Hallo, Senioren Ü 50 anwesend?

Kommt wahrscheinlich darauf an, wie viel die Pulle bei Dir kosten tutet :-P
Pulle?

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sondern nur Offen - schwache Plattform - starke Plattform.
Wer seinen Dämpfer ernsthaft über längere Zeit im Firm-Modus (geschlossen) als 'starke Platform' nutzt, der wird mit einiger Sicherheit seinen Dämpfer schon bald über den Jordan befördern, weil dadurch der innere Druck des Dämpfers extrem hoch wird.
Daß heutzutage viele Dämpfer im Firm-Modus etwas nachgeben, ist praktisch nur als allerletzte Not-Hilfe für den Dämpfer gedacht, damit der Dämpfer dann nicht bei einem harten Einschlag in kürzester Zeit auseinanderplatzt, wenn der Ölfluss komplett gesperrt wäre.

Aber macht ja nix, die Industrie freut es, wenn das möglichst viele spezielle Nutzer das so machen. :D

Anstatt richtig dauerhaft in so einem geschlossenen Firm-Modus zu fahren, wäre es sehr empfehlenswert, die Dämpfergrundeinstellungen im Open-Modus sinnvoller einzustellen, sodaß das Rad auch Offen normal pedalierbar ist, wenn auch bei leichtem Wippen.

Die vorgesehene Platform-Einstellung (aber nicht gemeint ist der geschlossene Firm-Modus !) ist dann eigentlich für ein weitestgehend wippfreies Fahren.

OK, Schluss jetzt mit dem Thema von mir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das der Firm nicht ganz zu macht ist eher wg. der Traktion. Ohne Wippen verliert man nicht mehr sooo viel ggü. HT an Energie, gewinnt aber viel über bessere Traktion. Auch die XC.
 
Wer seinen Dämpfer ernsthaft über längere Zeit im Firm-Modus (geschlossen) als 'starke Platform' nutzt, der wird mit einiger Sicherheit seinen Dämpfer schon bald über den Jordan befördern, weil dadurch der innere Druck des Dämpfers extrem hoch wird.
Daß heutzutage viele Dämpfer im Firm-Modus etwas nachgeben, ist praktisch nur als allerletzte Not-Hilfe für den Dämpfer gedacht, damit der Dämpfer dann nicht bei einem harten Einschlag in kürzester Zeit auseinanderplatzt, wenn der Ölfluss komplett gesperrt wäre.
Aber macht ja nix, die Industrie freut das.

Anstatt richtig dauerhaft in so einem geschlossenen Firm-Modus zu fahren, wäre es sehr empfehlenswert, die Dämpfergrundeinstellungen im Open-Modus sinnvoller einzustellen, sodaß das Rad auch Offen normal pedalierbar ist, wenn auch bei leichtem Wippen.
Die vorgesehene Platform-Einstellung ist dann eigentlich nur für ein weitestgehend wippfreies Fahren vorgesehen.

OK, Schluss jetzt mit dem Thema von mir.
zu spät:D
 
Gestern mal wieder so ein Tag, wie ich ihn liebe.
Am Montag mit dem Nachbarn ne Tour für Dienstag 10:00 Uhr verabredet.
Montag Abend Wetterbericht gecheckt: Regen am Vormittag 45-87% Wahrscheinlichkeit, nachmittags trocken. Termin auf 15 Uhr verlegt.
Dienstag nach dem Frühstück - so gegen 10 Uhr - Wetterbericht gecheckt: Regen wahrscheinlich gegen Mittag.
Fensterausguckcheck am Mittag: alles trocken. Neue Wettervoraussage: Regen wahrscheinlich am frühen Nachmittag.
Um 14 Uhr immer noch alles trocken. Neuer Check: Gewitter möglich ab 15 Uhr. Na prima.
Trotzdem gefahren. Neue Vorhersage bei Abfahrt:Gewitter möglich ab 15:30 Uhr.
Blick ins Gelände sagte: Könnte etwas regnen. Ohren sagten: Ich hör niemanden, der donnert.
Unterwegs im Wald dann 3 Spritzer, Trails trocken und nur innerlich naß nach Hause gekommen. Von Gewitter nirgendwo was zu hören oder zu sehen.
Immerhin hats jetzt gerade einige Tropfen geregnet. Wettervorhersage: 29°C sonnig.
Sollte bei den Wetterfuzzis inzwischen KI intensiv genutzt werden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Liegt vielleicht auch daran, daß die amerikanischen KI in Fahrenheit statt Celsius denken.
Die nächsten Tage sollens ja bis 36° werden.
Ich hol schon mal nen Pullover aus dem Schrank.
Ich frage sie immer, wenn gerade Mist zusammenhalluziniert wurde, ob die Kühlung im Rechenzentrum in Ordnung sei. 36° finden die NVidias bestimmt angenehm. Für Supraleiter wäre das schon der Hitzetod.
 
Gestern letzter Tag schnaufen, heute und morgen ist Gondel /Bikepark angesagt:)
Heißt Santa bei geöffnetem Dämpfer.
Gestern war der Schwerpunkt Wandern, im den Totensee schwimmen (sehr kalt) und für die Zuwege das Rad nehmen.

Gondel erwünscht,da ging es u.a.auch vorgestern hoch,aber der Mittelstation wurde es,wieder einfach
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Villander Hochalm
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Und Bergpfad zum See.
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Frisch war es

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Ein bischen Stärkung

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Das schlimmste Stück Rad, diesmal hat es mich an zwei Stellen ausgehoben,null Chance zum anfahren,der Weg durch die Regenfälle ordentlich voll mit losem Kies,teilweise Rinnen und groben Steinen .
Also 2x kurzes Stück geshoben.Der Weg im Hintergrund.

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:oops:

Wie obenbereits gesagt, heute und morgen nur noch Gondel :anbet:
 
Das der Firm nicht ganz zu macht ist eher wg. der Traktion. Ohne Wippen verliert man nicht mehr sooo viel ggü. HT an Energie, gewinnt aber viel über bessere Traktion. Auch die XC.
Mit dem XC habe ich den Alpencross gemacht, sehr schwer zu entscheiden ob mein HT oder mein XC besser den Berg hoch kommt.
So ein 100mm Dämpfer ist eine ganz andere Geschichte.
Das XC hab ich halt von der Sitzposition für mich ganz auf entspanntes Fahren /Langstrecke getrimmt.
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Das Scott System mit dem Sperren des Dämpfer und der Gabel war da ein zusätzlicher Pluspunkt.
 
@Mike44
Erkläre uns das bitte nochmals wie das mit dem geöffneten Dämpfer funktioniert 😂😂😂😉

Da bin leider zu tum für :D

P.S. wobei grundsätzlich könnte Büchsenöffner oder Flex zum öffnen hilfreich sein☝️
Hallo Mike, schenke ich Dir. Hat nix gekostet, außer Strom :D
Urheberrechte dann "Mike Gemini":

Ein Mountainbike-Dämpfer im geöffneten Zustand („Open Mode“) sorgt für maximale Traktion, Komfort und Kontrolle im rauen Gelände. In diesem Zustand kann das Federelement sensibel auf jede Unebenheit reagieren, da das Öl im Inneren des Dämpfers mit minimalem Widerstand durch die Ventile fließen kann.
Hier ist eine detaillierte, umfassende Erklärung der Funktionsweise, aufgeteilt in die verschiedenen technischen Prozesse, die sich in Sekundenschnelle unter Ihnen abspielen.


1. Das Grundprinzip: Federung vs. Dämpfung

Um die Funktionsweise im geöffneten Zustand zu verstehen, muss man zunächst zwischen den beiden Hauptkomponenten eines Dämpfers unterscheiden:
  • Die Feder (Luft oder Stahlfeder): Sie speichert die Energie beim Aufprall. Wenn Ihr Hinterrad über einen Stein rollt, wird die Feder komprimiert (Druckstufe) und dehnt sich danach wieder aus (Zugstufe). Ohne Dämpfung würde das Bike unkontrolliert wie ein Pogo-Stick auf und ab springen.
  • Die Dämpfung (Das Ölsystem): Hier fließt Öl durch kleine Ventile und Bohrungen. Das Öl bremst die Bewegung der Feder ab und wandelt die kinetische Energie (Bewegung) in thermische Energie (Wärme) um. Das Rad wird dadurch beruhigt.

2. Was bedeutet „geöffneter Zustand“ (Open Mode)?

Moderne Mountainbike-Dämpfer besitzen meist einen Hebel am Gehäuse oder eine Fernbedienung am Lenker (Remote), mit dem man zwischen verschiedenen Modi wechseln kann.
Wenn Sie den Dämpfer auf „Open“ stellen, drehen Sie im Inneren des Dämpfers eine Nadel oder ein Ventil (das sogenannte Bypass-Ventil) komplett auf. Das bedeutet: Der Kanal für das Öl ist so groß wie möglich. Das Öl trifft auf den geringstmöglichen Widerstand.


3. Die Druckstufe im geöffneten Zustand (Der Einfedervorgang)

Fahren Sie über eine Wurzel, komprimiert sich der Dämpfer. Die Kolbenstange wird in das Dämpfergehäuse gedrückt. Dabei verdrängt sie Öl, das durch den sogenannten Druckstufen-Kolben (Compression Valve) strömen muss.
Im geöffneten Zustand teilt sich dieser Ölfluss in zwei Bereiche auf:


Low-Speed-Druckstufe (LSC)

  • Was ist das? Bewegungen mit niedriger Kolbengeschwindigkeit. Dazu gehören Gewichtsverlagerungen des Fahrers, das Pumpen in Kurven oder das Treten in die Pedale.
  • Im geöffneten Zustand: Das Öl fließt ungehindert durch den großen Bypass-Kanal. Da der Widerstand minimal ist, spricht der Dämpfer extrem sensibel auf feinste Unebenheiten (wie kleine Kieselsteine oder feine Wurzelteppiche) an. Der Nachteil: Auch die Energie des Fahrers beim Treten (Wippen) wird kaum unterdrückt.

High-Speed-Druckstufe (HSC)

  • Was ist das? Schnelle, abrupte Schläge, wie die Landung nach einem Sprung oder das Überfahren einer dicken, kantigen Wurzel bei hoher Geschwindigkeit.
  • Im geöffneten Zustand: Wenn der Schlag zu heftig ist, reicht der geöffnete Bypass-Kanal nicht mehr aus, um das ganze Öl schnell genug durchzulassen. Das Öl drückt nun gegen dünne, biegsame Metallscheiben (sogenannte Shims), die über den Hauptölkanälen liegen. Die Shims biegen sich auf und geben schlagartig mehr Querschnitt frei. Dadurch wird verhindert, dass der Dämpfer blockiert („Harsches Gefühl“), und er gibt den Federweg extrem plüschig und kontrolliert frei.

4. Der Ausgleichsbehälter (Piggyback) und das IFP

Wenn die Kolbenstange in das Dämpfergehäuse eintaucht, nimmt sie dort Platz weg. Da Öl sich nicht komprimieren lässt, muss dieses verdrängte Volumen irgendwo hin.
Hier kommt der Ausgleichsbehälter (oft als kleiner Zusatzbehälter außen am Dämpfer sichtbar) ins Spiel. Das verdrängte Öl fließt in diesen Behälter und drückt gegen einen schwimmenden Kolben (IFP – Internal Floating Piston). Auf der anderen Seite dieses Kolbens befindet sich eine Kammer, die mit hochkomprimiertem Stickstoff oder Luft (meist zwischen 200 und 500 PSI) gefüllt ist.
Im geöffneten Zustand gleitet das Öl ohne Verzögerung zum IFP. Das Gas komprimiert sich spielend leicht, was dem Dämpfer seine lineare, feinfühlige Charakteristik im ersten Drittel des Federwegs verleiht.


5. Die Zugstufe im geöffneten Zustand (Der Ausfedervorgang)

Sobald das Hindernis überwunden ist, will die komprimierte Luft- oder Stahlfeder den Dämpfer wieder auseinanderziehen. Diesen Vorgang nennt man Zugstufe (Rebound). Würde das ungebremst passieren, würde das Hinterrad den Bodenkontakt verlieren und das Bike unkontrollierbar werden.
Auch hier fließt das Öl nun wieder zurück in die Hauptkammer, allerdings durch ein separates Zugstufen-Ventil. Der „geöffnete Zustand“ des Dämpferhebels (der primär die Druckstufe steuert) beeinflusst die Zugstufe meist nur indirekt. Die Zugstufe sorgt im Open Mode dafür, dass das Hinterrad nach einem Schlag blitzschnell wieder Richtung Boden ausfedert, um für den nächsten Schlag bereit zu sein. Das Rad „klebt“ förmlich am Untergrund.


Zusammenfassung: Vor- und Nachteile im Open Mode

Um die Funktionsweise im Fahrbetrieb zu verdeutlichen, hilft ein Blick auf die Balance, die der geöffnete Dämpfer erzeugt:

EigenschaftAuswirkung im geöffneten Zustand
AnsprechverhaltenMaximum. Kleinste Vibrationen werden eliminiert, die Muskeln des Fahrers ermüden deutlich langsamer.
Bodenkontakt (Traktion)Optimal. Das Hinterrad folgt exakt den Konturen des Bodens, was maximalen Grip beim Bremsen und in Kurven garantiert.
FederwegausnutzungSehr hoch. Der Dämpfer nutzt bereitwillig den gesamten Hub, um auch dicke Brocken sanft abzufangen.
Effizienz beim TretenReduziert. Da der Dämpfer keinen künstlichen Widerstand entgegensetzt, neigt das Heck beim harten Treten im Stehen zum Wippen (Energieverlust).

Fazit

Der geöffnete Zustand verwandelt den Mountainbike-Dämpfer in ein hocheffizientes, hydraulisches Kraftwerk, das ausschließlich auf Abfahrtsperformance und Komfort getrimmt ist. Durch das ungehinderte Fließen des Öls durch die Low-Speed-Kanäle und das sanfte Öffnen der Shim-Stacks bei harten Schlägen kann das Fahrwerk perfekt arbeiten. Es absorbiert Energie, hält das Laufrad am Boden und schenkt dem Fahrer in technischem, steilem oder schnellem Gelände die nötige Sicherheit. Erst wenn es wieder bergauf geht, macht es Sinn, diesen ungehinderten Ölfluss durch das Schließen der Ventile einzuschränken.
 
Hallo Mike, schenke ich Dir. Hat nix gekostet, außer Strom :D
Urheberrechte dann "Mike Gemini":

Ein Mountainbike-Dämpfer im geöffneten Zustand („Open Mode“) sorgt für maximale Traktion, Komfort und Kontrolle im rauen Gelände. In diesem Zustand kann das Federelement sensibel auf jede Unebenheit reagieren, da das Öl im Inneren des Dämpfers mit minimalem Widerstand durch die Ventile fließen kann.
Hier ist eine detaillierte, umfassende Erklärung der Funktionsweise, aufgeteilt in die verschiedenen technischen Prozesse, die sich in Sekundenschnelle unter Ihnen abspielen.


1. Das Grundprinzip: Federung vs. Dämpfung

Um die Funktionsweise im geöffneten Zustand zu verstehen, muss man zunächst zwischen den beiden Hauptkomponenten eines Dämpfers unterscheiden:
  • Die Feder (Luft oder Stahlfeder): Sie speichert die Energie beim Aufprall. Wenn Ihr Hinterrad über einen Stein rollt, wird die Feder komprimiert (Druckstufe) und dehnt sich danach wieder aus (Zugstufe). Ohne Dämpfung würde das Bike unkontrolliert wie ein Pogo-Stick auf und ab springen.
  • Die Dämpfung (Das Ölsystem): Hier fließt Öl durch kleine Ventile und Bohrungen. Das Öl bremst die Bewegung der Feder ab und wandelt die kinetische Energie (Bewegung) in thermische Energie (Wärme) um. Das Rad wird dadurch beruhigt.

2. Was bedeutet „geöffneter Zustand“ (Open Mode)?

Moderne Mountainbike-Dämpfer besitzen meist einen Hebel am Gehäuse oder eine Fernbedienung am Lenker (Remote), mit dem man zwischen verschiedenen Modi wechseln kann.
Wenn Sie den Dämpfer auf „Open“ stellen, drehen Sie im Inneren des Dämpfers eine Nadel oder ein Ventil (das sogenannte Bypass-Ventil) komplett auf. Das bedeutet: Der Kanal für das Öl ist so groß wie möglich. Das Öl trifft auf den geringstmöglichen Widerstand.


3. Die Druckstufe im geöffneten Zustand (Der Einfedervorgang)

Fahren Sie über eine Wurzel, komprimiert sich der Dämpfer. Die Kolbenstange wird in das Dämpfergehäuse gedrückt. Dabei verdrängt sie Öl, das durch den sogenannten Druckstufen-Kolben (Compression Valve) strömen muss.
Im geöffneten Zustand teilt sich dieser Ölfluss in zwei Bereiche auf:


Low-Speed-Druckstufe (LSC)

  • Was ist das? Bewegungen mit niedriger Kolbengeschwindigkeit. Dazu gehören Gewichtsverlagerungen des Fahrers, das Pumpen in Kurven oder das Treten in die Pedale.
  • Im geöffneten Zustand: Das Öl fließt ungehindert durch den großen Bypass-Kanal. Da der Widerstand minimal ist, spricht der Dämpfer extrem sensibel auf feinste Unebenheiten (wie kleine Kieselsteine oder feine Wurzelteppiche) an. Der Nachteil: Auch die Energie des Fahrers beim Treten (Wippen) wird kaum unterdrückt.

High-Speed-Druckstufe (HSC)

  • Was ist das? Schnelle, abrupte Schläge, wie die Landung nach einem Sprung oder das Überfahren einer dicken, kantigen Wurzel bei hoher Geschwindigkeit.
  • Im geöffneten Zustand: Wenn der Schlag zu heftig ist, reicht der geöffnete Bypass-Kanal nicht mehr aus, um das ganze Öl schnell genug durchzulassen. Das Öl drückt nun gegen dünne, biegsame Metallscheiben (sogenannte Shims), die über den Hauptölkanälen liegen. Die Shims biegen sich auf und geben schlagartig mehr Querschnitt frei. Dadurch wird verhindert, dass der Dämpfer blockiert („Harsches Gefühl“), und er gibt den Federweg extrem plüschig und kontrolliert frei.

4. Der Ausgleichsbehälter (Piggyback) und das IFP

Wenn die Kolbenstange in das Dämpfergehäuse eintaucht, nimmt sie dort Platz weg. Da Öl sich nicht komprimieren lässt, muss dieses verdrängte Volumen irgendwo hin.
Hier kommt der Ausgleichsbehälter (oft als kleiner Zusatzbehälter außen am Dämpfer sichtbar) ins Spiel. Das verdrängte Öl fließt in diesen Behälter und drückt gegen einen schwimmenden Kolben (IFP – Internal Floating Piston). Auf der anderen Seite dieses Kolbens befindet sich eine Kammer, die mit hochkomprimiertem Stickstoff oder Luft (meist zwischen 200 und 500 PSI) gefüllt ist.
Im geöffneten Zustand gleitet das Öl ohne Verzögerung zum IFP. Das Gas komprimiert sich spielend leicht, was dem Dämpfer seine lineare, feinfühlige Charakteristik im ersten Drittel des Federwegs verleiht.


5. Die Zugstufe im geöffneten Zustand (Der Ausfedervorgang)

Sobald das Hindernis überwunden ist, will die komprimierte Luft- oder Stahlfeder den Dämpfer wieder auseinanderziehen. Diesen Vorgang nennt man Zugstufe (Rebound). Würde das ungebremst passieren, würde das Hinterrad den Bodenkontakt verlieren und das Bike unkontrollierbar werden.
Auch hier fließt das Öl nun wieder zurück in die Hauptkammer, allerdings durch ein separates Zugstufen-Ventil. Der „geöffnete Zustand“ des Dämpferhebels (der primär die Druckstufe steuert) beeinflusst die Zugstufe meist nur indirekt. Die Zugstufe sorgt im Open Mode dafür, dass das Hinterrad nach einem Schlag blitzschnell wieder Richtung Boden ausfedert, um für den nächsten Schlag bereit zu sein. Das Rad „klebt“ förmlich am Untergrund.


Zusammenfassung: Vor- und Nachteile im Open Mode

Um die Funktionsweise im Fahrbetrieb zu verdeutlichen, hilft ein Blick auf die Balance, die der geöffnete Dämpfer erzeugt:

EigenschaftAuswirkung im geöffneten Zustand
AnsprechverhaltenMaximum. Kleinste Vibrationen werden eliminiert, die Muskeln des Fahrers ermüden deutlich langsamer.
Bodenkontakt (Traktion)Optimal. Das Hinterrad folgt exakt den Konturen des Bodens, was maximalen Grip beim Bremsen und in Kurven garantiert.
FederwegausnutzungSehr hoch. Der Dämpfer nutzt bereitwillig den gesamten Hub, um auch dicke Brocken sanft abzufangen.
Effizienz beim TretenReduziert. Da der Dämpfer keinen künstlichen Widerstand entgegensetzt, neigt das Heck beim harten Treten im Stehen zum Wippen (Energieverlust).

Fazit

Der geöffnete Zustand verwandelt den Mountainbike-Dämpfer in ein hocheffizientes, hydraulisches Kraftwerk, das ausschließlich auf Abfahrtsperformance und Komfort getrimmt ist. Durch das ungehinderte Fließen des Öls durch die Low-Speed-Kanäle und das sanfte Öffnen der Shim-Stacks bei harten Schlägen kann das Fahrwerk perfekt arbeiten. Es absorbiert Energie, hält das Laufrad am Boden und schenkt dem Fahrer in technischem, steilem oder schnellem Gelände die nötige Sicherheit. Erst wenn es wieder bergauf geht, macht es Sinn, diesen ungehinderten Ölfluss durch das Schließen der Ventile einzuschränken.
Zuviel Text,bitte Zusammenfassung :o

Beispiel:
Zu rumpel rumpel aber berauf weniger ächts, auf Steine/Wurzeln.... Sofa aber hoch schnauf. ..
So in der Art könnt ich es sogar verstehen... zur Not Max zwei bis drei Fachwörter
 
Zuviel Text,bitte Zusammenfassung :o

Beispiel:
Zu rumpel rumpel aber berauf weniger ächts, auf Steine/Wurzeln.... Sofa aber hoch schnauf. ..
So in der Art könnt ich es sogar verstehen... zur Not Max zwei bis drei Fachwörter
Gemini liefert gerne die Zusammenfassung in zwei Sätzen in einfacher Sprache:

Im geöffneten Zustand kann das Öl im Mountainbike-Dämpfer ganz leicht durch die Ventile fließen, wodurch das Hinterrad perfekt am Boden haftet und Stöße weich abfedert. Dadurch gleitet das Fahrrad butterweich über Steine und Wurzeln, allerdings wippt das Heck beim Treten auch etwas mehr mit.
 
Gemini liefert gerne die Zusammenfassung in zwei Sätzen in einfacher Sprache:

Im geöffneten Zustand kann das Öl im Mountainbike-Dämpfer ganz leicht durch die Ventile fließen, wodurch das Hinterrad perfekt am Boden haftet und Stöße weich abfedert. Dadurch gleitet das Fahrrad butterweich über Steine und Wurzeln, allerdings wippt das Heck beim Treten auch etwas mehr mit.
Geht doch:)
 
pass uff jetzt wirds komplitziert:

an mein BMC senk ich de Sattelstütz ab, is däh Dämpfäh uff !
Mach ich wieda hoch is däh Dämpfäh zu
Watt nu ?
 
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