120kg heavyweight sucht solides MTB

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12. Februar 2017
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Hallo Leute,

habe nun schon Eiiiiiniges gelesen und keine Plan, ich kann mich nicht entscheiden.
Wie man unschwer am Titel erkennen kann bin ich doch sehr schwer.
Ich habe jetzt 2 Jahre mein serious shoreline gefahren und bin eigentlich damit schon echt gut gekommen.
Problem an der Geschichte, only mit speedlock konnte ich fahren weil die billiggabel einfach total eingesackt ist bei meinen Gewicht.
Hab jetz die Schnauze voll von sowas, auch wenns an sich gut gehalten hat und ich wirklich viel gefahren bin damit.
Ich würde jetzt gerne ins Preissegment zwischen, naja, 1k-2k Euro und habe hauptsächlich rauslesen können das da im Endeffekt jedes bike standhalten kann, allein aufgrund der Qualitätsstandards in diesem BEreich und und und.
Jetz ist die Frage, würdet ihr ein fully oder hardtail direkt empfehlen? Ich fahre vorzugweise Langstrecken auch mit Gebirge, Gase aber auch gerne mal durchs Gelände.
Ich liebe das biken einfach und lasst euch nicht iritieren also ich bin da schon sehr aktiv und nicht nur so ein Fettklops ;p
Ihr habts bestimmt schon zu oft gehört aber naja, helft mir doch bitte!
Iich glaube mit nem cube oder ein Canyon kann man nix falsch machen
 
Naja, teurer bedeutet meist leichter statt stabiler.
Wenn man selbst aufbaut, ist bei 1-2k € schon ein günstiges Stahl-Hardtail drin (Surly, OnOne etc.). Bei der Gabel dann halt eine nehmen, die für einen härteren Einsatzbereich gedacht ist und Luftfederung hat - da kann man dann einfach mehr Druck reinpumpen.
Beim Rahmen ist das mit dem härteren Einsatzbereich u.U. keine gute Idee, weil dann die Sitzposition zu "langsam" ist. Deswegen XC-Stahlrahmen ohne Leichtbau.
 
Abnehmen ist keine Option? Auch wenn du ein Fahrrad findest, das dieses Gewicht aushält, sinkt mit dem Körpergewicht auch der Verschleiß und die Defektanfälligkeit. RockShox sieht 90-99 kg als Fahrer-Höchstgewicht (in der Einstelltabelle), viele Radhersteller 120 kg als zulässiges Gesamtgewicht und die meisten Laufradhersteller ebenso. Mit 100 kg Körpergewicht würdest du dir die Suche erleichtern bzw. erst ermöglichen. Cube sieht übrigens ein Systemgewicht (Fahrer+Rad+Ausrüstung) von 115 kg (auch und gerade bei seinen Gravity-Modellen; außer bei Reiserädern) vor; Canyon 120 kg bis teilweise 100, abhängig von den Laufrädern. Du wirst fast kein MTB finden, das offiziell für ein Systemgewicht von über 120 kg freigegeben ist (Spezialized meist bis 136, aber auch hier vom Laufradhersteller auf 120 kg limitiert). Außer natürlich Reiseräder. Die dürfen dann aber auch nur reiseradtypisch verwendet werden.
 
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus würde ich dir ein Alu-Hardtail empfehlen.
Ich selbst hatte bei 120kg ein Scott Scale 740 als Bike. Sehr stabil und auch langstreckentauglich.
Bis 100km gingen damit schon recht gut.
https://www.scott-sports.com/de/de/products/249474009/SCOTT-Scale-740-Bike
Mit der Fox Federgabel hatte ich jedenfalls bei dem Gewicht nie Probleme.
Anschauen könnte man sich aber vielleicht auch das Asket 4 AL von Ghost.
http://www.ghost-bikes.com/bikes/hardtail/bike/asket-4-al/
Kurz gesagt.
Ich würd ein 27,5" Alu-Hardtail empfehlen.

Nachtrag: Wenn auch steilere Abfahrten dabei sind, würde ich aber eventuell die Bremsen
gegen etwas standfesteres tauschen. Gute Erfahrungen hab ich da mit der Shimano ZEE.
 
Bei dem gewicht des TE sind, wie @Tar-Dy richtig schreibt, Vierkolbenbremsen vom Schlage einer Shimano Zee von Vorteil, gepaart mit großen Bremsscheiben. Außerdem lohnt es sich sicherlich, mal mit einem guten Laufradbauer zu sprechen, der dem TE einen Laufradsatz für "schwere Jungs" fertigen kann.
 
Bei dem gewicht des TE sind, wie @Tar-Dy richtig schreibt, Vierkolbenbremsen vom Schlage einer Shimano Zee von Vorteil, gepaart mit großen Bremsscheiben. Außerdem lohnt es sich sicherlich, mal mit einem guten Laufradbauer zu sprechen, der dem TE einen Laufradsatz für "schwere Jungs" fertigen kann.


warum denn?? eine vernünftige bremse mit 200/203er scheiben reicht aus. da wären xt, slx, magura mt serie.........
 
Nochmal zum mitschreiben: die Gewichtsbeschränkungen sind bei allen Rahmen, von XC-Race bis hin zu Downhill (ausgenommen Reiseräder) gleich. Beim Enduro FSR gibt Specialized für die Carbon-Varianten 109 kg als maximal zulässiges Gewicht von Fahrer + Ausrüstung an, ebenso wie bei den Alu-Versionen des Demo 8. Fährt man natürlich das entsprechende Rad unterhalb des "intended use" oder auch "Bikeklassifikation", dürfte das Gewicht logischerweise höher ausfallen. Aber ich glaube kaum, dass Langstrecken auf einem Freerider oder Enduro Spaß machen.
 
Wie schon geschrieben, war jedenfalls mein 740 Scale durchaus meinem damaligen Gewicht von 120kg gewachsen.
Den neuen Scale Alu-Rahmen oder vorallem der Rahmen vom Asket würd ich nicht unbedingt als XC-Rahmen bezeichnen. ;)
Das Scale geht für mich eher in Richtung Tour und das Asket ist mehr ein Trail Bike.
Wenn ich mich gerade für eins von Beiden entscheiden müsste, würde ich momentan wohl das Asket nehmen.
Die Gabel ist etwas standfester und hat mehr Federweg. Dafür aber halt nur eine 1x11 Schaltung.
Mir würde persönlich das aber reichen. Hier im Mittelgebirge ist das ausreichend.
Die Bremsen wären für mich nur eine unbekannte Größe. Ich würde sie jedenfalls gegen eine ZEE tauschen.

Ich fahre im Moment an meinem 710 Scale plus eine Shimano ZEE mit einer 200mm Scheibe vorn und einer 180mm Scheibe hinten.
 
Wenn du nicht 2m groß bist und kein Kraftsportler (1 Freund wiegt auch 110kg bei 198 und 8% Fett) bist würde ich als erstes die Ernährung umstellen und Gewicht reduzieren. Es ist nicht böse gemeint. Bis dahin fahr das Rad weiter. Egal was du kaufst es wird nie richtig beschleunigen und immer ein Kompromiss sein. Mit -90 Kg sieht die Welt schon ganz anders aus. Ich habe vor x Jahren 95 gewogen und jetzt 72kg und bin fast jedes Jahr um die 10Tkm gefahren auch mit 95kg. Nichts für ungut. Gruß
 
Also ich hab auch 120 kg und fahre das Swoop 170 Enduro und es hält. Ich hatte Nicolai Am war vollsten zufrieden. Mit kona war ich zufrieden ,Scheisse sogar mit dem Canyon,ich persönlich hasse aber Canyon;-)
Nun was ich sagen will ist mit allen bike's hat es funktioniert. Nur mit dem Dämpfer wirst du Probleme bekommen da wird wohl wenn es ein Luftdämpfer sein muss der Marzocchi roco tst air in frage kommen ansonsten Coil Dämpfer mit einer richtig Harten Feder!
Also ich persönlich hab mir ein bike geholt mit 170mm Federweg um genug Reserven zu haben und aber trotzdem ordentliche Touren und höhenmeter machen zu können.
Solltest du Bock auf enduro haben dann z.B.lieber Ein Canyon torque ex statt das strive
 
Jo danke für die Mehrzahl der durchaus kompetent wirkenden Antworten. Hat mir schon sehr weiter geholfen, vorallem weil mir eben das knowhow zu Einzelkomponenten etc fehlt.
Auf die Thematik "Wie wäre es mit abnehmen" werde ich mal nicht eingehen. Der gesunde Menschenverstand sollten einen mitteilen das biken evtl mit der Vorstellung auch Pfunde zu verlieren einher geht, naja.
Dem Rest danke für die Hilfe und dieses Hin und Her von wegen Gewichtsbegrenzungen kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, vorallem da ich schon geschrieben habe das ich seit 2 Jahren erfolgreich, ein eher low budget Modell fahre.
Es hält und ich bin definitiv nicht wenig gefahren mir 2 Zustellerjobs per Bike.
Mir gehts halt auch um Langlebigkeit und das was am Ende nachgibt und probelamtisch ist, wird die Federgabel sein und die sind im 1,5k Bereich meißtens gute Fox (32,34). Wenn die nicht reichen dann weiß ichs auch nicht. KLar wird jetz wieder Hans Meyer XY um die Ecke kommen und sagen, Mooooooomnt da gibts ja auch wieder 1238759587 Unterschiede aber joa. Wer da evtl noch nen sinnvollen Tip hat dann her damit.

<3 u guys, geile community hier
 
Laufräder sind ein gutes Stichwort. Keine reduzierte Speichenzahl, und einen Profi nochmal die Speichenspannungen optimieren lassen (also weder zu hoch noch zu niedrig, aber gleichmäßig). Ist bei Scheibenbremse sogar noch wichtiger, weil Bremskräfte über die Speichen geleitet werden.
Wie du schon selbst festgestellt hast: Sofern die Gabel was taugt, geht auch ein günstiges Alu-Hardtail. Rahmengröße im Zweifelsfall lieber größer nehmen. Sattelstütze sollte nicht zu kurz sein.

Nachtrag: Ich bin mit der XC 30 zufrieden. (30mm-Standrohre, Stahlfeder, Nachfolger: 30 Silver TK Coil) Der Vorspannungsbereich der Serienfeder passt schonmal für 100kg. Ansonsten ist Federtausch keine große Sache. Flext zwar ein bißchen aber da hab ich schon viel schlimmeres erlebt.
 
Hier muss ich doch höflich widersprechen. Erstens wiegt der Fahrer 120 und nicht 100 kg. Zweitens ist die Serienfeder "Red Medium" und ihr Einstellbereich ist laut Rockshox von 72 bis 81 kg. Die härteste verfügbare Feder ist eine "Black X-Firm" und deren Einstellbereich liegt zwischen 90 und 99 kg.
Außerdem ist die XC30 eher geeignet, um preisgünstig eine schrottige SR Suntour zu ersetzen. An einem Neurad würde ich sie nicht haben wollen. Mit dem originalen 5wt Gabelöl von RockShox ist sie außerhalb der Sommermonate ziemlich überdämpft, außerdem benötigt sie wesentlich mehr Zuwendung als höherwertigere Gabeln.
 
Übrigens: Je mehr Gewicht, desto größer die Rollwiderstandsunterschiede zwischen Reifen.

Hier muss ich doch höflich widersprechen. Erstens wiegt der Fahrer 120 und nicht 100 kg. Zweitens ist die Serienfeder "Red Medium" und ihr Einstellbereich ist laut Rockshox von 72 bis 81 kg. [...]
Oh, dann bin ich ja leichter als ich dachte. :) Die Stahlfeder wird wohl kaum zuwendungsbedürftig sein. Bei der Turnkey-Dämpfung kann man doch nur Ölwechsel machen, oder?

Gibt's denn beim Thema "günstige Hardtails" bessere Gabeln?
 
[...] Du wirst fast kein MTB finden, das offiziell für ein Systemgewicht von über 120 kg freigegeben ist (Spezialized meist bis 136, aber auch hier vom Laufradhersteller auf 120 kg limitiert). Außer natürlich Reiseräder. Die dürfen dann aber auch nur reiseradtypisch verwendet werden.
Stimmt tatsächlich. Hab mal bei Surly nachgeschaut: Das Troll ist bis 160kg Gesamtgewicht freigegeben, aber man darf nur 15cm-Drops machen. Beim Instigator 2.0 steht keine Gewichtsfreigabe aber dafür darf man 122cm-Drops machen. Hätte nicht gedacht, daß die Differenzierung so stark ist. Also: Ausdauertaining geht mit entspr. Material (ungefedertes Reiserad), aber für Action erstmal abnehmen. :(

Thema Gabeln: Ich kenne ja nur die Skareb und die Vidar von vor 10 Jahren und die XC30 von heute. Skareb (Air) ist grausam: flext wie Gummi und schlägt alle 5 Meter durch, trotz hohem Druck. Vidar (Coil) ist schon besser, aber XC30 ist nochmal deutlich stabiler und macht Alles mit, trotz der offiziell für mich zu weichen Feder.
 
Wenn man auf euch 2 dünnhäutige Herrscher der Kaufberatung hört, dann ist Meckern die geeignetste Federgabel. Ansonsten wurde bis jetzt nur Fox 32/34 genannt, und zwar vom Fragesteller selbst. Tolle Beratung!
 
Servus,
...Mir gehts halt auch um Langlebigkeit und das was am Ende nachgibt und probelamtisch ist, wird die Federgabel sein und die sind im 1,5k Bereich meißtens gute Fox (32,34). Wenn die nicht reichen dann weiß ichs auch nicht. KLar wird jetz wieder Hans Meyer XY um die Ecke kommen und sagen, Mooooooomnt da gibts ja auch wieder 1238759587 Unterschiede aber joa. Wer da evtl noch nen sinnvollen Tip hat dann her damit....
fahre seit vielen Jahren mit 117kg die Rock Shox Reba an Hardtail und Fully, da hatte ich noch keine Probleme. Gibt's in sehr gutem, gebrauchten Zustand auch schon mal für 250,- €, wenn man ein bisserl rumschaut. 180er Scheibe hinten und 203er vorne bei 'ner Zweikolbenbremse reichte bis jetzt immer, auch in den Alpen.
lg basti321
 
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