Ach so, Kurzstrecke. Neben der Beinkraft sind (immer meiner Meinung nach) zwei Dinge entscheidend: eine hohe laktazide Toleranz und eine extrem hohe Trittfrequenz. Die laktazide Toleranz trainierst Du mit einem Intervalltraining, bei dem Du z.B. zwei Kilometer vollste Pulle fährst, zwei im GA 2 -Bereich (knapp unterhalb der anaeroben Schwelle) und das ein paar mal hintereinander. Du solltest Dich zwischen den Spurts nicht zu sehr erholen. Hierbei ist Deine gute Grundlage und Dein effektiver Stoffwechsel vorrausgesetzt, die Belastung ist extrem, es tut einfach alles weh. Das kannst Du natürlich auch auf das Laufen übertragen. Wie Du eine hohe Trittfrequenz bekommst, erklärt sich ja von selbst. Das wichtigste ist, dass Du Dir Zeit für das Eingewöhnen nimmst, man kommt sich erst mal ziemlich blöde vor, wenn man tritt wie ein Hubschrauber. Dabei nicht zu schnell aufhören! Also immer unterhalb Deiner Schwelle bleiben. Die Beinkraft ist eigentlich noch immer nicht das Wichtigste, nur eben beim Start. Beinpresse wirst Du selbst wissen, vordere und hintere Oberschenkel- Muskulatur auch. Dabei natürlich immer auf den Ausgleich zwischen den Spielern und Gegenspielern beachten. 3X8 Sätze haben sich zum Muskelaufbau bewährt. Wenn Du letztlich bedenkst, dass die Rücken- und Bauchkraft entscheidend für die Übertragung der Beinkraft ist, kannst Du Dich nur verbessern. Daran haperts übrigens bei vielen Radsportlern. Was nützt eine Megabeinkraft, wenn das Widerlager (die Hüfte) nachgibt und die Power sontwohin verpufft?