Doping-Sünder: Betrüger bei Megavalanche auf La Réunion überführt

Doping-Sünder: Betrüger bei Megavalanche auf La Réunion überführt

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Nun ist es so weit, wir müssen uns mit einem der unangenehmsten Themen der Sportwelt befassen: Doping. Die französische Seite Endurotribe.com berichtete gestern über eine Mitteilung der französischen Antidoping-Agentur AFLD, der zufolge am 26. November 2011 ein Enduro-Fahrer beim Megavalanche-Rennen auf La Reunion positiv auf Hydrochlorothiazid getestet wurde. Die Substanz gilt nicht direkt als Dopingmittel, wird aber zur Verschleierung von Dopingmitteln eingesetzt und steht daher auf der Dopingliste der WADA [World Anti-Doping Agency].

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Doping-Sünder: Betrüger bei Megavalanche auf La Réunion überführt
 
Zuletzt bearbeitet:
:daumen:
Soll sich jeder reinpfeifen was er meint zu brauchen.

Und was machen die Leute die nichts nehmen wollen weil ihnen ihre Gesundheit am Herz liegt? Die schauen dann immer in dir Röhre und haben nie eine Chnags auf die Top 5-10 weil die vorn alle gedopt sind und bei gleichem Trainingsstand immer einen auch schneller sind bzw. schneller Regenerrieren... kann's irgendwie auch nicht sein! Oder? :rolleyes: ;)
 
juhu !
auf ein frohes neues !
evtl hat der vermeintliche doper gar nicht gewußt um was es da geht bzgl irgendwelcher medikamenteneinnahme ?
nein ich bin nicht blauäugig !

hätte ich jetzt zbsp das glück ein topfahrer in so einer serie zu sein würd ich evtl wegen herzrythmusstörungen was nehmen und beim arzt glatt vergessen zu fragen oder irgendwo nachzuschaun/lesen !
der beruf hätte für mich immer noch hobby/halligallicharakter :) ohne großes nachdenken.

wieso wird da überhaupt kontrolliert,is doch frei organsiert ohne nen UCI angeliederten verband,oder hab ich da was verpeilt?
 
Also die Bilder passen mal garnicht zum ernsten Artikel.
Das Thema selber ist leider mühselig. Ich wusste nicht, dass bei solchen Rennen überhaupt getestet wird. Bin aber froh, dass es doch so ist.
 
der einzigste einzelfall ist der sportler der wirklich nichts nimmt..............

free doping for all und ruhe ist. nur die die wirklich nichts nehmen (auch kein aspirin) sind die dummen.
:daumen:
Soll sich jeder reinpfeifen was er meint zu brauchen.

Im Netz kann ja jeder schreiben, was er will, aber manchmal frage ich mich schon, was jemanden zu solchen Statements bewegt :confused:

Vielleicht wisst ihr es aber nicht besser, deshalb ein kurzer Erklärungsversuch, warum das keine gute Idee ist:

Keiner hält sich an Geschwindigkeitsregeln im Straßenverkehr. Also alles abschaffen, freie Fahrt für freie Bürger!
Frage: Gibt es mehr, oder weniger Tote? Sterben nur die, die am Steuer sitzen, oder gibt es auch Kollateralschäden? Vor Schulen und Kindergärten zum Beispiel?

Manche Dinge gehen in einer Gesellschaft nicht, die Freigabe von Dopingmitteln gehört dazu.
 
wieso wird da überhaupt kontrolliert,is doch frei organsiert ohne nen UCI angeliederten verband,oder hab ich da was verpeilt?

ja bisschen schon, die world enduro series soll keine uci serie sein, was aber nicht bedeutet dass diese rennen nicht über einen nationalen verband gemeldet werden, ist auch gar nicht zu umgehen da sonst die Lizenzfahrer Schwierigkeiten bekommen würden.

Von frei organisiert kann man hier nicht sprechen. Deshalb wird es auch künftig hier Dopingkontrollen geben, was ja letztlich auch richtig ist.

Hintergrund von Anti Doping ist ja in erster Linie NICHT dass man den Leuten Egalität geben möchte sondern es geht hier wie bei Protektoren um die Gesundheit der Sportler. Fälle wie Zierke Pantani etc. zeigen ja dass dies schon himmelfahrtsähnliche Aktionen sind.
 
Hmmh, auf Verdacht 6 Monate sperren find ich idiotisch. Wirklich durchgreifen scheint auch keiner zu wollen, weil die Strafen auch nur kindisch sind:roleyes:

Er wurde ja laut Artikel nicht auf Verdacht gesperrt sondern nachdem sich der Verdacht nach umfassender Untersuchung erhärtet hat... Man hätte ihn nur wenigstens für die kommende Saison sperren können nicht nur den Winter über.
Was mich mal interessieren würde ist ob es auch Kontrollen während der Off-Season in den Trainingslagern gibt?
 
bei den olympischen spielen der antike war kaffee ein dopingmittel. solange es leisungssport gibt solange wird es auch doping geben. das liegt in der natur der sache.
 
Doping. Unwichtiges Thema.

Idee 1: schon bei Verdacht lebenslange Rennsperre.
Idee 2: sollen sie doch nehmen, was sie wollen, es muss aber für alle verfügbar sein und offengelegt werden.

Ansonsten nur für diejenigen ein wichtiges Thema, die damit Geld verdienen(Fahrerinnen und Firmen) und entsprechende Verträge und Verzichtserklärungen unterschrieben haben(durch dopen also lügen).

Mich kümmerts nicht, ich weiss, dass viele auch schon in der Jedermannklasse Zeugs einwerfen...und im Profisport teils generalstabsmäßig dopen.

Das reicht mir nicht zur Verteufelung unseres schönen Sports.

Solange diese Leute nicht auch noch auf die Idee kommen, die Pharmafirmen für ihre gesundheitlichen Schäden zu verklagen... Was sie sonst mit ihren Körpern anstellen, wen kratzt´s?
 
Also wenn wir schon beim Thema sind:

Ich kann euch das Buch von Tyler Hamilton sehr empfehlen. So spannend, dass es sogar meine Freundin mit Interesse gelesen hat. Und Radsport ist alles andere als Ihre Welt.

Schönen Abend!
 
Sagte nicht Cavendish dass: "der Rennradsport der sauberste Sport von allen sei da am häufigsten kontrolliert wird?"
Wo nichts getestet da nichts gefunden. Naiv zu meinen dass nicht auch in Sportarten nachgeholfen wird die auf den ersten Blick keinen offensichtlichen Leistungsvorteil dadurch hätten.
 
Er wurde ja laut Artikel nicht auf Verdacht gesperrt sondern nachdem sich der Verdacht nach umfassender Untersuchung erhärtet hat... Man hätte ihn nur wenigstens für die kommende Saison sperren können nicht nur den Winter über.
Was mich mal interessieren würde ist ob es auch Kontrollen während der Off-Season in den Trainingslagern gibt?

Was das auch heißen mag, es ist ein Verdacht geblieben;)

Aber gesperrt ist er ja auch nicht wegen Doping geworden, sondern weil er etwas eingenommen hat das auf der gesperrten Liste steht, weil dieses Mittel das Doping schwerer nachweisen läßt.

G.:)
 
6 Monate Sperre zum Ende der Saison. Clever. Dann kann er 2013 beim Méga in Alpe D'Huez wieder dabei sein - und weil die Identität auch noch geschützt wird, seine Sponsoren weiter brav als Superathlet vertreten. Toll.
So ist es. 6 Monate und Anonymität sind ein schlechter Scherz.

Anständig nachweisen und dann lebenslang sperren, Punkt. Das Risiko für eine befristete Sperre sind zu viele bereit einzugehen.
Ich glaube 5-10Jahre dürften den meisten schon als Abschreckung reichen.

Die Einstellung "einfach alles erlauben" ist jedenfalls der absolut falsche Weg. Keine Kapitualiton vor Ar$chlöchern!
 
Im Netz kann ja jeder schreiben, was er will, aber manchmal frage ich mich schon, was jemanden zu solchen avatars bewegt :confused:

Vielleicht wisst ihr es aber nicht besser, deshalb ein kurzer Erklärungsversuch, warum das keine gute Idee ist:

/QUOTE]


du bist nicht der bruder vom onkel aldi. haste schon ne abmahnung wegen unerlaubter nutzung des markenlogos:lol::lol::lol::lol:
 
Und was machen die Leute die nichts nehmen wollen weil ihnen ihre Gesundheit am Herz liegt?
Das was sie heute schon machen: nicht gewinnen.
Und der Vergleich mit der Geschwindigkeit hinkt; beim dopen gefährdet man nur sich selbst, nicht andere.


Das alles war mal Funsport; für mich gehört das sowieso nicht in Wettkämpfe wie Rampage oder sonstiges verpackt.

Aber das ist sowieso zu spät, weil sich irgendwelche Egos immer miteinander messen möchten statt einfach nur Spaß zu haben.
 
Das alles war mal Funsport; für mich gehört das sowieso nicht in Wettkämpfe wie Rampage oder sonstiges verpackt.

Aber das ist sowieso zu spät, weil sich irgendwelche Egos immer miteinander messen möchten statt einfach nur Spaß zu haben.

Meine Meinung, sollen sich die Wettkampfgeilen (mein damit alle Bereiche RR,CC,Enduro,4X und DH) ihre Körper zerstören durch übermäßiges Training oder Doping, mir ist egal.. Egal ob der dann ein paar Sekunden schneller ist oder ein paar Tausender mehr verdient :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
[Werden die Fahrer im Enduro, DH oder 4x Segment überhaupt wirklich Untersucht?
Irgendwie wäre es doch naiv anzunehmen das da niemandem auf die Sprünge geholfen wird. Bei der Tour de France wurde ja auch erst wirklich auf Doping untersucht nachdem der ein oder andere Fahrer/Arzt ausgepackt hatte. Ich kann mir gut vorstellen, dass das im Gravity-Sport nicht anderst ist. ]

Es gubt natürlich Dopingkontrollen! Selbst bei kleinen nationalen 4X Rennen werden die im Anschluss gemacht. Allerdings nur die ersten beiden Gewinner und per Zufall... System ist mir bisher auch nicht genau bekannt. Allerdings ist auch das schwer sporadisch.
Wenn man bedenkt, wieviele CCler im Enduro unterwegs sind, war das nur eine Frage der Zeit.
Im Gravity Bereich lohnt sich das m.M. nach noch nicht wirklich... solange man keine Strecken wie in RSA hat... SKILLZ hat man oder nicht! Kraftsteigernde Mittel in der Saisonvorbereitung schließe ich allerdings mal nicht aus... Überlegt mal für euch, welche Nahrungsergänzungen/Substanzen ihr alle zusätzlich nehmt (angefangen bei einer Dose RB/Monster etc :D )
Und als Beispiel: Jared Graves hat irgendwann ein Video zu seinem Training drehen lassen. In diesem sieht man im Hintergrund alles von Proteinen, BCAA, Creatin blablabla... wie weit ist da wohl der Schritt weiter!? (ohne Unterstellung und die grundsätzliche Problematik zu vertiefen)
Beschleunigung der Regeneration ist ein Anwendungsgebiet. Das andere sind Mittel zur Aggressivitätssteigerung. Mir kann keiner erzählen, dass keiner der Gravitystarts solche Mittel nimmt.
 
free doping for all und ruhe ist. nur die die wirklich nichts nehmen (auch kein aspirin) sind die dummen.

klaro, wirklich klasse idee.
gibt's dann wohl teams wie specialized - bayer oder was?

ist ja nicht so, als ob schon top-bikes und top-fahrer den teams ne menge kosten,
soll das ganze geld dann auch noch für dopingmittel aufgehen? :rolleyes:

klar, jeder strebt danach seine leistung zu verbessern,
aber irgendwann erreicht das auch seine grenzen...
 
Also Gesundheit als Argment gegen Doping zu verwenden geht ja auch nur halb auf. Sobald der Sport zum Leistungssport geht ist das schon ohne Doping nicht mer allzu gesund. Ausserdem verbietet ja auch keiner den Fahrern bei Rampage&Co. sich mit üblen Stürzen zu zerstückeln?

Nicht dass ich glaube, dass mit einer Legalisierung alles gelöst ist. Aber dieser Dopingverbots-Affenzirkus hilft noch viel weniger.
 
Das ist doch irgendwie zu erwarten gewesen. Sind doch eigentlich Sportwettkämpfe, ob jetzt die Tour oder der Avalanche Cup. Einigen reicht es wohl nicht nur teilzunehmen.
 
@Maxi: ich verstehe nicht ganz, warum zu diesem Zeitpunkt sich von Seiten des mtb-News Teams mit dem Thema Doping auseinandergesetzt wurde !?

Weil jetzt das erste Mal eine Gravity - Disziplin betroffen ist? - Damit würdest Du nur noch tiefer den Graben zwischen den Disziplinen ausgraben..

Doping gab es im Radsport im Allgemeinen und eben auch im MTB-Sport im Speziellen schon genug um sich auch von Seiten der Gravity-Fraktion damit auseinanderzusetzen - wir alle sind Biker, egal ob CC, ED DH, MA, Dirt ...

Würde dieses Thema öfter kritisch thematisiert werden und vor allem auch in der Öffentlichkeit mehr geächtet werden gäbe es sicher weniger Stimmen alá "sollen doch alle dopen" ....

Jeder Doper ist ein Betrüger, der eben die Grundregeln des Sports (egal ob Wettkampf oder nicht) verletzt und keinen Respekt vor der sportlichen Leistung der anderen Sportler hat.


Solchen Ar$chlöchern gehört einfach die Möglichkeit entzogen, sich entweder über sportliche Wettkämpfe ihren Lebensunterhalt oder auch nur irgendeine Form der Anerkennung zu erschleichen.
 
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