichtigst, möglichst cool zu sein. Scheinbar verfolgt dieser Zwang die Menschen bis heute. Anstatt dass man froh wäre, diesen Mist nicht mehr mit machen zu müssen.
Interessanter Artikel, von dem ich schon gehört habe, und den ich nun endlich, Dank der Verlinkung hier, auch lesen konnte.
Der Autor macht - in meinen Augen- einen uralten Fehler, der hier in diesem Thread auch schon angesprochen wurde: Jemand der auf einem Mountainbike sitzt, ist noch lange kein Mountainbiker, so wie Jemand der in einem Sportwagen sitz auch kein Rennfahrer ist. Und selbst der Mountainbiker wird zum Mountanbiker "außer Dienst" wenn er in Alltagskleidung mit seibem MTB zum Bäcker Brötchen holen fährt, so wie der Rennfahrer kein Rennfahrer ist, wenn er mit seinem GT2RS zum Brötchen holen fährt.
Die "Rentner" die dann an den alpinen Touristendestinationen, häufig mit Leih-E-MTBs herumfahren, sind eben KEINE Mountainbiker. Das Mountainbiking hat eine Definition. Diese besagt (ungefähr) daß das überwiegende Befahren von unbefestigten, naturfesten Wegen und Pfaden mit einem fahrtechnischem Anspruch, welcher auch einer geeigneten Ausrüstung und eines geeigneten Fahrrades bedarf, als "Mountainbiking" bezeichnet wird. Davon ist die vom Autor beschriebene Klientel weit entfernt. Er "lamentiert" also über eine Freizeitnutzergruppe die das Mountainbiking gar nicht tangiert.

Weiterhin "beklagt" er sich über "Rentner", die sich der Trailpflege annehmen. Er sieht darin die Gerontorisierung des Mountainbiking. Das ist schon sehr unverschämt. Es ist in der Regel die Ü50 Fraktion, die gesellschaftlich und politisch entsprechend vernetzt ist, die die Weitsicht, Erfahrung und Geduld hat, sich um kafkaeske Genehmigungsverfahren zu kümmern, Organisationsstrukturen anzulegen, und eben dann auch in der Praxis Trails zu bauen und zu pflegen.

Im Gegensatz zu dieser aktiven Gruppe, ist der Autor für mich ein arroganter larmojanter "Boomer" . In diesem Punkt bin ich ganz bei der Interpretation von Airbeeky.

Was die "coolness" betrifft; ja, das sehe ich wie Du. Wir Menschen wollen einerseits sozial integriert sein, dann aber in unserer jeweiligen Peergroup eine Individualisierung darstellen. Mountainbiking ist weiterhin "cool", und entgegen der Befürchtungen des Autors und wohl auch mancher Forenten, können "Dritte" Laien sehr wohl differenzieren, zwischen Menschen die ein Mountainbike fahren und Mountainbikern in Aktion.

Bei der Suche nach dem "Sündenbock" stößt der Autor ins gleiche Horn, wie mancher Schreiber hier... Die Grünen sind... ...ääh ...die E-Bikes sind Schuld. Immer und an Allem. "Früher war Alles besser!" Ja, das ist Boomerdenke; sich Neuem, Fortschrittlichem zu verschließen, das "Reine,Wahre" bewahren. Glücklicherweise sind das Einzelmeinungen, auch wenn Diese vom Autor "laut" ausgesprochen wurde.
 
Die "Rentner" die dann an den alpinen Touristendestinationen, häufig mit Leih-E-MTBs herumfahren, sind eben KEINE Mountainbiker.


So etwas habe ich hier auch mal geschrieben und habe dafür dermaßen eine vor den Latz bekommen ... weil es mir eben nicht zu stünde, darüber zu entscheiden, was Mountainbiken ist und was nicht.
Dem muss ich sogar ein wenig zustimmen, weil man damit sehr sehr enge Grenzen ziehen kann, vor allem welche zum Ausgrenzen.

Ich finde es auch völlig unerheblich, weil ich das ganz automatisch fühle, ob jemand gleichgesinnt ist oder eben nicht. Und das geht auch vice versa. So von wegen Kleider machen Leute finde ich es immer sehr lässig, wenn ich irgendwo aufschlage und die Leute glauben, ich sei irgendein Larry, weil kein Carbon Rahmen, kein Fox, Klamotten von vor 20 Jahren. Stört mich aber nicht, weil Egalisierung.

Durch den gesellschaftlichen Wandel differenziere ich eigentlich nur mehr auf Basis eines Umstands: ist die Person, die ich treffe, gesprächig oder nicht. Ob da jemand mit MTB, Gravel, E-Bike oder per Pedes daher kommt, ist mir dabei völlig egal. Okay, noch weiter runter nivelliert, darf ich heute schon froh sein, wenn jemand grüßt. Man wird genügsam.

Ich bin noch immer vollster Überzeugung, dass diese ewige Diskussion hier überhaupt nichts klärt, die Probleme ganz wo anders liegen und vermutlich nie begriffen werden.
 
Und könnte es nicht sein, dass Deine (fiktiven) 200 Watt Leistung genauso anstrengend und gut für die Fitness sind, wie meine (fiktiven) 200 Watt, die zwar durch einen Motor ergänzt/erhöht werden, aber trotzdem 200 Watt sind?

Beide stecken wir diese 200 Watt Leistung in ein Zweirad, das durch Pedale und Kette angetrieben wird.

Was genau ist hier nun komplett anders und warum ist es für viele so schwierig, diese bei uns beiden geleisteten 200 Watt anzuerkennen?
Weil es THEORETISCH möglich ist die selbe Leistung zu bringen, aber KEINER es so macht. Nichtmal die, die es behaupten (siehe deine "Lastspitzen" Debatte oder die Beiträge mit dem "erschöpft nach der Arbeit eine Runde drehen"). Es liegt in der Natur des Menschen sich die Dinge einfach zu machen.
Weder Dein, noch mein Fahrrad fährt, wenn wir nicht diese Leistung in die Pedale treten.
Dein und mein Fahrrad sind zudem mit vergleichbaren Komponenten, Reifen etc. ausgestattet.
Auf Deinen, wie auf meinem Fahrrad sitzen wir in vermutlich fast identischer Art und Weise.
Dein und mein Fahrrad fahren den Berg hoch und runter, wenn möglich auf Trails.
Gäbe es noch einen lukrativen Markt für MTBs, würden sich die Komponenten von dem E-Zeugs weg entwickeln. Leider ist die "normale" Auslegung der modernen Komponenten komplett auf E-Bikes abgestimmt (siehe Transmission, di2, overbuilding von Gabeln, Reifen generell, etc.). In einer "optimalen" Welt wären unsere Bikes in vielen Punkten unterschiedlich (obwohl wir beide eher Gravity fahren).
Und, ich wiederhole mich, ich setze diese Leistungserbringung nicht als "Normalzustand" beim Fahren eines E-MTBs voraus, sondern einfach als Möglichkeit.
Und daher ist eben auch möglich, mit dem E-MTB "Sport" (was auch immer jeder einzelne darunter versteht) zu treiben.
(Auch wenn sicherlich viele, insbesondere unter denen, die ein E-Mountainbike fahren und nicht Mountainbiken als Sport betreiben, gerne viel Unterstützung vom Motor abrufen.)
Da stimme ich teilweise zu. Wie gesagt, alles Theorie vs. Praxis. Ich würde echt gerne mal ein paar Systeme auslesen und die Werte mit den Aussagen vergleichen.
Stabil. Wir machen hier Fortschritt, dass anerkannt wird, dass es sich ebenfalls um Sport handeln kann. Je nach individueller Nutzung. Genauso, wie ein non-E-MTB nicht zwingend immer für Sport genutzt wird (vgl. den Weg zum Badesee oder als Alltagsrad statt "richtig" bergauf).

Ganz ehrlich: mit genau dieser Einstellung würde hier doch genau GAR NIE was überhaupt erst eskalieren und jeder könnte genau das fahren, was individuell am meisten Freude bereitet.

Stattdessen wird halt herum gepöbelt und beide Seiten behaupten, dass die anderen angefangen hätten. Well. Eine Seite liegt falsch in ihrer Annahme.
Ich habe mehrmals schon gesagt, dass EMTB auch ein Sport ist. Aber eben kein MTB.
 
Was ihr nicht schnallt ist, dass es nicht nur den XC-Leuten um Fitness geht. MTB war schon immer ein Sport, für den man sich mit einer Grundlagen-Fitness qualifizieren musste.

Willste den Trail runter? Musste den Berg hoch!
Geht auch mit Lift und Shuttle.
Aber gegen die, die das Nutzen hat hier keiner was.

Und nein. Ganz am Anfang von der Sportart wurde schon mit Pickups geshuttelt:

Ich habe mehrmals schon gesagt, dass EMTB auch ein Sport ist. Aber eben kein MTB.
Ist Park fahren mit Lift dann auch kein MTB?

Was ich sagen will ist:
Wenn man EMTB nicht als Sparte von MTB sehen will, dann muss man so konsequent sein und auch Lift/Shuttle unterstütztes Biken im Park als andere Sportart zu sehen. Aber dann wird's Recht dünn, was tatsächlich noch "echtes" MTB ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil es THEORETISCH möglich ist die selbe Leistung zu bringen, aber KEINER es so macht. Nichtmal die, die es behaupten (siehe deine "Lastspitzen" Debatte oder die Beiträge mit dem "erschöpft nach der Arbeit eine Runde drehen"). Es liegt in der Natur des Menschen sich die Dinge einfach zu machen
Deine Arroganz und Dein Festhalten an Deinem "Wissen" als einzige Wahrheit sind echt schwer auszuhalten.
Schon alleine die Tatsache, dass mindestens einer, nämlich ich, es doch so macht, widerlegt Deinen Irrglauben. Einer ist mehr als KEINER.

Da es aber weiterhin unmöglich scheint, bei Dir auch nur ein minimales Einsehen zu erreichen, lass ich es mal wieder bleiben, Dich weiter zu beachten.
Tätest Du ähnliches mit uns eklig fettfaulen E-Bikern, wäre die Diskussion hier auch wesentlich fruchtbarer.
 
Hast du den Post überhaupt gelesen UND DANN nicht verstanden? Oder hast du nach dem ersten Absatz aufgegeben? :D
Interessant, das du dich nicht mehr daran erinnern kannst was du geschrieben hast. Daher ist´s wohl auch wurscht ob das jemand versteht. Kleiner Tipp; ich habe den letzten Absatz zitiert.

Und da du dich mit dieser Aussage
weil meine Leistung nicht durch einen Motor ersetzt wird.
komplett disqaulifizierst, muß man einfach eh denken "da fehlt´s vom Boa weg", und will den Rest garnicht mehr verstehen...bringt nix :D
 
jedenfalls sind Mofas hier den Fahrrädern gleichgestellter als den Motorrädern - habt euch lieb😎
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Geht auch mit Lift und Shuttle.
Aber gegen die, die das Nutzen hat hier keiner was.
Die kommen auch nicht auf Ideen wie "Liftbenutzer sind die besseren oder sportlicheren Mountainbiker", "Unterstützung durch Shuttle erhöht die Effektivität des Ausdauertrainings" oder "durch den Lift verbrennt man mehr Energie" usw.
 
Geht auch mit Lift und Shuttle.
Aber gegen die, die das Nutzen hat hier keiner was.

Und nein. Ganz am Anfang von der Sportart wurde schon mit Pickups geshuttelt:


Ist Park fahren mit Lift dann auch kein MTB?

Was ich sagen will ist:
Wenn man EMTB nicht als Sparte von MTB sehen will, dann muss man so konsequent sein und auch Lift/Shuttle unterstütztes Biken im Park als andere Sportart zu sehen. Aber dann wird's Recht dünn, was tatsächlich noch "echtes" MTB ist.
Wer nur Lift/Shuttle nutzt macht in meinen Augen auch einen anderen Sport. Allerdings gibt es von der Sorte recht wenige (unter 10% vermute ich). Und von denen ist auch ein großer Teil eher durch den "Lifestyle" zum Sportgerät gekommen.
Jedenfalls ist mir diese Gruppe an MTB-Fahrern völlig egal, weil sie für mich keinen negativen Einfluss auf den Sport genommen hat. Die E-Fraktion dagegen schon, wenn man sich den Markt anschaut.

Der wichtigste Unterschied ist auch, dass ein Shuttleservice/Lift immer örtlich begrenzt ist. Mit dem Mofa kommt man eben überall hin. Die Konsequenzen davon wurden schon besprochen.

Deine Arroganz und Dein Festhalten an Deinem "Wissen" als einzige Wahrheit sind echt schwer auszuhalten.
Schon alleine die Tatsache, dass mindestens einer, nämlich ich, es doch so macht, widerlegt Deinen Irrglauben. Einer ist mehr als KEINER.
Und jetzt biste wieder Mett und greifst mich persönlich an.
Hast du nicht selbst behauptet, dass dein Training mit Motor effektiver sei, weil du so Lastspitzen vermeidest? Damit bestätigst du nämlich genau meine Aussage und widersprichst dir selbst.
 
Die kommen auch nicht auf Ideen wie "Liftbenutzer sind die besseren oder sportlicheren Mountainbiker", "Unterstützung durch Shuttle erhöht die Effektivität des Ausdauertrainings" oder "durch den Lift verbrennt man mehr Energie" usw.
Die wissen es halt einfach, und wissen auch, dass die Selbstberghochfahrer es ihnen eh nie glauben würden, dadurch haben´s ihre Ruhe :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil es THEORETISCH möglich ist die selbe Leistung zu bringen, aber KEINER es so macht. Nichtmal die, die es behaupten
Interessant ist, dass du das belegen kannst, dass es KEINER (du kleiner Schreihals) so macht. Merkwürdigerweise zeigt mir zumindest Garmin mir die selbe duchschnittlich durch mich erbrachte am RR und eGravel an…. Wahrscheinlich ist mein Garmin defekt >:(
 
Was übrigens auch niemand von Seiten der E-MTB-Befürworter hier für E-MTB behauptet hätte.
Die kommen auch nicht auf Ideen wie "Liftbenutzer sind die besseren oder sportlicheren Mountainbiker", "Unterstützung durch Shuttle erhöht die Effektivität des Ausdauertrainings" oder "durch den Lift verbrennt man mehr Energie" usw.
Jemand der Bock hat, könnte jetzt seitenweise Zitate ausgraben, die genau diese Behauptungen beinhalten.

Zumindest haben's die Bio-Luschen jetzt schwarz auf weiss, das sie nix können 🤣
Hier ist eins :D
 
Was ihr nicht schnallt ist, dass es nicht nur den XC-Leuten um Fitness geht. MTB war schon immer ein Sport, für den man sich mit einer Grundlagen-Fitness qualifizieren musste.

Willste den Trail runter? Musste den Berg hoch!
Ganz einfache Antwort, Nö! :)

Ich empfehle dir mal an die Anfänge des Mountainbikes und dem Ursprungsgedanken zurück zu gehen. Da hat man sich einen Scheiß für Fitness und Uphill interessiert. Das Mountainbike entstand aus dem Wunsch heraus einfach aus Spaß den Berg runter zu ballern. :awesome:

Einfach mal seine Eier chillen und sich nicht zu sehr aufn Pace fixieren. Dann lebt es sich viel entspannter.
 
Die wissen es halt einfach, und wissen auch, dass die Selbstberghochfahrer es ihnen eh nie glauben würden, dadurch haben´s ihre Ruhe :D
Schnell noch bearbeitet, gell? Hast wohl doch ein paar Beiträge gefunden 🤭
Wow...ich glaub echt du merkst nix :D
Ich glaube nicht, dass ich auf Ironie reingefallen bin. Der meint das todernst.

Interessant ist, dass du das belegen kannst, dass es KEINER (du kleiner Schreihals) so macht. Merkwürdigerweise zeigt mir zumindest Garmin mir die selbe duchschnittlich durch mich erbrachte am RR und eGravel an…. Wahrscheinlich ist mein Garmin defekt >:(
Pics or it didn't happen. Und bitte die Aktivitäten über einen längeren Zeitraum mit vergleichbaren Strecken :D

Allein schon weil der Motor bei 25 Schluss macht, ist deine Aussage ziemlich unwahrscheinlich.
 
Wer nur Lift/Shuttle nutzt macht in meinen Augen auch einen anderen Sport.
Dann zählt auch die erfolgreichste Rennserie im Mountainbike Sport für dich nicht als MTB...

Allerdings gibt es von der Sorte recht wenige (unter 10% vermute ich). Und von denen ist auch ein großer Teil eher durch den "Lifestyle" zum Sportgerät gekommen.
Jedenfalls ist mir diese Gruppe an MTB-Fahrern völlig egal, weil sie für mich keinen negativen Einfluss auf den Sport genommen hat. Die E-Fraktion dagegen schon, wenn man sich den Markt anschaut.

Der wichtigste Unterschied ist auch, dass ein Shuttleservice/Lift immer örtlich begrenzt ist. Mit dem Mofa kommt man eben überall hin. Die Konsequenzen davon wurden schon besprochen.
Das ist ein anderes aber berechtigtes Thema.

Ich glaub wir kommen da nie zusammen :daumen:

Deshalb soll MTB-News mal ne Umfrage machen. Lasst die Mehrheit entscheiden!
 
Dann zählt auch die erfolgreichste Rennserie im Mountainbike Sport für dich nicht als MTB...
DH könnte man schon als separaten Sport sehen, ja. Aber, wie gesagt, dazu mache ich mir keine Gedanken, weil es mich nicht betrifft. DH-Bikes verdrängen nicht meine Trailbikes und Enduros. Außerdem gibt's dadurch mehr interessante Strecken im Park.

Aber wenn wir schon bei Whataboutism sind:
Nehmen Pro-Bodybuilder und Natural-Bodybuilder am selben Sport teil?
Sie nutzen die selben Geräte, essen das Selbe (abgesehen vom Tren :D ) und haben sehr ähnliche Trainingspläne.
Deshalb soll MTB-News mal ne Umfrage machen. Lasst die Mehrheit entscheiden!
Ja.
 
Die Eingangsfrage war ja, ob das MTB verkümmert. Was ich aus vielen Beiträgen von E-Bikern herauslese, ist das Motiv der Erlebnissteigerung und der Erlebnisverdichtung, also mehr und stärkere Erlebniseindrücke in kürzerer Zeit. Mehr "Laps", längere Strecken, steilere Wege, mehr Geländestufen, tiefere Geländestufen, weitere und spektakulärere Sprünge, mit möglichst geringer Erschöpfung, in möglichst kurzer Zeit. Es hat einen starken Fokus auf die technische Beschaffenheit der Strecke, weniger auf die Umgebung, in der das Erlebnis stattfindet. Das Extrem davon sind Bikeparks, eine künstlich geschaffene Strecke, in der die Natur/Umgebung nur als notwendige, funktionelle Voraussetzung für die Streckenanlage dient und deren Genuß nicht das eigentliche Ziel der Aktivität darstellt.

Mir scheint, dieses Motiv der Erlebnissteigerung und der Erlebnisverdichtung passt ganz gut in die Zeit und E-Bikes wären in dieser Sicht tatsächlich nur die Fortsetzung der Erlebnisverdichtungsspirale, die ich zumindest auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen beobachte. Diese Form bzw. dieses Mittel zur Erlebnisverdichtung im Bereich MTB wäre nicht neu, sondern würde mehr oder weniger nahtlos an frühere Entwicklungsschritte des MTB (Fahrwerk, Geometrie, etc.) anschließen. E-Bikes wären aus dieser Sichtweise einfach nur der logische nächste Schritt.

Aus dieser Sicht wäre das, was da möglicherweise verkümmert (das MTB), die Sehnsucht nach einem Naturerlebnis mit Offenheit für alle Formen sinnlicher Wahrnehmung, auch des sich selbst in der Natur spürens und der Wahrnehmung des eigenen Körpers (Rhythmus, Atmen, Herz/Puls, etc.). Ein Erlebnis, dessen Wirkung sich langsamer und breiter entwickelt als der Adrenalinkick einer Bikepark- oder schnellen Trail-Runde, aber auch mit weniger und flacheren Erlebnisspitzen. Überspitzt gesagt: Während man sich mit dem MTB früher ein Fahrrad gesucht hat, das geeignet ist, die Strecke zu bewältigen, die man gerne fahren wollte, um ein Naturerlebnis zu haben, sucht man sich heute eine Strecke, die geeignet ist, um möglichst viele Erlebnisse in möglichst kurzer Zeit zu haben und landet am Ende beim E-MTB.

Könnte gut sein, dass sich die Erlebnisspirale noch ein wenig weiterdreht, bevor es aus Übersättigung wieder langweilig wird, weil es ein Unterschied ist, ob ich mit dem Rad durch die Natur fahre, oder ob das Fahrrad mich fährt. Könnte aber auch sein, MTB wird wie Skitourengehen zu einer kleinen Nische zusammenschrumpfen, von der außerhalb dieser Blase niemand versteht, warum die nicht einfach den Lift oder ein E-Bike nehmen.
 
Die "Rentner" die dann an den alpinen Touristendestinationen, häufig mit Leih-E-MTBs herumfahren, sind eben KEINE Mountainbiker. Das Mountainbiking hat eine Definition. Diese besagt (ungefähr) daß das überwiegende Befahren von unbefestigten, naturfesten Wegen und Pfaden mit einem fahrtechnischem Anspruch, welcher auch einer geeigneten Ausrüstung und eines geeigneten Fahrrades bedarf, als "Mountainbiking" bezeichnet wird.
Gut aber nach der Definition sind ja alle "Mountainbiker" die sich bewusst entscheiden mal auf nem Feldweg oder ähnlichem zu fahren. Sogar Gravelbikes sind heute dazu geeignet 😄
 
Und könnte es nicht sein, dass Deine (fiktiven) 200 Watt Leistung genauso anstrengend und gut für die Fitness sind, wie meine (fiktiven) 200 Watt, die zwar durch einen Motor ergänzt/erhöht werden, aber trotzdem 200 Watt sind?
Ach komm, Deine 200 Watt sind halt Theorie-Watt. Denn wenn Du die dauerhaft treten könntest, würdest Du jeden Berg easy auch ohne Motor schaffen. Aber Du @robzo schummelst ja auch mit Deinen wiederholten „50% Motor aus“ Angaben. Toll, wenn Du den Motor bergab nicht brauchst. Zur Anerkennung den Pelosi Beifall: Klatsch klatsch.

Beide stecken wir diese 200 Watt Leistung in ein Zweirad, das durch Pedale und Kette angetrieben wird.
Watt sind wertlos ohne eine Zeitangabe. Für wie lange trittst Du 200W? 5 min sind was anderes als 2 Stunden. Wenn Du 200W 2 Stunden treten könntest, würdest Du für keinen Berg in Deiner Gegend ein ebike brauchen. Vergleichswert vom AlpX letztes Jahr: 2h8m, 170-180W, 980hm. HF 117. Da bin ich oben erholter, als ich unten losgefahren bin.
Weder Dein, noch mein Fahrrad fährt, wenn wir nicht diese Leistung in die Pedale treten.
Dein und mein Fahrrad sind zudem mit vergleichbaren Komponenten, Reifen etc. ausgestattet.
An einem motorlosen bike überlegst Du Dir sehr genau, ob Du dieselben Reifen fahren willst.
Auf Deinen, wie auf meinem Fahrrad sitzen wir in vermutlich fast identischer Art und Weise.
Dein und mein Fahrrad fahren den Berg hoch und runter, wenn möglich auf Trails.

Was genau ist hier nun komplett anders und warum ist es für viele so schwierig, diese bei uns beiden geleisteten 200 Watt anzuerkennen?
Was gibt es bei der Nutzung einer Schiebehilfe anzuerkennen? Selbst wenn Du den ganzen Berg mit 200W hochtrittst; wenn Dein Motor 100W dazugibt, hast Du max. zwei Drittel der Energie selber aufgebracht. Wenn Du oben auf Deinen Amish Freund, der die anderthalbfache Zeit braucht, wartest, waren es nur noch 133W. Wenn Du dafür Anerkennung willst…
Und, ich wiederhole mich, ich setze diese Leistungserbringung nicht als "Normalzustand" beim Fahren eines E-MTBs voraus, sondern einfach als Möglichkeit.
Und daher ist eben auch möglich, mit dem E-MTB "Sport" (was auch immer jeder einzelne darunter versteht) zu treiben.
Es ist auch möglich, sich mit dem
E-MTB schön selbst zu belügen. Macht hier natürlich niemand, hier sind ja alle schonungslos zu sich selbst. An einem Knatter-Mofa sind ja auch noch Pedale dran; ich hab mich früher immer gefragt, wozu die da sind. Niemand benutzt sie, aber: Damit ist das Mofa ja ein Fahrrad. Denn man könnte ja. Man kann auch die „Unterstützung“ am Ebike ganz kleinregeln, und gleichzeitig entbrennt der Wettstreit über den stärksten Motor und den dicksten Akku. Freilauf an der Kurbel gibt es ja schon, oder? Warum dann nicht gleich Fussrasten und Gasgriff? Weil man sich dann nicht mehr am positiven Image des Radfahrens bedienen kann (umweltfreundlich, gesund, sportlich). Lieber belügt man sich selbst - man bewegt sich doch, also hat man doch Sport gemacht. Und gesünder ist es auch noch, schliesslich soll man sich ja nicht so belasten, und Laktat ist übersäuern, das ist gar nicht gut, kennt man ja vom Essen. Da will man das beim Sport nicht auch noch.
(Auch wenn sicherlich viele, insbesondere unter denen, die ein E-Mountainbike fahren und nicht Mountainbiken als Sport betreiben, gerne viel Unterstützung vom Motor abrufen.)

Diese Möglichkeit wird aber vehement von einigen motorlosen Bikern bestritten und führt immer wieder aufs Neue zu dieser unsäglichen und völlig unnötigen Diskussion.
Zucker (ich nehm Maltodextrin jetzt mal dazu) wird auch verteufelt, dabei braucht man irre viel davon für ordentliches Ausdauertraining. Statt die Möglichkeit gesunder Ernährung mit Zucker mal anzuerkennen, wird das Zeug ausgerechnet von Medizinern immer grundlos und sachfremd äh unsäglich negativ gesehen.
Ah Mist, jetzt sind mir meine Ironietags runtergefallen

Ich mag Ebikes nicht. Ich hab nix gegen Ebiker, echt nicht. Mich triggert aber immer wieder, wenn Ebiker eigentlich Radfahrer sein wollen, und das mindestens genausogut, und man das mindestens mal anerkennen könnte, dass die sich ja theoretisch auch anstrengen könnten. Und das es unter den millionen Ebike fahrenden auch mindestens zwei gibt, die das auch tun.
 
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