Kaderfernfahrt von Neustrelitz nach Fürstenberg/Angermünde oder Radwandern mit jochen

Zwock

hannES Kröger
Registriert
8. März 2002
Reaktionspunkte
1
Ort
EisenSK-Nord
Sonntagmorgen 0830 Bln. Zoologischer Garten. die Große, Souldriver, Thorsten und Zwock steigen in den 5 Minuten verspäteten RE 33104 Richtung Rostock Hbf. Im Zug sitzen bereits Jochen, Volkmar, Rolf, Rifli und PDa. Schnell die Räder abgestellt, die anwesenden Radwanderer begrüßt und die üblichen belanglosen Gespräche geführt. Zwischendrin noch ein Schönwetter-Ticket erstanden, da die nette Dame von der DieBahn keine 9 Hanseln auf einem Ticket akzeptieren wollte. Während der Fahrt wurde das Wetter immer Eisenschweiniger, soll heißen, es zog sich lagsam alles zu und sah sehr vielversprechend nach Regen aus. Irgendwann gegen 1000 ist das Zielgebiet am Bhf Neustrelitz erreicht. Unter kundiger Führung von Jochen geht es dann sehr fix erstmal raus aus dem Ort. Ein letzter Stopp mit Blick auf die Karte, ein letztes Wasserlassen und ab ging die wilde Fahrt. Sehr schnell zog sich das Feld auseinander und es mußte immerwieder kurz gehalten werden um die Truppe der unerschrockenen Radtouristen wieder zusammenzuführen. Der rasante Ritt führte uns durch Wälder und Wiesen, vorbei an Feldern und Seen, mal auf breiten Wegen, dann wieder über schmale Pfade mal auf Sand mal durch Gras. Nachdem die ersten Kilometer geschafft waren, gönnten wir uns der Jahreszeit entsprechend eine Eispause. Nach kurzer Rast ging es weiter. Landschaften zogen an uns vorbei. Nach weiteren Kilometern kam es wie es kommen mußte, es fing an zu regnen. PDa hatte schon vor der Abfahrt kundgetan, das er die Tour früher beenden wollte, da er beabsichtigte um 1700 zurück in heimischen Gefilden zu sein. Aufgrund der sich verschleternden Wetterlage und der Tatsache, das zwei Tickets für den Rücktransport auf der Schiene vorhanden waren, schloßen die Große und ich mich dem Vorhaben PDas an und begleiteten diesen auf seiner Wanderung zum nächstgelegenen Bahnhof von der DieBahn, der in Fürstenberg zu finden war. Es wurden noch ein paar schöne Eindrücke ins Hirn gebrannt und die letzten Kilometer flogen wir dann Aufgrund der schwindenden Zeit über Asphaltbänder zum Zielort. Pünktlich kamen wir dort an und mit unserem Eintreffen begann der lang erwartete Weltuntergang. Alles in allem mal wieder ein gelungener Ausflug im erlauchten Kreise des ESK. Allen noch eine schöne Restwoche und bis zum nächsten Mal.

Gruß der Zwock
 
Unter Berücksichtigung Deiner sonstigen literarischen Leistungen, kann der oben stehende Text, zumindest was die Quantität betrifft, als außerordentliche Leistung eingestuft werden. Ist dies etwa auch darauf zurückzuführen, dass Du in letzter Zeit verstärkt Gemüse zu Dir nimmst (wie mir zu Ohren gekommen ist, gelingt es Dir zunehmend besser, die ungewohnte Nahrung bei Dir zu behalten*) und nicht mehr rauchst? Wenn dem so wäre, blickte ich der Zukunft optimistisch entgegen.
Eine kleine kritische Anmerkung sei mir jedoch gestattet, sollte das Thema nicht mit "Ein irrer Duft nach frischen Erdbeeren" überschrieben sein. Eventuell findet sich ja noch jemand, der das hochverehrte Publikum aufklärt, was es damit auf sich hat.


* Quelle: Fachperiodika "Der Hobbyinternist", Ausgabe 16/04, S: 104
 
Danke hab ich gesagt.. :daumen:
Es mir sehr gut gefallen.
Hab superschöne Landschaften gesehen :eek: ,darum mußtet Ihr auch zwischendurch mal auf mich warten ,es gab da Bäume an denen musste ich einfach mal kurz stehen bleiben um ganz tiefe Atemzüge zu tun ,und die frische Luft von wohlriechendem Grün in meine Atemwege zu lassen.
Die Trails hab ich nicht erwartet, die waren der Höhepunkt an Spaß an dem Tag :daumen: :p
Und denn doch so viele Pausen??? :eek: oder hab ich das nur so empfunden???
Ich hoffe es war nicht zu belastend ein Mädchen dabei zu haben und wünsche mir öfter solche Fahrten.
Gruß die Große

das hatte ich schon mal erwähnt aber in der Tourauschreibung (oder so ähnlich )
 
Volkmar schrieb:
jochen schrieb:
..."Ein irrer Duft nach frischen Erdbeeren"...
...noch genau 25 Km...
? Ich kann mich noch ganz dunkel an den Duft von frisch gemähten äh verdauten Heu erinnern. Auch stieg mir das ain oder andere Mal der Geruch verwesenden Getiers in die Nase. Aber Erdbeeren? Nein ganz bestimmt waren da keine Erdbeeren, es sei denn Du leidest an irgendeiner Form von Rüsselseuche, die die Verdauungsgase des menschlichen Organismus in Wohlgrüche verwandelt. Oder assozieriert Dein Hirn den Gruch von Pferdemist automatisch mit dem von Erdbeeren, ökologisch geprägte Kleingärtner verwenden ja bekanntlich Pferdeäpfel zum düngen Ihrer Erdbeeren. Vielleicht besteht auch ein Zusammenhang zwischen dem Englischen Wort für Erdbeeren, welches ja bekanntlich strawberry ist, was übersetzt heißt Stroh-Beere und dem ab und an am Wegrand liegenden Stroh? Fragen die sich mir leider nicht erschließen, vielleicht kann ja der ein oder andere Mitwanderer die Sache aufklären.

Bis später im Krügers.

Gruß der Zwock
 
Werte ReckInnen!

Dem Umstand entprechend, dass einer der euren mir die Ehre erweist, mit mir in der Sylva Negra herumzuirren, schaue ich nun aus purer Neugierde in ein mir völlig fremdes Localforum, dem Heimatforum von eL.
Nun fällt mir beim Lesen dieses Berichtes auf, dass ein Zweiradausflug im Berliner Umland (welches ich noch nie sehen oder betreten konnte) ein völlig anderes Erleben sein muss, als in bergigem Terrain, wie z.B. der Sylva Negra.
Es tauchen unvermittelt Fragen auf, deren Beantwortung durch Ortskenner meinen Horizont bzgl. Bergradfahren erweitern könnten:
Ist das Bergradeln in diesem Gebiet so ähnlich wie "Rennradfahren im Gelände"?
Wird, durch fehlende Topographie, die Kondition durch Tempofahrten erarbeitet?
Wird im Windschatten gefahren?
Sind Strecken >100km auch für Hobbybergradfahrer kein Hexenwerk?

Mit der Bitte um Nachsicht für dieses vielleicht naiv klingende Erfragen verbleibe ich voller Neugierde
Cook
 
Cook schrieb:
Werte ReckInnen!
Ist das Bergradeln in diesem Gebiet so ähnlich wie "Rennradfahren im Gelände"?
Vorsicht mit solchen Bemerkungen, da könnten einige schnell mit dem Messer oder der Faust sein. Es ist eher wie Berghochfahren nur in der Ebene
Cook schrieb:
Wird, durch fehlende Topographie, die Kondition durch Tempofahrten erarbeitet?
Erstens fehlt die Topgraphie nicht! und zweitens Kondition erhält man nicht durch Tempo sondern durch Länge!
Cook schrieb:
Wird im Windschatten gefahren?
Sind wir etwa Mädchen?!?
Cook schrieb:
Sind Strecken >100km auch für Hobbybergradfahrer kein Hexenwerk?
Ja, es ist nur eine Frage der Zeit
 
Koch schrieb:
...Ist das Bergradeln in diesem Gebiet so ähnlich wie "Rennradfahren im Gelände"?...
Da verstehe ich Deine Frage nicht so ganz. Wenn Du das auf die Reifenbreite beziehst, ganz klar nein.

Koch schrieb:
Wird, durch fehlende Topographie, die Kondition durch Tempofahrten erarbeitet?
Es ist nicht unbedingt richtig, das das Land hier platt ist wie eine Tischtennisplatte. Sicherlich kann man hier nicht 1.000 Höhenmeter am Stück abreißen, aber es gibt doch schon hin und wieder der einen oder anderen Hügel. Außerdem gibt es noch den Brandenburgischen Bergersatz, kurz BBBE Genannt, in Form und Größe des gemeinen Sandkorns. In großen Gruppen auftretend, den sogenannten Zuckersandbänken, die schon mal von der Ausdehnung mehrere hundert Meter lang sein können, ermöglichen sie ein sehr beschwerliches fahren, welches dann dem Zugewinn der Kondition zuträglich ist.

Koch schrieb:
wird im Windschatten gefahren?
Ich dachte immer der Wind ist nicht sichtbar und somit Schattenlos...

Koch schrieb:
Sind Strecken >100km auch für Hobbybergradfahrer kein Hexenwerk?
Eigentlich nicht, kommt natürlich immer auf das Wetter, Tempo, Streckenführung etc an.

In der Hoffnung, Dir hiermit ein wenig Deine Neugier befriedigt zu haben

Gruß der Zwock
 
ritzelflitzer schrieb:
Vorsicht mit solchen Bemerkungen, da könnten einige schnell mit dem Messer oder der Faust sein.

Bin ich böse?
Meine Fragen waren weder :p noch :rolleyes: oder :lol: oder gar :spinner: gemeint, vielleicht ein bisschen ;) .

Zwock schrieb:
Es ist nicht unbedingt richtig, das das Land hier platt ist wie eine Tischtennisplatte. Sicherlich kann man hier nicht 1.000 Höhenmeter am Stück abreißen, aber es gibt doch schon hin und wieder der einen oder anderen Hügel. Außerdem gibt es noch den Brandenburgischen Bergersatz, kurz BBBE Genannt, in Form und Größe des gemeinen Sandkorns. In großen Gruppen auftretend, den sogenannten Zuckersandbänken, die schon mal von der Ausdehnung mehrere hundert Meter lang sein können, ermöglichen sie ein sehr beschwerliches fahren, welches dann dem Zugewinn der Kondition zuträglich ist.

O.K.
 
Der Geruch nach frischen Erbeeren oder Nurnoch maximal 25 Kilometer


Man kann ja mit Fug und Recht behaupten, dass Ackebua sehr viel Glück hat immernoch im ESK zu sein. Seine andauernden Schwulettereien, seine negative Meinung zum Geländeradfahren die er zudem unverhohlt und offen präsentiert und andere Missgriffe haben ihn schon des Öfteren an den Rande des Rausschmisses gebracht. Nun, mit seinem Touraufruf zum vergangenen Sonntag konnte er die ein oder andere Kerbe glätten. Ackes, wir wollen ihn im Folgenden mit seinem richtigen Namen benennen, also auf die Initiative besagtem Volkmars hin, eine Kaderfernfahrt (welch treffende Wortwahl) im weiten Norden durchzuführen, erklärte sich der Oberst bereit, eine landschaftlich sowie auf An- und Abreise bezogen, optimierte Routenwahl zu ertüffteln.
So begab es sich letzten Sonntag, dass sich zu gänzlich unchristlicher Frühe folgende Kader und Kadersympathisanten im Zuge Richtung Neustrelitz trafen:
Die Große, der Freund von der Großen, Jochen, Pda, Souldriver, Ritzelflitzer, Rolf, Torsten (aber nicht der Knecht) und Volkmar. Die Bahnfahrt war äußerst unterhaltsam und ermüdend zugleich. Machte besonders die Sitzgruppe um den ESK anfangs durch allerlei Blödeleien auf sich aufmerksam, so wich nach einiger Zeit der Elan der aufkommenden Müdigkeit, welche kurz vor Erreichen Neustrelitzes altbekannte Gedanken aufkeimen ließ ('Lasst und doch in Neustrelitz nur innen Biergarten setzen', 'Am besten gleich mitm nächsten Zug zurück, ick hab keen Bock' oder 'Wir haben doch ein SWT, warum nicht direkt zur Ostsee fahren und am Strand abhängen'). Solche träumereien wurde jäh durchbrochen von fiesen Gerüchen, entkrochen wahrscheinlich des zweitgrößten Ar$chloches des ESK (*), welche von Rolf unpassend als 'Duft nach frischen Erbeeren' abgetan wurden. Das größte Ar$chloch des ESK ist, wer hätte das gedacht, der J*schen, schockierte er doch den Kader in der Nacht zuvor mit seinem Austritt - naja, witzig.

In Neutrelitz angekommen entsprang die Meute dem Zug und begab sich unverzüglich, dem Oberst folgend, auf schneller Fahrt durch die Stadt. Hier sollte sich das Tempo der folgendenen 1xx km abzeichnen, welches für diverse Verluste an Mann (oder Frau) und Kampfesstärke sorgen sollte. Nach einem klärenden Blick auf die Karte und der genauen Auswahl der Streckenführung konnte es losgehen. Von Beginn an waren die Wege gut gewählt. Durch herrliche Buchenwälder ging die Fahrt in straffem Tempo vorran. Das Feld zog sich weit auseinander. Die Spitzengruppe um Jochen, Volkmar, Pda und Rifli wurde zeitweise durch den Freund von der Großen und Rolf ergänzt. Im hinteren Teil folgten Torsten und Souldriver, die aber nur das Richtige taten, nämlich einfach ihre eigene Geschwindigkeit zu fahren. Nur so kann man den Strapazen einer Kaderfernfahrt trotzen. An Wegzweigungen warteten wir immer auf die Große, die aber, immer wenn sie zu uns auffuhr, den Rest der Gruppe zum Sofortigen Weiterfahren befehligte. So vergingen Kilometer um Kilometer. Die Landschaft im Grenzland zwischen Mecklenburg und Brandenburg war gar herrlich anzusehen und bot immer wieder erfrischende Anblicke für das durch den hohen Puls gestreßte Auge.

Nach nunmehr zwei Stunden Fahrt gönnte sich die Gruppe eine erste Rast in einem Ort. Die Einwohner jubeltem dem durch den Ort paradierenden Kader zu, und als die Vordersten den Wunsch nach kühlem Eis äußersten, verbeugte sich der Dorfpöbel und öffnete sogleich die Tore zu den Eiscafes. Das Eis mundete hervorragend; manch einer wählte auch Erbeereis.
Herannahende, dicke Schlechtwetterwolken ließen im Kader die Hoffnung auf Eisenschweinwetter aufkeimen, doch zunächst blieb es trocken. Die Geländeradfernfahrtgruppe verließ unter fähnchenschwenkendem Geleit der Dorfbewohner den Ort und stürzte sich in den Busch um auf engen, verschlungenen Pfaden an einsamen Seen entlangzudüsen. Angriffe durch die giftige und sehr gefräßige mittelpommersche Zecke (pommerus zekaris volkmaris), welche den Weg von Osten in diese Gefilde gefunden hat, wurden heldenhaft abgewährt. Nach einer Weile erreichten die Mitstreiter den Ort Mechow. Im Schatten der traditionellen Feldsteinkirche wurden kurz angehalten und sich verpflegt. Der Oberst nutze diese schwächliche Pause der anderen, um Insekten aus allen Blickwinkeln zu fotographieren.

Nach geschätzten 50km kam es zu ersten Zerstzungserscheinungen. Pda, der lange in der Führung Arbeit leistete und dem hohen Tempo nun Tribut zollen musste, schob Terminlichkeiten am Spätnachmittag vor, um, sichtlich ermattet, zusammen mit der Großen und dem Freund von der Großen (beide ebenfalls bis aufs Blut geschunden) den ersehnten Heimweg zum nächstgelegenen Bahnhof anzutreten. Die übrigen Sechs rollten alsbals weiter. Ihr Weg führte sie im Norden um Templin herum. Nachdem ein längeres Stück auf einem alten Bahndamm absolviert war, wurde um den Kilometer 70 herum abermals gerastet. Von hier an, so der Oberst, seien es noch 25km bis zu dem Ort an dem es lecker Essen geben sollte, und von dort dann nochmals 25km bis zum Zielpunkt nach Angermünde. Allen außer dem Oberst kamen die folgenden 25km vor wie 50. Dieses Gefühl wurde u.a. dadurch verstärkt, dass der Oberst bei Nachfragen bezüglich der noch zu erwartenden Streckenlänge, angab, es seinen noch 25km, egal ob wir schon weitere 10 oder 20 gefahren waren. Aber man beklagte sich nicht, und begleitet von Sonnenstrahlen in Mitten dicker Regenwolken wurde die Gruppe nach Ringwalde geleitet.

In der Restauration gab es typisch uckermärkische Küche, und da die Mägen leer waren wurde eifrig bestellt. Es wurde ein heiteres Essen und Trinken. Doch irgendwann ist auch das herrlichste Gelage zu Ende und der Kader musste aufbrechen - nach Angermünde waren es ja nurnoch 25km (und evtl. nochmal 25). Die Weiterfahrt war sehr beschwerlich. Die Beine waren hart und schwer und wollten nicht mehr so richtig. In den Ort mit dem tollen namen Poratz hätte der J*schen seine Freude gehabt: urige Rindviecher wurden hier gehalten, mit langen Zotteln und riesigen Hörnern. Wär der Kader nicht so in Eile gewesen, er hätte sich die Zeit genommen diese wilden Tiere mit bloßen Händen an den Hörnern zu packen und zu lieblichen Lämmchen zu zähmen. Weiter ging es also durch Feld und Flur.

Das Erreichen der Fischteiche kündete an, dass man kurz vor Angermünde stand. Jetzt nur nich nachlassen, sagte man sich, und so wurden die letzten Kräfte mobilisiert. Einen halben Kilometer vom Bahnhof entfernt wurde dann von Jochen der Schlussspurt angezogen. Rolf konnte dem nichts erwidern, doch Volkmar setzte nach. Gegen 1830 und nach ca. 125km wurde der Bahnhof von Angermünde erreicht. In alter ESK-Manier wurde der Bahnhofsladen gestürmt, verwertbare Nahrung und Getränke geplündert und der Schuppen danach angezündet. Der Zug, der der sechskäpfige Truppe zur Heimfahrt dienen sollte stand schon bereit und wurde geentert.

Ein grandiose Tour war es, hart an den Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit aber in einmalig schöner Landschaft.

rb


* es kann ein Name nach Wahl eingesetzt werden
 
Gar Großartige taten im Nahmen des ESK habt ihr da wieder vollbracht!!
Richard dein bericht liest sich als wäre ich persönlich mit dabeigewesen.
dieGroße und der freundvonderGroßen sind natürlich nur mit pda gefahren auf das dieser sich nicht verfährt und rechtzeitig im heimischen wigwamm ankommt ;-) abkürzen wollte da natürlich niemand.
Soso der J*schen wollte sich aus dem kollektiv herraustrennen??!! aber das geht doch nicht!!!! Ich hoffe ihr habt ihn am Donnerstag ordentlich verkloppt.Hier unten bekomm ich ja nicht mehr viel mit was den Hauptkader anbetrifft und das find ich ehrlichgesagt Schaisze.Aber ihr schafft das schon.

Jochen wie schaffst du es nur solch riesige rasselbande über eine so immense distanz zu führen ohne das gemeutert wird ???? Irgendwann musst du mir dies kleine geheimnis anvertrauen.

eL
 
robs toller Bericht ganz im alten Stile des Ur-ESK und die wie immer genialen Bilder des J*chen machten mich ganz wehmütig und ich musste nicht nur einmal an die sehr ähnliche KFF zurückdenken, an der ich am Pfingstsamstag teilhaben durfte... :(
Wie gern wäre ich doch dabeigewesen... :heul:

Ich hoffe ja SEHR, dass ich im August wieder die Möglichkeit und Ehre haben werde, wieder an einer oberstösen KFF teilzuhaben...
 
Sehr leckerer Bericht, rob! Ich seh euch so richtig vor mir, wie ihr durch die Landschaft hetzt und neben üblen Gerüchen, nur Glut und Asche auf eurem Weg zurück lasst. ;)

Weiter so!

skr.
 
rob schrieb:
...Nach geschätzten 50km kam es zu ersten Zerstzungserscheinungen. Pda, der lange in der Führung Arbeit leistete und dem hohen Tempo nun Tribut zollen musste, schob Terminlichkeiten am Spätnachmittag vor, um, sichtlich ermattet, zusammen mit der Großen und dem Freund von der Großen (beide ebenfalls bis aufs Blut geschunden) den ersehnten Heimweg zum nächstgelegenen Bahnhof anzutreten...

Mitnichten handelte es sich hier um Zersetzungserscheinungen. Private Verpflichtungen zwangen uns leider schon nach der Warmfahrphase zum Beenden der Reise.

Hier sei nochmal angemerkt, das Jochen "das menschliche GPS des ESK", mal wieder vorbildliche Arbeit bezüglich der Planung, Durchführung und Betreuung geleistet hat. Hiervon kann sich der ein(*) oder andere(*) noch 'ne Scheibe abschneiden.

Gruß das zweitgrößte Ar$chloch des ESK (*)

* es kann ein Name nach Wahl eingesetzt werden
 
Tja, ihr habt es zwar nicht verdient, weil meine mit Herzblut geschriebenen Berichte nahezu unbeachtet im Orcus verschwinden (ja, es tut weh! Ich wünschte, jemand würde nun mal mit schlechtem Gewissen im Harzforum gucken und mich anschließend mal loben, weil ich so einen mitreissenden Bericht geschrieben habe).

Aber wenigstens muss ich anerkennen, dass sowohl die Geländeradfahrerei, als auch die Reiseprosa in Berlin so langsam wieder in Schwung kommt! Ich verleihe Zwock und Rob daher den eisernen Gänsekiel 2. Klasse!

:daumen:
 
onkel schrieb:
Tja, ihr habt es zwar nicht verdient, weil meine mit Herzblut geschriebenen Berichte nahezu unbeachtet im Orcus verschwinden (ja, es tut weh! Ich wünschte, jemand würde nun mal mit schlechtem Gewissen im Harzforum gucken und mich anschließend mal loben, weil ich so einen mitreissenden Bericht geschrieben habe).
Verdammt Onkel, Du kannst einem wirklich ein schlechtes Gewissen machen. Hätte ich jetzt auf der Brücke gestanden, fertig zum finalen Sprung, dann wäre das DER Tropfen gewesen, den man braucht, um die Ratschläge des Polizeipsychologen in den Wind zu schlagen. Aber wollen wir doch mal sehen, wer der Meister im "Schlechtes Gewissen Machen" ist:


  • Wie jetzt Onkel, es ist Sonnabend und Du sitzt nicht auf dem Rad?*
  • Sag mal Onkelchen, was war denn das neulich für ein albernes Trikot, was Du da anhattest?
Das soll es an dieser Stelle erst mal gewesen sein...

PS: Ich verspreche, künftig Deine überaus wertvollen Beiträge nicht nur zu lesen, sondern mit euphorischen Bemerkungen, bezüglich deren Qualität zu versehen.


* Gegenfrage nicht zugelassen, da ich familiären Verpflichtungen nachkommen muss
 
jockel schrieb:
  • Wie jetzt Onkel, es ist Sonnabend und Du sitzt nicht auf dem Rad?*
  • Sag mal Onkelchen, was war denn das neulich für ein albernes Trikot, was Du da anhattest?


zu 1) Natürlich nicht. Denn nach zwei haren Tagen immer an der Winkante muss auch ich mal regenerieren.

zu 2) Soso, Jockel, du findest das ESK-Trikot also albern. Das melde ich dem Saufkop! Karzer, Bunker, Dunkelhaft!
 
onkel schrieb:
zu 2) Soso, Jockel, du findest das ESK-Trikot also albern.
Soso. ESK-Trikot?
onkel schrieb:
Vielleicht habt ihr das alle schon längst bemerkt, aber ich habe meine Klamotten ja erst seit gestern und als ich die Teile heute morgen nach der Einführungsschlammschlacht...
Da steht ja IBC - DIMB Racing Team drauf. Klar sagt ihr, was sonst?
und:
onkel schrieb:
Trotzdem ist es schön, endlich meine ersten Teamklamotten zu haben!
xyxthumbs.gif
Mein lieber Onkel, der SD schläft nicht, dass müsstest doch gerade Du wissen. Oder handelt es sich etwa um eine altersbedingte Demenz Deinerseits.
Morgen treffe ich unseren V-Mann im Westen, um das weitere Vorgehen zu erörtern.

Schlaf schön.
 
jockel schrieb:
Soso. ESK-Trikot?
und:
Mein lieber Onkel, der SD schläft nicht, dass müsstest doch gerade Du wissen. Oder handelt es sich etwa um eine altersbedingte Demenz Deinerseits.
Morgen treffe ich unseren V-Mann im Westen, um das weitere Vorgehen zu erörtern.

Schlaf schön.

Erwischt!
Dennoch habe ich bislang alle meine Saisonhöhepunkte in Eisenschweinfarben absolviert!
Um Himmels Willen, heute morgen lag ein Schweinekopf auf meinem Kissen!
 
onkel schrieb:
Erwischt!
Um Himmels Willen, heute morgen lag ein Schweinekopf auf meinem Kissen!
Und morgen die tote Ratte im Briefkasten! Haha, wir sind auf Zack.
El schrieb:
Jochen wie schaffst du es nur solch riesige rasselbande über eine so immense distanz zu führen ohne das gemeutert wird ???? Irgendwann musst du mir dies kleine geheimnis anvertrauen.
Der Jochen fährt immer ganz schnell voraus, so muß er sich eventuelle Meckereien nicht anhören und wenn doch, fehlt einem dazu die Luft. Und ganz wichtig: Immer in unbekannten Gebieten fahren, so ist man auf Gedeih und Verderb auf den Führer angeweisen.

Ritzelflitzer
 
rolf schrieb:
jaja ne, is klar. ausreden, ganz faule ausreden!
Das einzig faule war ja wohl der Geruch nach Erdbeeren! Irgendwie wirst Du mir langsam immer verdächtiger...

grüner Mutant schrieb:
Erwischt!

Um Himmels Willen, heute morgen lag ein Schweinekopf auf meinem Kissen!
und der Zement ist auch schon angerührt.


Gruß der Zwock
 
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