Kinderbike 20" mit Nabenschaltung

Kann Dir das Patria Skippy empfehlen - das hat ein pfiffiges Rahmenkonzept und funktioniert somit von 5-10 Jahren.
Hat nur hochwertige Anbauteile, daher ist es neu nicht billig (ca. 700 €) und der Rahmen ist gut gemacht.
Gebraucht kosten die dann natürlich etwas weniger...
 
Verdammt, da guckt man unvorbereitet hier rein ... Beinahe wäre meine Abendbrot noch mal erschienen.

Nicht zu fassen.

kc85
 
Hab's der verlinkten Tabelle entnommen. Da steht aber auch ein Kaufpreis von knapp 2000€.
Vermutlich gibt's verschiedene Varianten von dem Klumpen.
 
Natürlich inkl. dicken Schwalbe Ballonreifen, Dynamo, Lichtanlage, Nabenschaltung, Schutzblechen, Gepäckträger, Seitenständer, Klingel, Rücktritt, usw.

Unsere Tochter nutzt das für Touren am Fluss ohne Steigungen und für Alltagsfahrten, da funktioniert das gut.

Für sportliche Touren im Gelände mit Steigungen dann eher ein leichtes Bike ohne alles…
 
Hallo zusammen,

gibt es zwischenzeitlich neue Erkenntnisse zum Thema? Für welches Rad hat sich der Thread-Ersteller entschieden?

Bin aktuell auch auf der Suche nach einem möglichst leichten 20 Zoll Kinderrad für einen Jungen. Es soll aber Rücktrittbremse und Nabenschaltung (max. 3 Gang) haben. Habe bisher nur das "EARLY RIDER Belter 20 Urban 3" gefunden, das leider nicht in Wunschfarbe (rot) erhältlich und preislich hart an der Grenze ist.
Beim "KUbikes 20 CUSTOM-Automatix" bin ich mir nicht sicher - hat das eine Rücktrittrembse?

Besten Dank für Eure Tipps!
 
Bin aktuell auch auf der Suche nach einem möglichst leichten 20 Zoll Kinderrad für einen Jungen. Es soll aber Rücktrittbremse und Nabenschaltung (max. 3 Gang) haben.!

Warum denn das???? Rücktritt - für was soll das gut sein? Und Nabenschaltung, Rücktritt, Leicht und Wunschfarbe? Da wird glaub nur der Selbstbau bleiben, aber ob das in leicht überhaupt geht und bezahlbar ist?
 
Ich wiederhole mich zwar aber bei uns auf der Spielstraße schaffen es die Kinder nach teilweise einem Jahr noch nicht die Nabens. Zu benutzen .
Sie vergessen immer zu entlasten beim Schaltvorgang .
 
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Hallo zusammen,

gibt es zwischenzeitlich neue Erkenntnisse zum Thema? Für welches Rad hat sich der Thread-Ersteller entschieden?

Bin aktuell auch auf der Suche nach einem möglichst leichten 20 Zoll Kinderrad für einen Jungen. Es soll aber Rücktrittbremse und Nabenschaltung (max. 3 Gang) haben. Habe bisher nur das "EARLY RIDER Belter 20 Urban 3" gefunden, das leider nicht in Wunschfarbe (rot) erhältlich und preislich hart an der Grenze ist.
Beim "KUbikes 20 CUSTOM-Automatix" bin ich mir nicht sicher - hat das eine Rücktrittrembse?

Besten Dank für Eure Tipps!


So nach langem hin und her habe ich mich gegen die Nabenschaltung entschieden! Ich habe unserem Sohn zum fünfjährigen ein schickes Woom Bike in 20" gekauft. Ich kann nur sagen ein richtig geiles Rad mit für meine Begriffe gut aufeinander abgestimmten Komponenten was mir und dem kleinen sehr sehr gut gefällt!! Also klare Kaufempfehlung!!!
 

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Kinder, die auf ein 20''-Rad passen, brauchen alles mögliche, aber sicher keinen Rücktritt. Und auch bei der Nabenschaltung sehe ich wenig Vorteile.

In dem Zusammenhang fällt mir gerade wieder ein: Meine Tochter muss den Fahrradunterricht an der Schule (4. Klasse) angeblich zwingend auf einer gestellten Eisenschwein-Gurke mit Rücktrittbremse absolvieren. Sie saß zuletzt mit 5 auf einem Fahrrad (Cube Kid 160) mit Rücktritt, den sie aber quasi nie benutzt hat. Was soll der Quatsch?

Da werde ich wohl noch mal Protest einlegen müssen. Ist in menen Augen doch viel sinnvoller, wenn die Kids ihr eigenes vertrautes Bike nutzen (verkehrssicher muss es natürlich sein).

kc85
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die Rückmeldungen! Ich wollte diesen Thread nicht wieder in eine Grundatzdiskussion über die Sinnhaftifgkeit des Suchprofils ausarten lassen, ich bitte daher allseits von einer solchen Abstand zu nehmen.

Für weitere Tipps zu konkreten Alternativen bin ich weiterhin sehr dankbar.

Ansonsten nur eine Sache, weil ich alleine in diesem Thread bereits mehrfach darüber gestolpert bin: Selbstverständlich such ich auch ein Rad mit Freilauf, das ist ja wohl eine selbstverständliche Eigenschaft der Nabe bei einem Kinderrad und hat rein gar nichts mit Rücktritt ja/nein zu tun. Die einzigen Räder ohne Freilauf, die ich kenne, sind Bahnräder (aus Sicherheitsgründen) bzw. solche fürs Kunstradfahren (zum Rückwärtsfahren).
 
Klugsche!sser...
;)
Und: Du hast Einräder und Radball-Räder vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Brauchen wir einen Freilauf?

Die Redakteurinnen von "Draisena" fragen den Fabrikanten Puch.

Auch bei uns in Österreich ist bereits besonders von einer Seite eine umfangreiche Reklame für "Free Wheel" in Bewegung gesetzt worden. Freilich haben die meisten unserer bedeutenden Fahrradfabrikanten eingesehen, daß die wenigen Vorteile dieses angeblichen Zukunftsmodells auch durch entsprechende Nachteile aufgewogen werden. Ganz abgesehen von der größeren Kompliziertheit der Bestandteile sowie von dem vergrößerten Gewicht des Rades, infolge der Notwendigkeit, zwei Bremsen mit sich zu führen, wird das Free Wheel nur die Maschine des sehr geübten Fahrers werden, nachdem der Anfänger oder der nur mittelmäßige Fahrer wohl kaum eine freilaufende Maschine mit Vorteil wird benutzen können, da ihm die Überwindung des toten Punktes stets Schwierigkeiten machen wird und die plötzliche Wirkung der Hinterradbremse beim Bergabfahren für ungeübte oder unaufmerksame Fahrer böse Folgen nach sich ziehen könnte. Das kleinste Hindernis am Wege kann einen Kopfsturz verursachen.

Um die Vorteile eines freilaufenden Rades zu genießen, muß sich der Fahrer mit nur einer mittelmäßigen Geschwindigkeit begnügen, da die Schnelligkeit nicht als Vorteil der freilaufenden Räder anzusehen ist.

Um unseren Lesern über die Zukunft der freilaufenden Räder in Österreich ein Bild entwerfen zu können, hat sich unsere Wiener Redaktion an sämtliche größeren Fahrrad-Fabrikanten mit der Bitte gewandt, ihr darüber Aufschluß zu geben, ob sie sich mit dem "Free Wheel" in kommender Saison zu beschäftigen gedenken. Außer der Waffenradfabrik und den Patria-Fahrradwerken verhalten sich die meisten österreichischen Fabrikanten der Neuerung gegenüber ziemlich skeptisch. Die Styria-Fahrradwerke und die Noricum-Fahrradwerke der´Herren Cless & Plessing verhalten sich direkt ablehnend, während die Graziosa-Fahrradwerke sowie die Meteor-Fahrradwerke, derzeit noch mit diesbezüglichen Versuchen beschäftigt, noch eine zuwartende Haltung einzunehmen beabsichtigen. Die 1. steiermärkische Fahrrad-Aktiengesellschaft ist auch Gegnerin der freilaufenden Rades. Um unseren Lesern aber das Urteil eines versierten Fachmannes reproduzieren zu können, haben wir uns an den Altmeister der österreichischen Fahrradindustrie, an Herrn Johann Puch, gewendet und ihn gebeten, uns seine Ansicht über das freilaufende Rad zu verraten.

In liebenswürdigster Weise hat Herr Johann Puch unsere Bitte erfüllt und im nachstehend wiedergegebenen Briefe seine Ansicht über "Free Wheel" zusammengefaßt:

Ihre geehrte Zuschrift vom 17. d. M. ist mir geworden und will ich Ihnen in deren Beantwortung nur einige Schlagworte auf Ihre Anfrage erwidern, da ich mangels Zeit nicht in der Lage bin, Ihnen eine eingehende Besprechung des "Free Wheel" zu verabfassen.

Ich muß Ihnen offen sagen, daß ich jede Zeit, die mit dieser Erfindung vergeudet wurde, für verloren erachte und dies sagt Ihnen ja klar und deutlich genug, wie ich über die neu aufgetauchte Erfindung denke. Ich wundere mich nur darüber, daß viele und teilweise nicht unbedeutende Firmen, die stets als Fachleute gegolten haben, einer solchen Erfindung, deren Erfolglosigkeit evident ist, Aufmerksamkeit schenken. Mein Prinzip war und ist es von jeher, bei allen Konstruktionen darauf zu zielen, daß dem Fahrer in jeder Beziehung Sicherheit für sich selbst geboten ist, und dieser Hauptsache ist speziell bei den Free Wheels entgegengearbeitet.

Jeder, der selbst Radfahrer war oder ist, weiß, welchen Vorteil es hat, das Rad mit den Füßen zu dirigieren, und es ist der eklatanteste Beweis dafür, daß bei dem Freihändigfahren zum größten Teile das Rad seine Direktion durch die Bewegung der Füße behält. Beim Free Wheel ist die Funktion des Trittlagers absolut ausgeschaltet, und wenn auch eine Einschaltung des ganzen Mechanismus noch so flink hergestellt werden kann, so wird doch im Falle der Gefahr sich erst zeigen, welche Nachteile beziehungsweise Gefahren das Free Wheel bringt. Erinnern Sie sich zurück auf einige Jahre, als es noch Sitte war oder besser gesagt Unsitte, alle Räder mit sogenannten Fußrastern auszustatten. Sie wissen ja selbst am besten, welche Mühe es Radfahrer-Verbänden, Fachzeitschriften u.a.w. gekostet hat, bis diese Unsitte beseitigt und die Fußraster vergessen waren.Wenn Sie nun heute die Konstruktion der Free Wheels hernehmen, so hat der betreffende Fahrer beim Bergabfahren kein anderes Gefühl als derjenige, der seinerzeit die Füße auf den Fußrastern hatte, und wenn dann ein Hindernis irgend welcher Art in den Weg kommt, so wird der Fahrer des Free Wheels genau das machen, was dem Fahrer in früherer Zeit passiert ist. Mag selbst der Fahrer noch so vertraut mit seinem Free Wheel sein, so kann er doch nicht momentan den Kettengang einschalten, so daß er das Rad auch mit den Füßen in seiner Gewalt hat; ein plötzliches Kontratreten und die dadurch bewirkte Funktion der Bremse wird ihm auch nur Unheil bringen. Schon aus diesem Grunde halte ich die Konstruktion des Free Wheel für eine absolut verfehlte, und wenn man noch bedenkt, daß der Mechanismus das Rad weitaus komplizierter macht, so ist es mir doppelt rätselhaft, wie man einer solchen Sache sein Interesse zuwenden kann.

Daß die Konstruktion überdies noch andere Nachteile hat, die überdies schwer ins Gewicht fallen, wie z.B. Überwindung des toten Punktes (jeder, der schon einmal auf einem Motordreirade mit ausschaltbarem Kurbelgetriebe gesessen war, hat hierfür den besten Beweis gehabt), will ich gar nicht weiter beleuchten. Ich kann Ihnen auf Ihre Frage, ob ich mich der Fabrikation von Free Wheels zuwende, nur erwidern, daß ich dies nicht im geringsten beabsichtige und dieser Erfindung keinen Augenblick Zeit widme, so gerne ich fast jeder Erfindung mein Interesse entgegenbringe, die eine Neuerung ist zur Vereinfachung des Radmechanismus oder zur Sicherheit des Radfahrers. Wenn sich bereits andere Firmen von erstem Ruf heute mit dem Free Wheel abgeben, so mögen sie dies ruhig tun, denn es geschieht nur in der Absicht, Neuerungen, und wenn solche auch nutzlos sind, in die Welt zu setzen. Es wird meiner Ansicht nach dem Free Wheel genau so ergehen wie mit den seinerzeitigen bonded gears, das alle Welt momentan entzückte und dem viele, darunter selbst die älteste Fabrik der Fahrradbranche, nicht unbedeutend zu Opfer gefallen sind.

Ich glaube Ihnen sohin meine Denkungsart über die Free Wheels genügend klargelegt zu haben und zeichne
Graz, 21. Oktober 1899
hochachtungsvoll


Johann Puch
 
Klugsche!sser...
;)
Und: Du hast Einräder und Radball-Räder vergessen.

Ich schrieb von Rädern, die ich kenne, nicht von solchen die es gibt. ;)


Meine Anfrage an einen Händler, ob das Urban Rücktrittbremse hat, läuft leider noch. Sobald ich belastbare Informationen habe, werde ich diese hier teilen.

Ansonsten sind meine Hoffnungen inzwischen recht begrenzt, ein Rad von der Stange zu finden, das den gestellten Anforderungen genügt. Vielleicht wird es dann ein "S'cool XXlite comp 20-3", auch wenn das vom Gewicht her ein "Panzer" ist.
 
Köstlich. Da lag der gute Johann Puch nur ganz knapp daneben.

Aber das lag wohl in seinem Charakter.

kc85
 
Ich schrieb von Rädern, die ich kenne, nicht von solchen die es gibt. ;)


Meine Anfrage an einen Händler, ob das Urban Rücktrittbremse hat, läuft leider noch. Sobald ich belastbare Informationen habe, werde ich diese hier teilen.

Ansonsten sind meine Hoffnungen inzwischen recht begrenzt, ein Rad von der Stange zu finden, das den gestellten Anforderungen genügt. Vielleicht wird es dann ein "S'cool XXlite comp 20-3", auch wenn das vom Gewicht her ein "Panzer" ist.

Oder du stellst dich doch noch der Diskussion:bier:
 
I
Ansonsten sind meine Hoffnungen inzwischen recht begrenzt, ein Rad von der Stange zu finden, das den gestellten Anforderungen genügt. Vielleicht wird es dann ein "S'cool XXlite comp 20-3", auch wenn das vom Gewicht her ein "Panzer" ist.

Keine Diskussion ;) aber mich würde interessieren, warum es diese Anforderungen sind und warum dann so ein "doch teurer Panzer" erste Wahl sein soll?
 
Der Panzer erfüllt eben zwei der drei wesentlichen Kriterien. Das Modell "XXlite pro 20 3-S" soll lt. Hersteller inkl. der STVZO Ausstattung und dem Ständer "nur" 11,9kg wiegen (ich hatte was von 13,6kg im Kopf), ist aber sagenhaft hässlich lackiert. Zieht man das Geraffel und das Mehrgewicht der Dynamonabe gedanklich vom Gewicht ab, ist es ein Rad um die 10kg. Natürlich wollte ich etwas Leichteres, aber was es nicht gibt, kann ich nicht kaufen. Jetzt warten wir aber erstmal ab, was bei dem Urban von EARLY RIDER rauskommt bzgl. der Freilaufnabe mit/ohne Rücktritt.
 
Auf den Bildern im Netz erkennt man eine Vbrake auch am Hinterrad. Also hat er wohl auch keine Rücktrittbremse. Haben Zahnriemen nicht auch meist eine feste Laufrichtung? Das würde auch gegen einen Rücktritt sprechen.
 
Das Early Belter hat definitiv keine Rücktrittbremse. Riemen und Rücktritt bekommt man aber z.B. beim IKEA-Fahrrad. Machbar ist das also schon.

kc85
 
Ja, das ist leider richtig - ich habe jetzt auch die offizielle Rückmeldung hierzu erhalten. Damit bleibt bis auf weiteres fetzuhalten: Es gibt keine wirklich leichten 20-Zoll Räder mit Rücktritt und einfacher Nabenschltung am Markt. Das aktuell leichteste ist das "XXlite pro 20 3-S" von S'cool. Das wird es dann wohl.

Vielen Dank für alle konstruktiven Beiträge!
 
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