Strava mit Claude: KI analysiert eure Trainingsdaten

Kurze Suche (mit duckduckgo ;)) nach der Anzahl Google-Suchen liefert:
  • Nearly 16.4 billion searches take place on Google every day.
  • Google processes around 189,800 searches per second.
  • Annually, Google handles over 5.9 trillion searches worldwide.
Bzw. runtergebrochen:
  • Searches per second: 189,815
  • Searches per minute: 11.4 million
  • Searches per hour: 684 million
  • Searches per day: 16.4 billion.
  • Searches per month: 492 billion
  • Searches per year: 5.9 trillion.
Quelle: https://www.demandsage.com/google-search-statistics/
 
Einige haben scheinbar eine krude Vorstellung wieviel Energie und Wasser eine Anfrage verbaucht.
Die neuen GPUs sind sehr effizient.

Prompt-TypNvidia Blackwell heuteNvidia Rubin 2026/2027
Einfach (z. B. kurze Frage)0,00030 kWh0,000030 kWh
Mittel (typische Anfrage)0,00050 kWh0,000050 kWh
Komplex (Reasoning, Suche)0,00290 kWh0,000290 kWh

Prompt-TypNvidia Blackwell (Stromkosten)Nvidia Rubin (Stromkosten)
Einfach~0,000090 €~0,0000090 €
Mittel~0,000150 €~0,0000150 €
Komplex~0,000870 €~0,0000870 €

Prompt-TypNvidia Blackwell (Wasser)Nvidia Rubin (Wasser)
Einfach~5 ml~0,25 ml
Mittel~20 ml~1,0 ml
Komplex~50 ml~2,5 ml
Die krude Vorstellung kommt daher, dass in vielen gängigen Berechnungen auch das Wasser mit einberechnet wird, das zum Training der KI genutzt wurde. So entstehen schnell Zahlen im Bereich mehrerer Liter.
Wirklich gemessen wurde das bisher auch nur in einer Studie, die mir bekannt ist (Hugging Faces glaub ich hieß die)
 
AnwendungEnergieverbrauchWasser
Google-Suche~0,000030 kWh pro Anfrage0,5 ml
KI-Anfrage~0,00030 kWh pro Anfrage (~10× mehr als Google-Suche)5 ml
Streaming HD Youtube / TV~0,22–0,37 kWh pro Stunde50 ml
Mist. Jetzt hab ich beim googeln ein schlechtes Gewissen.

Gleich mal die KI fragen, was ich dagegen machen soll.
 
Die krude Vorstellung kommt daher, dass in vielen gängigen Berechnungen auch das Wasser mit einberechnet wird, das zum Training der KI genutzt wurde. So entstehen schnell Zahlen im Bereich mehrerer Liter.
Wirklich gemessen wurde das bisher auch nur in einer Studie, die mir bekannt ist (Hugging Faces glaub ich hieß die)

Das Training macht nur etwa 10% des gesamten Energie- und Wasserverbrauchs eines KI-Modells über dessen Lebensdauer aus. 90% des Verbrauchs entstehen durch den Betrieb (Inference).

Deshalb stimmt die Behauptung, eine einzelne Anfrage würde mehrere Liter Wasser verbrauchen nicht. Selbst dann nicht, wenn man das Training mit einbezieht.
 
Guter Einwand, das werde ich den Stadtwerken schreiben, wenn sie mir wieder eine Rechnung wegen meines angeblichen Wasserverbrauchs schicken.
Das ist wie mit dem Geld. Das ist eigentlich auch gar kein Problem, weil das (eigene) Geld dann eben einfach nur wo anders ist. Oder mit Arbeitsplätzen. Die sind dann auch nicht weg, sondern nur wo anders.
 
Ein Spiegelbild über den Zustand des Landes ist dieser Thread. Anstatt sich über die Möglichkeiten der KI Auswertung auszutauschen, wird über den Wasserverbrauch und alle anderen Probleme diskutiert. Technologien werden nicht als Chancen wahrgenommen sondern nur als Risiken. Insofern ist der Weg in ein Agrarstaat, nach Ulrike Herrmann, nur konsequent.

Gemãß der boiling frog Regel kommt die Wahrnehmung der Konsequenzen erst spät.
 
Ohne Skill und zusätzliche Daten ist das reine Spielerei. Ich habe es mir eingerichtet und eine wöchentliche Auswertung über einen Agenten eingestellt mit einem entsprechenden Skill. Zudem habe ich meine Apple Health Daten seit 2010 dem Agenten zur Verfügung gestellt. Last but not least erhält der Agent jede Woche meine aktuellen Apple Health Daten der vergangenen Woche. Darauf basierend soll er mir sowohl eine umfassende Auswertung geben als auch einen Trainingsplan erstellen. Ich bin gespannt auf den Mehrwert. Falls der sichtbar ist, werde ich das auf meinem OpenClaw einrichten auf einem lokalen KI Modell.
Kommt da bei der Analyse deiner Datensätze was nachvollziehbares raus?

Hat das sonst schon jemand ausprobiert?

Interessantes Thema.

Ansonsten finde ich die LLM hilfreich wenn man in der Lage ist die richtigen Fragen zu Training, Ernährung, neuromuskuläre, biologische Themen usw. zu stellen.

Man kann zur Zeit noch kostenlos solange Nachfragen bis das Rechenzentrum überhitzt ist und man seine eigenen Fragen nicht mehr versteht-die Maschine ist da sehr geduldig und bleibt stets freundlich 😀zuviel Neugier gepaart mit Unverständnis und Vergesslichkeit erträgt schließlich kein echter Mensch 🫣

M.
 
es ist wahrscheinlich gruselig aber die KI kennt dich wahrscheinlich besser als jeder trainer. ich glaube da liegt irre potential.
was da für datenmengen vorhanden sind nach ein paar jahren garmin und strava, man kann extrem gut den fahrertypen und das individuelle talent rausfiltern und dann entsprechend verstärken durch den plan. oder es ist wie immer, du weisst wo deine talente sind, willst aber ausgerechnet als 85kg typ ein bergfahrer sein.
 
Hat das sonst schon jemand ausprobiert?
Viele.
Garmin Activity- und Wellnessdaten kann man vie intervals.icu API abholen (Garmin direkt erlaubt leider keinen consumer API Zugriff)...

...dashboard
1780832474510.png



Rideauswertung...
1780832733613.png



Trends...
1780832801113.png



Und natuerlich agentic coaching interface via Telegram
1780833155492.png



1780833415984.png



Schwere Zeiten fuer menschliche Remotecoaches :(
 
Wasss hin oder her, Wasser auf den Mühlen.

Die KI hat mir geholfen, weniger Rad zu fahren.
Sie hat mir auch geholfen, weniger selbst nachzudenken, weniger auszuprobieren, weniger Überraschungen zu erleben. Es ist alles perfekt ausgewertet, aufbereitet, analysiert, vorbereitet, egal ob bei Wegen oder Anstrengungen.

Ich werfe alle meine Daten ein, fütter ihn noch mit speziellen Hinweisen und brauche mich dann nur mehr auf das Treten zu konzentrieren. Abzweigungen werden rechtzeitig und öfters vorgelesen oder in meiner Brille als Pfeil angezeigt. Bei schwierigen MTB Strecken, werde ich gewarnt ⚠️, wenn irgendwelche Löcher, Vertiefungen oder größere Steine im Weg liegen 💣werde ich ebenfalls informiert.

Wenn mein Körper einen bestimmten Prozentpunkt an Müdigkeit, Durstigkeit erreicht, werde ich daran erinnert, Gegenmaßnahmen zu ergreifen 🔄; gut dass er mir gesagt hat, welches Nahrungsmittel ich mitnehmen soll(te) und welches Isohyperactivetonischenergy Getränk ich zu mir nehmen soll. In naher Zukunft wird das ohnehin vom 3D Drucker oder vom Replicator zusammengemixt.

Ich sage eine Strecke die ich mir wünsche und er berechnet wann ich wegfahren muss, welche Geschwindigkeit/Kurbelumdrehung/Wattanzahl ich fahren muss, damit ich um eine bestimmte Zeit wieder zu Hause bin und errechnet mir die perfekte Menge an Essen und Trinken; und natürlich wann ich sie am besten zu mir nehmen soll.
 
Guter Einwand, das werde ich den Stadtwerken schreiben, wenn sie mir wieder eine Rechnung wegen meines angeblichen Wasserverbrauchs schicken.
Schau noch mal drauf. Das meiste Geld zahlst du eh für Entsorgung.


Werden Rechenzentren eigentlich noch über Verdunstung gekühlt? Die meisten dürften doch eh einen geschlossenen Kreislauf haben und der "Verbrauch" ist Null.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Spiegelbild über den Zustand des Landes ist dieser Thread. Anstatt sich über die Möglichkeiten der KI Auswertung auszutauschen, wird über den Wasserverbrauch und alle anderen Probleme diskutiert. Technologien werden nicht als Chancen wahrgenommen sondern nur als Risiken. Insofern ist der Weg in ein Agrarstaat, nach Ulrike Herrmann, nur konsequent.

Gemãß der boiling frog Regel kommt die Wahrnehmung der Konsequenzen erst spät.
das stimmt. die anderen erfinden KI und wir "diskutieren" über den wasserverbrauch, für dessen infos wir die KI gefragt haben. Ulrike Herrmann wird dazu sicher ein buch schreiben und das bei maibrit illner vorstellen. :D
 
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