Bikepacking Barcamp 2019: „Es gibt keine Zuschauer, nur Mitmacher!“

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Bikepacking Barcamp 2019: „Es gibt keine Zuschauer, nur Mitmacher!“

Bikepacking befindet sich am Scheideweg zwischen Nische und Mainstream: Beim Bikepacking Barcamp trafen sich vom 20. – 22. September etwa 50 Gleichgesinnte, darunter auch Industrie- und Medienvertreter, auf einem Campingplatz bei Glashütte an der Weser. Die Agenda: Lagerleben, Erfahrungsaustausch und Diskussionen über diverse Bikepacking-relevante Themen. Auch wir waren vor Ort und liefern euch einen Einblick ins Barcamp-Leben.

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Bikepacking Barcamp 2019: „Es gibt keine Zuschauer, nur Mitmacher!“
 

Aloha 699

Naluman
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Ettlingen
Manchmal kann man halt einfach nicht so viele Taschen am Rad unterbringen.
Ich war mit meinem Fully mit versenkbarer Sattelstütze unterwegs. Also mit Gepäckträger, Rahmentasche oder unter dem Sattel geht da nichts. Einzig Lenkerrolle und Rucksack mussten das Gepäck aufnehmen. Und das ging wunderbar.
Am Lenker Zelt, Schlafsack, Luma und etwas schwerere Dinge wie Powerbank und Kocher.
Der Rest, incl. gefüllter Trinkblase, im Rucksack. Alle Kleidung, Essen, Ersatzteile etc.. Das waren am Lenker dann ca 4 kg und auf dem Rücken ca. 7 kg. Klar, es ist angenehmer ohne Gepäck am Körper, aber man gewöhnt sich schnell daran. Außerdem sitze ich auf meinem Trailbike relativ aufrecht.
Ach ja, die Tour war in vier Tagen über den Schwarzwald von Karlsruhe an den Bodensee. Hoher Trailanteil, und nur Übernachtung auf Campingplätzen mit Selbstversorgung. Mir hat es an nichts gefehlt. Ich habe lediglich darauf geachtet, dass ich sicher in einer trockenen Zeit unterwegs bin, da ich auf zusätzliche Regenkleidung und nasses Zeug verzichten wollte.
 
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minga
da ist es doch wunderbar das es neben unzähligen rucksäcken jetzt auch ein paar taschen gibt.
auf dem gravel sitzt man auch etwas anders drauf und man muss es auch nicht tragen. da ist es angenehm wenn der rücken frei ist.
ich hab mal gesehn das menschen hohe lasten auf dem kopf tragen. vielleicht meldet sich jemand von denen an und findet schlagkräftige argumente gegen rucksack und taschen! was dann!
vielleicht bringt URGE oder BELL ja einen stylischen bikpacking helm heraus, auf dem man die passende ortlieb-tasche fixieren kann.
 

warsaw

Daydreamer
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Für mich bevorzuge ich immer noch die Gepäckträger/Seitentaschen Lösung. Hat sich im Alltag und auf mehrtägigen Touren bewährt, vielleicht nichts für technisch anspruchsvolle Singletrails aber das ist auch nicht der Grund meiner mehrtägigen Touren. Am liebsten ist mir aber die Tatsache das ich nix am Rad lassen muss wenn ich alleine Unterwegs bin, Rad abschließen, Taschen in den Einkaufswagen, fertig.

p.s.: Eine Diskussion kommt ja erst überhaupt zu Stande wenn Menschen eine Meinung vertreten und andere davon überzeugen wollen, sonst wäre es ja irgendwie witzlos und nur ein Erfahrungsaustausch innerhalb einer Geschlossenen Gruppe...
 

Fabeymer

Big Wheel Racing Europe
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Manchmal kann man halt einfach nicht so viele Taschen am Rad unterbringen.
Ich war mit meinem Fully mit versenkbarer Sattelstütze unterwegs. Also mit Gepäckträger, Rahmentasche oder unter dem Sattel geht da nichts. Einzig Lenkerrolle und Rucksack mussten das Gepäck aufnehmen. Und das ging wunderbar.
Am Lenker Zelt, Schlafsack, Luma und etwas schwerere Dinge wie Powerbank und Kocher.
Der Rest, incl. gefüllter Trinkblase, im Rucksack. Alle Kleidung, Essen, Ersatzteile etc.. Das waren am Lenker dann ca 4 kg und auf dem Rücken ca. 7 kg. Klar, es ist angenehmer ohne Gepäck am Körper, aber man gewöhnt sich schnell daran. Außerdem sitze ich auf meinem Trailbike relativ aufrecht.
Ach ja, die Tour war in vier Tagen über den Schwarzwald von Karlsruhe an den Bodensee. Hoher Trailanteil, und nur Übernachtung auf Campingplätzen mit Selbstversorgung. Mir hat es an nichts gefehlt. Ich habe lediglich darauf geachtet, dass ich sicher in einer trockenen Zeit unterwegs bin, da ich auf zusätzliche Regenkleidung und nasses Zeug verzichten wollte.

Habe ich Ende Juli auf dem Jurasteig genau so gemacht. Hatte aber noch eine kleine Satteltasche mit Klamotten am Rad, vorne am Lenker waren Zelt und Isomatte. Außerdem noch eine Oberrohrtasche für Handy, Geldbeutel, Trailmix. :)
Im Rucksack dann die Trinkblase, Zeltstange, Verpflegung und Elektrokram.

Super Setup für traillastige Touren!
 

scratty

Gesäßquäler
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Favorite quote: „Bikepacker sollten immer kleine Tüten dabeihaben, um damit ihr Toilettenpapier wieder mitzunehmen und nicht in der Natur verrotten zu lassen. Wenn man in der Natur unterwegs ist, dann sollte man diese auch ordentlich behandeln." Total toll, das mit dem vollgesch...ssenen verrottbaren Papier in Plastiktüten, die dann an der nächsten Bushalte- oder Tankstelle im Restmüll landen. Da wird die Natur sich aber ganz doll freuen.
 

Bjoern_U.

Bergaufschleicher
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Pfälzerwald
Favorite quote: „Bikepacker sollten immer kleine Tüten dabeihaben, um damit ihr Toilettenpapier wieder mitzunehmen und nicht in der Natur verrotten zu lassen. Wenn man in der Natur unterwegs ist, dann sollte man diese auch ordentlich behandeln." Total toll, das mit dem vollgesch...ssenen verrottbaren Papier in Plastiktüten, die dann an der nächsten Bushalte- oder Tankstelle im Restmüll landen. Da wird die Natur sich aber ganz doll freuen.
oder wie bei den Hundekacktüten, die dann inkl. Inhalt in den Wald geschmissen werden....

was ist aus dem guten alten Verbuddeln (Klappspaten) geworden?
warum nicht z.B. mit dem Schuh ein "Loch buddeln" welches man hinterher wieder zuschiebt und somit Papier &Co nicht offen herumliegt?
 

scratty

Gesäßquäler
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Der Natur ist es herzlich egal, ob nun 3 cm Erde über dem Haufen (und dem Papier) liegen oder nicht. Die wahren Waldbewohner (deren Gäste wir Bikepacker sind) vergraben ihre Haufen meistens auch nicht. Man geht ein paar Meter in den Wald, scharrt mit dem Fuß etwas Laub darüber, damit es nicht durch die Gegend fliegt und gut ist. Nach ein paar Regengüssen ist davon kaum noch etwas übrig. Der Großstädter denkt natürlich, er könnte seine Hinterlassenschaft nach drei Jahren immer noch finden.
 

Bjoern_U.

Bergaufschleicher
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Pfälzerwald
Der Natur ist es herzlich egal, ob nun 3 cm Erde über dem Haufen (und dem Papier) liegen oder nicht.
das ist richtig
aber wenn ich mir anscjaue wie es hinter mancher Schutzhütte bei uns im Wald aussieht, wäre es eben schöner wenn die Hinterlassenschaften inkl. Tempos etwas verbuddelt wären.
Von solchen Dingen wie benutzten Babywindeln und Tampons will ich gar nicht erst anfangen...
 
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