Fat Albert bei Nässe?

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Hallo.

Wie verhält sich der Fat Albert bei Nässe?
Nasse Felsen, Waldboden, Schlamm, nasse Wurzeln.

Wie verhält sich diesbezüglich der kleine Bruder Little Albert?

Gruss
T
 
Es geht jetzt gleich ein Aufschrei durch den "Schwalbenhorst". Der Fat Albert ist bei Nässe unbrauchbar um nicht zu sagen gefährlich. Ob man es wahr haben will oder nicht!
 
Hallo,

meine ganz subjektiven ErFAHRungen mit dem fetten Albert:

nasse Felsen: gut (keine Probleme bei einer echten Wolkenbruch-Abfahrt am Tremalzo)
nasser Waldboden: gut
Schlamm: mittelmäßig (bei lehmigem Schlamm schlechte Selbstreinigung)
nasse Wurzeln: brauchbar (Kumpel mit Downhillreifen war auf einem Wurzeltrail auch kaum schneller)


ansonsten (auch wenn eigentlich gar nicht danach gefragt war)

nasser Schräghang: gut, rutscht nicht gleich weg
trockener Fels, Waldboden, Wurzeln, Schräghang: gut
Schottergefälle: sehr gut
Schotteranstieg: brauchbar, weil irgendwie doch etwas zäh
Asphalt: mäßig, schon ganz schön zäh

mein ganz subjektives Fazit: nicht schlecht, aber auch nicht optimal (den Optimalen gibt's scheinbar eh nicht);

Little Albert: leider keine Ahnung

Mein Level: kein Profi, nicht gänzlich unvorsichtig, aber auch kein Anfänger;


Gruss
rasinini
 
KLT schrieb:
Der Fat Albert ist bei Nässe unbrauchbar um nicht zu sagen gefährlich.

Hallo,
ich bin weder Schwalbenfan noch Schwalbengegner, fahre aber selbst den fetten Albert.
Nun habe ich aber Null Bock auf einen schweren Sturz.
Wo und wann muss ich also besonders mit dem Fatty aufpassen?

Gruss
rasinini
 
rasinini schrieb:
Hallo,
ich bin weder Schwalbenfan noch Schwalbengegner, fahre aber selbst den fetten Albert.
Nun habe ich aber Null Bock auf einen schweren Sturz.
Wo und wann muss ich also besonders mit dem Fatty aufpassen?

Gruss
rasinini

Wie oben erwähnt, wenn es trocken ist kannst Du drauf halten. Hier profitiert der Fat A. vom Profil. Wenn es aber auf die Gummimischung ankommt, dann versagt er. Nasser Waldboden, oder Schotterwege gehen noch. Nasse Wanderwege mit blankgetretenen Wurzeln und rundgetretenen Steinen sind die Hölle. Hier tendiert der Grip ohne Vorwarnung gegen Null. Aber wirklich gegen Null.

P.S. Bin auch keine Fat A.-Hasser. Habe im Keller noch 4 Stück hängen und warte immer wieder auf eine trockene Wetterperiode um sie montieren zu können. So wie letzte Woche. Leider habe ich für heute (Regen) nicht zurückgewechselt und prompt hat es mich auf dem "Homerun" gleich zweimal verstrichen.
 
KLT schrieb:
Nasse Wanderwege mit blankgetretenen Wurzeln und rundgetretenen Steinen sind die Hölle.

Mir scheint, nasse Wurzeln und runde Steine sind so ziemlich das übelste was so einem Reifen vor's Profil kommen kann.
Ich erwähnte ja schon, mein Kumpel mit seinen Downhillgummis (fettes Querprofil, Marke weis ich nicht) sah da auch nicht wirklich gut aus.

Sicher auf Schotter und halbwegs schnell soll so ein Tourenreifen halt auch sein, und in jedem Schlammloch die Füße runter weils nicht weitergeht ist auch nicht gerade erstrebenswert.

Ich habe leider auch keine Ahnung, welcher der beste Tourenreifen ist.
Wer weis es?
 
rasinini schrieb:
Mir scheint, nasse Wurzeln und runde Steine sind so ziemlich das übelste was so einem Reifen vor's Profil kommen kann.


Vorne eine 42er Mischung von Maxxis und hinten eine 60er vom selben Hersteller. So bleibt der Rollwiderstand auf unbefestigtem Geläuf erträglich. Der Gripp übersteigt das Bremsvermögen selbst einer 200er Scheibe, egal ob nass oder trocken.
 
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