jan Ullrich

Ulle wird am besten wissen, ob es Sinn macht zur WM zu fahren oder nicht, deswegen -> Seine Entscheidung!
Ausserdem kann ich dann für den Fahrer die Daumen halten, der dieses Jahr absolut verdient hätte zu gewinnen, Paolo Bettini nämlich! Sonst wäre Ulle natürlich mein Favorit!:D <- der hat sogar auch die Farbe von Bianchi...
 
Ein Sieg bei der Tour ist 10mal wichtiger als dieses ESK ... äh :D
Weltmeistertrikot.

Hat man dieses Jahr an Chippo gesehen, der nicht zur Tour eingeladen wurde und darüber sichtlich gekränkt war (obwohl er btw. vermutlich gemeinsam mit Petacchi am ersten Berg wieder vorzeitig ausgestiegen wäre). :p

Und wenn Ulle der Ansicht ist, dass eine Teilnahme an der WM seine Vorbereitung für die TdF ´04 stört, dann macht es keinen Sinn, dass er mitfährt.

Lance sieht es offensichtlich ja ähnlich; er fährt m.W. auch nicht mit.

Ausserdem ist aus deutscher Sicht noch nicht alles verloren. Vielleicht kommt es zum Massensprint und Ete hat einen guten Tag :)

Gruss
Tvaellen
 
Ääämmh, Ete, ja soll er mal machen.

Der Mann ist Vater, der soll sich mal auch ein wenig mit seinem Lütten beschäftigen dürfen. Ist ja auch ziemlich entscheidend fürs Kind in der Fassung seiner Bezugspersonen auch zu kapieren, dass da zwei sind, dich sich kümmern. Macht er schon sehr richtig.
 
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(03.09.03/kg) Hoher Besuch am Stand des »bike sport news«-Verlags BVA am Samstag. Jan Ullrich machte einen Abstecher, unterzeichnete Bücher und schrieb Autogramme. Begleitet von vier Body-Guards, traf er gegen 17.00 Uhr am Stand ein, der sofort von Fans umringt war. Zuvor hatte er am Bianchi-Stand eine Autogramm-Stunde gegeben, zu der Massen von begeisterten Menschen kamen, obwohl der Termin nur wenig bekannt gegeben worden war. An unserem Stand übergaben ihm Hans-Jörg Kaiser und Ulrich Fillies, Verlagsleiter und Vertriebsleiter des Bielefelder Verlags, einen kleinen Bademantel für seine Tochter Sarah Maria mit aufgesticktem Logo des RadClub Deutschland, dessen Mitglied Nummer 1 Jan Ullrich ist.

Ullrich ließ in der Hektik vor der Abreise zum Altstadtrennen von Nürnberg, bei dem er Fünfter wurde, auch kurz verlauten, dass er die Saison beendet und damit nicht an der WM teilnimmt: »Es war eine anstrengende Saison, und ich will nicht überziehen, weil ich eher zu wenige große Rennen bestritten habe. Wichtiger ist mir eine sorgfältige Vorbereitung auf die Saison 2004.«
 
03.09.03 (rsn) - Hinter den Kulissen von Jan Ullrichs Mannschaft Bianchi rumort es. Am Wochenende oder Anfang der kommenden Woche sollen in Ullrichs Haus in Scherzingen am Bodensee die neuen Vertragsbedingungen geklärt werden. Das kündigte am Mittwoch Bianchi- Manager Jacques Hanegraaf (Niederlande) an, der zusammen mit seinem Teamchef Rudy Pevenage (Belgien) in die Schweiz reisen will.


Foto: Roth

Allerdings wusste Ullrich-Manager Wolfgang Strohband von diesem Termin noch nichts. Der Hamburger erklärte am Mittwoch: «Wir erwarten jetzt kurzfristig ein konkretes Angebot. Wir haben einen Termin gesetzt, den ich aber nicht nenne.» Danach will sich Ullrich offensichtlich anderweitig umsehen. Hanegraaf behauptete, Ullrich habe bereits ein Vertragsangebot auf dem Tisch.

Der 29-jährige Rad-Olympiasieger, der bei der Tour de France mit Rang zwei ein viel beachtetes Comeback nach 14-monatiger Rennpause feierte, hatte bei seiner WM-Verzichtserklärung am vergangenen Wochenende in Nürnberg indirekt Kritik an seinem Rennstall geäußert. Eine Vertrags-Unterschrift hänge vom zukünftigen Bianchi-Budget ab, hatte Ullrich erklärt und gleichzeitig großes Interesse anderer Teams an ihm bestätigt.

«Jan hat seit längerer Zeit ein Angebot von uns vorliegen. Nur noch Details sind zu klären», sagte Hanegraaf, der auch am Mittwoch den dringend benötigten und lange angekündigten Co-Sponsor noch nicht präsentieren konnte. «Ich schätze, dass wir in zwei Wochen alles unter Dach und Fach haben und dann auch die Verträge mit den in Frage kommenden Verstärkungen gemacht haben. Unseren neuen Vertragpartner für die Zukunft werden wir nach der Vuelta öffentlich präsentieren», erklärte der Ex-Profi und jetzige Bianchi-Manager. Die am Samstag beginnende Spanien-Rundfahrt endet am 28. September.

Die letzten Äußerungen Ullrichs («Bei einem Tour-Sieg hätte ich aufgehört») hatten Hanegraaf nach eigener Aussage etwas verwirrt. «Wir wissen nicht, ob wir ihm jetzt nur einen Ein-Jahres-Vertrag anbieten sollen. Normalerweise sollte er noch drei Jahre fahren», sagte der Bianchi-Manager am Mittwoch. Zusammen mit dem bisherigen Geldgeber Bianchi, der sein Engagement aber unbedingt auf breitere Schultern verteilt sehen will, wollen Hanegraaf und Pevenage in der kommenden Saison auf einen Jahresetat von mindestens zehn Millionen Euro bauen können.

Der Bianchi-Manager deutete an, dass das Team in Zukunft nicht mehr mit einer deutschen Lizenz fahren könnte: «Vielleicht werden wir 2004 mehr ausländische als deutsche Fahrer haben». Das Bianchi-Team war im Mai in einer Nacht- und Nebel-Aktion aus dem bankrotten Coast- Team hervorgegangen. Um den kurzfristigen Fortbestand der neuen Formation zu sichern, hatten Ullrich und alle anderen Fahrer auf Teile ihrer in Coast-Zeiten zugesicherten Bezüge verzichten müssen. Diesem Sparzwang will Ullrich 2004 auf jeden Fall ausweichen.
 
Ein Jahr nach der Trennung mehren sich Gerüchte, dass Jan Ullrich zu seinem alten Rennstall Team Telekom zurückkehrt. Ein konkretes Angebot liege vor, bestätigten beide Seiten. Problematisch scheint allerdings die Personalie Rudy Pevenage zu sein. Der Ullrich-Vertraute hat sich mit Telekom-Teamchef Walter Godefroot überworfen.

Hamburg - "Jans Manager Wolfgang Strohband hat seine Forderung auf den Tisch gelegt, und unser Sponsor T-Mobile hat ein Gegenangebot gemacht. Die Gespräche laufen", bestätigte Godefroot am Mittwoch Gerüchte, dass sich die einstigen Partner in den vergangenen Wochen angenähert haben. "Auch ich kann mir eine Zusammenarbeit mit Jan immer noch vorstellen. Einen Fahrer wie ihn möchte jedes Team gerne haben", fügte der Belgier hinzu. Neben Team Telekom, das in der kommenden Saison in Team T-Mobile umgetauft wird, soll es auch zwei ausländische Offerten geben.
Probleme hat Godefroot aber nach wie vor mit seinem langjährigen Freund und Angestellten Rudy Pevenage, der Ullrich von seinem derzeitigen Team Bianchi auch zu einem anderen Rennstall begleiten soll. "Ich habe meine Meinung über Rudy nicht geändert. Wie soll eine Zusammenarbeit klappen, wenn man sich nicht 100-prozentig auf jemanden verlassen kann, weil das Vertrauen einmal missbraucht wurde?", so Godefroot. Pevenage hatte Telekom Ende vergangenen Jahres urplötzlich verlassen und sich Ullrich angeschlossen, was ihm Godefroot bis heute nachträgt.

Dennoch scheint auch eine Rückkehr des Belgiers ins Team seines Landsmanns nicht ausgeschlossen. Godefroot räumt ein, dass dies nicht allein seine Entscheidung sei: "Ich habe einen Vertrag mit T-Mobile. Letztlich liegt die Entscheidung auch bei denen." Wann sie fällt, ist offen. Godefroot: "Es ist nichts perfekt, also kann ich auch keinen Zeitrahmen benennen."

Ullrich hatte bereits am Wochenanfang angedeutet, dass er sich eine Rückkehr zu Telekom vorstellen könne: "Ich schließe derzeit nichts aus. Es geht dabei nicht allein ums Geld. Bei mir steht der Sport immer noch an erster Stelle", so der Tour-Sieger von 1997, der in diesem Jahr zum fünften Mal Platz zwei bei der Frankreich-Rundfahrt belegt hatte.

Allerdings buhlt auch Bianchi weiter um die Dienste seines Kapitäns. Angeblich soll es noch in dieser Woche ein Treffen zwischen den Verantwortlichen des italienischen Hauptsponsors und dem Ullrich-Lager geben.

Ullrich selbst lässt seine Comeback-Saison am Sonntag mit einem Rennen in Wangen (Allgäu) ausklingen. Zum Thema Vertragsverhandlungen hielt sich Ullrich am Mittwoch bedeckt. Auf seiner Homepage beschäftigte er sich dagegen mit einem Rückblick auf den Besuch des Formel-1-Rennes in Monza, das er am vergangenen Wochenende besuchte.
 
Mein Gefühl sagt mir:
Ulle fährt nächstes Jahr wieder für Telekom.
Er hat dort die besseren Rahmenbedingungen, um die Tour 2004 zu gewinnen.
Gut fände ich das aber nicht. :(

Tvaellen
 
Wieder zurück zu Telekom (T-Mobile), in dieses "Rundum-Sorglos-Paket", nein, soll er nicht machen. Sein jetziges Clan-Verhalten, Bruder als Mechaniker, Freunde als Trainingskollegen, Physiotherapeutin aus langjähriger Bekanntschaft, Abstreifen der alten Verbindungen, hat ihn weiter gebracht. Seine neu erreichte Reife und Selbständigkeit schiene mir bei einem Rückkehr zu Telekom gefährdet. Da gibt's zu viele Altlasten. Dann lieber ein ganz anderer Rennstall. CSC Tiscali wäre meiner Meinung nach am besten für ihn. Bjarne Riis kennt alle Schliche und wüßte die richtigen Ziele zu setzen und seinen Schützling richtig einzusetzen. Das wäre ein klasse Team. Allerdings ist dann Rudy Pevenage außen vor. Aber ob Ulle das will?

Ciao
 
Original geschrieben von Tropezien
CSC Tiscali wäre meiner Meinung nach am besten für ihn.
obwohl ich erklärter Telekom Fan bin (und natürlich auch Ullrich Fan) sehe ich das auch so. CSC und Riis wären für Ullrich sicher top. Wobei da nun ja kein starker Helfer wie Hamilton mehr da is
 
Hi,
also Hamilton als möglichen Helfer für Jans Toursiegambitionen zu ennnen finde ich ja ziemlich dolle...grotesk... Ein Typ der mit nem angeknacksten Schlüsselbein die Tour weiterfährt hat sicher kein angeknackstes Selbstbewußtsein, und das bräuchte er um als Helfer zu agieren. Also, das is einfach zu heftig, diese gedankliche Verbindung herzustellen.
Ansonsten: Ich fänd es auch ziemlich weich wenn JAn wieder zu T gehen würde. Letztendlich wird aber nur eins entscheiden: KOHLE! Ihm Helfer zur Seite zu stellen ist eh Voraussetzung für Vertragsverhandlungen. Das Helfer oder Siegfahrer nicht ein Jahr im Voraus 100%ig in Bezug auf ihre TdF-Leistung eingeschätzt werden können steht auf einem anderen Blatt.
 
Original geschrieben von nkwd

Wobei da nun ja kein starker Helfer wie Hamilton mehr da is
Aber Du hast ja gesehen, wo Jan Ullrich dieses Jahr gelandet ist, auch ohne starken Helfer. Natürlich auch ein wenig, weil ihn einige doch nicht auf der Liste hatten. Aber wenn ich die Tour sehe und Jan fahren sehe, denke ich immer, daß es überhaupt nicht an der Physis liegt. Da ist er bärenstark. Vielmehr bräuchte er hin und wieder jemanden, der den entscheidenden Augenblick erkennt (vielleicht auch ein paar Etappen zuvor) und dann etwas vorgibt, weil er aus Erfahrung weiß, wie sich manche Dinge entwickeln. Oder aber auch jemand, der ihm hin und wieder ins Ohr flüstert: "Mußt auch 'mal ein Schwein sein!". Seine nicht vorhandene Rafinesse läßt mich manchmal verzweifeln. Was hätte er alles nach über 1:20 min nach dem EZF machen können. Der Schock saß tief bei den anderen, vor allem bei Armstrong. Aber dann war er wieder so harmlos. :mad:

Ciao
 
Jetzt gibt es Spekulationen über eine Fusion von Saeco und Bianchi... Das wäre doch mal was, Di Luca, Simoni und Ullrich in einem Team!

Aber abwarten...
 
Hallo,

hat der Ulle endlich geschnallt, warum Armstrong nie zur WM antritt, dafuer aber in schoener Regelmaessigkeit in Top-Form die TdF gewinnt.

Ciao
Der Frosch
C.
 
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