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Laufradbau!

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@ Imu81: Bevor Du gewaltig auf die Nase fällst, weil Dir viel Wissen fehlt (Ich spreche jetzt nicht unbedingt vom Laufradbau selbst, dazu wil ich nichts sagen, weil ich Deine Arbeiten nicht kenne.): Mach einen Existenzgründerkurs mit! 8Bzw. such Dir einen guten Steuerberater.)
Dort bekommst Du umfassend erklärt, was man alles braucht und was nicht, wie man sich entsprechend organisiert, was in steuerlicher Hinsicht von einem verlangt wird und so weiter.

Das ganze Gequatsche über Weltschmerz und wie schlimm man in Deutschland Knüppel zwischen die Beine geworfen bekomme, führt doch zu überhaupt nichts.

Mit Felix haben wir hier im Forum doch ein sehr gutes Beispiel, dass man auch hierzulande als Laufradbauer durchstarten kann. Nur hat er sich nicht hingesetzt und gejammert, sondern sich das nötige Wissen angeeignet und dann (also nachdem er die nötige Grundlage hatte) angefangen hart zu arbeiten. Und der Erfolg gibt ihm recht.
 
Hi,

einige von euch Wissen vielleicht das gute Laufradbauer ihre Speichen zum Schluss verlöten mit Speichdraht oder Lötzinn. Weiß jemand von euch welches dafür am besten geeignet ist?
Es gibt nämlich verschiedes Lötdraht das verzinnt ist. Einige davon sind z. B. mit Blei und andere mit Kupfer vermischt! Ich habe im Buch "Die Kunst des Laufradbaus" von Gerd Scharer gelesen, das Fritz Brühlmann Jahrelang nach dem optimalstem Bindedraht gesucht hat. Weiss jemand vielleicht welche Drahtsorte das ist?

danke schonmal im vorraus!

imu81
 
Ich habe im Buch "Die Kunst des Laufradbaus" von Gerd Scharer gelesen, das Fritz Brühlmann Jahrelang nach dem optimalstem Bindedraht gesucht hat. Weiss jemand vielleicht welche Drahtsorte das ist?

Nein, aber ich weiß dass der erste Herr "Schraner" mit Nachnamen heißt, und dass "optimal" schon der Superlativ von gut ist, also nicht mehr gesteigert werden kann.

Wenn ich aber unbedingt Draht und Lot zum Speichenbinden bräuchte (was ich in den allermeisten Fällen für unnötig halte) würde ich einfach bei DT schauen, die haben vermutlich etwas Hirnschmalz investiert, um ihren Darht auszuwählen.
 
Scharner ist natürlich richtig!

Ja zum Speichen Binden. Unnötig, niemals. Für jemand der sein Fahrrad nur für strasse und kurze Strecken nimmt ist das nicht notwenig. Auch wenn die Speichen schwämmig sind, können die noch halten. Sollstest du aber ein MTB haben oder öfters den Kantstein runterfahren, dann werden mit der Zeit die Speichen, also das Gerüst immer instabiler. D. h. nicht das man damit nicht mehr fahren kann. Aber das Binden mit Draht lässt dein Laufrad auch nach 20 Jahren vielleicht 50 oder 70% mehr Stabilität haben. So ein guter Laufradsatz von Hand gebaut kostet echt nicht wenig. Ich hab von einem mal gelesen das er ein Laufradsatz bei Whizz Wheels gekauft hatte und niemals probleme hatte. Ich glaube die bauen auch nach Schraners methode und Binden Speichen gegen Aufpresi. Du bekommst nicht umsonst lebenslange Garantie auf Speichenbruch bei denen. Aufjedenfall schreibt dieser eine hier aus dem Forum, das er sich überlegt sich wieder ein Laufradsatz bei Whizz Wheels zu kaufen, weil seine Erfahrungen mit anderen nicht so gut waren. Binden/Löten lässt kein Wackeln zu. Das ist wie ein Ei, das man von oben mit 1 Tonne Gewicht richtig platziert nicht kaputt bekommt, weil die Architektur/Form des Ei´s so Stabil ist.
 

Scharner ist natürlich richtig!

Strike, mein lieber :D

Über Binden/Löten kann man trefflich streiten, allerdings ist das ein Kunst aus der Zeit, wo Felgen noch 12mm flach und butterweich waren.

Ich kann nicht viel sinnvolles dafür/dagegen sagen.
Aber wenn es so unentbehrlich wäre, müssten die meisten Laufräder zu Staub zerfallen, weil sie nicht nur nicht gebunden/gelötet sind, sondern dazu meistens lediglich auf Rundlauf, nicht auf gleichmäßige Spannung, zentriert sind.

Im Grunde bündelst du immer nur 2 Speichen zu einem Pärchen.
Ein Tensiometer bringt m.E. erstmal wesentlich mehr.

Nebenbei: ich habe ein MTB, fahre damit sogar mehr als den Kantstein runter, und das mit Schmackes. Und meine Räder halten...
 
kaufst du nur handgefertige laufräder oder maschinell? Natürlich kommt es nicht so häufig vor das eine Speiche Reißt oder bricht! Die Speichen aber nicht bei City Rädern, oder Rennräder, aber MTB, Downhill, Trekking da ist es nicht Falsch die Felgen mit dem Binden aufzuwärten! Die Speichen auf der oberen Kreuzung (z. B 3-fach) Reiben gegeneinander wärend der Fahrt und die stelle an der kreuzung sieht dann wie Poliert aus. Genau da kann es zum Speichenbruch kommen. Beim Binden gibt es kein Reiben, weil da alles fest ist. Ein gutes Laufrad sollte keine stellen haben was das Speichengerüst zum Wackeln bringen könnte. So kannst du deine Laufräder auch nach 5-10 Jahren besser verkaufen!
 
Das mag aber alles nur für Discs gut funzen. In 5 bis 10 Jahren sind meine Felgen an der Stadtschlampe durchgebremst. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob dann Speichen brechen (hatte ich bislang noch nicht). Da muss die Felge oder das Laufrad eh getauscht werden.
 
Hatte ich bislang noch keine Veranlassung. Bislang war ich von kapitalen Speichenbrüchen verschont. Aber anstatt dass Speichen bei meinem ehemaligen x223 disc Hinterrad gebrochen sind, sind Risse an den Nippellöchern entstanden, so dass ich die Felge tauschen musste.

Denk mal solange die Speichen ordentlich gespannt sind und die Felge zentriert ist, sollte das Laufrad schon ne Weile ohne Speichenbrüche halten.
 
das Verbinden und Verlöten soll ja auch nur Ruhe und Stabilität ins Laufrad bringen. Ich glaube nicht dass das Binden und Verlöten nur gegen Speichenbruch ist. Ich glaube dass das Laufrad im ganzen besser steht als ohne zu Binden/Löten!

Jede Sache hat irgendwo seine Schwäche, wenn du es zu sehr beanspruchst. Ausgenommen was Gott will!
 
Zuletzt bearbeitet:
was sind denn so die gängisten Speichenlängen? Ist hier einer mit Werkstatt der mir ein paar Tips geben könnte?

Vielleicht hat auch jemand ein paar Daten von dem Laufratz das er fahrt Felge Naben und Speichenlänge. Für Hinten am besten mit beiden längen!

wäre wirklich hilfreich, dann muss ich mir nicht erstmal alle Naben zulegen und einspeichen um rauszufinden welche die gängisten Speichen sind.

Danke im vorraus.
 
Moin imu!

Hier im Tech Talk Forum gibt es noch ein Unterforum "Laufräder".
Dort findest du die Antwort auf die meisten deiner Fragen.

Im Zweifel hilft dir auch die Suchfunktion weiter.

Z.B. gibt es im Netz diese "Speichenrechner", mit denen du Speichenlängen ermitteln kannst. Auch dieses Thema ist erschöpfend behandelt, du muss dir halt mal ein/zwei Wochen Zeit nehmen, dir alles in Ruhe durchzulesen.
 
Ein freundlich gemeinter Rat zum gewerblichen Radbau:
Überleg's dir noch mal!!! Mach ein Existenzgründerseminar, wie der Geisterfahrer in #51 schon geschrieben hat, um das Organisatorische hinzukriegen.

Dazu gibt es bestimmt auch bei deinem Laufradbauer-Know-How Nachholbedarf.
Vermutlich bist du kein deutscher Muttersprachler oder hast LRS und deshalb klingen deine Texte etwas "seltsam". Alles ja kein Problem, wenn man handwerklich tätig sein will. Aber in den letzten paar Beiträgen hast du Bahauptungen aufgestellt, die mehr als fragwürdig sind: zB, Speichen reißen an den Kreuzungen durch Reiben und halten länger durch Verlöten. 2,3mm Speichen am DH-Rad und so...

Preislich kannst du mit maschinell gefertigten Laufrädern nicht konkurrieren. Diese werden in 3 Minuten hergestellt. Wenn du Handarbeit verkaufen willst, musst du mehr bieten, als ein gutes Rad. Jedenfalls würde ich niemals etwas Neues von jemandem kaufen, der schon bei Vertragsschluss versucht sich um die Gewährleistung zu drücken. Lieber bei der Arbeit Mühe geben und dann guten Gewissens paar Jahre "Garantie auf Alles" geben.
 
Ich habe "Die Kunst des Laufradbaus" auch gelesen. Dort findest du wenn ich mich recht entsinne auch Formeln und Tabellen bzgl. der Speichenlänge. Und weißt du was: Gerade nach dieser Lektüre habe ich mich entschlossen es sein zu lassen. Nutzen und pot. Risiko stehen in keinem Verhältnis, wenn man sich auch so anständige LR-Sätze kaufen kann.
Leg dir erstmal eine Schiebelehre zu, die wirst du gerade bzgl. der alten Naben brauchen.
Aber meine ganz ehrliche Meinung: Lass dein Vorhaben! Ist zwar ein interessanter Gedanke, aber momentan wirkt es mich so, als würdest du dein Wissen nur hier übers Forum beziehen. Das ist kein Geschäftsmodell! Ich würde mir kein Laufrad von jemandem bauen lassen, der mir keine Garantie geben will und nicht schon mindestens 10 Sätze gebaut hat (die erfolgreich im Einsatz sind).
 
also ich habe schon zig stunden damit verbracht das Zentrieren zu lernen und habe genug erfahrungen um Laufräder jetzt bauen zu können. Ich habe schon 6 Läufräder selber gebaut und es hätten auch 20 sein können, ich habe nur keine Laufräder die ich zur Zeit für mich selber brauchen könnte. Und alles was Gerd Scharner in dem Buch erzählt war für mich erleuchtung und auch was ich schon wusste und selber, Gott sei Dank, rausgefunden hatte. Ich geb dir mal ein Beispiel. Ich dachte ja am Anfang das Laufräder nicht den minimalsten toleranzwert haben darf, was den rundlauf betrifft. Ich sagte mir die ganze zeit das geht doch garnicht 100% rundlauf ohne den minimalsten höhen oder seitenschlag/unterschied. Im Buch von Gerd Scharner hatte ich dann gelesen das er schreibt, das eine Felge nicht immer 100% eben ist und auch durch das Stecken der Felge kommt es auch dazu das sie nicht 100% gerade läuft und genau das hatte bemerkt, konnte aber den Felgenstoß nicht 100% gerade hinbekommen beim Zentrieren. Ja das hat mir dann gleich ruhe verschaft, weil ich bis dahin immer gedacht hatte, das sich deswegen jemand beschweren könnte/würde. es gibt aber Felgen die wirklich gut verarbeitet sind, bei denen es möglich ist und ich glaube bei geschweissten Felgen kann das der Fall sein. Ich habe nämlich nur gesteckten Felgenstoß im Angebot von Rigida! Was ich bis jetzt nicht wusste war die Speichenspannung, deshalb habe ich mir jetzt auch ein Tensiometer gekauft und ein Nippelkopftreiber. Interessante Geschichte. Und auch die Speichenunterlegscheiben, ich wusste nie so richtig welchen Zweck die hatten. Und es gibt dann noch von Sapim so Nippelunterlegscheiben die oval sind, dadurch passt sich der Nippel in der Felge der Speichenrichtung an, wenn die Felge nicht diese Technik hat wie Rigida Andra Felgen z. B.. Ich hatte das nämlich immer bemerkt das ohne die Nippelunterlegscheiben, die Speiche im Nippel ganz schön wenig sich anpasst, also Nippel fast gerade in der Felge und die Speich wie es normal ist quer, so das ziemlich viel last an diesen Stellen ist. Ja also, wenn ich dann Laufräder mit diesen super techniken bauen kann, was soll dagegen sprechen. Ich habe alle wichtigen Punkte im Buch bei Gerd Scharner und auch bei Sapim und in Foren und dinge die ich selber bemerkt habe nachgelsen, oder kann wieder darauf zuruck greifen. Ich glaube nicht das jeder Laufradbauer dieses Wissen hat, aber trotzdem verkaufen die Ihre Laufräder.
 
Na dann leg doch einfach mal los! Worauf wartest du?
Bei Interesse: Ich habe bald ein Satz XT, XTR und Hügi-Naben übrig, alle älter, alle ohne Scheibe. :-)
 
Was müßte ich bei dir bezahlen ? XT Centerlocknaben , FRM-XMD 388 Felge , DT Supercompspeichen , Alunippel
oder ein änliches Angebot ,


Mfg 35
 
Was müßte ich bei dir bezahlen ? XT Centerlocknaben , FRM-XMD 388 Felge , DT Supercompspeichen , Alunippel
oder ein änliches Angebot ,


Mfg 35


Ich kann dir Sapim Force (2,2x1,8x2,0) oder Sapim D-Light (2,0x1,65x2,0) anbieten. DT habe ich nicht im Angebot! silber oder schwarz?

Felge: Rigida EDGE 7 (371g, 32-Loch, weiss oder schwarz, ich weiss aber nicht ob ich weiss bekomme)

Naben: Shimano XT M765 centerlock schwarz

Sapim Alu Polyax Nippel, hinten links kommen Sapim SILS Messing Polyax selbstsicherne Nippel rein, weil links die seite weniger Spannung hat als auf der Antriebsseite, dadurch können sich Nippel leichter lösen. Rechts Alu Nippel Polyax. Auf wunsch auch gerne mit Farbigen Nippel oder Speichen (gegen aufpreis) fast alle Farben die es so für Speichen gibt sind möglich!

Sapim Speichenunterlegscheiben kommen drauf und vielleicht noch Nippelunterlagscheiben.
 
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