*bertizustimm* ist bei der shiver dc auch immer dasselbe. dieser supertolle "test" mit dem zwischen die knie klemmen und drehen. toll.

FAHREN muss man ne gabel und zwar richtig, damit man die funktion überhaupt beurteilen kann. eine shiver (egal ob sc oder dc) ist völlig ausgefedert nicht verdrehsteif, mit jedem cm, den sie einfedert, erhöht sich aber die überlappung und verringert sich die bauhöhe. das hat zu folge, dass die verdrehsteifigkeit dort, wo man sie braucht, nämlich wenn man z.b in ner kurve richtig druck gibt oder wenn man bremst, deutlich höher ist, da die gabel deutlich eingefedert ist. und ob meine shiver im flug nicht so verdrehsteif ist, ist mir eigentlich schei55egal.
mindestens so wichtig wie die verdrehsteifigkeit ist die laterale steifigkeit, d.h. biegung nach hinten. und da sind die shivers wegen der usd-bauweise mit den dicken rohren oben sehr gut. wenn ich an meinen ersten freerider mit der damals so hochgelobten judy 100 zurückdenke (hat ca. eine halbe saison überlebt), fällt mir gleich wieder ein, wie beim anbremsen jeweils das VR unter dem lenker verschwunden ist. die gabel war zwar anscheinend verdrehsteifer als ihre MZ-konkurrenten, ist beim anbremsen mit disc aber grob geschätzt mind. 10 cm (kein witz!!!) nach hinten weggetaucht. wenn ich keinen stahlschaft gehabt hätte, ich hätt' mich nicht mehr getraut, vorne richtig zu
bremsen. das die rs-sc-gabeln auch heute noch in dieser beziehung eindeutig mehr flexen als die MZ, davon redet irgendwie nie einer.
gruss pat
