Neue SRAM Maven B1 im Test: Für ein seidig-weiches Hebelgefühl

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Re: Neue SRAM Maven B1 im Test: Für ein seidig-weiches Hebelgefühl
Da nützt dir auch der bissigste Druckpunkt nichts, wenn der Adapterturm unter dem Sattel flext. 😅
:daumen:
Gleiches gilt halt aber auch für weiche Leitungen und Bremssättel ;)
Das eine schliesst das andere nicht aus.

Einmal mehr zeigt sich, dass Kinderkrankheiten durch den Kunden aufgedeckt werden und die zweite oder dritte Generation dann den Status erreicht, den der Hersteller vorgesehen hat.
 
Naja, wenn das System sauber entlüftet ist und die Ausgleichsbohrung korrekt funktioniert, sollte keiner der von dir genannten Faktoren Einfluss auf den Druckpunkt haben, zumindest nicht auf dessen Konsistenz.
Und genau das ist auch meine größte Kritik an vielen Bremsenherstellern bzw. deren Marketing. Die Bremsen werden jedes Jahr „verbessert“, es werden beeindruckende Kurven, hübsche Diagramme und tolle Bilder präsentiert.
Aber das, was auf dem Trail wirklich stört, zum Beispiel ein wandernder Druckpunkt, wird Herstellerseitig kaum thematisiert.

Welches Feature hilft denn konkret dagegen?
Was sind die Ursachen?
Warum tritt dieses Problem überhaupt auf?
Das ist genau das, was mich an dem Thema mit der Maven stört. Da sitzen jede Menge Ingenieure und trotzdem fällt den Kunden am ersten Tag auf, dass die Bremse einen wandernden Druckpunkt hat.
Was vielleicht nicht sofort offensichtlich war, aber meiner Meinung nach SRAM hätte auffallen müssen, ist die schwierige Entlüftung. Selbst wenn man als Kunde glaubt, sauber entlüftet zu haben, weil man seit 30 Jahren schraubt, heißt das noch lange nicht, dass die Bremse wirklich perfekt entlüftet ist. Denn wenn sie es ist, gibt es bei der Maven kein spürbares Wandern.
Und dass Käufer mit eher laienhaften Maßnahmen wie einem Wechsel auf Putoline eine deutliche Verbesserung erzielen können, hätte meiner Meinung nach bei Srams Tests eigentlich ebenfalls auffallen müssen.

Zur Verteidigung von Sram. Die haben keine paar Tage später sehr viele Tipps und Tricks zu dem Thema auf ihrer Seite dazu veröffentlicht.
Die haben sich dann schon bemüht
 
Das ist genau das, was mich an dem Thema mit der Maven stört. Da sitzen jede Menge Ingenieure
Soweit ich weiss, ganze 6 stück die für Bremsen zuständig sind ;) Also so viele auch nicht.

Und dass Käufer mit eher laienhaften Maßnahmen wie einem Wechsel auf Putoline eine deutliche Verbesserung erzielen können, hätte meiner Meinung nach bei Srams Tests eigentlich ebenfalls auffallen müssen.
Hier ist Vorsicht Geboten, ich halte es für wahrscheinlicher, dass aufgrund des vorherigen Ärgers mit dem Plutoline auch besser und gewissenhafter entlüftet wurde. Wir können nicht mit Sicherheit sagen das die Bremsflüssigkeit wirklich die Verbesserung gebracht hat, oder ob es am besseren Entlüften liegt. Vielleicht trägt das Medium dazu bei, vielleicht auch kaum. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Villeicht wurde oft auch mit dem "besseren" medium im Wohnzimmer entlüftet und sonst im kalten Keller... all das kann einen riesen Einfluss haben. Ich glaube nicht das Plutoline wirklich alles so viel besser macht... aber eben ich "Glaube" ich weiss es nicht.

Zur Verteidigung von Sram. Die haben keine paar Tage später sehr viele Tipps und Tricks zu dem Thema auf ihrer Seite dazu veröffentlicht.
Die haben sich dann schon bemüht
Cleverer Move :lol: schonmal vom "Service Recovery Paradox (SRP)" gehört?
 
Hier ist Vorsicht Geboten, ich halte es für wahrscheinlicher, dass aufgrund des vorherigen Ärgers mit dem Plutoline auch besser und gewissenhafter entlüftet wurde. Wir können nicht mit Sicherheit sagen das die Bremsflüssigkeit wirklich die Verbesserung gebracht hat, oder ob es am besseren Entlüften liegt. Vielleicht trägt das Medium dazu bei, vielleicht auch kaum. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Villeicht wurde oft auch mit dem "besseren" medium im Wohnzimmer entlüftet und sonst im kalten Keller... all das kann einen riesen Einfluss haben. Ich glaube nicht das Plutoline wirklich alles so viel besser macht... aber eben ich "Glaube" ich weiss es nicht.

Cleverer Move :lol: schonmal vom "Service Recovery Paradox (SRP)" gehört?
Also für meinen Teil kann ich bestätigen, dass Putoline einen deutlich spürbaren Unterschied in der Maven macht. Der Hebel lässt sich wesentlich leichter ziehen und das merkt man nach der ersten Leitung im direkten Vergleich. Mit dem normalen Öl habe ich gewiss 6 oder 7 Mal entlüftet und irgendwann auch alle Kniffe zur Maven aus Foren durchprobiert. Es wurde zwar besser, aber nie gut. Bei Putoline war bereits nach der ersten Entlüftung alles bestens.

Service Recovery Paradox kannte ich jetzt nicht - das würde aber heissen, dass mich die Gegenmaßnahmen durch die FAQs glücklicher machen als eine von Beginn an tadelose Bremse. Das würde ich für mich jetzt nciht unterschreiben.
 
Die Maven A1 war definitiv nicht stärker als eine Dominion A4 mit Sinter Green Belägen.
Dazu mit viel schwergängigerem Hebel, schlechterer Konstanz, schwammigerem Hebelgefühl und die Dosierbarkeit war auch nicht auf gleichem Niveau.
Wäre ja schön, wenn man aufgeholt hätte. Nur sind das ja immer die gleichen, angeblich verbesserten Punkte, die bei jeder Vorstellung für behoben erklärt werden ( egal ob bei Sram oder Shimano). Es ist zwar ein positiver Trend zu sehen, aber so ganz gestimmt hat´s bisher nie ...
Welche Shimano Vorstellung meinst du? Die von der saint vor 14 Jahren ? 🤣
 
Ist das verschwundene Druckpunktwandern nun dem kleineren Kolbenvolumen geschuldet, oder dem neuen Hebel?
Naja, wenn das System sauber entlüftet ist und die Ausgleichsbohrung korrekt funktioniert, sollte keiner der von dir genannten Faktoren Einfluss auf den Druckpunkt haben, zumindest nicht auf dessen Konsistenz.
Und genau das ist auch meine größte Kritik an vielen Bremsenherstellern bzw. deren Marketing. Die Bremsen werden jedes Jahr „verbessert“, es werden beeindruckende Kurven, hübsche Diagramme und tolle Bilder präsentiert.
Aber das, was auf dem Trail wirklich stört, zum Beispiel ein wandernder Druckpunkt, wird Herstellerseitig kaum thematisiert.

Welches Feature hilft denn konkret dagegen?
Was sind die Ursachen?
Warum tritt dieses Problem überhaupt auf?
Hab mir die Frage bereits selbst beantwortet, aus dem Artikel:

Da die mechanische Übersetzung nun etwas höher ausfällt, konnte die hydraulische etwas gesenkt werden: Alle 4 Kolben messen nun 18 mm, vorher hatten zwei Kolben 19,5 mm. Das soll gegen die Druckpunkt-Thematik helfen und zu noch mehr Konstanz beitragen.

Ich hab trotz Bionol das klassische Aufpumpen wie bei Shimano vor der aktuellen Generation, nicht sehr viel, aber doch. Dh der Hebeltausch bringt diesbezüglich nichts, außer längeren Hebelweg, dafür etwas mehr Bremskraft.

Also wenn dann Hebel + Link + Sattel tauschen. Bleibt also das Gebergehäuse und die Leitung übrig beim einzig sinnvollen Upgrade. Najo...
 
Zuletzt bearbeitet:
...heißt das noch lange nicht, dass die Bremse wirklich perfekt entlüftet ist. Denn wenn sie es ist, gibt es bei der Maven kein spürbares Wandern.
...
Zur Verteidigung von Sram. Die haben keine paar Tage später sehr viele Tipps und Tricks zu dem Thema auf ihrer Seite dazu veröffentlicht.
Einige schreiben ja "sauberes Entlüften" - dachte ich hätt ich eigentlich, aber offenbar nicht? Was sind die Top Tips & Tricks?
 
Einige schreiben ja "sauberes Entlüften" - dachte ich hätt ich eigentlich, aber offenbar nicht? Was sind die Top Tips & Tricks?
ohne jetzt deine Bremse im Detail zu kennen, mein technischer Senf dazu:
Das „Aufpumpen“ einer Bremse hat in vielen Fällen nicht primär mit Luft im System zu tun. Damit Luft durch Pumpen „verschwindet“, müsste sie sich erst im Öl lösen – das passiert aber nicht in dem Maße, dass es das Phänomen erklären würde. Eine Luftblase wird beim Bremsen einfach komprimiert und dehnt sich beim Loslassen wieder aus. Das Verhalten wäre also immer weich und würde sich nicht stabilisieren.
In der Praxis hängt das Aufpumpen sehr häufig mit der Gängigkeit der Kolben zusammen – genauer gesagt mit der Verformung der K‑ bzw. Quad‑Ringe und dem Reibverhalten der Kolben auf diesen Dichtungen.
Wenn Bremsen lange im Regal lagen oder selten betätigt wurden, verhärten die Dichtungen oder verlieren ihre optimale Form. Dadurch ziehen die Kolben sich nach dem Bremsen zu weit zurück. Beim ersten Hebelzug müssen sie erst wieder „vorgeschoben“ werden, bevor Druck aufgebaut wird. Erst durch mehrmaliges Betätigen liegen die Beläge sauber an.
Dieses Problem verschwindet selten von selbst. Meist hilft nur:
• Kolben ausbauen
• K‑/Quad‑Ringe reinigen und leicht fetten
• Kolben wieder einsetzen
Diesen Aufwand betreibt kaum jemand, und die wenigsten Hersteller weisen darauf hin – obwohl es ein häufiger Grund für ein pumpbares Bremssystem ist


siehe:
https://www.mtb-news.de/forum/t/was...sition-zurueck-zu-kehren.934049/post-17111452
 
Einige schreiben ja "sauberes Entlüften" - dachte ich hätt ich eigentlich, aber offenbar nicht? Was sind die Top Tips & Tricks?
Wie von Plush geschrieben
• Kolben ausbauen
• K‑/Quad‑Ringe reinigen und leicht fetten
• Kolben wieder einsetzen
Ich habe sie aber nicht ganz rausgenommen, sondern mit Glasklötzen einzeln so weit ausfahren lassen damit sie nicht rausfallen. Bei beiden Satteln waren 2 Kolben recht schwergängig. Einen habe ich sehr oft voll ein und ausfahren müssen.

Zusätzlich habe ich wie von Sram empfohlen die Beläge rausgenommen und 2 Scheiben eingesetzt und nochmal richtig Druck draufgegeben.
Ebenfalls von Sram empfohlen darf der Bremsheben nicht waagerecht gestellt werden.

Dann teils klassiche Aktionen wie Hebel über Nacht mit einem Kabelbinder anziehen, Den hinteren Bremssattel auf etwa einer Höhe wie den Geber halten zum Entlüften, Hebel schnalzen lassen, Massagepistole an die Leitungen und zusätzlich am Sattel aktiv entlüftet. Danach Druck gegeben, enstpannen lassen und zugedreht.

Nebenbei ist mir bei meinem Sram entlüftungsset aufgefallen, dass die Spritze auch bei sehr wenig Zug Luft zieht.

Alles ein wenig Hokus Pokus den ich noch bei keiner Bremse so durchziehen musste.
 
Meist hilft nur:
• Kolben ausbauen
• K‑/Quad‑Ringe reinigen und leicht fetten
• Kolben wieder einsetzen
Diesen Aufwand betreibt kaum jemand, und die wenigsten Hersteller weisen darauf hin – obwohl es ein häufiger Grund für ein pumpbares Bremssystem ist
Danke - ich denke das hab ich "fast" gemacht. Und zwar extra bei den neuen, ungefahrenen Bremsen, weil es sogar da schon wichtig sein soll. Sauber waren sie, hab sie ein- und ausgefahren und zwar so:
...wie von Sram empfohlen die Beläge rausgenommen und 2 Scheiben eingesetzt und nochmal richtig Druck draufgegeben.
Das entspricht doch einem "ausbauen, reinigen und fetten", wenn man sie fast ganz rausdrückt, dann säubert und wieder komplett reindrückt, und das mehrfach? Da brauchts doch gar ned unbedingt das "DOT Grease", das ja erst wieder von den Quadringen abgestreift wird?
Ebenfalls von Sram empfohlen darf der Bremsheben nicht waagerecht gestellt werden.
Das hab ich verpasst... bin mir fast sicher dass es in der Anleitung anders lautet. Sonst rinnts ja raus?
Alles ein wenig Hokus Pokus den ich noch bei keiner Bremse so durchziehen musste.
Agreed ;) Allerdings ist das Aufpumpen auch weniger lästig als all die Jahre bei Shimano.
 
gibts das bronze service kit schon irgendwo?

zum thema maven: meine hat jetzt mit putoline einen 1a druckpunkt, der absolut konstant ist. oak hebel on top finde ich jetzt nicht sonderlich schwer zu dosieren bzw. das losbrechmoment nicht zu hoch
 
Ich habe es heute ausgetauscht. Nach dem ersten Hebel kann man es gut vergleichen.
Im Stand ist die Anfangskraft komplett weg, der Leerweg ist minimal länger. Also soweit wie beschrieben.
Der Hebel geht ziemlich linear durch, da bin ich noch am rätseln ob es mir wirklich gefällt. Das wird der Fahrtest ergeben. Ich habe aber auch den Eindruck dass ich mehr Kraft brauche um volle Power zu haben.

Den neuen Hebel am alten Link habe ich auch versucht, da habe ich erstmal keinen Unterschied feststellen können. Die Kontaktstelle zum Link ist aber tatsächlich etwas anders.

Auf Grund der Verfügbarkeit habe ich die Variante mit dem Carbonhebel genommen. Die Form ist 1:1 vom originalen Blechteil, also eher unscheinbar und kein Highlight. Eine sichtbare Struktur hat er keine und bis auf die glatte Oberfläche optisch kaum zu unterscheiden. Zumindest ist für Fahrer ohne Handschuhe nicht kalt.
 
Heute die erste Trail-Abfahrten mit der Maven Ult. und den neuen Aluhebeln gehabt. Die Buchsen habe ich behalten. Der Umbau ging in 10min von statten. Das Bremsgefühl ist nun en par mit dem der Direttissima Die Bremsleistung ist besser. Ich nutze die Bremse mit Belägen von Galfer.

Ich kann mich meinem Vorredner @kletskoek nur anschließen. Das Versprechen weniger Kraftaufwendung ist deutlich zu spüren. Die Bremse ist nun sehr Linear wie die Trickstuffbremsen. Die Bremse verzögert meine 100kg sehr gut! Harte Bremsmanöver hat ich noch nicht...
 
Den neuen Hebel am alten Link habe ich auch versucht, da habe ich erstmal keinen Unterschied feststellen können. Die Kontaktstelle zum Link ist aber tatsächlich etwas anders.

Auf Grund der Verfügbarkeit habe ich die Variante mit dem Carbonhebel genommen. Die Form ist 1:1 vom originalen Blechteil, also eher unscheinbar und kein Highlight. Eine sichtbare Struktur hat er keine und bis auf die glatte Oberfläche optisch kaum zu unterscheiden. Zumindest ist für Fahrer ohne Handschuhe nicht kalt.
Das hab ich auch so vermutet, dass der Hebel an sich gleich geblieben ist.
Da hat Sram seit Jahren nichts verändert, was ich aber auch eigentlich ganz gut finde. So könnte man ohne Probleme die OAK Hebel weiter verwenden, indem man den eingepressten Geber mit tauscht.
So hat das auch mit meinen älteren Guide Carbon Hebeln an meiner alten Maven funktioniert. Vermutlich ist der neue Carbonhebel mit dem alten der Guide/Code/Level, bis auf den Geber, identisch.
 
@kletskoek @Ghostina danke, das klingt gut! Dh der Leerweg ist nur unmerklich mehr geworden?

Bei der Linearität volle Einigkeit
Der Hebel geht ziemlich linear durch
Die Bremse ist nun sehr Linear wie die Trickstuffbremsen

Eindrücke zu Kraftaufwand & Bremswirkung sind offenbar unterschiedlich:
Im Stand ist die Anfangskraft komplett weg, der Leerweg ist minimal länger.
...
Ich habe aber auch den Eindruck dass ich mehr Kraft brauche um volle Power zu haben
Das Bremsgefühl ist nun en par mit dem der Direttissima Die Bremsleistung ist besser
...
Das Versprechen weniger Kraftaufwendung ist deutlich zu spüren.

Aber das reicht mir, ich werde bestellen. Tuning muss sein ;) Klingt auch so als wäre das ein sinnvolles Upgrade für meine Holde.
 
@kletskoek @Ghostina danke, das klingt gut! Dh der Leerweg ist nur unmerklich mehr geworden?

Bei der Linearität volle Einigkeit



Eindrücke zu Kraftaufwand & Bremswirkung sind offenbar unterschiedlich:



Aber das reicht mir, ich werde bestellen. Tuning muss sein ;) Klingt auch so als wäre das ein sinnvolles Upgrade für meine Holde.
Ja der Leerweg ist kein Thema. Ausser jemand hat den Druckpunkt komplett scharf eingestellt und ist da empfindlich. Der müsste es sich vielleicht überlegen. Ich habe 2 oder 3 Klicks weiter rausgedreht und dann war das wieder ok.

Bei der Bremsleistung halte ich mich zurück. Das war subjektiv beim Test auf der Strasse. Ob ich auf dem Trail wirklich die letzten 10% mehr zupacken muss wird sich noch zeigen.


Es gab mal YT einen Test bei dem Gewichte an die Hebel von bestimmt 10 verschiedenen Bremsen gehängt wurden um zu messen bei wie viel Gramm sich der Hebel bewegt. Das war jetzt nicht perfekt mit einem Kraftmesser, aber bei der Maven kam er auf stolze 8N, die MT7 war bei etwa 4N. Mit dem Umbau würde ich das vom Gefühl inzwischen etwa gleich setzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hier unterhalten sich die Pinkbike tester über die neue, aber auch über die alte Maven. Dabei wird am rand z.b. auch das Thema Porduktionsqualität angeschnitten.

Außerdem bestätigen sie das die neue Maven schwächer ist.
Bemerkenswert finde ich das es sich in der diskussion so anhört als würden sie davon ausgehen das A1 und B1 parallel weiterlaufen. Oder ist das ein wunsch?

jedenfalls kann ich mir das nicht vorstellen.
 

Hier unterhalten sich die Pinkbike tester über die neue, aber auch über die alte Maven. Dabei wird am rand z.b. auch das Thema Porduktionsqualität angeschnitten.

Außerdem bestätigen sie das die neue Maven schwächer ist.
Bemerkenswert finde ich das es sich in der diskussion so anhört als würden sie davon ausgehen das A1 und B1 parallel weiterlaufen. Oder ist das ein wunsch?

jedenfalls kann ich mir das nicht vorstellen.
ich glaube aber nur die neue Komplett-Version B1 und deren neue Pistons. Die Umbau Variante (Kit + A1) hat die gleiche Power bzw. in der Endprogression sogar mehr Power.
... das mehr an Power/oder auch nicht habe ich bisher noch nicht testen können.
 
Habe heute umgebaut und am Hometrail getestet.
Losbrechmoment ist bedeutend kleiner und über den gesamten weg ist die Bremse jetzt linearer.
Ebenso die Power die ab der hälfte nochmal zugenommen hat. ( Maven Ultimate A1 mit B1 link und Oak Hebeln.
Habe die Alu variante bestellt und bei den Oak Hebeln alles um gepresst.
Also definitv ein lohnendes Upgrade!
 

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Wenn so viele das denken (hast du ja selber hervorgehoben) und du der einzige bist (du bist für mich tatsächlich der Erste der sagt, dass ne Dominion "stärker" ist als ne Maven) könnte dich das ja eventuell mal zum Nachdenken anregen:D
Bist du Dominion A4 mit Sinter Green gefahren? Wohl nicht.
Auch die anderen die hier schreiben anscheinend nicht.
Ich habe meine Erfahrung hier geschrieben, mehr nicht. Darüber Nachdenken brauche ich nicht, da ich bestimmt nicht so schnell eine Sram-Bremse nachrüste und es mir auch ziemlich Wurst ist, wenn jemand eine andere Meinung dazu hat. Das ganze ist völlig trivial.
Welche Shimano Vorstellung meinst du? Die von der saint vor 14 Jahren ? 🤣
Bezog sich eher auf Shimano XT und XTR, da gab es ja in der Zeit so ein paar Modelle.
 
Man muss etwas beachten wenn man die Testergebnisse des Enduro magazin bremsentests einordnet.

Der Test wurde mit einer immer gleichen kraft von 40N am Bremshebel durchgeführt. Das ist natürlich gut für die Vergleichbarkeit, erlaub aber kein umfassendes urteil über die Bremskraft der Bremsen aus folgenden gründen:

  • 40N sind nicht representativ für eine Starke bremsung. Da kann man auch schnell mal mit 100N am Hebel ziehen.
  • Da mit "nur" 40N getestet wurde spielt die Leichtgängigkeit der Hebel, bzw die Stärke der rückholfeder im Ergebnis eine große rolle. Bei der Maven wurden teilweise 1000g leeweg widerstand gemessen. d.h. es wäre zumindest möglich das 10N in der Mechanik des hebels verloren gehen und nur 30N in Bremskraft am nehmer umgewandelt wird.
  • Bremsen die das Übersetzungsverhältnis über den hebelweg erhöhen, so wie ein progressiver hinterbau, könnten bei den 40N zu kurz kommen auch wenn sie bei stärkeren bremsen vlt deutlich mehr power entwickeln würden.

Paint zum verdeutlichen:
1773215983720.png




Die Bremse mit dem roten Kraftverlauf wäre im Enduro Mag test schwächer als die Orangene, allerdings wäre sie bei stärkeren Bremsmanövern eigentlich stärker als die orangene.

Für ein Umfassendes Ergebnis hätte man die Bremsen auch noch z.b. mit 60N und 80N testen müssen. Ich weiß natürlich nicht ob der Prüfstand dazu überhaupt in der Lage ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab grad die Maven 1. Version an einem Testrad hier. Schon mit den originalen Belägen und vorn nur eine 180er hat die genug Power. Galfer Grün teste ich heute. Leider ist der Hebelweg bis zum Druckpunkt mit einem so großen Widerstand verbunden, dass mir das absolut nicht taugt. Gleiche Power und leichterer Hebelweg, so wie ich das mit dem Upgrade verstanden habe, wäre genial und dann wäre das durchaus eine Bremse, die ich fahren würde.
 
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