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Allrad MTB

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Re: Allrad MTB
Scheint tatsächlich so zu sein, dass die beide Räder über ein wüstes System an Wellen und Verzahnungen verbinden. Was für ein Aufwand.

Wieviel das mehr wiegt und was das mit dem Wirkungsgrad des Antriebs tut wird vorsichtshalber nicht erwähnt.

Dass das ganze die Traktion im tiefen Matsch verbessert kann ich mir ja noch vorstellen aber Sie werden durch den zusätzlichen Vorderrad Gripp sicherer Abfahrten bewältigen und noch agressiver Kurven fahren können. dürfte glatt gelogen sein.
 
Bei Motorrädern war das auch immer wieder ein Thema, hat sich aber nie wirklich durchsetzen können. Warten wir bis es von einem Hochglanz Magazin getestet wird ;-)
 
die frage von pevloc aus dem alten thread, wie's mit dem energieverlust aussieht, ist damals nicht beantwortet worden. gibt's neue erkenntnisse?
außerdem: die karre für 3500 chf :eek:
 
Vom Gesamtgewicht steht auch nix oder? Wie verhält sich das, wenn mal ein Rad weniger schnell dreht als das andere... Hat das so ne Art Differential... Fragen über Fragen...
 
Wie verhält sich das, wenn mal ein Rad weniger schnell dreht als das andere... Hat das so ne Art Differential.

Kann ja eigentlich nicht, wenn der Anrieb nach herkömmlicher Art erfolgt und das Vorderrad nur über eine Sperre mit dem Hinterrad verbunden ist.

Und genau das dürfte auch der Knackpunkt sein. So verbundene Räder drehen nicht nur beim Antreiben gleich schnell, sondern auch beim Bremsen. Wenn ein Rad steht, steht auch das andere. Und dann ist die Stabilität dahin.
 
Was du meinst war das hier:
Zirndorferkreisel.jpg
 
Wenn ich mir da dieses "Getriebe" vorne anschaue , frage ich mich echt wie lange das dauert bis sich da mal etwas drin verkeilt
 
hm. kleines gedankenspiel: ich fahre schnell durch eine enge kurve, die räder fahren auf unterschiedlichen radien und daher unterschiedlich schnell. wenn diese jetzt starr miteinander verbunden sind, sorgt doch das dafür, dass ein rad durchdreht und ich weniger grip in der kurve habe....
ansonsten völlig unsinnig. warum brauche ich das? beim bergauffahren wünsche ich mir manchmal mehr grip, aber dabei hat das vr so gut wie keinen bodenkontakt, sprich dieses angetrieben bringt fast gar nix, nur reibungsverluste! schöne spielerei....


was ich mal gesehen hab, war ne gabel- vr- konstruktion, an der die lenkerenden parallel zur gabel aufgehängt waren und über einen pleul mit dem vr verbunden (linker und rechter lenker asynchron). sprich zusätzlich zum treten konnte man hier mit den armen stampfen. hat sich aber anscheinend auch nich durchgesetzt....;)
 
Außerdem verliert man über felxwellen mindestens 5% leistung. Da man aber mehr gewicht (vor allem mehr ungefedertes!!!) am Vorderrad hat wird das Teils später steigen und man hat so indirekt bessere Klettereigenschaften. Aber da kann ich mir auch nen sack zement an den lenker binden...
 
Ihr dürft auch nicht vergessen, dass man bisher immer absichtlich versuchen musste, möglichst viel Gewicht auf dem HR zu lassen. Wenn ein Berg so steil wird, dass er im Sitzen nicht mehr fahrbar ist, muss man aufstehen, bringt dadurch den Schwerpunkt nach vorne, das HR dreht durch und das wars: an diesem Punkt kommt das 2WD ins Spiel. Außerdem kommts bei mir z.B. häufiger vor, dass im Wurzeltrail das HR an eine Glitschige Wurzel stößt und abrutscht, da könnts auch was bringen.

Ich halte mich mit Urteilen zurück, bis ich mal die Gelegenheit habe, das zu testen. Federung und Scheibenbremsen haben sich auch nicht am ersten Tag durchgesetzt.
 
Wenn ich mir da dieses "Getriebe" vorne anschaue , frage ich mich echt wie lange das dauert bis sich da mal etwas drin verkeilt

Das ist ein stinknormaler Kegel-Tellerad Antrieb, das bei jedem heckangetriebenen Fahrzeug mit einen Achsantrieb, in diesem verbaut ist. Das hält ewig, aber nur wenn es geschmiert wird.

Der Wirkungsgrad wird durch solch ein paar Zahnräder kaum verschlechtert.


Die ganze Sache hat aber ein Haken: es werden alle bzw. einige Zahnräder nicht geschmiert, das ist Murks.
 
Ich glaub er meinte nicht dass sich die Zahnräder verkeilen, sondern dass ein Steinchen oder so zwischen beide Zahnräder kommt. Und da hätt ich auch meine Bedenken!
 
das brigt doch alles nix wenn der wirkunsgrad nur bei 70-80% liegt. Da schiebt man besser bergauf. und bergab gleichmit, solange die keinen freilauf einbauen. und in der ebene hats erst recht keine vorteile.
 
Kennst Du den Unterschied zwischen "kaum" und "nicht"?

Der VR-Antrieb ist vom Lenker aus zu- und abschaltbar.

Ok, ich hatte es tatsächlich im Sinne von "nicht" verstanden.

Aber auch über das "kaum" wäre zu diskutieren. Wenn eine normale Kettenschaltung schon einen WIrkungsgrad von 96% hat, wieviel muss dann erst diese Konstruktion von ich weiß nicht wieviel Zahnrädern und gekapselten Wellen verlieren? Gefühlsmäßig würde ich sagen deutlich mehr. Und das wäre bei unseren bescheidenen menschlichen Leistungsreserven keine "kaum" mehr.
 
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