Neuer Abus Targon MTB-Helm im ersten Test: Fullface bergab, Halbschale bergauf

Ich finde, es gibt nur sehr wenige Trails, wo nicht wenigstens ein leichter Fullfacehelm Sinn macht. Wenn ich mir einige Trails anschaue wie Finale Ligure oder auch bei mir, wo sehr viele dicke Wurzeln sind und sehr, sehr viele steindurchsetzte Trails, wo man sich Felsen und die Fests im Trail verankert sind und ganze Passagen davon. Da würde ich nirgends mit einem Halbschalehelm stürzen wollen. Und ganz ehrlich, wenn ein Patient zu mir käme und hätte deswegen eine Gesichtsfraktur den Kiefer, würde ich ihm auch das entsprechend sagen, wie dumm das war. Denn das ist es. Denn es ist wirklich absolut irrelevant, ob vorne Bikepark drauf steht an der Strecke oder hinten ist es eine Strecke, die so rough ist mit so vielen harten Hindernissen, sollte man immer damit mitfahren. Denn es glaubt doch wohl keiner, wenn ein eine Gesichtslandung über den Lenker hinlegt und dann damit auf einem festen Felsen, also fest verankerten Felsen knallt oder in einen Riesenwurzelfeld da drauf, dass ihm nicht der Kiefer und die Zähne zu Bruch gehen. Daher habe ich einfach für meinen normalen Gebrauch einen dieser leichten Enduro Fullfacehelme für den Bikepark einen richtig schweren. Das ist die einzige Differenzierung, die ich treffe. Jedenfalls der Endurohelm sehr gut belüftet, leichter, aber trotzdem für ein paar Einschläge diesen Gesichtsschutz. Aber Halbschale macht für mich wirklich nur Sinn, wenn man hauptsächlich auf loamern unterwegs ist und auf crosscountryartigen Trails. Also bliebe dieser Helm entweder fast immer im fullface Modus oder ich habe einen leichten FF Helm für alles ausser die richtig harten strecken oder habe noch ganz günstig für unter 30 Zacken im Deal eine halbschale für die absoluten Ausnahmen. Denn somit lohnt sich eigentlich nicht der Aufpreis für die Helme mit optionalem Bügel,die meistt wesentlich teurer sind.

Wer sich meist auf mittelharten strecken und leicht bewegt,ist wiederum mit so einem Helm für alles bestens bedient.
 
Es gibt am Markt mittlerweile unzählige leichte, einfache und nützliche Produkte für die Anbringung von Kleinteilen oder Zubehörteilen.
Kleinteile und Zubehörteile sind aber was ganz anders als ein Kinnbügel. Da wäre es dann schon praktisch wenn die Hersteller das System z.B. so auslegen, dass man den Bügel im Uphill z.B. einfach wie bei der Goggle nach hinten an den Helm hängt oder auch stehend nach oben Aerodynamik macht da ja weniger was aus.
 
Kinnbügel passt super an eine beliebige Hippbag. Wenn ich die nicht dabei habe, brauche zumindest ich keinen Hybridhelm.
 
Ich hab nur nicht ständig einen Rucksack dabei, schon gar nicht zuhause
Und wenn ich einen dabei habe ist der Fullface Helm beim Uphill da drin. Oder hängt am Lenker.

Mir erschließt sich der Anwendungsfall des abnehmbaren Kinnbügels überhaupt nicht. Aber es mag Menschen geben, die so etwas mögen.
 
Und wenn ich einen dabei habe ist der Fullface Helm beim Uphill da drin. Oder hängt am Lenker.

Mir erschließt sich der Anwendungsfall des abnehmbaren Kinnbügels überhaupt nicht. Aber es mag Menschen geben, die so etwas mögen.
Lenker geht halt auch nur auf Waldautobahnen und selbst da rubbelt der Helm gerne den Lack vorne am Steuerrohr weg.
Was aber erschließt sich dir daran nicht. Halbschalte für die Hometrails und Fullface für den Park. Fahren weniger Helme rum und nach gewisser Zeit wird dann halt vllt. eher mal der Helm raus geschmissen und durch einen neuen ersetzt als wenn man für beides einen einzelnen hätte.
 
Und wenn ich einen dabei habe ist der Fullface Helm beim Uphill da drin. Oder hängt am Lenker.

Mir erschließt sich der Anwendungsfall des abnehmbaren Kinnbügels überhaupt nicht. Aber es mag Menschen geben, die so etwas mögen.
ICh hatte eben oft das Problem das in einem Anstieg eine kurze Schotterabfahrt mit 40+ km/h kam. Da habe ich dann keinen Helm aufgehabt. Auch beim Bergauffahren kann man umkippen. Wenn einem schwarz vor Augen wird, ist es schon hilfreich wenn der Kopf nicht seitlich aus 2m direkt auf den Boden schlägt.
Oder wenn ein Auto einen übersieht.
Da ich gern Park und CC fahre, wollte ich einen Helm für beides. Da ich einfach nicht die Zeit habe 2 Helme voll zu nutzen in 3 - 4 Jahren.
 
Und wenn ich einen dabei habe ist der Fullface Helm beim Uphill da drin. Oder hängt am Lenker.

Mir erschließt sich der Anwendungsfall des abnehmbaren Kinnbügels überhaupt nicht. Aber es mag Menschen geben, die so etwas mögen.
Ich finde die Idee super,
ich will nicht ohne Helm fahren, also fahre ich Halbschale, selbst da wo es sinnvoll wäre FF zu tragen

Den Abus werde ich mal Probe sitzen,
Ein FF ist auf jeden Fall deutlich günstiger zu haben
 
Zuletzt bearbeitet:
Was aber erschließt sich dir daran nicht. Halbschalte für die Hometrails und Fullface für den Park. Fahren weniger Helme rum und nach gewisser Zeit wird dann halt vllt. eher mal der Helm raus geschmissen und durch einen neuen ersetzt als wenn man für beides einen einzelnen hätte.
O.K. Dein Anwendungsfall ist Bügel zu Hause lassen. Zwei Helme zum Preis von einem. Valide.
 
Ich suche auch so einen Helm. Am besten mit Netz, zumindest vorne.

Warum? Der bleibt einfach im Auto, dann hab ich flexibel einen normales Schutz für Touren und einen erweiterten Schutz dabei. Natürlich auch für Urlaubsreisen im kleinen Camper, denn da muss der Fullface aus platzgründen zu Hause bleiben.
Zumal ich sehr selten in Bikeparks fahre, so gut bin ich nicht.
 
Ich finde, es gibt nur sehr wenige Trails, wo nicht wenigstens ein leichter Fullfacehelm Sinn macht. Wenn ich mir einige Trails anschaue wie Finale Ligure oder auch bei mir, wo sehr viele dicke Wurzeln sind und sehr, sehr viele steindurchsetzte Trails, wo man sich Felsen und die Fests im Trail verankert sind und ganze Passagen davon.
Nachdem die allermeisten dort kaum selbst Berg hoch treten, ist der Anwendungsfall für einen Halbschalen Helm wohl überschaubar...

Der ergibt erst bei anderen Strecken Sinn.
Daher habe ich einfach für meinen normalen Gebrauch einen dieser leichten Enduro Fullfacehelme für den Bikepark einen richtig schweren.
? Was jetzt? Einen leichten oder einen richtig schweren?
Das ist die einzige Differenzierung, die ich treffe. Jedenfalls der Endurohelm sehr gut belüftet, leichter, aber trotzdem für ein paar Einschläge diesen Gesichtsschutz.
xMARTINx bist du es oder sein Pruder?

Aber Halbschale macht für mich wirklich nur Sinn, wenn man hauptsächlich auf loamern unterwegs ist
Losen, loser, lame, lonsome, Lehm.
und auf crosscountryartigen Trails.
Ein Halbschalen Helm "macht" durchaus Sinn, wenn man Verbindungsstrecken bewältigt, wenn man bei hohen Temperaturen den Berg hoch fährt, oder für kürze Wald- und Wiesenwege, die man zu Hause sonst auch nur mit dem Halbschalen Helm fährt.

Also bliebe dieser Helm entweder fast immer im fullface Modus oder ich habe einen leichten FF Helm
Selbst wenn er viel besser belüftet ist als ein normaler Vollgesichtshelm, kann ich mir nicht vorstellen, dass er vor allem bei hohen Temperaturen oder längeren Anstiegen, so angenehm zu tragen ist, wie ein Halbschalen Helm.
 
Wie hier Leute frauendiskriminierende Firmenpolitik verteidigen oder sogar gut heißen.
Dann müßten sie den Firmennamen ändern.
Wobei, eigentlich eh nicht, August Bremicker und Söhne und Schwestern KG.

Allerdings gibt es noch das Gut der Vertragsfreiheit, auch im Gesellschaftsrecht (KG/Familienunternehmen). In einer Kommanditgesellschaft (KG) herrscht weitgehende Vertragsfreiheit. Die Gesellschafter können im Gesellschaftsvertrag festlegen, wer Anteile halten oder die Geschäftsführung übernehmen darf. In Deutschland ist es rechtlich schwer anfechtbar, wenn eine Familie die Nachfolge im Eigentum nach eigenen (auch patriarchalen) Vorstellungen regelt. Das wird oft durch die grundrechtlich geschützte negative Vereinigungsfreiheit und das Eigentumsrecht gedeckt.

Abgesehen davon, gibt es noch das Arbeitsrecht (AGG) und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Hier darf niemand wegen seines Geschlechts benachteiligt werden. Daneben hat ABUS in seinem offiziellen Leitbild ausdrücklich, dass alle Menschen unabhängig vom Geschlecht geschätzt werden.
Klar, kann auch Lippenbekenntnis sein bzw zur besseren Selbstdarstellung.

Erbrecht und das Gesellschaftsrecht hat hier oft Vorrang vor Gleichstellungsaspekten.


Weiters ist fraglich, ob sich externe Führungskräfte oder Manager sich an diese Regeln halten müssen. Es gibt keine Hinweise darauf, dass angestellte Führungskräfte (die nicht zur Familie gehören) denselben religiösen oder patriarchalen Beschränkungen unterliegen.

Die ABUS Austria GmbH wird ebenfalls von Männern geführt, aber es gibt keine Belege für eine „Glaubensprüfung“ für externe Manager im Ausland.


Das die Inhaberfamilie die Unternehmenskultur prägt ist wohl wahrscheinlich. Und deren gutes Recht. Wer dort Karriere macht, wird sich vermutlich mit den konservativen Grundwerten identifizieren müssen, auch wenn die strengen religiösen Regeln der „Brüderbewegung“ primär den inneren Familienzirkel betreffen.


Man kann so eine Einstellung, oder das (auffällige) Verhalten eines Firmenlenkers (wie Musk) oder die Grundausrichtung auf Rüstungsprodukte etc ablehnen und nicht gut finden/heißen.

Man kann aber auch akzeptieren, dass sie das (interne) Recht haben, ihr Unternehmen/Firma so zu führen, wie es ihrer Einstellung paßt; solange sie sich im Rahmen der Gesetze bewegen.

Anhande dessen, und, wie deren Produkte sich bewähren, kann man seine Entscheidung treffen.
 
Wer die letzten 10 Jahre nicht unter einem Stein gehaust hat, weis bescheid um Abus. Vielleicht will man es aber auch gar nicht wissen. Oder vielleicht findet Mann es auch toll.
Thema ist ein neuer Helm und keine angebliche patriarchische Familiendynastie,das ist Website wo es ausschließlich um Fahrräder,Zubehör und alles drumherum geht.Jetzt ist jeder Mann,der Abus Helme und entsprechendes Zubehör nutzt womöglich ein Patriachart oder was? Für politische Diskussionen gibt es einschlägige andere Websites.Meine Güte 🙄...Troll dich.
 
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