Der "Kurze Frage - schnelle Antwort Thread"

PU Leim wird sehr fest. Kürzlich erst die Delle in der Holztüre damit aufgefüllt. Ist hinterher trotz Aufschäumen ein Hartkunststoff. Abschleifen lässt er sich gut.

Sikaflex, Dichtsilikon o.Ä. wird elastischer, im Verhältnis zu dem Originalschaum oder Neoprenschaum allerdings immer noch recht fest.

Kleine Schnipsel von einem alten Schlauch lassen sich auch gut zuschneiden und aufkleben, sind abriebbeständig und etwas elastisch.
 

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Re: Der "Kurze Frage - schnelle Antwort Thread"
Liebes Forum,
ich hätte eine Frage zur Magura Hydrostop Mountain aus Ende der 80er. Ich habe sie gewartet, neu befüllt, entlüftet, neue Gummis von Magura montiert. Die Bremsleistung ist sehr gut, hinten blockiert das Rad sofort, vorn schaffe ich es aber maximal leicht, das Hinterrad hochzustellen - wenn überhaupt. Mit den neongelben Raceline, dem Nachfolger quasi, produziere ich hingegen fast einen Überschlag.
Ich frage mich nun, ob die HS Mountain das auch kann oder geht mit dieser Bremse grundsätzlich nicht das wie mit der HS22. Natürlich, die Hebel sind ganz andere, gefühlt viel leichtgängiger, vielleicht auch ein Grund. Hat vielleicht jmd. Erfahrung mit den Hydrostop?
Wie gesagt, ich bin zufrieden, mich interessiert eher der Grenzbereich der Bremse, was so möglich ist.
Vielen Dank!
 
Wer hat schon mal einen Sattel neu bezogen und musste dabei Ausbrüche (bis ca1,5mm tief) im Schaum wieder auffüllen bzw. die Oberfläche egalisieren? Was eignet sich dafür?
Das Problem hatte ich vor kurzem auch. Alles Flickwerk hat sich durch das dünne Leder
abgezeichnet. Ich habe 2mm dickes Moosgummi/Zellkautschuck darüber geklebt und dann
geschliffen (Bandschleifer).
 

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Liebes Forum,
ich hätte eine Frage zur Magura Hydrostop Mountain aus Ende der 80er. Ich habe sie gewartet, neu befüllt, entlüftet, neue Gummis von Magura montiert. Die Bremsleistung ist sehr gut, hinten blockiert das Rad sofort, vorn schaffe ich es aber maximal leicht, das Hinterrad hochzustellen - wenn überhaupt. Mit den neongelben Raceline, dem Nachfolger quasi, produziere ich hingegen fast einen Überschlag.
Ich frage mich nun, ob die HS Mountain das auch kann oder geht mit dieser Bremse grundsätzlich nicht das wie mit der HS22. Natürlich, die Hebel sind ganz andere, gefühlt viel leichtgängiger, vielleicht auch ein Grund. Hat vielleicht jmd. Erfahrung mit den Hydrostop?
Wie gesagt, ich bin zufrieden, mich interessiert eher der Grenzbereich der Bremse, was so möglich ist.
Vielen Dank!
Ich habe bei meiner Hydrostop nicht diese Probleme. Die sind eigentlich kaum schlechter als die späteren Racelines, die ich noch im Alltag fahre. Veilleicht ein Problem mit der Einstelllung der Beläge? Ölige Felge? Doch noch Luft in der Leitung?
 
Die verschiedenen Maguras bremsen ja jetzt auch nicht superunterschiedlich. Der Bremsbelag macht da viel mehr aus. Horror ist ausgehärteter Belag und blank polierte Felge. Ich hatte das mal an einem Kinderbike. Weiche , rote Beläge haben dann geholfen 👌🏻
 
Ich habe bei meiner Hydrostop nicht diese Probleme. Die sind eigentlich kaum schlechter als die späteren Racelines, die ich noch im Alltag fahre. Veilleicht ein Problem mit der Einstelllung der Beläge? Ölige Felge? Doch noch Luft in der Leitung?

Die verschiedenen Maguras bremsen ja jetzt auch nicht superunterschiedlich. Der Bremsbelag macht da viel mehr aus. Horror ist ausgehärteter Belag und blank polierte Felge. Ich hatte das mal an einem Kinderbike. Weiche , rote Beläge haben dann geholfen 👌🏻

Danke für die Rückmeldungen.
Restöl auf der Felge will ich nicht ganz ausschließen, schaue ich mir nochmal an. Bei den Belägen kann man ja nicht so unfassbar viel einstellen, die treffen schon recht gut auf die Felge. Ich könnte die Bremse erneut entlüften.

Ich hatte neue Magura-Beläge montiert, glaube in grau. Du meinst, die roten könnten die Performance verbessern? Die Felgen sind definitiv ganz weit von runtergebremst entfernt. Daher dachte ich, die dunklen Beläge wären in Ordnung.
 
Grau ist ja für gehärtete Oberflächen. Also Elox und Ceramik. Da bei den meisten Felgen die Eloxal-Schicht heutzutage schon runtergebremst ist, wären die schwarzen Beläge eigentlich besser gewesen. Ich selbst nehme eigentlich immer rote koolstops.
Trotzdem solle die Bremsleistung mit den grauen immer noch gut sein. Man kann bei der Einstellung schon was falsch machen. Die Beläge müssen ja nicht nur die Felge treffen. Vielmehr müssen Bremsbelag und Flanke möglichst parallel sein. Sonst bremst nur eine Kante oder Ecke des Belags. Zumindest bis sie sich eingeschliffen hat und das kann dauern. Die roten Beläge sind da etwas "vergebender", weil sie eine weichere Gummimischung haben. Die liegen dann trotz nicht perfekter Ausrichtung vollständig auf, beim Bremsen. Dafür nutzen sich sich schneller ab.

Kannst ja mal die Beläge an schauen, ob die Spuren vom Bremsen auf der kompletten Belagsfläche sichtbar sind. Wenn du die Felge entfettest, vergiss nicht, die Beläge auch abzuwischen...
 
Entlüften macht nur Sinn wenn auch Luft drin ist, sprich knackiger Druckpunkt - alles in Ordnung.
Ich hatte auch schwarze Standard Beläge. Die hab ich erst angerauht, dann eingeschnitten damit Lamellen entstehen. Alles ohne nennenswerte Effekte. Erst richtig weiche Beläge haben geholfen.
An meinem Winterbike fahre ich steinalte, knochenharte Beläge mit Ceramicfelgen, glattgebremst. Funktioniert trotzdem. Es gibt halt auch einfach gute und schlechte Kombinationen.
 
Grau ist ja für gehärtete Oberflächen. Also Elox und Ceramik. Da bei den meisten Felgen die Eloxal-Schicht heutzutage schon runtergebremst ist, wären die schwarzen Beläge eigentlich besser gewesen. Ich selbst nehme eigentlich immer rote koolstops.
Trotzdem solle die Bremsleistung mit den grauen immer noch gut sein. Man kann bei der Einstellung schon was falsch machen. Die Beläge müssen ja nicht nur die Felge treffen. Vielmehr müssen Bremsbelag und Flanke möglichst parallel sein. Sonst bremst nur eine Kante oder Ecke des Belags. Zumindest bis sie sich eingeschliffen hat und das kann dauern. Die roten Beläge sind da etwas "vergebender", weil sie eine weichere Gummimischung haben. Die liegen dann trotz nicht perfekter Ausrichtung vollständig auf, beim Bremsen. Dafür nutzen sich sich schneller ab.

Kannst ja mal die Beläge an schauen, ob die Spuren vom Bremsen auf der kompletten Belagsfläche sichtbar sind. Wenn du die Felge entfettest, vergiss nicht, die Beläge auch abzuwischen...

Entlüften macht nur Sinn wenn auch Luft drin ist, sprich knackiger Druckpunkt - alles in Ordnung.
Ich hatte auch schwarze Standard Beläge. Die hab ich erst angerauht, dann eingeschnitten damit Lamellen entstehen. Alles ohne nennenswerte Effekte. Erst richtig weiche Beläge haben geholfen.
An meinem Winterbike fahre ich steinalte, knochenharte Beläge mit Ceramicfelgen, glattgebremst. Funktioniert trotzdem. Es gibt halt auch einfach gute und schlechte Kombinationen.

So mach ich das auch. Egal ob Canti, Magura, V-Brake oder Rennradbremse. Die Koolstop lachs oder die lachs/schwarz.
Die weichen Belege haben die beste Bremsleistung. Sie nutzen sich auch schneller ab aber das ist es mir dann wert.


Danke Euch. Ja, die Beläge entöle ich, falls erforderlich, natürlich auch 😊. Also die Bremsleistung ist schon ziemlich gut, aber die Raceline ist vorn noch was giftiger.
Den Druckpunkt finde ich auch passend.
Ich prüfe nochmal die Position und wechsel sonst auf die roten Beläge. Vielleicht ist das nochmal eine Steigerung. Ich wollte mir mal die originalen von Magura gönnen.
Aber wie gesagt, die bisherigen Gummis sind neu und die Flanken top. Montiert sind übrigens schwarze Beläge, da hatte ich geirrt. Felgen sind eloxiert. Bei Magura meinten sie damals, das sei egal, die schwarzen gingen auf Eloxal auch gut.
 
Bei "meinem" Kinderbike ging damals gar nix. Ich hab mich draufgesetzt, bin die Einfahrt reingerollt und wäre am Ende vor dem Garagetor nicht zum Stehen gekommen. Nach dem Belagswechsel waren Stoppis problemlos möglich.
 
Ich habe nochmal die Beläge leicht justiert und sauber gemacht. Für meine Begriffe ist das nun sehr gut. Man darf natürlich nicht vergessen, dass ich auch mit 90 kg in die Bremse am Vorderrad gehe, sodass die Vollblockade vielleicht auch deshalb erst ca. eine Sekunde später erfolgt.
Morgen montiere ich mal rote Magura-Beläge, vielleicht geht's damit noch besser.

Dann habe ich nochmal über die Hebel nachgedacht. Die Hydrostop sind ja eigentlich die Moped-Hebel, brauchen vier Finger und doch etwas Kraft. Die neongelben Raceline als Nachfolger sind m. E. leichter zu dosieren, mit drei Fingern zu betätigen und erfordern weniger Kraftaufwand bei der Bremsung. Da würde ich persönlich schon Unterschiede sehen. So ein bisschen fühlt es sich an wie seinerzeit die ganz alten LX-Hebel im Vergleich zu meinetwegen den xt735-Hebeln. Finde ich zumindest.
 
Ich überlege mir dann doch mal einen gescheiten Drehmomentschlüssel fürs Schrauben am Rad zuzulegen.
Aktuell habe ich nur einen einfachen Park Tool mit 6Nm fest eingestellt für die ganzen Kleinteile.
Ich hätte dann gern noch einen für den höheren Drehmomentbereich so 10-30Nm.
Könnt ihr was empfehlen? Und ist es wichtig, das der in beide Richtungen auslöst? Ich hätte den Wera B1 im Auge aber der löst wohl nur rechts herum aus.
 
Ich überlege mir dann doch mal einen gescheiten Drehmomentschlüssel fürs Schrauben am Rad zuzulegen.
Aktuell habe ich nur einen einfachen Park Tool mit 6Nm fest eingestellt für die ganzen Kleinteile.
Ich hätte dann gern noch einen für den höheren Drehmomentbereich so 10-30Nm.
Könnt ihr was empfehlen? Und ist es wichtig, das der in beide Richtungen auslöst? Ich hätte den Wera B1 im Auge aber der löst wohl nur rechts herum aus.
Wieso? Hat doch eine Umschaltknarre. Löst also in beiden Richtungen aus. Das Bicycle Set 1 ist nicht übel, wenn man noch nix hat. Gut geht nur bis 25Nm, reicht aber.
 
Achso, weil da teilweise dabei steht, das sie nur in eine Richtung das Drehmoment auslöst.
Das hilft dann bei Linksgewinde ja nicht.
25Nm würden mir auch reichen. In deinem Set ist auch die B1 drin, ja?
 
Umschalt"Knarre". Für links ist das, soweit ich weiß, eine normale Knarre ohne Auslösefunktion. Deshalb ja auch der Hinweis "Rechtsanzug"

Edit: Beim dem kleinen A1 steht

Für kontrollierten Rechts- und Linksanzug - Anziehen und Lösen mit und ohne Drehmoment
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich überlege mir dann doch mal einen gescheiten Drehmomentschlüssel fürs Schrauben am Rad zuzulegen.
Aktuell habe ich nur einen einfachen Park Tool mit 6Nm fest eingestellt für die ganzen Kleinteile.
Ich hätte dann gern noch einen für den höheren Drehmomentbereich so 10-30Nm.
Könnt ihr was empfehlen? Und ist es wichtig, das der in beide Richtungen auslöst? Ich hätte den Wera B1 im Auge aber der löst wohl nur rechts herum aus.
Ich habe die alte Version vom Syntace Torque Tool und bin zufrieden damit.

Der Nachfolger hat einen erweiterten Bereich, hier steht etwas darüber

Thema 'Syntace Torque Tool 1-20 vs Syntace Torque Tool 1-25 - ein Produktvergleich' https://www.mtb-news.de/forum/t/syn...torque-tool-1-25-ein-produktvergleich.708153/
 
Genau, Umschalten heißt nicht, dass er auch auslöst, habe auch so einen, der nur rechts herum auslöst, was blöd ist, wenn man's bei links dann evtl. vergisst...
Also besser dann beidseitig auslösend nehmen, wenn du es brauchst.
 
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