Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz, was manche hier konkret für ein Problem mit dem Film haben.
ICH würde das sicher nicht machen – allein schon, weil mir der Aufwand während der Tour zu groß wäre. Ständig filmen, sitzt die GoPro richtig, Akku leer, Drohne starten, Drohne wieder suchen, wer macht eigentlich die Kamerafahrten usw.
Und danach darf man dann noch stundenlang schneiden, statt einfach glücklich auf der Couch zu liegen.
Aber wenn andere sich die Arbeit machen und am Ende so eine schön gemachte Doku dabei rauskommt, warum denn nicht?
Ich hatte beim Anschauen jedenfalls dauerhaft ein Schmunzeln im Gesicht. Danke dafür.
Zur allgemeinen Diskussion:
Wir versuchen den digitalen Fußabdruck unserer Kinder auch so klein wie möglich zu halten.
Das Internet vergisst halt leider nichts.
Mich persönlich hätte es als Teenager ziemlich genervt, wenn schon seit meiner Kleinkindzeit alles Mögliche von mir online gewesen wäre und irgendwo dauerhaft rumschwirrt, das theoretisch jeder speichern, weiterverbreiten oder irgendwo wiederverwenden kann.
Deshalb halten wir das eher zurückhaltend.
Keine (von den Eltern erstellte und verwaltete) Insta-Accounts für die Kids, nicht ständig Bilder im eigenen Insta-Account, im Status usw.
Ich muss mich auch nicht über meine Kinder profilieren, das schaffe ich noch ganz gut alleine

Stolz auf sie bin ich trotzdem, auch ohne jede Fahrradrunde, jedes Eis und jeden Purzelbaum öffentlich zu dokumentieren.
Und zu dem:
Früher haben Mama und Papa sich gefreut, wenn der Nachwuchs in der Zeitung abgebildet worden ist. Oder wenn man im TV auf einmal zu sehen war. Und wenns nur am Rande ist.
Ja klar. Aber das war halt was völlig anderes.
Früher lief ein Beitrag im TV und danach kam die Sportschau oder die Wetterkarte.
Heute bleibt sowas im Zweifel ewig online auffindbar.
Wenn damals keiner die Zeitung ausgeschnitten oder den Fernsehbericht auf VHS aufgenommen hat, war das Thema erledigt.
Heute reicht ein Upload, und die Kontrolle darüber ist im Grunde weg.