Viel Licht, aber auch Schatten: 9 Erkenntnisse vom World Cup-Auftakt in Südkorea

Gut geschriebene Zusammenfassung; sachliche Kritikpunkte, ohne den Anlass schlecht zu reden. :daumen:
Dass es angeblich am Ablauf der medizinischen Versorgung so haperte, erstaunt mich jetzt schon etwas. Die Sportart darf/sollte nicht das Kriterium sein.

Betreffend Rob Warner; was macht dieser aktuell? Will er nicht mehr oder sind da vertragliche Fussfesseln, die ihn hindern zu kommentieren?
 
Guter Artikel. Wenn man die Erde Podcasts hört war schon sehr viel Schatten leider dabei. Hoffentlich lernt man für die Zukunft

Das die Kritik am Kommentar nur auf den englischen zurückfällt...na ja. Der deutsche ist leider auch schwer erträglich, Markus hat zwar Fachkenntnisse, aber keiner der beiden kann irgendwie die Stimmung transportieren. Der Heuber ist ne absolute Katastrophe der nur Blödsinn erzählt und Fahrer direkt im Starthäuschen abschreibt weil er einfach absolut keine Kompetenz hat.
Der englische Kommentar ist wenigstens euphorisch und nimmt bisschen Stimmung mit, das ist echt ein riesen Unterschied bei der Übertragung. Das passiert eigentlich nur bei den beiden lieblings Österreichern
 
"Next Level: Die Rennen der Frauen sind so packend wie nie zuvor"
Das wird vom wiederholten Behaupten nicht wahrer. Platz 28 der Herren war immer noch schneller als Platz 1 der Damen. Warum soll ich mir das Gleiche Rennen nochmal angucken, nur eben deutlich langsamer?
 
Die UCI hat halt keine konkreten und überprüfbaren Prozesse, die einen Rennablauf definieren. Das ist das Hauptptoblem gewesen.
 
@Moritz "Erkenntnisse vom Worldcup Auftakt in Südkorea".
Das nebenbei auch noch Crosscountry stattfand ist entgangen oder war zu uninteressant ?
Da gab es auch genug Licht&Schatten

Nein, das ist natürlich nicht entgangen, aber ich habe vom XC nicht genug mitbekommen, um das sinnvoll einordnen zu können. Aus diesem Grund habe ich mich bewusst dazu entschieden, die Kritik lediglich auf das Downhill-Rennen zu beziehen.

Morgen geht allerdings noch der Blog unseres Gast-Autors Luca Schwarzbauer online, der dort ausführlich von den XC-Wettbewerben und den ganzen Begleitumständen berichten wird. Ich denke, dass wir die Thematik damit gut abgedeckt haben.
 
"Next Level: Die Rennen der Frauen sind so packend wie nie zuvor"
Das wird vom wiederholten Behaupten nicht wahrer. Platz 28 der Herren war immer noch schneller als Platz 1 der Damen. Warum soll ich mir das Gleiche Rennen nochmal angucken, nur eben deutlich langsamer?

Zwingt dich niemand dazu, aber ich finde, dass der relative Vergleich innerhalb der jeweiligen Gruppen ein deutlich relevanterer Aspekt ist als der Vergleich zur absoluten Bestleistung.
 
"Next Level: Die Rennen der Frauen sind so packend wie nie zuvor"
Das wird vom wiederholten Behaupten nicht wahrer. Platz 28 der Herren war immer noch schneller als Platz 1 der Damen. Warum soll ich mir das Gleiche Rennen nochmal angucken, nur eben deutlich langsamer?

Da sieht man, dass du zwar toxisch maskulin stabil bist, aber scheinbar die größeren Zusammenhänge nicht kapierst.

Vielen anderen außerhalb der Manosphere ist scheißegal, was die Zeit am Ende ist. Hauptsache die Zeiten sind vorbei, in der eine Rachel Atherton mit 20s Vorsprung jedes Rennen gewonnen hat.
 
Naja, statt aber nur auf den Streckenbauern rum zu hacken was sicherlich gerechtfertigt ist könnte man sich fragen warum die Fahrer so wenig Rückgrat haben. Wenn schon beim Track Walk klar ist das der Double ein Sicherheitsrisiko ist dann muss man sich als Fahrer halt mal zusammen schließen und sagen entweder Sperrung oder wir fahren nicht.
Bezüglich der Austragung in Südkorea stellt isch halt die Frage, wer das vom Veranstalter, also UCI und Warner überprüft. Denn wenn sowohl das mit den Streckenposten als auch mit der medizinischen Versorgung nicht gegeben ist, dann scheint das einzige was zu zählen scheint Geld zu sein.
 
Hierzulande sollte man sich erstmal über den deutschen Kommentar beschweren, dann über den Englischen :D

Ansonsten fand ich die Strecke gut…möge der Beste gewinnen. Der Rest kann sich beschweren.

G.:)
 
Was mich wirklich an den deutschen Kommentatoren stört, ist, dass sie über weite Strecken Zeug reden, das mit dem Renngeschehen gar nix zu tun hat. Der aktuelle Run dient allenfalls zur visuellen Untermalung. Und wenn etwas passiert, dann kommen oft nur unartikulierte Laute. Fehleinschätzungen sind fast die Regel, sodass häufig genau das Gegenteil dessen eintritt, was gerade prognostiziert wurde. Dabei hat gerade Markus Pekoll durch engen Kontakt zur Szene ein gewaltiges Wissen, wie mir scheint. Fahrer schon am Start abzuschreiben, ist der Spannung sehr abträglich, auch und gerade wenn es sich um frühe Starter handelt. Strahlendes Gegenstück hierzu ist nach wie vor Rob Warner. An dem könnte man sich Mal abgucken, wie ein Spannungsbogen auszusehen hat. Der legendäre Sieglauf von Danny Hart 2011 ist das Paradestück. Beginnend mit der persönlichen Einschätzung, dass Hart der "Dangerman" sein könnte, waren dann Rennlauf und Kommentar eins. Nach 15 Jahren jagt es mir beim Anschauen immer noch kalte Schauer über den Rücken.
 
Was mich wirklich an den deutschen Kommentatoren stört, ist, dass sie über weite Strecken Zeug reden, das mit dem Renngeschehen gar nix zu tun hat. Der aktuelle Run dient allenfalls zur visuellen Untermalung. Und wenn etwas passiert, dann kommen oft nur unartikulierte Laute. Fehleinschätzungen sind fast die Regel, sodass häufig genau das Gegenteil dessen eintritt, was gerade prognostiziert wurde. Dabei hat gerade Markus Pekoll durch engen Kontakt zur Szene ein gewaltiges Wissen, wie mir scheint. Fahrer schon am Start abzuschreiben, ist der Spannung sehr abträglich, auch und gerade wenn es sich um frühe Starter handelt. Strahlendes Gegenstück hierzu ist nach wie vor Rob Warner. An dem könnte man sich Mal abgucken, wie ein Spannungsbogen auszusehen hat. Der legendäre Sieglauf von Danny Hart 2011 ist das Paradestück. Beginnend mit der persönlichen Einschätzung, dass Hart der "Dangerman" sein könnte, waren dann Rennlauf und Kommentar eins. Nach 15 Jahren jagt es mir beim Anschauen immer noch kalte Schauer über den Rücken.
Gut zusammengefasst. WM Andorra...den Sieger des Rennens am Anfang abgeschrieben und am Ende verwundert gewesen, einer der am schlechtesten kommentierten WM Läufe überhaupt.
Letztes WE wurde gripverluat bei Wilson auf den Vorbau geschoben, dann der Vergleich hat ja ja vor 13 Jahren für Markus nicht getaugt...na ja warum haben andere kein grip gehabt?!
Manchmal kommt da schon wirklich Quatsch zustande...wirklich schade das es wirklich überhaupt nicht gut ist.
Da braucht man einfach Typen zum kommentieren, eben einer wie Warner. Mulally höre ich auch gerne weil der echt mega tief im Rennegeschehen steckt, dazu brauchst aber noch Feuerwek von nem Warner
 
Gerade in Bezug auf die Disziplin Downhill gäbe es ein Asien mehrere Länder, die einen deutlich stärkeren Bezug zur Sportart haben
Welche wären denn das?

Zu den Kommentatoren: Ric McLaughlin reitet leider immer auf den selben fünf Phrasen herum, und hat von WBD auch klar den Auftrag, Sponsoren und Veranstalter möglichst oft in voller Länge herunterzubeten. Das fällt besonders dann negativ auf, wenn man ihm einen relativ passiven Co-Host wie den jetzt in Südkorea zur Seite stellt - mit Aaron Gwin oder Neko Mullaly hat das in den letzten Jahren besser funktioniert, da gibts mit Ric einen der den Sponsorenauftrag erfüllt, und daneben einen der wirklich Ahnung von Linienwahl und Technik hat, und auch Insiderwissen zu den Fahrern und Teams mitbringt.

Strecke fand ich zumindest optisch nicht gerade ansprechend - eine staubige geröllige Spur quer über braune Skipisten, das war keine Werbung für den Sport.

Trotzdem geil das es wieder losgeht! :D
 
Ich scheine einer der Wenigen zu sein, der dieses ewige, aufgedrehte Gekreische von Warner, das ja auch komplett spürbar ein jederzeit anschaltbares "Markenzeichen" aus den immer gleichen 5 Ausrufen ("Look at the time!") ist, absolut nervig und verzichtbar findet. Jedes Mal, wenn ich ihn dann bei der Hardline oder so höre, bin ich froh, dass er ansonsten nicht mehr zu hören ist.
Zu den anderen Kommentaren habe ich kein rechtes Urteil, Gwin fand ich sehr gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hierzulande sollte man sich erstmal über den deutschen Kommentar beschweren, dann über den Englischen :D

Ansonsten fand ich die Strecke gut…möge der Beste gewinnen. Der Rest kann sich beschweren.

G.:)
Warum? Glaubst den hören sich so viele an? Hab noch nie den DH WC auf deutsch angehört. Zumal der ja auch nicht mehr kann als der Englische was Stimmung angeht. Fakten und Theorie interessiert mich bei so jemanden überhaupt nicht. Der ist ja eher wie ein Stadionanheizer der für Stimmung sorgen soll und genau das hat ein Rob Warner super gekonnt.
 
@Moritz "Erkenntnisse vom Worldcup Auftakt in Südkorea".
Das nebenbei auch noch Crosscountry stattfand ist entgangen oder war zu uninteressant ?
Da gab es auch genug Licht&Schatten

Dem kann ich nur zustimmen. Aber ist gibt ja genügend andere Informationsquellen, auch wenn man dafür zum Teil bezahlen muss.

Und wer sich Ric McLaughlin freiwillig weiterhin antut ist es meiner Ansicht nach auch irgendwie selbst schuld. Audioeinstellung ohne Kommentar wählen und gut ist. Ich habe es schon im Cross-Country Thread geschrieben: die Umgebungsgeräusche und all das Drumherum ungefiltert hören zu können ist besser als jeder Kommentar!
 
Dem kann ich nur zustimmen. Aber ist gibt ja genügend andere Informationsquellen, auch wenn man dafür zum Teil bezahlen muss.

Und wer sich Ric McLaughlin freiwillig weiterhin antut ist es meiner Ansicht nach auch irgendwie selbst schuld. Audioeinstellung ohne Kommentar wählen und gut ist. Ich habe es schon im Cross-Country Thread geschrieben: die Umgebungsgeräusche und all das Drumherum ungefiltert hören zu können ist besser als jeder Kommentar!
Muss man nicht und Wyn TV angucken um zumindest im kleinen zu berichten was die Fahrer sagen wäre jetzt kein Hexenwerk.
 
"Next Level: Die Rennen der Frauen sind so packend wie nie zuvor"
Das wird vom wiederholten Behaupten nicht wahrer. Platz 28 der Herren war immer noch schneller als Platz 1 der Damen. Warum soll ich mir das Gleiche Rennen nochmal angucken, nur eben deutlich langsamer?
Weil Spannung nichts mit absoluter Geschwindigkeit zu tun hat, sondern wie nah die Leistungsdichte beieinander liegt.
Auch eine Vali gewinnt nicht mehr einfach so.

Zwingt dich niemand dazu, aber ich finde, dass der relative Vergleich innerhalb der jeweiligen Gruppen ein deutlich relevanterer Aspekt ist als der Vergleich zur absoluten Bestleistung.
So sieht's nämlich aus!

Da sieht man, dass du zwar toxisch maskulin stabil bist, aber scheinbar die größeren Zusammenhänge nicht kapierst.

Vielen anderen außerhalb der Manosphere ist scheißegal, was die Zeit am Ende ist. Hauptsache die Zeiten sind vorbei, in der eine Rachel Atherton mit 20s Vorsprung jedes Rennen gewonnen hat.
Fand die Zeit trotzdem genial und zu sehen, was eine Rachel da in den Berg schallert im Vergleich zu den anderen Mädels war schon beeindruckend!
 
Naja, statt aber nur auf den Streckenbauern rum zu hacken was sicherlich gerechtfertigt ist könnte man sich fragen warum die Fahrer so wenig Rückgrat haben. Wenn schon beim Track Walk klar ist das der Double ein Sicherheitsrisiko ist dann muss man sich als Fahrer halt mal zusammen schließen und sagen entweder Sperrung oder wir fahren nicht.
Bezüglich der Austragung in Südkorea stellt isch halt die Frage, wer das vom Veranstalter, also UCI und Warner überprüft. Denn wenn sowohl das mit den Streckenposten als auch mit der medizinischen Versorgung nicht gegeben ist, dann scheint das einzige was zu zählen scheint Geld zu sein.
Sehe ich anders. Ist nicht in der Job Description der Fahrenden.
Die gehen in das erste Rennen des Jahres, teilweise neuer Sponsor, mit einem maximal positiven Mindset. Wenn du das nicht tust, kannst du quasi zu Hause bleiben. Auch die Sponsoren sehen das sicher nicht gerne wenn man gleich negativ auffällt.

Hingegen musste die Qualität der Strecke selbst aus der Ferne sehr schnell sehr vielen klar gewesen sein. Wurde auch nach dem 1. Video im Forum auch schon kritisiert. Abgesehen von den paar üblichen „boah, will ich auch ballern“ Kommentaren, die vergessen was für die Athleten/innen auf dem Spiel steht…

Sofern hätten Teammanager oder Offizielle die Ahnung haben (muss es doch geben) rechtzeitig reagieren müssen.
 
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