Critical Mass am Sonntag(7.8.08)

Hier mal ein paar impressionen.


Fand die Tour insgesamt ganz lustig, vorallem die hupenden und sich aufregenden Autofahrer.. :lol:
Vielleicht kommen nächste mal noch ein bisschen mehr Leute mit!

P.S.: Der aufn ersten Bild,bin ich selbst, auf dem Weg zum Brandenburger Tor :D
Und mein Alutech,wird von nem Kumpel gefahren..


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Klärt mich mal auf, ich habs irgendwie nicht begriffen.

Was ist das Ziel der Aktion? Wem oder was gegenüber seid ihr den kritisch eingestellt? Das konnte ich auf der Internetseite der CM leider nicht rauslesen. Vielleicht hab ich es ja auch übersehen.

Gruß
Basti
 
"(Kritische Masse) ist eine international verwendete Aktionsform, bei der sich mehrere unmotorisierte Verkehrsteilnehmer scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen und unhierarchischen Protestfahrten durch Innenstädte mit ihrer bloßen Menge und konzentriertem Auftreten auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen." zitat wikipedia erster abschnitt.
 
es dient im prinzip dazu, auf die radfahrer in der stadt aufmerksam zu machen... so sehe ich das jedenfalls. denn "wir" werden immernoch viel zu oft übersehen etc.
 
Klar werden "wir" noch immer oft übersehen. Das stört mich auch.

Ich frage mich aber was es ändern soll wenn ein paar Fahrradfahrer eine ganze Fahrspur (oder mehrere) blockieren und keiner der nachfolgenden Autofahrer weiß warum die das machen und was der Quatsch soll.

Ziemlich dämlich oder?

Und um irgendwie ernst genommen zu werden sollten es doch noch ein paar mehr Teilnehmer sein als auf den Bildern hier im Fred zu sehen sind. Die Biker die ich da zählen konnte reichen nicht mal um auf der rechtlichen Grundlage von § 27 Abs. 1 der StVO eine Spur zu blockieren.

Meiner Meinung hat das was ihr da tut eher negative Auswirkungen für die Biker in der Stadt weil die Autofahrer (mich eingeschlossen) dafür kein Verständnis haben und uns dann noch weniger ernst nehmen.

Gruß
Basti
 
ich weiß ja nicht wie es hier ist, aber in dresden werden bei der aktion flyer verteilt... bei 2 spuren werden auch ganz sicher nicht beide blockiert und außerdem sind viele leute bunt gekleidet oder mit luftballons geschmückt, sodass die "passanten" nicht alle genervt sind sondern eher interessiert. abgesehen davon wird die aktion vom adfc unterstützt.
aber du hast recht, es müssen schon ein paar leute mehr sein als auf den fotos.
in vancouver machen z.b. an die 500 leute mit. dort ist es aber auch etwas krasser (auf jeder brücke anhalten und fahrrad in die luft stemmen... die straßen werden komplett dicht gemacht...). kannst ja mal bei you tube schauen... cm gibts auf der ganzen welt, also kanns ja nicht soooo schlecht sein ;)

lg isel
 
scheint aber auch jenseits des teiches von stadt zu stadt verschieden zu sein.
und die meinungen innerhalb der bike "community" sind da auch eher geteilt.
ich meine, ne truppe angetrunkene radfahrer die sich benehmen
als gehöre ihnen für einen tag die ganze stadt
schüren eher negative emotionen bei den autofahrern, oder etwa nicht?

werde mir mal einen der nächsten termine in frankfurt geben um mal zu gucken,
wie das hierzulande abläuft.
 
Ich finde den Grundgedanken der Idee gar nicht schlecht, aber die Beteiligung hier ist viel zu gering um irgendwas darzustellen - ausser das Radfahrer Bekloppte sind, die nur "den Verkehr" aufhalten wollen. Wenn ich an die Chaoten denke, die da mitgefahren sind, als ich mal bei einer CM in Berlin dabei war, dann könnte ich solche Gedanken sogar ein kleines bisschen nachvollziehen.

Vielleicht muss sich das hier ja noch entwickeln, aber ich kenne schon mehrere Leute, die durch solcherlei Verhalten abgeschreckt wurden und ich glaube, einfacher wäre es, wenn man - ganz im ursprünglichen Sinne der Veranstaltung - einfach als Gruppe in der Stadt rumfährt, ohne sinnlos Spuren zu blockieren usw. Wenns soviele sind, dass die Strasse dicht ist, einfach wegen der Menge der Radfahrer - bestens, Ziel erreicht. Aber so? Mal sehen. Irgendwann seh ich mir das wieder an. Aber eigentlich möchte ich nicht in die Ecke "Querulanten und jegliche Verkehrsregeln missachtende Chaoten"gesteckt werden.
 
Ich finde den Grundgedanken der Idee gar nicht schlecht, aber die Beteiligung hier ist viel zu gering um irgendwas darzustellen - ausser das Radfahrer Bekloppte sind, die nur "den Verkehr" aufhalten wollen. Wenn ich an die Chaoten denke, die da mitgefahren sind, als ich mal bei einer CM in Berlin dabei war, dann könnte ich solche Gedanken sogar ein kleines bisschen nachvollziehen.

Vielleicht muss sich das hier ja noch entwickeln, aber ich kenne schon mehrere Leute, die durch solcherlei Verhalten abgeschreckt wurden und ich glaube, einfacher wäre es, wenn man - ganz im ursprünglichen Sinne der Veranstaltung - einfach als Gruppe in der Stadt rumfährt, ohne sinnlos Spuren zu blockieren usw. Wenns soviele sind, dass die Strasse dicht ist, einfach wegen der Menge der Radfahrer - bestens, Ziel erreicht. Aber so? Mal sehen. Irgendwann seh ich mir das wieder an. Aber eigentlich möchte ich nicht in die Ecke "Querulanten und jegliche Verkehrsregeln missachtende Chaoten"gesteckt werden.

Darf ich das unterschreiben :daumen:


Pitt
 
Hi Leude,

wenn ich mich nicht ganz irre kommt diese form des aktionismuss
aus den usa, wo radfahren eher als wochenendsport als transport-
mittel angesehen wird.
In diesen gebieten hat man noch nie was von nem radweg gehört
(ausser evtl. in parks) und radfahrer werden da einfach wegedrängelt,
wenn sie sich nicht á la Courier halsbrecherisch durch den verkehr kämpfen.

Die mutti mit dem kindersitz ist da sowas wie die große ausnahme und
eher unter dem attribut "die kann sich ja nicht mal ein auto leisten"
angesehen...

In diesem kontext ist Critical Mass entstanden und sollte den autojunkies
mal vorführen das nicht nur autofahrer ein recht auf die straße haben,
sondern auch die radler, was sehr eindrucksvoll gelang.

Allerdings kam es in städten wie zB. New York nach mehreren frievollen
CM touren zu radikalen übergriffen von der polizei. Radfahrer wurden
von ihem drahtesel ohne vorwarnungruntergekloppt, zusammengeschlagen,
räder konfisziert, sogar eine anzeige wegen fahren ohne führerschein wurde
gegen ein kourier durchgeboxt...

In diesem sinne glaub ich das es uns in Dland viel zu gut geht und die
radler eine so starke lobby haben das es nicht unbedingt sinn macht
ein CM Ride durchzuführen...wenn man was gutes für seine welt tun will
gibt es genug richtig brenzlige themen die aktuell und lokal sind.

Ich will hiermit nicht die CM kritisieren, bloß ein bissl in relation setzen ;)



Greetz aus der Mudderstadt - Resistance is futile
 
Zuletzt bearbeitet:
In diesem sinne glaub ich das es uns in Dland viel zu gut geht und die radler eine so starke lobby haben das es nicht unbedingt sinn macht
ein CM Ride durchzuführen...wenn man was gutes für seine welt tun will
gibt es genug richtig brenzlige themen die aktuell und lokal sind.

Die Lobby ist sogar so stark, dass extra für Radfahrer Vorfahrt Beachten Schilder in Kreisverkehre gestellt werden...ist gerade modern:rolleyes:
 
wo radfahren eher als wochenendsport als transport-
mittel angesehen wird.

... und radfahrer werden da einfach wegedrängelt,
wenn sie sich nicht á la Courier halsbrecherisch durch den verkehr kämpfen.

... unter dem attribut "die kann sich ja nicht mal ein auto leisten"
angesehen...
Ist doch hier auch nicht anders
In diesem sinne glaub ich das es uns in Dland viel zu gut geht und die
radler eine so starke lobby haben das es nicht unbedingt sinn macht
ein CM Ride durchzuführen...wenn man was gutes für seine welt tun will
gibt es genug richtig brenzlige themen die aktuell und lokal sind.
Wo ist denn die Radfahrerlobby in Deutschland? Meinst Du den allgemeinen Deutschen Freizeitradler-Club, der immer noch mehr Radwege fordert, damit noch mehr von Rechtsabbiegern totgefahren werden? Ich seh hier keine Fahrradlobby, nur Autoaktivisten.

Andere Probleme gibts auch, das stimmt wohl, aber ich finds auch so schlimm genug.
 
@ schmadde:

jein...hier gibt es sehr vielle leute die einfach aus überzeugung rad
Fahren, und man sieht auch vielle leute die sich schon was schickes
gönnen, abgesehen davon ist in Dland radfahren offiziell der meist
betriebene reizeitsport.
Des weiteren sehe ich hier in berlin das sich einige spots etablieren
und nicht einfach plattgebaggert werden sondern von der stadtverwaltung
eher noch gern gesehen, wenn nicht sogar gefördert werden!

Das thema Straßenverkehr ist natürlich nicht optimal, da es immer
genug ignorante auto- sowie Radfahrer gibt die sich gegenseitig ärgern
bzw in gefahr bringen.

Meine haltung dazu iss die verkehrsregeln nicht so wirklich ernst zu
nehmen sondern einfach nur "go with the flow" und seeeeehr
aufmerksam sein da ich davon erstmal augehe das die anderen
teilnehmer die regeln auch nicht so ernst nehmen.
In dem stil komm ich eigentlich sehr gut und schnell durch die stadt! :D

Ich will nicht wissen wie vielle tote Radfahrer recht hatten :(
:D:D:D

Nochmals betont: ich finde das ganz ok wenn ihr CM runden fahrt,
bloß für meine art der fortbewegung nicht nötig... ;)
 
also irgendwie waren kc´s streetsessions damls größer:D so mit 200 leuten die nur drauf bock hatten überall wo es geht zu tricksen und nich nur sinnlos autofahrer zu behindern, binn ich nähmlich auch und deshalb fahr ich normalerweise nur auf geh- oder radweg :daumen:
aber ich werd trotzdem mal irgendwann vorbeischauen um mal wieder n bissel zu streeten :D
 
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