Zelt / Isomatte / Schlafsack - die x-te Kaufberatung :)

Anzeige

Re: Zelt / Isomatte / Schlafsack - die x-te Kaufberatung :)
Durston hat wohl Versand/Verzollung nach Europa geändert

Screenshot_20260106_160104_Brave.jpg
 
Durston hat wohl Versand/Verzollung nach Europa geändert

Anhang anzeigen 2299075
So ein scheiß! Eigentlich hatte ich gehofft, für die Tour Divide mir das Xdome in Canada/USA Vorort zu kaufen. Jetzt gehen mir so langsam die Argumente für die Tour aus...😅
Achja, ein Freund hatte vor Weihnachten das Xdome 1 mit Alugestänge geliefert bekommen. Bin schon auf die erste gemeinsame Tour gespannt, wenn ich Zelt und Gestänge befummeln kann 🥰
 
Also ich habe vor der Änderung bestellt und es war insgesamt günstiger als es jetzt angezeigt wird. Zollabfertigung war auch mega unkompliziert.
 
Wie gesagt, Urlaub steht vor der Tür. Das wird nix mehr mit einem Wochenend-Test :) Notfalls kann ich aber unterwegs auch abbrechen, schicke Zelt und Co mit der Post nach Hause und setze den Urlaub mit Pensionen/Hotel etc. fort.
Kleinanzeigen habe ich im Blick. Insbesondere beim Zelt & bei der Isomatte schau ich dort. Da hab ich ja zumindest auch schon ein paar Hersteller/Modelle nach denen ich suchen kann. Beim Schlafsack tue ich mich etwas schwer mit gebrauchter Ware.

Wie war deine Tour? Hast noch alles zeitig zusammengekauft? Erfahrungsbericht?
 
Wie war deine Tour? Hast noch alles zeitig zusammengekauft? Erfahrungsbericht?
Die Tour war super….aber ich habe die Variante mit fester Unterkunft gewählt. Ich bin bereits am ersten Tag morgens im strömenden Regen gestartet o_O Und so zog sich das die ersten drei Tage auch weiterhin immer wieder durch. Da das genau dem angekündigten Wetterbericht entsprach, gingen die bestellten Sachen auch noch vor dem Start wieder retour. Das war einerseits alles zu knapp geplant. Andererseits konnte (und kann) ich mir auch nicht vorstellen nach durchschnittlich 180km am Tag, völlig verdreckt und klatschnass im Zelt zu übernachten und morgens wieder in nasse Klamotten zu steigen. Respekt an jeden der das hinbekommt und gleichzeitig auch noch genießen kann. Das meine ich wirklich so. Ich fand das dann doch ganz charmant abends im Hotel einzuchecken, Klamotten durchzuspülen, ne heiße Dusche zu haben und Klamotten über die Heizung zu werfen :) Da bin ich dann wohl doch zu verwöhnt.
 
Hi, hätte da noch eine Frage zu Cumulus Schlafsäcken.
Würde mir gerne noch heute einen bestellten und tendiere beim angedachten Einsatz (vor allem Bikepacking im Frühjahr u. Sommer) in Richtung Lite Line 300.

Angegeben ist er in Standard-Länge bis 185cm Körpergröße.
Passt das halbwegs? Bin genau 185cm und frage mich ob das noch geht oder ich eher eine "Sondergröße" ordern sollte.

Hat jemand Erfahrungen oder ist ähnlich groß und hat nen Cumulus?

Isomatte bin ich mir natürlich auch noch unschlüssig.. Packmaß ist bei aufblasbar besser, oder? Also vs. Schaum.
Oder sind das Werksangaben die man eher nicht erreicht?

Danke! :)
 
Hi, hätte da noch eine Frage zu Cumulus Schlafsäcken.
Würde mir gerne noch heute einen bestellten und tendiere beim angedachten Einsatz (vor allem Bikepacking im Frühjahr u. Sommer) in Richtung Lite Line 300.

Angegeben ist er in Standard-Länge bis 185cm Körpergröße.
Passt das halbwegs? Bin genau 185cm und frage mich ob das noch geht oder ich eher eine "Sondergröße" ordern sollte.

Hat jemand Erfahrungen oder ist ähnlich groß und hat nen Cumulus?

Isomatte bin ich mir natürlich auch noch unschlüssig.. Packmaß ist bei aufblasbar besser, oder? Also vs. Schaum.
Oder sind das Werksangaben die man eher nicht erreicht?

Danke! :)
Ich bin 1,84m groß und besitze den Lite Line 400 in Standardgröße. Der passt mir prima.
 
Ich hab mal meine Ausrüstung gewogen und habe eine Frage an die community.

Macht ein Tarp überhaupt nicht Sinn?

Ich habe ein lunar solo, das ist so bei 800g, wasserdichter Boden und insektenschutz.
Relativ eng und Kondens gibt's auch. Aber alles in allem gut.

Alternativ wäre jetzt ein Tarp.
Bei etwas wirklich leichtem bin ich so bei 230g.
dann groundsheet. Polycro 60g
Leichter atmungsaktiver biwaksack zb tyvek 200g.den kann man nicht ohne groundsheet am Boden nutzen weil da bei Druck trotzdem Feuchtigkeit durch geht.

Dann bin ich schon bei 500g,sehr flexibel aber schlechterer wetterschutz und bislang nichts gegen insekten im Vergleich zum UL Zelt.

Ich habe auch einen wasserdichten und atmungsaktiven biwaksack, der hat dann aber auch schon 400g solo. Aber sehr flexibel für Schutzhütten oder einfach mal so.


Wie macht ihr das ihr Tarp Nutzer?
Ohne biwaksack?
 
Ich war bisher nur mit Zelt oder Hängematte unterwegs daher habe ich keine praktische Erfahrung.

Braucht man fürs Lunar Solo nicht auch noch eine Stange? Die kommt ja noch oben drauf. Und ist der Biwaksack unterm Tarp notwendig?
 
Ich bin, bis auf Hängematte, mit allem durch. Auf Grund vom Mückenschutz kommt für mich im Sommer nur ein UL-Zelt in Betracht. Selbst in der Schutzhütte würde ich schauen, ob ich das Innenzelt aufgestellt bekomme. Im Winter finde ich Bivi in Verbindung mit Unterstand prima. Bzgl. Wildzelten vs. Lagern ist Bivy sicher unkritisch. Bivi mit Aufstellbogen und Mückenschutz wird vermutlich als Wildzelten bei nem pinzigen Förster angesehen. Tarp ohne Mückenschutz 🤷. Van daher nehme ich lieber das Zelt und gehe lieber mit Risiko ein.
 
Auf Grund vom Mückenschutz kommt für mich im Sommer nur ein UL-Zelt
+1 - nie wieder ohne Viecherschutz!

Wir haben alles durch und ich denke, es ist wie mit allem anderen auch: je nach dem, wie Deine Prioritäten sind ist das eine System für DICH in DIESER Situation besser als das andere. Vom reinen Gewichtssichtpunkt wirst Du nur durch "weglassen" sparen. Sprich, bspw. wenn Tarp, dann eben kein Biwacksack.
 
Macht ein Tarp überhaupt Sinn?
Wenn es rein ums Gewicht geht, dann sicher nur ohne Biwaksack. Und im Prinzip geht es auch ohne Unterlage (das einzige, wovor Polycro schützt, ist Verschmutzung und vielleich ein bisschen Feuchtigkeit, wenn mal was von der Matte runterrutscht).

Ich nutze Tarps immer (=selten) ohne Biwaksack, aber meistens mit Unterlage. Da ich häufig oberhalb der Baumgrenze schlafe, hat es eigentlich immer etwas Wind. Der vertreibt die Mücken, kann aber auch auskühlen.

Ich sehe folgende Vorteile bei meinem Tarp (ca. 80€, 330g Tuch, mit Heringen und Schnüren ca. 400g, 2x3m) :
  • Billiger als ein Zelt (am Anfang hab ich gar mit einer 10€ Abdeckplane aus dem Baumarkt geübt).
  • Sehr kompakt im Packmass (selbst mein Deschutes+, das im Prinzip ein Zelt ohne Boden ist, hat ein grösseres Packmass).
  • Weil ich es ohne Biwaksack nutze, ist es das leichteste Outdoordach, das ich besitze.
  • Es erfordert mehr Skills als ein Zelt (Platzwahl) und benötigt Kreativität (Aufbauvarianten) beim Aufbau. Weil ich neue Fähigkeiten lernen als positiv ansehe, ist das ein Plus.
  • Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal des Tarps besteht aber darin, näher an der Natur zu sein. Unterm Tarp bin ich nicht in einer abgeschlossenen Kapsel, sondern sehe raus und teile meinen Schlafplatz mit allem, was kreucht und fleucht. Falls man ein Tarp nutzen will, muss man das als Feature sehen und nicht als Fehler, sonst hat man schon verloren.
Gestern Morgen
20763.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Zelt: Durston X-Dome1+ mit kurzem Gestänge

Zum Zelt: Es ist ja schon einiges geschrieben worden. Die meisten Dinge sehr positiv und auch ich kann dem Lob nur beipflichten. Leider ist auch das kurze Gestänge defektanfällig. Die Aluhülsen lösen sich und verschwinden im Gestänge. Insgesamt 7 Mal musste ich eine Feldreparatur durchführen.
Ich hatte im vergangenen Sommer /Herbst auch Probleme mit sich lösenden Aluhülsen (nur bei den dickeren Dachstangen) und Durston / Easton hat jetzt die Inserts / Stangenverbinder von Aluminium auf Carbon gewechselt. Seither seit etwa 20 Nächten im Zelt keine Problem mehr.

Der Service von Durston diesbezüglich ist erste Sahne. Ohne Diskussion wird schnellstens kostenlos Ersatz geschickt.
 
Nach insgesamt etwa 35 Nächten im Durston X-Dome 2 habe ich folgende ergänzende Informationen und Erfahrungswerte:

1) Wir benutzen das Zelt ausschliesslich mit zwei zusätzlichen seitlichen Stangen (ausziehbare Durston Z-Flick Carbonstangen, 88g pro Stück), das erhöht die Stabilität des Zelts enorm.
Alle 4 Ecken werden recht weit nach aussen abgespannt, an der Fuss- und der Kopfseite wird die Zeltplane unten in der Mitte nach aussen gespannt.
Derart aufgestellt sind auch starke Winde kein Problem, wir hatten in exponierten Lagen im Jura und in den Abruzzen schon wirklich starke Böen, das Zelt wurde nicht zusammengedrückt. Die 180g Mehrgewicht der 2 seitlichen Stangen machen einen riesigen Unterschied und sind gut investiertes Gewicht und Volumen. Schnee ist damit auch kein Problem, auch weil das Silpoly sehr rutschig ist und Schnee bei wenig Bewegung des Zelttuchs gut abrutscht.
Zudem kann das untere Ende der Stange in eine der 3 Schlaufen der kleinen oder grossen Tür eingehängt werden, so dass die Tür ohne Häring am Boden fixiert bleibt. Durch seitliches Verschieben der Stange kann die Tür so mehr oder weniger geöffnet werden (wenn Reissverschluss offen). Gut zum Kochen (Dampf geht nach draussen) oder zum Einstellen der Lüftung.

2) Nach dem Abdichten der seitlichen Diagonalnähte (alle andern sind schon mit Tape gedichtet), hatten wir auch bei Starkregen und Wind nie auch nur einen Tropfen Wasser im Zelt. Auch der Boden ist gut dicht.

3) Ich habe die Zeltstangen an den 4 Ecken unten um 5cm gekürzt (4cm wären besser gewesen). Damit kommt die Aussenplane sehr nahe an den Boden. Material in der Apsis bleibt so auch bei Wind und Regen schön trocken, das Zelt kühlt wenig aus, Lüftung ist immer noch gut (eher weniger Kondenswasser als im Hilleberg Allak).

4) Ich liebe Silpoly, das silikonisierte Polyester Gewebe saugt kein Wasser, hängt nicht durch bei Nässe (muss nicht nachgespannt werden) und trocknet sehr viel schneller als das Silnylon des Hilleberg.

5) Die 4 Staunetze im Zelt (2 x gross und 2x klein) sollten in jedem Zelt Standard sein - viel mehr Ordnung, feuchte Kleider können daran aufgehängt werden, perfekt.

6) Das Zelt ist riesig für zwei, viel Ausrüstung hat im Innenzelt Platz.

7) Kochen in der Apsis (Gaskocher) ist auch bei Wind und Regen kein Problem.

8) Das mit Reissverschluss verschliessbare Moskitonetz beim "solid inner" Innenzelt lassen eine gute Regelung von Lüftung / Temperatur zu

Nachteile: Zum Glück bisher kaum, nachdem das Stangenproblem mit sich lösenden Inserts gelöst ist:

1) Die Reissverschlüsse lassen sich nur von unten öffnen (nur ein Schlitten)

2) das Innenzelt kommt an der unteren linken und oberen rechten Ecke sehr nahe ans Aussenzelt. Da die Bodenwanne gut hochgezogen ist, bleibt es dort dicht, aber es gelangt eher Wasser auf die Zeltunterlage unter den Zeltboden. Solange dieser dicht ist, ist das unproblematisch.

Fazit: Mein Vertrauen in das Zelt ist durch die Praxiserfahrung stark gestiegen und ich habe auch bei extremeren Wetterbedingungen wenig Bedenken.
Das Zelt ist das Geld auf alle Fälle wert, sensationelles Gewichts / Platz und Stabilitätsverhältnis (mit seitlichen Stützstangen).
 
Schönes Statement :daumen:

Wie kommt Ihr mit der Asymmetrie klar? Für uns war das (u. a.) ein Ausschlusskriterium...

Wie dick trägt bei den Z Flick Poles der Verstellmechanismus auf? Stört der sehr? Hast Du schon Alternativen gehabt/ausprobiert?
 
Nach insgesamt etwa 35 Nächten im Durston X-Dome 2 habe ich folgende ergänzende Informationen und Erfahrungswerte:

1) Wir benutzen das Zelt ausschliesslich mit zwei zusätzlichen seitlichen Stangen (ausziehbare Durston Z-Flick Carbonstangen, 88g pro Stück), das erhöht die Stabilität des Zelts enorm.
Alle 4 Ecken werden recht weit nach aussen abgespannt, an der Fuss- und der Kopfseite wird die Zeltplane unten in der Mitte nach aussen gespannt.
Derart aufgestellt sind auch starke Winde kein Problem, wir hatten in exponierten Lagen im Jura und in den Abruzzen schon wirklich starke Böen, das Zelt wurde nicht zusammengedrückt. Die 180g Mehrgewicht der 2 seitlichen Stangen machen einen riesigen Unterschied und sind gut investiertes Gewicht und Volumen. Schnee ist damit auch kein Problem, auch weil das Silpoly sehr rutschig ist und Schnee bei wenig Bewegung des Zelttuchs gut abrutscht.
Zudem kann das untere Ende der Stange in eine der 3 Schlaufen der kleinen oder grossen Tür eingehängt werden, so dass die Tür ohne Häring am Boden fixiert bleibt. Durch seitliches Verschieben der Stange kann die Tür so mehr oder weniger geöffnet werden (wenn Reissverschluss offen). Gut zum Kochen (Dampf geht nach draussen) oder zum Einstellen der Lüftung.

2) Nach dem Abdichten der seitlichen Diagonalnähte (alle andern sind schon mit Tape gedichtet), hatten wir auch bei Starkregen und Wind nie auch nur einen Tropfen Wasser im Zelt. Auch der Boden ist gut dicht.

3) Ich habe die Zeltstangen an den 4 Ecken unten um 5cm gekürzt (4cm wären besser gewesen). Damit kommt die Aussenplane sehr nahe an den Boden. Material in der Apsis bleibt so auch bei Wind und Regen schön trocken, das Zelt kühlt wenig aus, Lüftung ist immer noch gut (eher weniger Kondenswasser als im Hilleberg Allak).

4) Ich liebe Silpoly, das silikonisierte Polyester Gewebe saugt kein Wasser, hängt nicht durch bei Nässe (muss nicht nachgespannt werden) und trocknet sehr viel schneller als das Silnylon des Hilleberg.

5) Die 4 Staunetze im Zelt (2 x gross und 2x klein) sollten in jedem Zelt Standard sein - viel mehr Ordnung, feuchte Kleider können daran aufgehängt werden, perfekt.

6) Das Zelt ist riesig für zwei, viel Ausrüstung hat im Innenzelt Platz.

7) Kochen in der Apsis (Gaskocher) ist auch bei Wind und Regen kein Problem.

8) Das mit Reissverschluss verschliessbare Moskitonetz beim "solid inner" Innenzelt lassen eine gute Regelung von Lüftung / Temperatur zu

Nachteile: Zum Glück bisher kaum, nachdem das Stangenproblem mit sich lösenden Inserts gelöst ist:

1) Die Reissverschlüsse lassen sich nur von unten öffnen (nur ein Schlitten)

2) das Innenzelt kommt an der unteren linken und oberen rechten Ecke sehr nahe ans Aussenzelt. Da die Bodenwanne gut hochgezogen ist, bleibt es dort dicht, aber es gelangt eher Wasser auf die Zeltunterlage unter den Zeltboden. Solange dieser dicht ist, ist das unproblematisch.

Fazit: Mein Vertrauen in das Zelt ist durch die Praxiserfahrung stark gestiegen und ich habe auch bei extremeren Wetterbedingungen wenig Bedenken.
Das Zelt ist das Geld auf alle Fälle wert, sensationelles Gewichts / Platz und Stabilitätsverhältnis (mit seitlichen Stützstangen).
Ich spiele auch mit dem Gedanken für das 2er. Allerdings finde ich die Länge mit 2,1m kurz geraten bei 1,84m Körpergröße. Bei euch kein Thema?
Beim 1er hat man in der Länge mehr Platz. Ich warte ja immer noch darauf, dass meine Frau über das Stöckchen Zelten springt Und steter Tropfen Höhle den Stein 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
...das wird Dir nicht passen bei 1,84 - durch die Asymmetrie geht in der Fläche Platz verloren. Für einen gehts, für 2 - eher nicht...
 
...aaaalso, alles was jetzt kommt sind PERSÖNLICHE Befindlichkeiten - unsere Referenz/Vergleich ist das Big Agnes Copper Spur UL HV 2 der vorletzten Generation. Bisher haben wir weder im Hochgebirge, noch bei Unwetter oder gar im Winter gezeltet - Schönwetterzelter sozusagen ;)

Ich hatte das Zelt wegen des aussenliegenden Gestänge gekauft und das ist auch richtig geil. Der Aufbau ist super einfach und wenn ich mir vorstelle dass ich bei Regen aufbauen muss - einfach klasse.

Aaaaber: das Material - so gut es sein mag - ist für mich schwer beherschbar. So glatt, dass es mir immer wieder aus den Fingern rutscht, dabei irgendwie "sperrig". Das nächste war das Gestänge (Carbon, kurz): ich konnte es mit meinen recht kleinen Händen kaum bändigen: wie ein wildes Tier sprangen mir einzelne Segmente immer wieder aus der Hand.

Aufgebaut - easy, wie gesagt: boah ist das gross! Ja, das Ding ist ein Palast, einfach riesig, der Platz im Raum ist wirklich gross. Leider aber nicht in der Fläche. Gefühlt ist für uns (Beide knapp 1,70m) in der Fläche weniger Platz als im BA. Da haben wir eine reale Länge von 2,24cm - im Durston ist das die Diagonale. Sprich: im BA ist in der Länge mehr Platz um ggf. noch was unterzubringen. Weiter sind die Apsiden im Durston kleiner als im BA. Und die Taschen im Innenraum - ja auch da +1 fürs BA.

Was dem ganzen aber schlussendlich den Todesstoss ;) versetzt hat war die Asymmetrie. Um den Raum und die Apsiden bestens zu nutzen sollte man Kopf an Fuss schlafen. Auch die Anordnung der Taschen legt das nah: die kleine Tasche (bspw. fürs Handy) ist jeweils an den gegenüberliegenden Enden. Also hat entweder Einer keine Tasche am Kopfende oder aber die Füsse seines Begleiters an der Nase ;) . Das gilt dann auch für die Apsiden: schläft man Kopf an Fuss passt die Ausstiegsrichtung, beim Schlafen Kopf an Kopf ist einer irgendwie "verkehrt". Schwierig zu beschreiben - für uns hat es nicht gepasst.

Alles in allem, die Asymmetrie, der "mangelnde" Platz in der Fläche liess uns nach dem Ausprobieren sagen: nö - nicht das richtige für UNS - für Andere (mit anderen Prioritäten) stellt sich das bestimmt anders dar.

@Remsy : sicher bin ich mir natürlich nicht. Aber aus meinem EINDRUCK heraus VERMUTE ich, dass es für Euch (zumal, wenn Du Deine Frau sogar überreden musst) nichts ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schönes Statement :daumen:

Wie kommt Ihr mit der Asymmetrie klar? Für uns war das (u. a.) ein Ausschlusskriterium...

Wie dick trägt bei den Z Flick Poles der Verstellmechanismus auf? Stört der sehr? Hast Du schon Alternativen gehabt/ausprobiert?
Die Asymmetrie ist für uns nicht wirklich störend, wir liegen Kopf an Kopf, ich 178cm (links im Zelt mit kleinem Staufach bei den Füssen) , meine Lebenspartnerin 170cm. Weil das Zelt so breit ist, haben kleinere Dinge (auch Smartphone) locker neben der Matte Platz, wir haben aber auch eher schmale Isomatten.
Die Apsiden stören uns in der Asymmetrie gar nicht; das, was wir im Zelt brauchen, wird ausgepackt (es hat ja genug Platz im Zelt) , so dass der rechts liegende Nachts nicht zum Fussende in die dort grössere Apsis greifen muss, kleinere Taschen finden auch im schmaleren Teil der Apsis (rechts Mitte gegen Kopfende) Platz, man kann mit den Zusatzstangen seitlich die Wand auch gut etwas nach aussen spannen (geht auch mit Häringen).

Die Z Flick Poles tragen am Mechanismus schon etwas an Dicke auf, finden aber trotzdem im Zeltsack Platz (vorsichtig einschieben oder einwickeln, damit der Zeltstoff keinen Schaden nimmt).
Andere Stangen haben wir getestet, allerdings ist die Verstellbarkeit der Z Flick Poles ein riesen Vorteil, gleicht Geländeunebenheiten aus und ermöglicht seitliche Flexibilität beim Stellen (ermöglicht grösseren Ausgang, wenn der kurze Türteil mit einem Zeltpfahl am Boden fixiert wird)
 
Zurück