MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

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Ich mag Ebikes nicht. Ich hab nix gegen Ebiker, echt nicht. Mich triggert aber immer wieder, wenn Ebiker eigentlich Radfahrer sein wollen, und das mindestens genausogut, und man das mindestens mal anerkennen könnte, dass die sich ja theoretisch auch anstrengen könnten. Und das es unter den millionen Ebike fahrenden auch mindestens zwei gibt, die das auch tun.
woran liegt das? warum ist dir das nicht komplett egal? fehlt es dir an mehr Anerkennung deiner Leistung im Vergleich?
fahr halt einen marathon und lass dich im ziel feiern. wobei das hilft bei tonzone ja auch nix. strava account? da wirst du viele finden die deine leistung anerkennen. und ebikes sind klar getrennt und werden jetzt automatisch rausgefiltert aus deinem leben.

ebiker und mtb fahrer aus dem abfahrtsbereich interessieren keine effizienten papierreifen. machen da probleme. auch nicht der puls bei 200w hochgetrete. wozu pulsmesser? die wollen eine gute zeit auf dem bike und spass in der abfahrt. so ist mtb entstanden.

das ausdauer trainieren oder berg hochballern kommt von den rennrad und cx fahrern. vögel beobachten und immer abgelegenere naturerlebniseskalation von den bergsteigern und wanderern. fängt jetzt bei den ebikern auch schon an. da gabs gerade ein video aus island. anfahrt mit dem flugzeug für ganz besonderes naturerlebnis.
 
Gut aber nach der Definition sind ja alle "Mountainbiker" die sich bewusst entscheiden mal auf nem Feldweg oder ähnlichem zu fahren. Sogar Gravelbikes sind heute dazu geeignet 😄
??? Die Definition nochmal lesen und verstehen? Stichworte "fahrtechnischer Anspruch, geeignete Ausrüstung, Pfade" etc. ?
 
Die Eingangsfrage war ja, ob das MTB verkümmert. Was ich aus vielen Beiträgen von E-Bikern herauslese, ist das Motiv der Erlebnissteigerung und der Erlebnisverdichtung, also mehr und stärkere Erlebniseindrücke in kürzerer Zeit. Mehr "Laps", längere Strecken, steilere Wege, mehr Geländestufen, tiefere Geländestufen, weitere und spektakulärere Sprünge, mit möglichst geringer Erschöpfung, in möglichst kurzer Zeit. Es hat einen starken Fokus auf die technische Beschaffenheit der Strecke, weniger auf die Umgebung, in der das Erlebnis stattfindet. Das Extrem davon sind Bikeparks, eine künstlich geschaffene Strecke, in der die Natur/Umgebung nur als notwendige, funktionelle Voraussetzung für die Streckenanlage dient und deren Genuß nicht das eigentliche Ziel der Aktivität darstellt.

Mir scheint, dieses Motiv der Erlebnissteigerung und der Erlebnisverdichtung passt ganz gut in die Zeit und E-Bikes wären in dieser Sicht tatsächlich nur die Fortsetzung der Erlebnisverdichtungsspirale, die ich zumindest auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen beobachte. Diese Form bzw. dieses Mittel zur Erlebnisverdichtung im Bereich MTB wäre nicht neu, sondern würde mehr oder weniger nahtlos an frühere Entwicklungsschritte des MTB (Fahrwerk, Geometrie, etc.) anschließen. E-Bikes wären aus dieser Sichtweise einfach nur der logische nächste Schritt.

Aus dieser Sicht wäre das, was da möglicherweise verkümmert (das MTB), die Sehnsucht nach einem Naturerlebnis mit Offenheit für alle Formen sinnlicher Wahrnehmung, auch des sich selbst in der Natur spürens und der Wahrnehmung des eigenen Körpers (Rhythmus, Atmen, Herz/Puls, etc.). Ein Erlebnis, dessen Wirkung sich langsamer und breiter entwickelt als der Adrenalinkick einer Bikepark- oder schnellen Trail-Runde, aber auch mit weniger und flacheren Erlebnisspitzen. Überspitzt gesagt: Während man sich mit dem MTB früher ein Fahrrad gesucht hat, das geeignet ist, die Strecke zu bewältigen, die man gerne fahren wollte, um ein Naturerlebnis zu haben, sucht man sich heute eine Strecke, die geeignet ist, um möglichst viele Erlebnisse in möglichst kurzer Zeit zu haben und landet am Ende beim E-MTB.

Könnte gut sein, dass sich die Erlebnisspirale noch ein wenig weiterdreht, bevor es aus Übersättigung wieder langweilig wird, weil es ein Unterschied ist, ob ich mit dem Rad durch die Natur fahre, oder ob das Fahrrad mich fährt. Könnte aber auch sein, MTB wird wie Skitourengehen zu einer kleinen Nische zusammenschrumpfen, von der außerhalb dieser Blase niemand versteht, warum die nicht einfach den Lift oder ein E-Bike nehmen.
...Deine Interpretation ist ganz dünnes Eis und lässt sich in dem Satz zusammenfassen: "Die Mountainbiker benutzen den Wald nur als Kulisse ihres Sports."
Das ist genau die Aussage, der Satz, der von Seiten einiger Naturschutzverbände und einiger Großgrundwaldbesitzerverbände sowie einiger Jagd- u. Wandervereine bereits - in Baden Württemberg und Österreich erfolgreich - als eines der Hauptargumente seit Anbeginn (ca. seit 1992) genutzt wird, um das Radfahren in Wald und Feld grundsätzlich zu verbieten.

Deine Interpretation des "wahren" Mountainbiking ist das "Naturerlebnis mit Offenheit für alle Formen sinnlicher Wahrnehmung..." etc. .
Ja, das ist wohl für sehr, sehr viele Mountainbikende so zutreffend. Dann stellst Du jedoch in Abrede... ...so interpretiere ich es als Rezipient... daß dieses von Dir beschriebene Erleben, für E-Biker, Downhiller, Freestyler, Enduristen, u.v.m. nicht mehr relevant sei.
Andererseits wirst Du, beim Lesen dieses Threads, bestimmt festgestellt haben, dass, insbesondere der Gruppe der E Bikenden unterstellt wird, sie würden überwiegend nur Forstwege zum Genuss fahren, also in vielen Punkten genau Deiner Intention entsprechen.
Herauslesen aus den Beiträgen der E Biker tust Du jedoch etwas Anderes; das was Du mit bsp. "Adrenalinkick" etc. beschrieben hast.
Insofern finde ich Deine Sichtweise - hier auf die von Dir explizit erwähnten E Biker - interessant, und konträr zum Meinungsbild der kleinen Gruppe der hiesigen E MTB "Gegner".
Nun weiß ich nicht, inwieweit Dir die Ursprünge und die sich daraus entwickelten variablen Intentionen des Mountainbiking bekannt sind, doch die von Dir, in einem kritischen Kontext zu interpretienden Aussagen bezüglich einer mutmaßlich negativen Entwicklung, schließen Deine Ansicht über den eigentlichen Sinn des Mountainbikens nicht aus. Das von Dir beschrirbene kontemplative Erleben ist nur eine mögliche Variante, ein Teil, des Mountainbiking.
Die alleinige Beschränkung darauf, mit Zuhilfenahme eines Absprechens weiterer Attribute, ist Wasser auf die Mühlen der Gruppen, die das Rad fahren schon seit jeher in Feld und Wald verbieten wollen. Deshalb sehe ich Deinen Beitrag sehr kritisch.
 
Ach komm, Deine 200 Watt sind halt Theorie-Watt. Denn wenn Du die dauerhaft treten könntest, würdest Du jeden Berg easy auch ohne Motor schaffen. Aber Du @robzo schummelst ja auch mit Deinen wiederholten „50% Motor aus“ Angaben. Toll, wenn Du den Motor bergab nicht brauchst. Zur Anerkennung den Pelosi Beifall: Klatsch klatsch.


Watt sind wertlos ohne eine Zeitangabe. Für wie lange trittst Du 200W? 5 min sind was anderes als 2 Stunden. Wenn Du 200W 2 Stunden treten könntest, würdest Du für keinen Berg in Deiner Gegend ein ebike brauchen. Vergleichswert vom AlpX letztes Jahr: 2h8m, 170-180W, 980hm. HF 117. Da bin ich oben erholter, als ich unten losgefahren bin.

An einem motorlosen bike überlegst Du Dir sehr genau, ob Du dieselben Reifen fahren willst.

Was gibt es bei der Nutzung einer Schiebehilfe anzuerkennen? Selbst wenn Du den ganzen Berg mit 200W hochtrittst; wenn Dein Motor 100W dazugibt, hast Du max. zwei Drittel der Energie selber aufgebracht. Wenn Du oben auf Deinen Amish Freund, der die anderthalbfache Zeit braucht, wartest, waren es nur noch 133W. Wenn Du dafür Anerkennung willst…

Es ist auch möglich, sich mit dem
E-MTB schön selbst zu belügen. Macht hier natürlich niemand, hier sind ja alle schonungslos zu sich selbst. An einem Knatter-Mofa sind ja auch noch Pedale dran; ich hab mich früher immer gefragt, wozu die da sind. Niemand benutzt sie, aber: Damit ist das Mofa ja ein Fahrrad. Denn man könnte ja. Man kann auch die „Unterstützung“ am Ebike ganz kleinregeln, und gleichzeitig entbrennt der Wettstreit über den stärksten Motor und den dicksten Akku. Freilauf an der Kurbel gibt es ja schon, oder? Warum dann nicht gleich Fussrasten und Gasgriff? Weil man sich dann nicht mehr am positiven Image des Radfahrens bedienen kann (umweltfreundlich, gesund, sportlich). Lieber belügt man sich selbst - man bewegt sich doch, also hat man doch Sport gemacht. Und gesünder ist es auch noch, schliesslich soll man sich ja nicht so belasten, und Laktat ist übersäuern, das ist gar nicht gut, kennt man ja vom Essen. Da will man das beim Sport nicht auch noch.

Zucker (ich nehm Maltodextrin jetzt mal dazu) wird auch verteufelt, dabei braucht man irre viel davon für ordentliches Ausdauertraining. Statt die Möglichkeit gesunder Ernährung mit Zucker mal anzuerkennen, wird das Zeug ausgerechnet von Medizinern immer grundlos und sachfremd äh unsäglich negativ gesehen.
Ah Mist, jetzt sind mir meine Ironietags runtergefallen

Ich mag Ebikes nicht. Ich hab nix gegen Ebiker, echt nicht. Mich triggert aber immer wieder, wenn Ebiker eigentlich Radfahrer sein wollen, und das mindestens genausogut, und man das mindestens mal anerkennen könnte, dass die sich ja theoretisch auch anstrengen könnten. Und das es unter den millionen Ebike fahrenden auch mindestens zwei gibt, die das auch tun.
Wenn man etwas einfach nicht verstehen will, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, dann wird man es auch nicht verstehen.

Glaubst Du, dass ich jahrelang motorlos Fahrrad gefahren bin, dort "Leistung" erbracht habe und jetzt, sobald ein Motor dran ist, ich keine "Leistung" mehr erbringe?

Hast Du gelesen, dass ich von fiktiven 200 W gesprochen habe? So viel habe ich nie und werde ich auch jetzt nie dauerhaft treten.

Erkennst Du nicht, dass 200 W Eigenleistung zzgl. 100 W Motorleistung trotzdem 200 W Eigenleistung sind?

Und was das sich selbst belügen anbelangt:

Im Gegensatz zu Dir und den anderen Bashern geht es mir beim Mountainbiken in erster Linie um Spaß auf dem Rad, Naturerlebnis, Bewegung im Freien und ein "gutes Gefühl". Dass da körperliche Anstrengung dazu gehört ist eben so, die erbringe ich auch (mit und ohne Motor), das ist aber nicht der Hauptgrund für mich zum Mountainbiken.

Warum sollte ich mich also selbst belügen, wenn ich jetzt mit E das genauso habe und erlebe, wie vorher ohne E? Nur noch viel besser.

Die einzige Selbstlüge gibt es dann eher bei euch, weil ihr unverrückbar und kompromisslos leugnet, dass das so sein kann bzw. dass das nicht "Mountainbikesport" ist.

Diese Einstellung ist und bleibt einfach auf dem Niveau eines bockigen Dreijährigen. :ka:
 
Ich bin noch immer vollster Überzeugung, dass diese ewige Diskussion hier überhaupt nichts klärt, die Probleme ganz wo anders liegen und vermutlich nie begriffen werden.
Das Ziel ist 4000, kann schon klappen!
Natürlich bringt die Diskussion sonst, außer bissi Unterhaltung, nichts, da die Probleme zwischen den Ohren liegen und nicht gelöst werden wollen. Wozu auch, jedem seins. :bier:
 
@robzo @Schnitzelzauber
Könnt ihr mal mit dem Kindergartenstreit, wer wie viel Watt tritt aufhören?
Das macht im Netz so überhaupt keinen Sinn. Btw ich trete easy 500w über 1h :lol:
Wen interessiert das überhaupt? Wir sind hier bei MTB-news nicht Rennrad-news.

Trefft euch halt und fahrt ein Rennen oder so.
 
Watt sind wertlos ohne eine Zeitangabe. Für wie lange trittst Du 200W?
Erkennst Du nicht, dass 200 W Eigenleistung zzgl. 100 W Motorleistung trotzdem 200 W Eigenleistung sind?
Ich finde Wattwerte auch ohne FahrerInnengewicht wertlos. Ist mehr für die Eisdiele.
Auch wertlos ohne maximale HF.

Kurze Frage an die E-Bike-Fraktion: die Akkus kommen ja mit einer Energieangabe, z.B. 650W/h. Wie gut funktioniert das, dass ich ausrechnen kann, wie lange der Akku hält?

Beispiel: Vollgasfahrt mit 250W Dauerunterstützung. Bei 650W/h müsste der Akku 2,5h halten, wegen Verlustleistung dann halt 2h. Beobachtet das wer? Aktualisieren Apps die Kapazität? Gibt es zuverlässige Restdauerangaben?

E-Bikes werden für mich dann spannend, wenn meine Reichweite signifikant größer wird. Das würde ich gerne abschätzen.
 
Kurze Frage an die E-Bike-Fraktion: die Akkus kommen ja mit einer Energieangabe, z.B. 650W/h. Wie gut funktioniert das, dass ich ausrechnen kann, wie lange der Akku hält?
Klugsch. Modus:
Die Einheit ist Wh… Leistung multipliziert mit Zeit. Hast Du ja in Deinem Beispielt auch selbst richtig gerechnet.
Und es funktioniert wenn Du noch Eigenleistung, Wirkungsgrad inkl. Systemverluste, Reifen, Gegenwind, Rückenwind, Heimweh und Durst berücksichtigst.
Unter Berücksichtigung von 0,5l Boostern hält der Akku enstprechend länger.
Bei zuvielen Boostern sinkt der Wirkungsgrad überproportional. Muss man wissen.
 
Klugsch. Modus:
Die Einheit ist Wh
Verdammt 😁💯🙈
Und es funktioniert wenn Du noch Eigenleistung, Wirkungsgrad inkl. Systemverluste, Reifen, Gegenwind, Rückenwind, Heimweh und Durst berücksichtigst.
Apps zum Rad sollten nach einer Weile da ja gute Abschätzungen machen können. Vor allem für "Systemverluste". Das andere ist klar, das hab ich ja auch ohne Motor. Ich googel mal nach sinnvollen Vergleichstests.
 
Ich finde Wattwerte auch ohne FahrerInnengewicht wertlos. Ist mehr für die Eisdiele.

Auch wertlos ohne maximale HF.

Kurze Frage an die E-Bike-Fraktion: die Akkus kommen ja mit einer Energieangabe, z.B. 650W/h. Wie gut funktioniert das, dass ich ausrechnen kann, wie lange der Akku hält?

Beispiel: Vollgasfahrt mit 250W Dauerunterstützung. Bei 650W/h müsste der Akku 2,5h halten, wegen Verlustleistung dann halt 2h. Beobachtet das wer? Aktualisieren Apps die Kapazität? Gibt es zuverlässige Restdauerangaben?

E-Bikes werden für mich dann spannend, wenn meine Reichweite signifikant größer wird. Das würde ich gerne abschätzen.
So wie ich das von bekannten kenne funktioniert das nur semi gut. Das Bike weiß ja nicht wie viel Steigung du noch vor dir hast und ob du nur 100w oder über 200w selbst bringen wirst und wie viel du wiegst. In der Ebene wird der Motor so gut wie nie die 250w leisten, da er vorher wegen der 25km/h grenze abriegelt.

Passend dazu hab ich auch ne Frage:
Gibt es Leistungsdiagramme für die Motoren?
Also pro Unterstützungsmodus eine Kurve wo man sieht wie hoch die Unterstützung bei welcher selbst eingebrachten Leistung ist?
 
Passend dazu hab ich auch ne Frage:
Gibt es Leistungsdiagramme für die Motoren?
Also pro Unterstützungsmodus eine Kurve wo man sieht wie hoch die Unterstützung bei welcher selbst eingebrachten Leistung ist?
Bei Bosch gibt es zumindest eine Tabelle aus der man herauslesen kann, wie viel % der eigenen Leistung der Motor bei welcher Einstellung von Unterstützungsstufe und Fahrmodus dazu gibt.
Zusätzlich muss man dann noch die weiteren Einstellungen wie max. Watt und max. Zugabe berücksichtigen.
Das sind dann aber natürlich auch nur "Anhaltspunkte".
Dazu messen die Sensoren ja ständig die Eingabe der Fahrerleistung. Das kann man sich anzeigen lassen. Dann weiß man ungefähr, was der Motor gerade dazu gibt.
 
Und könnte es nicht sein, dass Deine (fiktiven) 200 Watt Leistung genauso anstrengend und gut für die Fitness sind, wie meine (fiktiven) 200 Watt, die zwar durch einen Motor ergänzt/erhöht werden, aber trotzdem 200 Watt sind?
Warum erzählst du uns hier den Mythos der gleichen Leistung?

Wenn E-Biker mich bergauf überholen, tun sie es in der Regel mit niedriger Trittfrequenz und wärmer eingehüllt als ich.

Außerdem bringen die E-Biker immer wieder das Argument, mit der Motorunterstützung komme man weniger erschöpfend oben an.


Und selber fährst du dank der Motorunterstützung auch mit reduzierter körperlicher Leistung bergauf, siehe dein Beitrag https://www.mtb-news.de/forum/t/mtb...emmert-das-mountainbike.1004646/post-20242776

"Einer der Gründe bei mir für das E.
Statt Uphill am persönlichen Leistungslimit, jetzt Uphill in der Leistungswohlfühlzone.
Wirkt für mich extrem wohltuend und entspannend"
 
Warum erzählst du uns hier den Mythos der gleichen Leistung?
Man muss sich gewisse "Wahrheiten" schaffen als Fundament für weitergehende Narrative. Diese Narrative werden nicht nur zur Rechtfertigung gegenüber Außen, sondern auch gegenüber sich selbst, benötigt.
Tief drinnen weiß man schon, dass man bescheißt...aber halt mit Recht...irgendwie...oder so.
 
Gibt es Leistungsdiagramme für die Motoren?
Meinst du sowas?
1772090544096.png




Velomotion macht solche Labortests.
Der screenshot ist z.b. aus folgendem Video:
 
Warum erzählst du uns hier den Mythos der gleichen Leistung?

Wenn E-Biker mich bergauf überholen, tun sie es in der Regel mit niedriger Trittfrequenz und wärmer eingehüllt als ich.
Man muss sich gewisse "Wahrheiten" schaffen als Fundament für weitergehende Narrative. Diese Narrative werden nicht nur zur Rechtfertigung gegenüber Außen, sondern auch gegenüber sich selbst, benötigt.
Tief drinnen weiß man schon, dass man bescheißt...aber halt mit Recht...irgendwie...oder so.
Man kann aber auch nicht verstehen wollen, was robzo aussagen will. Ok, zugegeben er stellt sich dabei auch ein bisschen ungeschickt an.

Beispiel: Du fährst mit 300w den Berg hoch. Der E-Biker fährt mit 450w den Berg hoch ist also schneller. Von den 450w kommen 250 vom Motor. Die restlichen 200w kommen aus den Beinen. Ja, der E-Biker strengt sich weniger an als du und ist in dem Fall schneller.
Das ist aber nicht der Vergleich den Robzo macht.

Der E-Biker bringt trotzdem eine körperliche Leistung von 200w. Ergo ist es gleich anstrengend wie wenn er auf einem Bio-Bike 200w bringt das ist der Vergleich den Robzo macht, er will sich nicht mit dir am gleichen Berg vergleichen.

200w Eigenleistung auf dem E-Bike sind gleich anstrengend wie 200w auf dem Bio Bike.
 
Zuletzt bearbeitet:
200w Eigenleistung auf dem E-Bike sind gleich anstrengend wie 200w auf dem Bio Bike.
Das kann doch gar nicht sein. Oh. Nein? Doch. 🤣
Das ebaig hat doch sicher eine kürzere Kurbel 🤣 🤣 🤣 🤣


Da der eBiker aber schneller oben ist, muss er die 200W nicht so lange treten. Der Radfahrer bringt also mehr Leistung, weil länger.
Er bringt nicht mehr Leistung mein Bester, er verbrennt mehr Energie da länger unterwegs bei gleicher Leistung....
Gruß von einem Radfahrer ;-)
 
Da der eBiker aber schneller oben ist, muss er die 200W nicht so lange treten. Der Radfahrer bringt also mehr Leistung, weil länger.
Auch das bezweifelt niemand. Dann nimm halt noch die Zeitkomponente mit auf.
Fährst auf dem Bio Rad 1h mit 200w oder mit dem E-Bike 1h mit 200w Eigenleistung macht Fitnesstechnisch kein Unterschied.

Mit dem E-Bike kommst halt in der gleichen Zeit weiter. Bzw, kommst steilere Anstiege hoch, bei denen du ohne Motor mehr als 200w treten müsstest.
 
Man kann aber auch nicht verstehen wollen, was robzo aussagen will. Ok, zugegeben er stellt sich dabei auch ein bisschen ungeschickt an.

Beispiel: Du fährst mit 300w den Berg hoch. Der E-Biker fährt mit 450w den Berg hoch ist also schneller. Von den 450w kommen 250 vom Motor. Die restlichen 200w kommen aus den Beinen. Ja, der E-Biker strengt sich weniger an als du und ist in dem Fall schneller.
Das ist aber nicht den Vergleich den Robzo macht.

Der E-Biker bringt trotzdem eine körperliche Leistung von 200w. Ergo ist es gleich anstrengend wie wenn er auf einem Bio-Bike 200w bringt das ist der Vergleich den Robzo macht, er will sich nicht mit dir an dem gleichen Berg vergleichen.

200w Eigenleistung auf dem E-Bike sind gleich anstrengend wie 200w auf dem Bio Bike.
Danke für die Erläuterung. Wir Bios sind einfach nicht klug genug, um alleine sowas zu erkennen.
Am Ende lässt sich der Eine vom Motor durch die Gegend schieben und redet sich das mit allerlei Hirnverbiegung schön und die Anderen finden das doof und haben keine Lust sich diese Scheinargumente ein ums andere Mal von Neuem anzuhören.
Was kommt als nächstest? E-Bodybuilder, der 100kg Hantelbank drückt, davon 50kg von der Maschine gestützt, aber er wird ja auch stark irgendwann?
 
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