Schwalbe Qualitätsprobleme - Erfahrung

Wir haben heute das Leasingrad meiner Frau vom Service abgeholt. Sogar meine Frau meinte, warum die Reifen so schmal sind. Ist wirklich übel wie schmal die sind.
Die neuen sind Albert Radial 2.6, die älteren Albert Radial 2.5.
Gemessen und umgerechnet sind die 2,5er 2,35" Breite, die 2,6er 2,5". Ist schon heftig. Also mindestens 2.6er kaufen

Im Vergleich 2.6er Albert mit 2.3er Hutchinson Screenshot_20260526_164014_Gallery.jpgScreenshot_20260526_164008_Gallery.jpg
 
In der Regel fallen Fahrradreifen immer etwas schmaler aus, damit sichergestellt ist, dass sie in den Rahmen passen. Abhängig von der Bauform und der Innenmaulweite der Felge kann dieses Maß jedoch variieren. Daher nutzen die meisten Reifenhersteller bei der Angabe der Reifenmasse den zulässigen Toleranzbereich von (+/- 3mm) in den meisten Fällen nach unten aus.……Gemessen wird die Reifenbreite bei maximalem Luftdruck an der breitesten Stelle, also von Außenstollen zu Außenstollen. -> https://www.schwalbe.com/service/technik-faq/reifenmasse/#felge . Das schreibt Schwalbe dazu. Würde mich interessieren, wie andere Hersteller das definieren, da das Reifengewicht im Verhältnis zur Breite anders bewertet werden müßte.
 
Daher nutzen die meisten Reifenhersteller bei der Angabe der Reifenmasse den zulässigen Toleranzbereich von (+/- 3mm) in den meisten Fällen nach unten aus
Nein nach oben. Die Reifen sind gerne schwerer als im Katalog angegeben.
(nur in der Schweiz ist das anders :D)
Würde mich interessieren, wie andere Hersteller das definieren, da das Reifengewicht im Verhältnis zur Breite anders bewertet werden müßte.
Die Trekkingreifen von Conti, die ich in den Fingern hatte, waren meist eine Nummer kleiner als angegeben. 47-559 war nur 42 mm breit, 28-622 25 mm.
 
In der Regel fallen Fahrradreifen immer etwas schmaler aus, damit sichergestellt ist, dass sie in den Rahmen passen. Abhängig von der Bauform und der Innenmaulweite der Felge kann dieses Maß jedoch variieren. Daher nutzen die meisten Reifenhersteller bei der Angabe der Reifenmasse den zulässigen Toleranzbereich von (+/- 3mm) in den meisten Fällen nach unten aus.……Gemessen wird die Reifenbreite bei maximalem Luftdruck an der breitesten Stelle, also von Außenstollen zu Außenstollen. -> https://www.schwalbe.com/service/technik-faq/reifenmasse/#felge . Das schreibt Schwalbe dazu. Würde mich interessieren, wie andere Hersteller das definieren, da das Reifengewicht im Verhältnis zur Breite anders bewertet werden müßte.
Das ist ziemlich genau der Text, den mir Schwalbe geschrieben hat.
Im Falle des Albert 2.5 sind wir mit 3,5mm zu wenig aber bereits außerhalb der 3mm Toleranz.

Und eben das ist ja ne komplett andere Dimensionierung. Ich brauch halt nicht auf nen 2.35er Reifen 2.5 draufschreiben. Dann wird das ganze System hinfällig.
Nervt mich schon bissle.
Wollte eigentlich auf mein Gambler mal Schwalbe Radial draufhauen, fahr aber vorne 2.6 und hinten 2.5. Nen 2.6er hat Schwalbe ja garnicht im Programm
 
So, wer sagt's denn: alle guten Dinge sind drei. Habe heute den dritten Hans Dampf 29x2,35" SuperTrail Addix Soft am Hinterrad zerstört.

Der erste hielt 319, der zweite 358 und jetzt hab ich mit 561 km doch glatt die 500 km geknackt! Hat wieder, wie auch zuvor schon, die papierene Seidenwand aufgeschlitzt. Am Trail ist da nichts mehr zu machen; hatte zum Glück einen Schlauch dabei.

Da sag ich doch nur:
Ob Wurzelpassage oder Steinfeld – mit dem Hans Dampf behältst du die Kontrolle. Die ideale Wahl für anspruchsvolle Allround-Biker.
 

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Mir hat es heute einen schon in die Jahre gekommenen Magic Mary Evo DH mit Schlauch und ca 2Bar von der Felge gezogen und den Schlauch rausgedrückt. Hätte nicht gedacht, dass so etwas überhaupt möglich ist… verlieren Reifen irgendwann den sauberen Sitz im Felgenbett nach zu langer Zeit?
 
verlieren Reifen irgendwann den sauberen Sitz im Felgenbett nach zu langer Zeit?
Nur eine Theorie aber vielleicht hatte sich der Sitz ja irgendwann zuvor schon ein wenig gelöst. Wenn man mit Schlauch fährt, merkt man das vielleicht gar nicht unbedingt. Zumal man ja manchmal eh auch in Richtung 2,5, 3 Bar muss, bis der Mantel wirklich sauber aufspringt. Vielleicht hätte man irgendwann mal wieder mehr aufpumpen sollen?
 
Wenns wirklich zwei Bar waren, der Reifen wirklich sauber saß, sehr ungewöhnlich.
Wenndann kenne ich es, dass sich dann der "Ring" dee auf der Felge sitzt von der restlichen Karkasse trennt
 
Nur eine Theorie aber vielleicht hatte sich der Sitz ja irgendwann zuvor schon ein wenig gelöst. Wenn man mit Schlauch fährt, merkt man das vielleicht gar nicht unbedingt. Zumal man ja manchmal eh auch in Richtung 2,5, 3 Bar muss, bis der Mantel wirklich sauber aufspringt. Vielleicht hätte man irgendwann mal wieder mehr aufpumpen sollen?
Das Problem war, Ventil undicht und langsam Luft entwichen war bis unter 1bar im Laufe des Tages. Hatte dann Ventil getauscht und wieder auf 2 bar. Sah eigentlich aus, als ob er noch richtig saß anhand der Linie am Reifen. Nachdem dem Malheur hatte ich auch versucht nochmal über 2 bar aufzupumpen aber der Reifen wollte nicht mehr im Felgenbett bleiben.
 
verlieren Reifen irgendwann den sauberen Sitz im Felgenbett nach zu langer Zeit?
Ich würde sagen, ja. Mit der Zeit verliert das Reifengummi seine Elastizität. Das kann dazu führen, dass der Reifen nicht mehr sauber in der Felge sitzt. Ich hatte bei mir vor Jahren einen Satz Reifen, der plötzlich anfing, auf der Felge zu wandern, bis der Ventilsitz nachgibt.
 
Das Problem war, Ventil undicht und langsam Luft entwichen war bis unter 1bar im Laufe des Tages. Hatte dann Ventil getauscht und wieder auf 2 bar. Sah eigentlich aus, als ob er noch richtig saß anhand der Linie am Reifen. Nachdem dem Malheur hatte ich auch versucht nochmal über 2 bar aufzupumpen aber der Reifen wollte nicht mehr im Felgenbett bleiben.
Klingt plausibler. Normal brauchts dann ja auch mal 3 Bar oder mehr dass der gescheit sitzt. Oder durch die 1bar doch iwo den Reifen beschädigt
 
So, wer sagt's denn: alle guten Dinge sind drei. Habe heute den dritten Hans Dampf 29x2,35" SuperTrail Addix Soft am Hinterrad zerstört.

Der erste hielt 319, der zweite 358 und jetzt hab ich mit 561 km doch glatt die 500 km geknackt! Hat wieder, wie auch zuvor schon, die papierene Seidenwand aufgeschlitzt. Am Trail ist da nichts mehr zu machen; hatte zum Glück einen Schlauch dabei.

Da sag ich doch nur:
Schon mal drüber nachgedacht, dass ein Trail-Reifen nicht zu Deinem Nutzerprofil passt?
 
Mittlerweile ja. Nun ist der Tacky Chan (SuperTrail, Soft) dran, alternativ dann ggf. einmal eine Gravity statt Super Trail Karkasse oder als Test den hier schon positiv erwähnten Conti Enduro-RE.
Das Profil ist ja nicht der relevante Faktor.
Eine Robustere Karkasse macht Sinn. Gravity hält deutlich mehr aus.

Ich tu mich mit Trail oder Exo+ auch schwer. Hält meinen Fahrstil nicht auf Dauer aus.
 
Das Profil ist ja nicht der relevante Faktor.
Eine Robustere Karkasse macht Sinn. Gravity hält deutlich mehr aus.

Ich tu mich mit Trail oder Exo+ auch schwer. Hält meinen Fahrstil nicht auf Dauer aus.
Es ist natürlich nicht automatisch gesagt, dass dann auch der relevante Bereich - bei mir eher seitlich - stabiler ist.

Allerdings heißt es in einem 2021er Dokument zu den Karkassen:
Super Trail: (...) Die stabile Konstruktion – zwei Karkassenlagen auf der Seitenwand, drei Lagen unter der Lauffläche (...)
Super Gravity: (...) Eine extrem stabile Konstruktion mit vier Karkassenlagen plus SnakeSkin-Gewebe von Wulst zu Wulst schützt die Lauffläche und die hochbelasteten Flanken. (...)
Hier wäre ein höherer Schutz also tatsächlich gegeben. Aber keine Ahnung, wie es mit den jetzt neu überarbeiteten Reifen im Detail ausschaut (Pro statt Evo).

Interessant wäre vor allem mal, weswegen der Conti Kryptotal-RE Enduro Soft trotz ähnlichem Gewicht in diesem Test beim Pannenschutz schlechter abschnitt:
https://enduro-mtb.com/continental-mtb-reifen-test/
 
Es ist natürlich nicht automatisch gesagt, dass dann auch der relevante Bereich - bei mir eher seitlich - stabiler ist.

Allerdings heißt es in einem 2021er Dokument zu den Karkassen:

Hier wäre ein höherer Schutz also tatsächlich gegeben. Aber keine Ahnung, wie es mit den jetzt neu überarbeiteten Reifen im Detail ausschaut (Pro statt Evo).

Interessant wäre vor allem mal, weswegen der Conti Kryptotal-RE Enduro Soft trotz ähnlichem Gewicht in diesem Test beim Pannenschutz schlechter abschnitt:
https://enduro-mtb.com/continental-mtb-reifen-test/
Gravity ist halt ne 2Ply Bauweise.
Also doppelt so viel Karkassenlagen mit zusätzlichen Snakeskin.
Sind ja dann 4 an der Seitenwand und 6 unter der Lauffläche.

Ich hab seit Jahren keinen Gravity Reifen aufgeschlitzt. Egal ob in Finale, auf scharfen alpinen Steinen oder sonst wo.


Wenn Du in so kurzer Zeit 3 mal einen Cut hattest, spricht das ja für einen zu „leichten“ Reifen.
 
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