Neuer Avinox M2S-Motor: Weiterentwickeltes DJI-System mit noch mehr Leistung

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Re: Neuer Avinox M2S-Motor: Weiterentwickeltes DJI-System mit noch mehr Leistung
Mit 150Nm und 1,5kW eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten!
  • Ein Ersatzketten-Verkaufsautomat an jeder Bergstation
  • E-MTBs mit Gewichtsfreigaben bis 200kg
  • Single statt einfach - um eine ausreichend starke und haltbare Kette zu ermöglichen wird auf die Gangschaltung verzichtet. Der gesparte Platz für die Kassette kommt dem Flanschabstand am Hinterrad zu gute.
mit transmission direkt am motor angeschlossen wird die kette weitaus weniger drehmoment beim schalten erleben als jede auf einem bosch/specialized/whatever system
 
Die Dinger benötigen irgendwie ja auch immer solidere Teile. Quasi auch schwerere, Suspension, Kassetten, Freiläufe, Ketten usw. Diese Richtung finde ich nicht gut. Die Diskussion Akzeptanz & Bedauern für die letzten, schönen Mittelgebirge Trails, naja lasse ich lieber bleiben.

Glaube meine S50 vor 35 Jahren hatte nicht mal 5 NM-Drehmoment :i2:
 
mal eins fahren könnte aufschlussreich sein. wer nur auf feldwegen fährt, kommt sicherlich mit wenig range aus. der rest nicht.
War zugegeben etwas provokant in die Richtung derer, die sowieso nur die kleinen Ritzel am E benutzen - und die Leute gibt’s ja recht viel, wenn auch hauptsächlich nicht im richtigen Gelände.
Ernsthaft habe ich aber durchaus schon oft kurz überlegt, warum gerade an den kräftigsten E Modellen nicht weniger Schaltstufen mit dickeren Ketten verbaut werden.
Aber da bin ich zugegeben auch zu wenig im Thema um mich da tiefer damit zu befassen.
 
War zugegeben etwas provokant in die Richtung derer, die sowieso nur die kleinen Ritzel am E benutzen - und die Leute gibt’s ja recht viel, wenn auch hauptsächlich nicht im richtigen Gelände.
Ernsthaft habe ich aber durchaus schon oft kurz überlegt, warum gerade an den kräftigsten E Modellen nicht weniger Schaltstufen mit dickeren Ketten verbaut werden.
Aber da bin ich zugegeben auch zu wenig im Thema um mich da tiefer damit zu befassen.
Ich fahre beides und kann da keinerlei Unterschied erkennen. Warum sollte man bei einem eBike weniger Schaltstufen benötigen? Ich glaube, du solltest tatsächlich mal eins fahren. Die Motorunterstützung wird nicht wie eine Schaltung benutzt. Vielmehr eher als Vorwahl, wie schnell oder wie lang man unterwegs sein will. Die meisten ernsthaften eMTBler fahren fast alles in einer mittleren bis starken Unterstützungsstufe. Geschaltet wird dann mit der 12-fach exakt gleich, geländeabhängig, wie mit dem Biobike. Man fährt immer in genau dem Gang, in dem man die ideale Kadenz tritt. Bei mir ist diese beim E-Bike etwas höher als beim Biobike, insbesondere auch, weil der E-Bike-Motor hohe Kadenzen belohnt und bei 90-100 rpm performt. Gerade im Uphill auf alpinen Trailtouren braucht man deutlich mehr angepasste Schaltstufen, als wenn man mit dem Biobike die eher homogenen Fahrwege im ersten Gang hocheumelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Ebikes kommen vermehrt auf Trails entgegen dank ihrer übermäßigen Leistung. Das ist einfach nur noch gefährlich
Einer der Hauptgründe für das eMTB ist es, dass man Uphill Trails fahren kann und nicht Forststraßen hocheiern muss. Da wirst du dich daran gewöhnen müssen, denn auf alpinen Trails darf man genauso hoch wie runter fahren / wandern und auf deinen BW-Trails darfst beides gleich wenig. In Bike-/Trail-Parks ist das etwas anderes, da gilt natürlich downhill only, aber in den Alpen wird mittlerweile sehr viel uphill gefahren, insbesondere bis S1/2. Darüber hast dann meistens deine Ruhe... 😜
 
Finde die Debatte und den Hype um die Motoren allgemein sinnlos. Das Wichtigste ist doch das Bike um das Motorsystem herum. Das Teil kann 1000nm haben, wenn mich das Bike in dem das System verbaut ist nicht anspricht oder einfach außerhalb meines Budgets ist, bringt mir das alles nix.
Bis jetzt gibt's ja eher Enduro Bikes mit viel Federweg mit dem System. Ich nehme das E Bike, wenn überhaupt, nur auf den Hometrails und da macht ein 170-180mm Monster einfach keinen Spaß (spreche aus Erfahrung, fahre das alte Alu Torque mit 26kg mit 500wh Akku 🫣 Muss sagen war ein Fehlkauf für meinen Einsatzzweck). Da sind eigentlich schon 150-160mm zu viel. Wann kommt mal ein Bike mit 120-130mm so DC Style mit dem System mit dem man es trotzdem knallen lassen kann z.B. ala Transition Spur.
 
Dann bitte nicht jammern, wenn eine Versicherungspflicht eingeführt wird
und diese hochmotorisierten Bikes nicht mehr im Wald fahren dürfen.

Die Entwicklung geht in die völlig falsche Richtung.
Dann ist es so, wird sich schon regulieren.

Mir (ich fahre Räder mit und ohne Motor) ist es völlig Schnitte mit welcher Leistung mich ein E Biker am Berg überholt. Was ist denn das Problem? Ego?
Die Kisten fahren auch max. 25 kmh, an Steilstücken dann eben länger als ein Light Assist. Wen interessiert denn das? Deppen gibt es auch auf Bio Bikes.
Mein erster Gedanke dazu ist die Reichweite- was nützen mir 1500 Watt wenn der Akku nach 40km leer ist und ich eine 90km Tour geplant habe...

Die Entwicklung geht richtigerweise genau dahin, wohin sich die Kunden lenken lassen. War nie anders. :ka:
 
Was in der Diskussion um die Leistung von eBikes ein wenig zu kurz kommt, sind die Bereiche, wo ich einen Motor tatsächlich sinnvoll finde (um damit zum Spaß durch den Wald zu ballern halte ich Motoren eher für überflüssig). Für ein Lastenrad mit ein paar Getränkekisten bergauf kann mehr Leistung eben auch einen Unterschied machen, deswegen finde ich generelle Leistungsbeschränkungen wenig zielführend.
 
Mit 150Nm und 1,5kW eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten!
  • Ein Ersatzketten-Verkaufsautomat an jeder Bergstation
  • E-MTBs mit Gewichtsfreigaben bis 200kg
  • Single statt einfach - um eine ausreichend starke und haltbare Kette zu ermöglichen wird auf die Gangschaltung verzichtet. Der gesparte Platz für die Kassette kommt dem Flanschabstand am Hinterrad zu gute.

Eine Sache hast du vergessen. Die wird auch dafür sorgen, dass die Leistung wieder Sinn macht. Mit der Power kann man auch mal umgefallene Bäume vom trail runter ziehen und braucht nicht gleich den Traktor.
 
Einer der Hauptgründe für das eMTB ist es, dass man Uphill Trails fahren kann und nicht Forststraßen hocheiern muss. Da wirst du dich daran gewöhnen müssen, denn auf alpinen Trails darf man genauso hoch wie runter fahren / wandern und auf deinen BW-Trails darfst beides gleich wenig. In Bike-/Trail-Parks ist das etwas anderes, da gilt natürlich downhill only, aber in den Alpen wird mittlerweile sehr viel uphill gefahren, insbesondere bis S1/2. Darüber hast dann meistens deine Ruhe... 😜
Wenn Trails dafür geschaffen wurden, dass man sie nur bergab fährt (also keine naturttrails), dann hat da einfach niemand was bergauffahrend zu suchen. Egal ob die Trails an sich legal oder illegal sind. Das verstehn aber zu viele Ebiker nicht oder ignorieren es absichtlich. So gibt es Stress mit denjenigen, die die Trails in Schuss halten.
Auf Wanderpfaden ist das was anderes, da muss man bergab auch Gas rausnehmen, weil es ein geteilter Pfad ist
 
Eine Sache hast du vergessen. Die wird auch dafür sorgen, dass die Leistung wieder Sinn macht. Mit der Power kann man auch mal umgefallene Bäume vom trail runter ziehen und braucht nicht gleich den Traktor.
Halte ich für übertrieben. Es genügt schon eine elektrische Kettensäge im Rucksack, die mit dem Bord-Akku des eMTB betrieben werden kann.
 
Das exakte Drehmoment eines Polo G40!😄 Aber Spaß beiseite. Die e Mobilität geht schon immer in die falsche Richtung. Ein Auto mit 100PS und 1000km Reichweite wird gesucht, statt 1000PS und 100km. Hier dasselbe. Lieber 80nm und dafür noch weniger Gewicht und größere Reichweite.
 
War zugegeben etwas provokant in die Richtung derer, die sowieso nur die kleinen Ritzel am E benutzen - und die Leute gibt’s ja recht viel, wenn auch hauptsächlich nicht im richtigen Gelände.

Aber da bin ich zugegeben auch zu wenig im Thema um mich da tiefer damit zu befassen.
Klar gibt es die, aber wen interessiert denn das? Sollen sie doch machen, in echtes Gelände verirren die sich schon nicht.

Ernsthaft habe ich aber durchaus schon oft kurz überlegt, warum gerade an den kräftigsten E Modellen nicht weniger Schaltstufen mit dickeren Ketten verbaut werden.
Weil du mit einem dicken Motor kurzzeitig richtig Spaß haben und auf dem Heimweg von der Tagestour im Boost noch fix einen Berg extra mitnehmen kannst.
Ansonsten kann man auch einen Bosch CX o.ä. wunderbar im Eco als Reichweitenverlängerung für ausgedehnte Tagestouren nutzen. Da nutzt man dann tatsächlich alle Gangstufen. ;)
 
Einer der Hauptgründe für das eMTB ist es, dass man Uphill Trails fahren kann und nicht Forststraßen hocheiern muss. Da wirst du dich daran gewöhnen müssen, denn auf alpinen Trails darf man genauso hoch wie runter fahren / wandern und auf deinen BW-Trails darfst beides gleich wenig. In Bike-/Trail-Parks ist das etwas anderes, da gilt natürlich downhill only, aber in den Alpen wird mittlerweile sehr viel uphill gefahren, insbesondere bis S1/2. Darüber hast dann meistens deine Ruhe... 😜
Das verstehe ich auch überhaupt nicht .... früher ohne Motor gab's trails bergab und jetzt sein es Pedelec gibt... Wurde der Abfahrt Sport zum Auffahrt Sport dank Motor....heisst für mich .....Sport auf Motorleistung...da keine Muskelkraft benötigt wird 🫣
 
Was sagst du zum neuen Avinox M2S-Motor? Findest du die Änderungen stimmig oder kannst du auf die Leistung verzichten?
Natürlich kann ich auf die Leistung von so einem Spielzeugmotörchen verzichten, hab ich selber genug. Wenn ich "Richtig Leistung" möchte fahre ich die Ducati 999R oder die 450er Husqvarna☝️
 
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