Canyon Torque AL 2026 im ersten Test: Ein Alu-Freerider für 2.500 € killt das Strive!

Über das fehlende Rahmenkit kann man hinwegsehen bei den Preisen bzw war so oder so nie üblich bei Canyon
Genau das finde ich immer schade, denn bei solchen Park Buden interessiert mich das frameset persölich deutlich mehr als ein complete da ich die relevanten Teile eh hab umd man den Rest billig kriegt. Das macht Marin ganz gut im Vergleich.
Canyon könnte das ohne Weiteres mit nem Vivid für 1.8 raushauen.
Aber dennoch sind die completes n tolles Angebot, kammer nix sagen.
 
Viel seltsamer finde ich, dass mit dem Strive ersetzen. Als das Torque damals rauskam, schrieben hier viele, das Rad sei mit dem kurzen Hinterbau unfahrbar. Ich bin es 2 Jahre gefahren und diese Aussagen waren durchaus berechtigt. Vor allem in Anliegern musste man bewusst Druck auf das Vorderrad bringen, damit es sich nicht verabschiedet. Okay, jetzt kann man es hinten etwas verlängern.
Wer an kurze Kettenstreben gewöhnt ist, hat überhaupt kein Problem damit das Rad so zu fahren, dass auf das Vorderrad ausreichend Druck kommt. Und dann hat man einfach die Vorteile der kurzen Kettenstreben. Ich suche mir gezielt solche Räder aus, und zum Glück gibt es noch genug die so etwas anbieten.
Das muss nicht in jedem Thread schlecht geredet werden, wenn man einfach lieber längere Kettenstreben fährt oder einfach lieber passiv wie ein nasser Sack auf dem Rad hängen will, gibt es genug Alternativen (die ich nicht fahren will, weil ich auf sowas keinen Bock habe).
 
Als 29er wärs schon nochmals besser. Ich hab das torque 29 mit längeren streben und bin schon sehr happy.
 
Wer an kurze Kettenstreben gewöhnt ist, hat überhaupt kein Problem damit das Rad so zu fahren, dass auf das Vorderrad ausreichend Druck kommt. Und dann hat man einfach die Vorteile der kurzen Kettenstreben. Ich suche mir gezielt solche Räder aus, und zum Glück gibt es noch genug die so etwas anbieten.
Das muss nicht in jedem Thread schlecht geredet werden, wenn man einfach lieber längere Kettenstreben fährt oder einfach lieber passiv wie ein nasser Sack auf dem Rad hängen will, gibt es genug Alternativen (die ich nicht fahren will, weil ich auf sowas keinen Bock habe).
Du hast verstanden, dass ich das Rad zwei Jahre gefahren bin und geliebt habe? Heute fahre ich ein Bronson V4, in der vierten Saison. Auch quirlig. Ich komme klar und du bestätigst es ja auch. Muss man eben wissen und ob so ein Rad dann ein highspeed Enduro ersetzen kann? Fraglich. Darum ging es!
 
....da wäre ein Race-Enduro auch nicht unbedingt die beste Wahl, weil für die Geschwindigkeit gerne mal andere Kompromisse gemacht werden, die dem Normalfahrer nicht unbedingt weiterhelfen.

"Race"-Enduro?
Die Kategorie gibts doch gar nicht.

"Gerne mal andere Kompromisse" und "Normalfahrer" ist aber schon ein bisschen Forumsbikerniveau. 😉
Ein Hersteller wie Canyon baut seine Bikes doch nicht für Profifahrer, sondern immer für den normalen Kunden. Was soll denn da ein Normalfahrer sein?

Welche "Kompromisse" werden denn bitte an einem Enduro für die "Geschwindigkeit" gemacht?

...und wenn es einfach um mehr Komfort und Vetrauen in der Abfahrt geht, dann wird das sicherlich auch ein Freerider/Superenduro oder wie die 180mm Kategorie gerade heißt tun...

Dann könntest du jedem Freerider auch gleich ein DH empfehlen. 😉

Das hatten wir doch vor Jahren alles schon mal hier.
Da wurde auch jedem mit 1,80m ein XL Frame empfohlen, wegen höherer "Laufruhe" und gerne zur Sicherheit 20-30mm mehr Federweg als notwendig.
Nur für den ggf. einmaligen Fall, dass sich jemand mit zu wenig Erfahrung auf eine zu schwere Strecke verirrt.

viele fahren da halt mittlerweile Trailbike, weil diese so gut geworden sind, dass das Mehr an Federweg kaum Mehrwert bietet.

Naja, im Mittelgebirge oder grundsätzlich auf Flowtrails mag ein Trailbike ja ausreichen, hab selbst eins im Fuhrpark, aber sobald es in die Alpen geht oder hier auf die Endurostrecken liegt zwischen einer 36er mit bspw.150mm und einer 38er mit 170mm schon ein deutliches Stück. Zumindest wenn man laufen lässt.
Das Gleiche gilt dann auch für den Hinterbau.

Nutze selbst das Trailbike hier gelegentlich auf der Endurostrecke, wenn ich gerade Bock auf das Bike habe. Am Ende fühlt es sich dann aber doch immer ein bisschen nach "Bike verprügeln an", einfach weil Dämpfer und Gabel mehrfach in den Anschlag kloppen.

in Finale gibt es nur wenige Abschnitte auf relativ wenigen Strecken, auf denen man mit mehr Federweg wirklich einen Vorteil hat...

Keine Ahnung wie und wie lange du den Sport schon ausführst, was dein Zielbild beim Biken ist und wie oft du schon in Finale warst, aber mit einem modernen Enduro bist du da auf jeder der üblichen Strecken schneller, als mit einem Trailbike. 😉

Ein Trailbike fährst du doch nur aus drei Gründen, entweder du bist Anfänger und beginnst gerade mit dem Sport oder du bist eigentlich ein klassischer All Mountainbiker, der auch viel Uphill und Tour fährt oder du bist ein Enduro-/ Freeridebiker der als Zweit-, Dritt-, Viert-Bike sich sowas zum Spielen auf nicht ganz so anspruchsvollen Trails holt.

In den Alpen ist es oft steil und eher langsam, sodass der viele Federweg keinen Vorteil hat (bei den teils engen Kurven dann sogar eher ein Nachteil)

Warst du schon mehr als einmal da? Ernst gemeinte Frage.

Die meisten Strecken haben doch immer Abschnitte wo du laufen lassen kannst und auch auf den Trails wo du von Spitzkehre zu Spitzkehre unterwegs bist, ist es auf den Strecken dazwischen mit mehr Federweg deutlich entspannter als auf 20mm Federweg zu verzichten.
Erst Recht bei tausenden Tiefenmeter pro Tag und über mehrere Tage gerechnet.

Klar, kannst du das alles mit einem Trailbike fahren oder einem 120mm Hardtail oder einem DH, aber nur weil das machbar ist, wird die Auflösung einer Kategorie nicht gleichzeitig sinnvoll.

Und warum sollen 170/160mm Federweg in engen Kurven gegenüber 150/140mm ein Nachteil sein?

Vielleicht gehts ja nur mir so, aber in den letzten elf Jahren in den Alpen habe ich mir bei Spitzkehren nie gedacht "hätte ich jetzt mal nen Trailbike dabei, wäre es einfacher".
Die Gedanken. "Ui, blöd verhakt und fast abgeflogen, der extra Zentimeter Federweg an der Front war jetzt aber Gold wert."
oder: "In das Steinfeld konnte man ja jetzt so reindroppen und durchziehen, war das geil." kamen hingegen öfters vor. 😁

---
Gut zusammengefasst. Deshalb fahr ich auch Finale oder Reschen gern mit 180/180. Nicht weil es schneller ist, aber weil ich damit in der üblichen Urlaubswoche gegen Ende einfach noch frischer bin. Schneller wäre ich ganz sicher mit weniger Federweg.

Den Gedankengang kann ich nachvollziehen, es kann aber sein, dass du das Mehr an Federweg auf Endurostrecken bzgl. der Erschöpfung ggf. überschätzt.
Ich war in Nauders und Finale mit dem Capra MKII 27,5 und 180/180mm als auch mit dem Mega 290 mit 170/160mm. Trotz geringerem Federweg und mehr Speed war ich nach einer Woche nicht erschöpfter.

Würde ich mir jetzt vorstellen, dort mit dem Trailbike und 150/140mm zu sein, wäre ich auf jeden Fall langsamer als mit dem Enduro und vermutlich, habe es bisher nicht getestet, auch erschöpfter.

Meiner Ansicht nach ist die Mischung aus EWS/ EDR, Federweg der Bikes, Speed und den bekannten Strecken in den verschiedenen Orten nicht komplett zufällig.

Hat man natürlich ein gutes 180/180mm Bike zuhause, nutzt man das verständlicher Weise auch auf den Endurostrecken. Ein Neukauf macht da keinen Sinn.
Andersherum nutzt man ein Enduro gelegentlich ja auch im Park.

Steht für einen User ein Neukauf an, weil er bspw. von einem 130mm Bike kommt und jetzt gerne etwas mehr Federweg haben möchte, ist ein Freeridebike auch irgendwie drüber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Forum hier ist schon irgendwie grazy.....

Hersteller A bringt ein Rad für 9000€ raus. Alle: zu teuer, frameset kostet mehr als manchen Räder.
Alles Kacke.

Canyon bringt für wenig Geld ein geiles Bike raus und das Geschrei geht los, warum kein Frameset für "lau".
Was wollt ihr eigentlich? Nur nörgeln... und das Haar in der Suppe suchen.:wut:

Ich war bei der Präsentation in München vor Ort. Auch wenn es nix für mich ist, finde ich es absolut gelungen. Schlicht, Solide und stimmig. Was will man für den Preis mehr.
So fällt für viele (gerade Kids) leichter sich ein vernünftiges Bike für den Bikepark zu leisten.
Gut gemacht Canyon :daumen:
 
Das Forum hier ist schon irgendwie grazy.....

Hersteller A bringt ein Rad für 9000€ raus. Alle: zu teuer, frameset kostet mehr als manchen Räder.
Alles Kacke.

Canyon bringt für wenig Geld ein geiles Bike raus und das Geschrei geht los, warum kein Frameset für "lau".
Was wollt ihr eigentlich? Nur nörgeln... und das Haar in der Suppe suchen.:wut:

Ich war bei der Präsentation in München vor Ort. Auch wenn es nix für mich ist, finde ich es absolut gelungen. Schlicht, Solide und stimmig. Was will man für den Preis mehr.
So fällt für viele (gerade Kids) leichter sich ein vernünftiges Bike für den Bikepark zu leisten.
Gut gemacht Canyon :daumen:
Willkommen im Forum.
wird ja niemand gezwungen, etwas zu kaufen
 
Das Forum hier ist schon irgendwie grazy.....

Hersteller A bringt ein Rad für 9000€ raus. Alle: zu teuer, frameset kostet mehr als manchen Räder.
Alles Kacke.

Canyon bringt für wenig Geld ein geiles Bike raus und das Geschrei geht los, warum kein Frameset für "lau".
Was wollt ihr eigentlich? Nur nörgeln... und das Haar in der Suppe suchen.:wut:

Ich war bei der Präsentation in München vor Ort. Auch wenn es nix für mich ist, finde ich es absolut gelungen. Schlicht, Solide und stimmig. Was will man für den Preis mehr.
So fällt für viele (gerade Kids) leichter sich ein vernünftiges Bike für den Bikepark zu leisten.
Gut gemacht Canyon :daumen:
Ein Wunder daß sich noch niemand über den "hänge" Bauch beschwert hat 😂
 
"Race"-Enduro?
Die Kategorie gibts doch gar nicht.
Genau als solches, bzw. in diese Kategorie wurde das Strive doch vermarktet... es ging immer um Bestzeiten, Geschwindigkeiten usw... Yeti macht das mit dem SB160 ähnlich und es gibt sicherlich noch mehr Beispiele.
Ja, genaugenommen ist "Race" Enduro übertrieben, da Enduro ja bereits die Kategorie Fahrräder zum erzielen einer Höchstgeschwindigkeit bzw. Bestzeit bergab (mit denen man jedoch noch irgendwie den Berg selbst hochfahren kann) beschreibt. Da das gerne vergessen wird, wird das wohl vom Marketing aufgegriffen bzw. betont. Diese Betonung fand ich hilfreich in dem Zusammenhang und daher habe ich das auch so genutzt.

Welche "Kompromisse" werden denn bitte an einem Enduro für die "Geschwindigkeit" gemacht
Sehr tiefe Tretlager, straffe Hinterbaukennlinie trotz "reichlich" Federweg, verhältnismäßig hohe Antisquat-Werte...
aber sobald es in die Alpen geht oder hier auf die Endurostrecken liegt zwischen einer 36er mit bspw.150mm und einer 38er mit 170mm schon ein deutliches Stück. Zumindest wenn man laufen lässt.
Das Gleiche gilt dann auch für den Hinterbau.
Achtung, hier reden wir annähernd aneinander vorbei:
Trailbikes gibt es mit 130/140mm Federweg, mit 140/150 und mit 150/160... ich rede in dem Zusammenhang beim Strive-Ersatz von letzterem (siehe auch meine Auflistung der Trailbikes, die aktuell bei der EWS/EDR zum Einsatz kommen).
Ein Trailbike fährst du doch nur aus drei Gründen, entweder du bist Anfänger und beginnst gerade mit dem Sport oder du bist eigentlich ein klassischer All Mountainbiker, der auch viel Uphill und Tour fährt oder du bist ein Enduro-/ Freeridebiker der als Zweit-, Dritt-, Viert-Bike sich sowas zum Spielen auf nicht ganz so anspruchsvollen Trails holt
Oder du bist professioneller (oder Amateur) Enduro-Rennfahrer, der damit Rennen fährt oder du willst keine 4 MTBs im Fuhrpark haben/warten/pflegen usw... dann ist das Trailbike (150/160 die perfekte Allzweckwaffe ;)
Keine Ahnung wie und wie lange du den Sport schon ausführst, was dein Zielbild beim Biken ist und wie oft du schon in Finale warst, aber mit einem modernen Enduro bist du da auf jeder der üblichen Strecken schneller, als mit einem Trailbike. 😉
Seit knapp 10 Jahren, seir 2022 fahre ich Enduro-Rennen auf Hobby-Niveau (Megavalanche, Chili Enduro, vereinzelt E1...)
In Finale bin ich seit 2018 2-3 Wochen im Jahr, ansonsten oft in Nauders, Geißkopf, Plesivec/Klinovec, gelegentlich La Thuile und sporadisch in anderen Ecken von Österreich, Norditalien und manchmal am Gardasee.
Warst du schon mehr als einmal da? Ernst gemeinte Frage
Jup, schon einige Male...weiß zwar nicht was du dabei konkret vor Augen hast, aber habe sicherlich schon reichliche Variationen von Trails und Wanderwegen in den Alpen gesehen.
Die meisten Strecken haben doch immer Abschnitte wo du laufen lassen kannst und auch auf den Trails wo du von Spitzkehre zu Spitzkehre unterwegs bist, ist es auf den Strecken dazwischen mit mehr Federweg deutlich entspannter als auf 20mm Federweg zu verzichten.
Erst Recht bei tausenden Tiefenmeter pro Tag und über mehrere Tage gerechnet.
Hier hast du es perfekt formuliert:
Ein Trailbike kann auf diesen Strecken für einen geübten Fahrer genau so schnell oder sogar schneller sein, denn beim "laufen lassen" lässt sich kaum Zeit gutmachen... mehr Federweg ist aber in aller Regel komfortabler/entspannter.
Und genau hier findet dann die Unterscheidung statt, die ich in meinem ersten Text bereits geschrieben habe: Wenn es um die schnellste Zeit und/oder die lebhafte/agile/spaßigste Fahrt geht, dann ist ein modernes Trailbike (bezogen auf Geometrie) mit 160/150 die perfekte Wahl. Wenn es darum geht entspannter/komfortabler/vertrauensfördernd unterergs zu sein, dann kann der Griff zur höheren Kategorie lohnen... hier passen Freerider mit 170 oder 180mm jedoch vom Verhalten oft besser als Enduro-Bikes, die bei Auslegung für Rennen durchaus sparsam im Federweg sein können und somit nicht allzuviel Komfortgewinn gegenüber abfahrtsorientierten Trailbikes bringen.
Die Mehrheit der Käufer scheint das ja auch so zu leben, denn Strives, Speci Enduros, Megatowers usw. sehe ich recht selten in für mich typischen "Enduro-Gebieten"
Bei Rennen übrigens noch deutlich seltener ;)
Deshalb scheint diese Kategorie jetzt auch bei mehreren Herstellern zu entfallen oder zumindest die Auswahl dort verringert zu werden (Canyon, Specialized, Santa Cruz...)
Und warum sollen 170/160mm Federweg in engen Kurven gegenüber 150/140mm ein Nachteil sein?
Weil das Mehr an Federweg mehr einsackt und sich somit Lenkimpulse und Gewichtsverlagerungen schlechter einleiten lassen... ein Trailbike bietet hier mehr Gegenhalt und somit lässt sich das Rad besser durch die Kurve "drücken" und wenn es auch mur einen Ansatz von Anlieger bzw. Rut (Fahrrinne) gibt, dann lässt sich hieraus auch entsprechend besser Geschwindigkeit generieren.
 
Geil sind aber bei so Präsentationen immer dieses nichtsaussagenden Bausteingelaber, was Jahrzehnte nicht angepasst wird :)

Das hier zum Beispiel kannst ohne Probleme unter jedes Rad schreiben sofern es Horstlink, 180/180mm und Platz für ne Trinkflasche hat:

"Das grundlegende Konzept wurde bewusst unkompliziert gestaltet, um Fehlerquellen und Komplexität zu minimieren. So sucht man vergeblich nach Umlenkrollen, Shape-Shifter-Technologie oder einer komplizierten Hinterbauumlenkung. Stattdessen setzt das neue Torque AL auf einen klassischen, verfeinerten Viergelenker-Hinterbau, bei dem abgedichtete Industrielager an den Umlenkpunkten sitzen. Passend zur 180-mm-Federgabel werden am Heck mittlerweile ebenfalls satte 180 mm Federweg generiert. Die moderat progressive Kennlinie wurde ab Werk gezielt auf moderne, großvolumige Luftdämpfer abgestimmt, um ein sensibles Ansprechverhalten bei kleinen Schlägen mit ausreichendem Schutz gegen harte Durchschläge bei harten Landungen zu gewährleisten. Wer lieber Stahlfederdämpfer fährt, kann dies ebenfalls tun. Das Rahmendreieck bietet ausreichend Platz für Coil-Shocks und lässt dabei noch Raum für eine Trinkflasche."

In real Deutsch:
Es wurde alles, was unnötig teuer ist, wegrationalisiert und dann geschaut, was dann doch dran muss, um das durch den Sparkurs weggefallene Strive wenigstens Ansatzweise zu kompensieren. Ansonsten ist das Rad wie jedes Rad auf dem Markt mit den üblichen Mindeststandards bestückt und ist nichts besonderes, aber dafür eben besonders günstig.

PS: Ich bin dennoch Fan und finds tatsächlich optisch sehr schön gelungen und preislich ist natürlich ne absolute Ansage... Da lohnt sich schon das günstigste Rad zu kaufen und alle Teile zu verkloppen. Dann haste vermutlich ein Rahmen für 1000€ oder so.
Kostet ca. 1700
 
weil 1740 mal einige Kettenstreben gebrochen sind wird die Karte immer noch gezogen? Auch bei Premium kann was kapputt gehen siehe Pivot und das Phoenix.
Jup, Spezi, Cannondale, Intense, Mondraker, Norco, Nicolai, Santa.... scheiße, fahre gut 27 Jahre, da ist einiges zu Bruch gegangen. Manch teurere Blender haben sich entpuppt.
Und ja, auch das Vorgänger torque aus '22 habe ich 2x zerstört. Was soll's es sind nur Fahrräder, ein Mittel zum Zweck. Ich meine die Dinger sind für Schandtaten entwickelt, die Viecher müssen artgerecht behandelt werden.
 
@Nenoflow
Vermutlich liegt das Missverständnis darin, dass wir die Grenze eines Enduros anders ziehen und im Anschluss daran leicht aneinander vorbeigesprochen haben

In Post #43 habe ich nur geäußert, dass ich nicht glaube, dass die Enduros (160-170mm) grundsätzlich aussterben werden, weil gerade das die Bikes sind, die in den Alpen unterwegs sind, ergänzt durch Trailbikes.

Worauf du in #53 geantwortet hast, dass da jetzt auch viele mit dem Trailbike unterwegs sind, weil die so gut geworden sind.

Die Summe aller Trailbikes war in meiner Aussage aber schon enthalten. 😉

Dazu kommt, dass ein Bike mit 160mm an der Front und 150mm am Heck für mich schon ein Endurobike
ist. Trailbikes liegen eher im Rahmen von 130/130 bis 150/140mm.

Auf der Santa Cruz Seite wird bspw. das Hightower mit 150/150mm unter Trail & All Mountain geführt.
Das Jeffsy mit 150/145mm liegt bei YT ebenfalls unter All Mountain.

Das ein 160/150mm Bike aktuell die perfekte Allzweckwaffe ist, sehe ich 100% genauso.
Hat bspw. Texi mit dem leicht aufgebohrten Jeffsy @160/145mm bei der Trans Madeira 2026 eindrucksvoll gezeigt. Wobei ein ehemaliger EWS/EDR-Pro die Konkurrenz natürlich auch mit 10mm weniger Federweg versägt. 😁

Wenn Canyon jetzt noch ein neues Spectral mit 160/150mm bringt, ist das Ausscheiden des Strive ja nachvollziehbar, aber aktuell klafft da eine Lücke zwischen 150/140mm und 180/180mm.

Die Mehrheit der Käufer scheint das ja auch so zu leben, denn Strives, Speci Enduros, Megatowers usw. sehe ich recht selten in für mich typischen "Enduro-Gebieten"
Gut ein Strive MKIV sah man eh immer super selten, weil es einfach nicht gut verkauft wurde. 😉 Specialized ist teuer und daher auch nicht in Massen unterwegs, aber Megatower und Nomad sieht man doch schon häufiger.
 
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@Nenoflow
Vermutlich liegt das Missverständnis darin, dass wir die Grenze eines Enduros anders ziehen und im Anschluss daran leicht aneinander vorbeigesprochen haben

In Post #43 habe ich nur geäußert, dass ich nicht glaube, dass die Enduros (160-170mm) grundsätzlich aussterben werden, weil gerade das die Bikes sind, die in den Alpen unterwegs sind, ergänzt durch Trailbikes.

Worauf du in #53 geantwortet hast, dass da jetzt auch viele mit dem Trailbike unterwegs sind, weil die so gut geworden sind.

Die Summe aller Trailbikes war in meiner Aussage aber schon enthalten. 😉

Dazu kommt, dass ein Bike mit 160mm an der Front und 150mm am Heck für mich schon ein Endurobike
ist. Trailbikes liegen eher im Rahmen von 130/130 bis 150/140mm.

Auf der Santa Cruz Seite wird bspw. das Hightower mit 150/150mm unter Trail & All Mountain geführt.
Das Jeffsy mit 150/145mm liegt bei YT ebenfalls unter All Mountain.

Das ein 160/150mm Bike aktuell die perfekte Allzweckwaffe ist, sehe ich 100% genauso.
Hat bspw. Texi mit dem leicht aufgebohrten Jeffsy @160/145mm bei der Trans Madeira 2026 eindrucksvoll gezeigt. Wobei ein ehemaliger EWS/EDR-Pro die Konkurrenz natürlich auch mit 10mm weniger Federweg versägt. 😁

Wenn Canyon jetzt noch ein neues Spectral mit 160/150mm bringt, ist das Ausscheiden des Strive ja nachvollziehbar, aber aktuell klafft da eine Lücke zwischen 150/140mm und 180/180mm.


Gut ein Strive MKIV sah man eh immer super selten, weil es einfach nicht gut verkauft wurde. 😉 Specialized ist teuer und daher auch nicht in Massen unterwegs, aber Megatower und Nomad sieht man doch schon häufiger.
Das Spectral hatte schon Mal 160/150mm.
https://enduro-mtb.com/canyon-spectral-cfr-2022-test/
 
Das Spectral hatte schon Mal 160/150mm.
Das ist richtig, aktuell bieten sie es so aber nicht mehr an.
Ich meine mich zu erinnern, dass Jesse Melamed damit, nach seinem Wechsel zu Canyon, auch ein-zwei Rennen am Start war, bevor er sich dauerhaft für das Strive entschieden hat.

Seit knapp 10 Jahren, seir 2022 fahre ich Enduro-Rennen auf Hobby-Niveau (Megavalanche, Chili Enduro, vereinzelt E1...)
Mit wie viel Federweg bist du denn in den Alpen oder den Rennen unterwegs?
Ich werde dieses Jahr zur Mega wieder das Nukeproof mitnehmen.
Ein 160/150er Bike wäre auch eine Option, aber extra ein Bike dafür aufbauen ist mir dann doch etwas zu viel. 😅

Fand die Headline "Ein Alu-Freerider für 2.500 € killt das Strive!" auch einfach ein bisschen drüber, denn wenn die Leute hier aus unserer Bikegruppe ihr Bio Enduro zukünftig aktualisieren wollen, werden sie wieder ein Enduro und kein AL Freeride kaufen. Dann fällt Canyon ab jetzt erstmal weg.

Und die nächste Generation an Bikern (bis 20), die hier bei uns vor Ort teilweise auch Teil eines eigenen Endurorennteams sind und an den üblichen, nationalen Rennen teilnehmen, sind ebenfalls mit Endurobikes unterwegs.

Von daher verwundert mich einfach der Wegfall einer ganzen Kategorie bei Canyon, die es so seit 2011 gab.

So jetzt war ich hier aber auch lange genug Off Topic. 😆
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nenoflow
Vermutlich liegt das Missverständnis darin, dass wir die Grenze eines Enduros anders ziehen und im Anschluss daran leicht aneinander vorbeigesprochen haben

In Post #43 habe ich nur geäußert, dass ich nicht glaube, dass die Enduros (160-170mm) grundsätzlich aussterben werden, weil gerade das die Bikes sind, die in den Alpen unterwegs sind, ergänzt durch Trailbikes.

Worauf du in #53 geantwortet hast, dass da jetzt auch viele mit dem Trailbike unterwegs sind, weil die so gut geworden sind.

Die Summe aller Trailbikes war in meiner Aussage aber schon enthalten. 😉

Dazu kommt, dass ein Bike mit 160mm an der Front und 150mm am Heck für mich schon ein Endurobike
ist. Trailbikes liegen eher im Rahmen von 130/130 bis 150/140mm.

Auf der Santa Cruz Seite wird bspw. das Hightower mit 150/150mm unter Trail & All Mountain geführt.
Das Jeffsy mit 150/145mm liegt bei YT ebenfalls unter All Mountain.

Das ein 160/150mm Bike aktuell die perfekte Allzweckwaffe ist, sehe ich 100% genauso.
Hat bspw. Texi mit dem leicht aufgebohrten Jeffsy @160/145mm bei der Trans Madeira 2026 eindrucksvoll gezeigt. Wobei ein ehemaliger EWS/EDR-Pro die Konkurrenz natürlich auch mit 10mm weniger Federweg versägt. 😁

Wenn Canyon jetzt noch ein neues Spectral mit 160/150mm bringt, ist das Ausscheiden des Strive ja nachvollziehbar, aber aktuell klafft da eine Lücke zwischen 150/140mm und 180/180mm.


Gut ein Strive MKIV sah man eh immer super selten, weil es einfach nicht gut verkauft wurde. 😉 Specialized ist teuer und daher auch nicht in Massen unterwegs, aber Megatower und Nomad sieht man doch schon häufiger.
Das mit der genauen Benennung der Kategorien kann immer zu Missverständnissen führen, weil es hier keine echte Skala gibt und die Grenzen weich sind. Mittlerweile wird gerne mal von allem zwischen XC und Enduro von einem Trailbike gesprochen... angefangen von irgendwelchen 130/120mm Rädern (die man auch DC nennen könnte) bis hin zu 160/150 Rädern, die zuvor (und bei manchem Hersteller natürlich immernoch) als AM bezeichnet wurden.
Diese AM Räder sind noch keine Enduros, aber ich gehe davon aus, dass die Hersteller, bei denen die "echten" Enduros nun wegfallen, in Zukunft mindestens Versionen ihrer Trailbikes rausbringen werden, die diese Interessenten ansprechen sollten.
Bei YT gabs da früher die Race-Versionen des Jeffsy mit 160/150 (hatte früher eins, war ein absolut tolles Rad für alles... vor allem für Alpentouren usw :D ), Speci hat das Stumpy als Evo und wie @steffen1978 schon erwähnt hat, das Spectral gabs ja auch schonmal als 160/150 und ich kann nir sehr gut vorstellen, dass es in Zukunft wieder etwas in der Richtung geben wird.
Das ist für den Hersteller wesentlich wirtschaftlicher als ein komplett eigenen Rahmen für diese (leider) Nische zu entwickeln.
So isses, bin schon gespannt wann es wieder so eine Version geben wird.
 
Ich werfe als weiteres Enduro noch das Radon Jab MX in den Ring. Eines der leichtesten Enduros und zum Hammerpreis in der Mullet Variante. Das ist die do-it-all hometrail-waffe
 
Also bezüglich Full29 und 450er+ Kettenstreben kann es ja nicht sooo schwer sein mal ein bisschen mit CAD zu experimentieren und dann zum örtlichen Zerspaner zu latschen und sich was fräsen zu lassen...
Das ist ja das geile an diesen geschraubten Dropouts, da kannste so ziemlich alles dranschrauben. WIll der Hersteller im zweifel natürlich nix von wissen, aber gehen tut es bestimmt.

Finde das Rad tatsächlich bis auf die KS in den Größen L+ auch richtig gelungen. Für den Preis ne echte Ansage. Ich schlafe noch eine Nacht und dann werde ich evtl den o.g. Weg gehen und mir 450er und Full29 Dropouts konstruieren und machen lassen....
 
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