Iberix - von Lissabon nach Barcelona

Man beachte die Spritpreise dort in der Pampa. Der Liter Super mal eben 65 Cent weniger als hier in der "versorgungsgünstig" gelegenen Großstadt...o_O
Hat nur wenig damit zu tun, in Spanien sind a) die Spritpreise etwas günstiger und b) gibt es seit ein paar Wochen bereits einen Tankrabatt, den Ihr erst jetzt bekommt. Bei mir in der Großstadtregion kostet das nur ein paar Cent mehr, je nach Tageszeit.
 
Sind auch mit unserem Tankrabatt noch 55ct billiger bei E5 und 38ct bei Diesel...

Die Konzerne quetschen hier bei uns halt raus, was geht. Immer im Hinterkopf, daß ihnen das Kartellamt sowieso nicht wirklich was anhaben wird.

Wie das geht konnte man zum Jahreswechsel beobachten. Durch die Erhöhung der CO2 Abgabe sollte der Spritpreis ca. 3-4ct steigen. Ab Anfang Januar war der Preis an der Zapfsäule sofort gleichmal 10-12ct höher, obwohl der Ölpreis nicht gestiegen war.
 
Sind auch mit unserem Tankrabatt noch 55ct billiger bei E5 und 38ct bei Diesel...

Die Konzerne quetschen hier bei uns halt raus, was geht. Immer im Hinterkopf, daß ihnen das Kartellamt sowieso nicht wirklich was anhaben wird.

Wie das geht konnte man zum Jahreswechsel beobachten. Durch die Erhöhung der CO2 Abgabe sollte der Spritpreis ca. 3-4ct steigen. Ab Anfang Januar war der Preis an der Zapfsäule sofort gleichmal 10-12ct höher, obwohl der Ölpreis nicht gestiegen war.
Trotzdem werden Äpfel mit Birnen verglichen... andere Steuersatz, die Mineralöler greifen da genau so zu wie hier...
 
Trotzdem werden Äpfel mit Birnen verglichen... andere Steuersatz, die Mineralöler greifen da genau so zu wie hier...
Das tun sie überall, aber hier werden sie stärker kontrolliert, auch die Tankstellen. Sie müssen mind. einmal am Tag die Preise zentral melden und dort werden die Preise mit dem Großhandelspreis und Markpreisen abgeglichen um zu prüfen, dass der Rabatt auch abgezogen wird. Sonst gibt es saftige Strafen. Die Preise sind eigentlich relativ stabil, ein paar Cent mehr oder weniger. In punkto Digitalisierung ist Spanien schon ein Stück voraus. Sorry fürs Offtopic und interessiert den Offroadhelden hier sicher nicht.
 
04.05. 13:13 El Barco de Avila, 1020m

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Typisches spanisches Frühstück in einer beliebigen Bar. Kostet alles zusammen vier Euro, da gibt's keine Beschwerden. Ist jetzt freilich kein Südtiroler Frühstücksbuffet, aber auf den Berg kommt man damit auch.

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Ein ebensolcher ist für heute oberhalb des Dorfs Candelario in der Sierra de Bejar angedacht. Auf über zweitausend Meter könnte man da schon hochkurbern, das kastilische Scheidegebirge ist gar nicht so winzig.

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Aber die Sierra de Bejar mag mich irgendwie nicht. Schon bei The Snake 2008 hatte ich hier Dreckswetter, und das mitten im Sommer. Mitten im Frühling ist's offensichtlich auch nicht besser.

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Und obwohl ich noch ein bis zwei Stündchen verwarte, ...

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... wird's nicht wirklich besser. Hilft nix, ist die Sierra de Bejar halt wieder gestrichen. Hätte dort oben durchaus ein paar Trails gegeben, aber bei Mistwetter macht das auch keinen Spaß. Fahr ich halt Straße untenrum, genau wie 2008.

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In El Barco de Avila ...

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... schaut mal kurz die Sonne vorbei, aber von Dauer ist das auch nicht. Klappt auch nur in der Ebene, die Gipfel oben drüber sind alle verkackt.

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Dann halt weiter Straße... rüber in die Sierra de Gredos. Außer in den kurzen Sonnenlöchern ist's ansonsten ziemlich eiskalt hier, den iberischen Frühling hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.
 
04.05. 16:40 Biwakhütterl am Rio Tormes in der Sierra de Gredos, 1350m

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In El Barco hatte ich noch ganz gut eingekauft, ...

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... denn in der Sierra de Gredos könnte man schon ein bisserl was machen, außer nur durchzuradeln.

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Es gäbe mit dem Pico Almanzor etwa einen Zweieinhalbtausender zu besteigen, auch wenn der Frühling dafür vielleicht nicht unbedingt die richtige Jahreszeit ist. Das Wetter passt auch nicht, schon hier unten auf kaum eintausend Meter Höhe sind die Temperaturen eher einstellig. Naja, wenigstens bin ich mal vorbereitet. Die kleine Bergdörfer unterwegs haben Anfang Mai alle noch geschlossen.

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Es folgen einige Kilometer auf Straßen und Pisten, mal bei Sonnenschein, mal unter finstren Wolken, auch mal bei Nieselregen.

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Bei Regen fahr ich nicht, und zelten ist auch nur halb so lustig. Da freut man sich doch über das Refugio de pescadores la Hoya, auch wenn's kaum fünf Uhr Nachmittags ist.

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Das Picknick am Tischerl vor der Hütte dauert allerdings keine drei Minuten, ...

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... dann muss ich vor dem nächsten Regenschauer in den Innenraum flüchten. Die Einrichtung im Refugio ist etwas sparsam, einen Holzvorrat zum Heizen würde ich mir auch wünschen. Aber immerhin sind's vier Wände und ein Dach, ich bleibe. Vielleicht wird das Wetter morgen ja etwas flauschiger.
 
gips nich. In der Heimat sind es wunderbare Frühlingstemperaturen und in Spanien friert man sich den Arsch ab?
Na dann Prost - und eine möglichst baldige Wetterbesserung!
 
Im Herbst soll ein 12A Ladegerät von Bosch kommen, da kann Kettle noch längere Touren machen. Ist wohl auch mit älteren Smart Akkus kompatibel. Ist allerdings noch alles offen, wie schnell dann kleinere Akkus damit geladen werden können. Denke nicht, dass man dann 3x so schnell lädt wie mit 4A.
 
05.05. 16:00 Alberche-Stausee bei Cebreros, 720m

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Im Biwakhütterl war's ganz flauschig, aber morgens auf nem schattigen Singletrack hätte ich dann doch gerne meine langen Handschuhe. Sind daheim, ist ja ne spanische Frühlingatour.

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Dann weiter auf kleinsten Straßen durch die zweite Etage der Sierra de Gredos. Hab irgendwie nicht den Antrieb, mich mit den Gipfel zu beschäftigen. Recht viel höher sind die hier sowieso gerade nicht.

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Knubbelfelsen stehen überall in der Gegend rum.

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Irgendwann gegen Mittag wird's dann sogar halbwegs sonnig und warm, wenigstens zeitweise. Da such ich mir doch gleich mal...

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... einen Karrenweg auf dem GR294, was auch immer das für eine Route sein mag. Generell könnte man hier in den Gredos-Bergen wohl mehr oder weniger die gesamte Durchquerungstrecke auch holpernd statt geteert zurücklegen. Aber was soll's, Autos sind sowieso keine unterwegs.

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GR294.

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Am Alberche-Stausee häng ich ne Weile ab. Wenn die Sonne durchkommt, ist tatsächlich richtig warm. Badepause.

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Dann geht's weiter, immer am Stausee entlang...

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... auf dem GR294. Alles Pisten oder Karrenwege hier, richtige Singles sind mir noch nicht untergekommen. Suche allerdings auch nicht besonders danach. Auf den Gipfeln ist's mir zu kalt und die Höhenunterschiede sind jetzt auch nicht der Riesenhit.

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Sierrablick: Hübsch ist's ja schon, hier oben.

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Gezeltet wird heute etwas gemütlicher im Ort Cebreros. Wenn sowas gerade vorbeikommt, sag ich nicht nein... und ein Biwakhütterl war gerade nicht im Angebot.
 
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Wenn dir mal ein weißes Propain Gravelbike im Bikepack Modus begegnet, das könnte wikingroad sein, der fährt gerade von Tarifa ans Nordkap. Macht nette Berichte auf Insta und angenehme Youtube Sachen.
 
06.05. 11:30 Puerto de la Cruz Verde, 1250m

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Weiter über morgenlichtige Sierradörfer...

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... durch Piniensierras...

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... mit fetten Pinien...

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... rein in die Provinz Madrid.

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Und wenn man dann ein bisserl höher klettert, ...

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... sieht man Madrid auch schon am Horizont, kaum fünfzig Kilometer von den Bergen entfernt.

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Im Osten sieht's auch nicht so schlecht aus. Nach El Escorial runter such ich mir nachher einen Trail... und was zu futtern gibt's dort sicher auch.

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Aber erst wird noch weiter geklettert. Die Gegend hat was... unter anderem Blumen.
 
06.05. 13:15 Camino de los Gallegos bei El Escorial, 1500m

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Höchster Punkt für heute: Der "Camino de la Cancha" auf einer weiteren Hochebene.in der Sierra de Guadarrama, etwa 1600 Meter über dem Meer. Alles weiter und flacher und mit sehr wenigen Menschen versehen, völlig anders als in den Alpen. Aber deswegen fährt man ja sein Mountainbike auch tausend Kilometer durch die Pampa. Wär ja langweilig, wenn's überall so aussehen würde wie in den Dolomiten.

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Freilich... ohne Singletracks wird's auch langsam langweilig. Bei El Escorial und überhaupt in den Bergen vor Madrid hat's eine ganze Menge davon. Vom "Alto de Malagon" schnappe ich mir etwas namens "Camino de los Gallegos" und genieße immerhin 500 Tiefenmeter S2 bis S3...

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... mit ein paar tollen Stellen...

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... und viel Holperwald...

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... hinunter...

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... in den Ort El Escorial. Das Kloster ist größer als der Rest der Stadt.

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Sollte man mal besichtigen? https://de.wikipedia.org/wiki/Real_Sitio_de_San_Lorenzo_de_El_Escorial . Ich guck allerdings lieber nach Bocadillos.
 
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Da warst Du ja schnell. Escorial sollte man auf jeden Fall besichtigen, sehr beeindruckend, da ist ja eine Kathedrale drin. Die Bibliothek ist auch sehr beeindruckend und das Highlight dann die Gruft mit den spanischen und ein paar anderen Königen. Trails gibt es da ein paar nette, mein Favorit die Zetas de Abantos https://www.trailforks.com/trails/zetas-de-abantos/. Leider alles im Wald, trotzdem lustig. Ist halt Spielwiese der Großstädter.
 
Da warst Du ja schnell. Escorial sollte man auf jeden Fall besichtigen, sehr beeindruckend, da ist ja eine Kathedrale drin. Die Bibliothek ist auch sehr beeindruckend und das Highlight dann die Gruft mit den spanischen und ein paar anderen Königen. Trails gibt es da ein paar nette, mein Favorit die Zetas de Abantos https://www.trailforks.com/trails/zetas-de-abantos/. Leider alles im Wald, trotzdem lustig. Ist halt Spielwiese der Großstädter.
Leider zu spät für den Tipp, das klappt wie immer nur anhand des schwarzen Pfeils in die Zukunft gedacht, nicht wegen meinem verzögerten Geschreibsel. Aber egal, den Zetas-Trail bin ich schon beim Rehabilix gefahren. Heute ist Bola del Mundo, wenn's das Wetter zulässt. Da kenn ich halt auch schon vieles, aber ist eben ein gescheitert Berg. Alles ne Weile her...
 
Leider zu spät für den Tipp, das klappt wie immer nur anhand des schwarzen Pfeils in die Zukunft gedacht, nicht wegen meinem verzögerten Geschreibsel. Aber egal, den Zetas-Trail bin ich schon beim Rehabilix gefahren. Heute ist Bola del Mundo, wenn's das Wetter zulässt. Da kenn ich halt auch schon vieles, aber ist eben ein gescheitert Berg. Alles ne Weile her...
Viel Spaß beim Hochkraxeln auf die Bola. Das dürfte heute zugig werden da oben, sind ja immerhin 2300 Meter. Je nachdem wie Du runterfährst, kannst Du rechts von der Carretera M601 den Trail/ Camino nach Cercedilla runter. Oder Du fährst Richtung Süden den Wanderweg runter und fährst Richtung La Maliciosa, das ist der Berg, den Du vor der Nase hast. Dann fährst Du links von der M601. Das ist aber sehr knackig technisch gesehen und ich weiß nicht, wie die Wegbedingungen sind. Da liegen manchmal ein paar Brocken im Weg. Das ist technisch eher ein Wanderweg. Aber bist wahrscheinlich eh schon durch. Aber die Heatmap ist da voll von Wegen.
 
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Viel Spaß beim Hochkraxeln auf die Bola. Das dürfte heute zugig werden da oben, sind ja immerhin 2300 Meter. Je nachdem wie Du runterfährst, kannst Du rechts von der Carretera M601 den Trail/ Camino nach Cercedilla runter. Oder Du fährst Richtung Süden den Wanderweg runter und fährst Richtung La Maliciosa, das ist der Berg, den Du vor der Nase hast. Dann fährst Du links von der M601. Das ist aber sehr knackig technisch gesehen und ich weiß nicht, wie die Wegbedingungen sind. Da liegen manchmal ein paar Brocken im Weg. Das ist technisch eher ein Wanderweg. Aber bist wahrscheinlich eh schon durch. Aber die Heatmap ist da voll von Wegen.
Ich sehe Maliciosa kennst Du auch schon und bist gerade irgendwo noch unten hinter Cercedilla und versuchst Dich an was neuem?
 
Ich sehe Maliciosa kennst Du auch schon und bist gerade irgendwo noch unten hinter Cercedilla und versuchst Dich an was neuem?
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Was Neues in der iberischen Sonne ist immer besser als was Altbekanntes in iberischen Gewitterwolken... auch wenn letzteres eintausend Meter höher auf nem richtigen Berg stattfinden könnte.
 
06.05. 18:50 Hospederia im Monasterio Santa Cruz, 1300m

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Mit Rückwärtsblicken auf El Escorial...

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... und Seitwärtsblicken über Madrid...

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... klettere und quere ich nachmittags noch ein wenig auf dem letzten Berg vor der Ebene herum.

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Keine Singles mehr, aber die Richtung passt. Man könnte freilich auch noch drei bis fünf Mal auf den Monte Abantos über El Escorial kringeln, die Madrilenen haben da wohl einen ganzen Haufen Trails in der Berg gegraben. Aber ich kringle ja nicht, ich muss immer weiter kommen.

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Weiter bergauf bis zum Cruz del Valle de Cuelgamuros über der entsprechenden Plaza, den Gipfel hat man mal gut religiös durchzivilisiert. Die Dimensionen sind ein wenig riesenhaft, das Kreuzerl ist an die 50 Meter hoch.

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Hinter dem Kreuz wohnen die Mönche von Santa Cruz in ihrem beschaulichen Anwesen, ...

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... und bewirten in ihrer Hospederia den müden Langstreckenradler... gegen Geld versteht sich, ist halt ein Hotel. Komme mir etwas verloren vor als scheinbar einziger Gast heute, aber was soll's. Irgendwie speziell ist es schon.

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Später mach ich noch einen halblegalen Spaziergang rauf zum Gipfel.

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Der Weg ist doch eindeutig geöffnet, oder ist da jemand anderer Meinung?

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Monumental... das fällt mir dazu ein. Aber warum steht das hier?

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Abends wird's zapfig auf 1300 Metern, also nix wie ab in meine Zelle. Gezeltet würde nur eine Etage tiefer, aber das Ding hier ist zu cool um einfach daran vorbei zu radeln.

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Das Abendessen ist dann auch eine eher einsame Angelegenheit. Immerhin kommen nachher noch drei Hansel daher, dann wird die Küche wenigstens nicht nur für mich angeschmissen. Schon irgendwie spacig hier.
 
Ich sehe Maliciosa kennst Du auch schon und bist gerade irgendwo noch unten hinter Cercedilla und versuchst Dich an was neuem?
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Ich hab mal zehn Wochen in Madrid gewohnt. Wollte nen Spanischkurs machen, bin dann aber lieber jeden Tag mit der S-Bahn in die Berge rein und hab Trails gesucht. Drum kann ich's heute auch immer noch nicht gescheit... also spanisch mein ich. Radeln geht dafür :-).
 
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