Iberix - von Lissabon nach Barcelona

CH aktuell Schneefallgrenze 1300 m, passt schon fast besser ins Wintergelaber.

Danke für deine Berichte, ich geniesse deine Abenteuer sehr, auch wenns für mich nicht (mehr) in Frage kommt.
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Hier gerade kein Schnee... ist auch besser so.
 
14.05. 07:35 Pasarelas del Vero bei Alquezar, 520m

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Morgens um sieben geht's schon weiter durch die Schlucht des Vero über die "Pasarelas". Macht man auch besser ohne Wandererverkehr, ...

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... und am besten macht man's überhaupt nicht mit dem Bike. Ich bring das 29"-Riesending desöfteren einfach nicht zwischen Felswand und Geländer durch. Man könnte das Vorderrad demontieren... oder schleift das Bike halt irgendwie aussen vorbei.

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Blöde Idee, diese "Pasarelas de Vero". Aber irgendwie auch lustig... allerdings nur so lange man niemand begegnet.

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Mit dem Einbahnverkehr meint man's übrigens Ernst hier. Am unteren Ende ist eine fiese Schleuse, die sich in der Gegenrichtung nicht überwinden lässt. Na egal, bin ja korrekt unterwegs... nur nicht mit korrektem Fortbewegungsmittel.

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Blick zurück auf die Pasarelas und auf Alquezar. In ner halben Stunde bin ich durch. Hat geleistet... ist aber nicht zum Nachmachen empfohlen.

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Dann übers alte Brückli rüber auf die andere Seite des Rio Vero...

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... und den GR 1.1 bergauf, ...

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... immer weiter nach Osten. Die Route wird heute eher Freestyle, ich überlegs mir während ich fahre.
 
Sieht sehr interessant und spaßig aus, das Gebiet. Und das Wetter macht langsam auch mit, passt doch alles. Viel Spaß weiterhin!
 
14.05. 16:30 Jesustrail bei Graus, 500m


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Nacht in Graus.
Hast Du irgendein konkretes Ziel? Oder geht es nach Ainsa? Weil in den höheren Regionen ist es ja nicht weiß. In Benasque, im Tal wahrscheinlich nicht, aber in den höheren Lagen auf 2000 Metern müsste ja noch was an Schnee rumliegen. Gut, das wird ab Montag radikal schmelzen, aber feucht wird es da noch sein.
 
Mal wieder tolle Bilder von ebenso tollen Übernachtungsplätzen. So eine Kiesbank unter 1000 Sternen ist - bei schönem Wetter - doch einfach nicht zu toppen!

@stuntzi: Sehe ich das richtig, dass Du Deinen alten Zorrocarry-Gepäckträgerstummel in Rente geschickt hast? Fährst Du mittlerweile auch den Goldicarry-Träger mit dem abgesägten Pletscher-Orion-Träger und aufgesteckten Aluprofilenals Support für den VauDe-Rucksack?

Keine Klickfix-Halterung am Sattel bzw. Rucksack mehr?


Gruß LUTZ

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Bildschirmfoto 2026-05-14 um 22.37.00.png
 
Hast Du irgendein konkretes Ziel? Oder geht es nach Ainsa?
Konkretes Ziel? Immer da wo
der schwarze Pfeil
hinzeigt und noch keine blauen Stricherl sind, wie immer. Muss halt etwas weiter weg von den richtigen Pyrenäen bleiben, da ist alles knüppeldick voll mit alten Zorrotrips. Die hohen Sachen gehen ja eh noch nicht.

Port d'Urets hätte ich allerdings gerne nochmal gemacht, da war beim Pyrix 2018 nur Sauwetter. Aber 2500m Höhe und Abfahrt nach Norden runter kann man haken, da hat's die letzten Wochen wahrscheinlich nen Meter Franzosendreckswetterschnee drauf geschneit.

Für heute? "Pasarelas de Montfalco" kenn ich zum Bleistift noch nicht. Und dahinter kommt irgendwann ein "Congost de Mu", der sieht auf der Karte auch ganz nett aus. Ich steh sowieso auf Congoste, damit kann man nix falsch machen.

Vorschläge vorwärts entlang des schwarzen Pfeils werden immer gerne gehört. :-)
 
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Mal wieder tolle Bilder von ebenso tollen Übernachtungsplätzen. So eine Kiesbank unter 1000 Sternen ist - bei schönem Wetter - doch einfach nicht zu toppen!

@stuntzi: Sehe ich das richtig, dass Du Deinen alten Zorrocarry-Gepäckträgerstummel in Rente geschickt hast? Fährst Du mittlerweile auch den Goldicarry-Träger mit dem abgesägten Pletscher-Orion-Träger und aufgesteckten Aluprofilenals Support für den VauDe-Rucksack?

Keine Klickfix-Halterung am Sattel bzw. Rucksack mehr?


Gruß LUTZ

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Ich probier gerade mal einen Goldicarry, kein Klickfix mehr. War bisher ganz gut. Dann ist der Quersteg gebrochen und dann hab ich eine der Alustangen verloren. Aber hält immer noch... irgendwie.

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Goldicarry: Gebrochener Pletstscher-Orion-Quersteg mit Blumendraht umwickelt und Araldite geklebt und nem Zelthering verstärkt. Sieht aus wie Hölle, aber hält bisher. Hilft aber nix gegen Alurohr verlieren weil zu doof. Geht aber auch mit einem Rohr, wenn man den Rucksack per Schwerlastriemen gescheit auf's Zelt drückt.

Zorrocarry war irgendwie stabiler, passte aber nicht mehr gescheit wegen 29" und 220er Funkstütze.
 
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Hab mal wieder nichts sinnvolles zu der Gegend beizutragen, sende aber schöne Grüße von der Insel, die in Stuntzis Duden bestimmt als Synonym für Kringel steht.
Aber Sonne und recht warm.
 

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"Für Mountainbiker relevant: Die Tri-Pivot-Konstruktion ermöglicht es dem Träger, die Bewegungen des Hinterbaus bei vollgefederten Bikes mitzugehen."
 
Ich fand den Text auch etwas vollmundig, würde aber als Marke Interesse darn haben, wie das Feedback von so Powerusern wäre.
Mein Feedback als Nichtuser: Geeignet für packtaschendle Gravelpackern und Flowtrailer. Ungeeignet für Mountainbikepacker ab S2 aufwärts, genau wie der ganze andere hippe Kram (Arschrakete usw) :-)
 
Deine Schluchtgeschichten haben und inspiriert uralte Dias hervorzukramen um zu rekonstruieren, wo unser spanisches Schluchtenabenteuer stattgefunden hat. Es war noch die Zeit von schriftlichen Wegbeschreibungen und handgezeichneten Karten. Ein spanischer MTB-Führer beschrieb die Tour als leicht mit einem technisch sehr schwierigen Stück. Nach einem langen, heißen Tag auf staubigen Pisten in stetigem auf und ab (rein in den Canyon, raus aus dem Canyon) und über von Motocrossern durchgepflügten Trails waren wir am späteren Nachmittag noch ca. 4 km Luftlinie vom Ziel entfernt - easy, dachten wir. Doch dann standen wir in einem Flussbett mit riesigen Geröllbrocken drin, Pfad kaum erkennbar. Die uns entgegenkommenden Wanderer waren entsetzt, dass wir Räder dabei hatten. Klar, wir haben das weiter durchgezogen - bis zum "technisch sehr schwierigen Stück". Links verschwand der Fluss über einen Wasserfall in die Tiefe, rechts an der Felswand baumelte ein Draht, der oben an einem Bäumchen festgezwirbelt war, ein Weg war sonst nicht zu sehen. Angesichts der mittlerweile fortgeschrittenen Zeit haben wir unsere Räder im Gebüsch versteckt und sind am Draht hochgeklettert in der Hoffnung, dass es danach weiter ging. Später ging es an einer Eisenkette wieder an einer glatten Felswand hinab - letztes Licht der Dämmerung. Unten war wieder so etwas wieder wie ein Pfad zu erkennen und die Schluchtwände wurden etwas weniger steil. In der Dunkelheit sind dann allerdings die Steinböcke die Hänge runtergerannt (bremsen konnten die glaube ich nicht bei ihrem Tempo) um im Fluss zu trinken. Wir hatten echt Angst, dass uns einer umrennt... Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir wieder an glatte Felswände - wo war der Weg? Im Zwielicht haben wir zum Glück die Holzplanken entdeckt, die entlang der Felswand hingen - und raus waren wir. Dann nur noch 5 km Fußmarsch auf Asfalt zurück zur Unterkunft, Ankunft nachts um halb 3. Am nächsten Tag saßen wir über zwei Stunden einfache Strecke im Auto, um unsere Räder abzuholen.
Auf OSM sieht man jetzt, dass wir den Weg schon etwas früher verpasst hatten und in einen Klettersteig geraten sind, heute schön ausgebaut mit Eisenklammern etc.
Good old times...
Grüße von einer von einer begeisterten, bisherigen Nur-Leserin, die mittlerweile auch lieber Streckentouren macht als Kringel.
 
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