MTB doch gefährlich...

Giorgio

Gigolo
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Gestern folgende Meldung gelesen...:( :( :(

Tragischer Sportunfall in der Obersteiermark: Ein 45-jähriger Liezener stürzte am Samstagabend bei einer Radtour mit seinem Mountainbike in der Nähe seiner Heimatgemeinde 50 Meter in die Tiefe. Die Retter kamen zu spät – der Steirer konnte nur noch tot geborgen werden. Er hatte sich das Genick gebrochen.

Daher Bitte an alle: Risikobewußt fahren, dh zu wissen wo man schneller kann und wo nicht.

Obwohl im Vergleich zu Bergwandern oder so gibts bei Bikern viel weniger Opfer, oder irre ich mich da??

Ciao
Giorgio
:(
 
Hm, Unfälle wie dieser sind mir auch noch nicht zu Ohr gekommen. Aber es wird ja auch nicht über jeden Beinbruch beim Skifahren im TV berichtet (wüßte da nun auch nicht, wie häufig sowas passiert). Hinzu kommt, daß es bei uns in Norddeutschland zu so einem Unfall natürlich kaum kommen könnte. Wo haben wir hier schon die Möglichkeit, 50m in die Tiefe zu fallen?

Und ob sich der o.g. Fahrer nun selbst überschätzt hat, geht aus der kurzen Schilderung von Giorgio auch nicht hervor (vielleicht war's ja auch ein Herzanfall?).

Ansonsten sollte man natürlich auch beim Biken einen kühlen Kopf bewahren und sich bzw. seine Fähigkeiten nicht überschätzen!
 
Dieser Artikel ist aus einer Zeitung. Einem anderen Bericht habe ich entnommen, dass er mit zu hoher Geschwindigkeit von der Strecke geflogen und gegen einen Hindernis geprallt ist.

Was ich mit Unfällen meinten ist, dass es in Österreich sehr oft Meldungen über tödlich verunglückte Bergwanderer etc. gibt als über Mountainbiker. So viel weniger nämlich, dass es trotzt der (wahrscheinlich) viel geringeren absoluten Anzahl an Bikern, eine signifikant höhre Anzahl an Todesfällen beim Wandern als beim Biken gibt. Lasse mich aber vom Gegenteil überzeugen, wenn jemand verlässliches Zahlenmaterial hat. Meines ist nur eine Schätzung aufgrund meiner Wahrnehmung aus Medienberichten.

Ciao,
Giorgio
:cool:
 
ich glaube ehrlich gesagt nicht dass die zahl der Toten von Bergsteigern sooo viel höher ist....

ich hab heut bei meinem MTB Urlaub in der Steiermark auch von einem Toten Biker gehört....Ich glaub auch nicht dass man von jedem Todesfall hört. Da muss dann schon eine ganze Gruppe einen Abgang machen dass man was davon hört. Ist ja genauso wie mit den Verkehrstoten.

Mfg Tommi
 
das risiko fährt immer mit ... ganz ausschliessen kann man sowas nie ... ausser so langsam zu fahren das nichts passieren kann ... aber dann fehlt der kick ;)
 
hallo zusammen

wir sind eine kleine rheintaler bike-gruppe aus der schweiz. letztes wochenende hat sich ein kollege das handgelnk bei einem sturz gebrochen, am sonntag hatte ein anderer biker mit dem auto einen unfall und liegt jetzt auf der intesivstation.

ich meine damit, dass es jeden immer und überal treffen kann. morgens aufstehen ist sicher gleich gefährlich wie biken.


have fun

Dave
 
Selbst wenn du ganz langsam ganz einfache Strecken fährst kann immer noch viel passieren. Dann fährst du nämlich da wo auch die ganzen fußgänger unberechenbar rumrennen. Wenn du dann im unafmerksam vor dich hinfährst kann genausoviel passieren wie beim MTB fahren. Jedenfalls bei XC, Marathon und Tour.
 
Also- mich hat vor 3 Jahren Opa im Auto auf dem Fußgängerüberweg angefahren. Ohne Fahrrad. Wollte eigentlich nur mal schnell Brötchen holen. So passiert es dann unvermutet. Das Ende vom Lied war dann 3 Monate im Krankenhaus und dann noch Reha. Dann bleib ich doch lieber bei meinen Rädern- dann weiß ich wenigstens, daß ich schnell genug sein muß- denn auf dem Rad hab ich das fallen mittlerweile gelernt..:hüpf: :hüpf:
 
Hi Ulla,

tolle Sache:( , meine Frau hat man vor ein paar Jahren auch in Hannover über den Haufen gefahren, beim Überqueren einer grünen Ampel auf dem Radweg (Rechtsabbieger)!! Ist aber zum Glück glimpflich abgangen. Scheint ein gefährliches Pflaster zu sein.
 
Unaufmeksam "vor-sich-hinradeln" find ich gefährlicher, als Risikobereit aber Risikobewust . D.H. wenn ich darauf gefasst bin, daß was passiert kann ich besser mit der Situation umgehen. Mich zumindest hat's immer bei nicht allzu hohem Tempo auf gut ausgebauten Straßen erwischt. Komisch was?
 
Ich habe mich auch schon gefragt, wie oft es vorkommt, dass ein Biker in den Alpen ums Leben kommt. Wenn ich sehe, wo ich so langfahre, ist das gar nicht so unwahrscheinlich, dass da mal etwas passiert.

Berichtet wird über solche Unfälle offenabr nicht. Ich habe z.B. noch _nie_ von einem verunglückten Biker gehört, obwohl es diese gibt, wie der Beitrag von Giorgio zeigt.

Daniel
 
Original geschrieben von Fubbes
...
Berichtet wird über solche Unfälle offenbar nicht
...
doch. ich hab's in einer oest. tageszeitung gelesen: angeblich soll derjenige an einem zaun haengengeblieben sein und ist dann hinuntergefallen. in den lokalen fernsehnachrichten wurde es auch angesagt. nachdem es aber ein einheimischer war, wird's fuer die internationalen medien wahrscheinlich nicht interessant genug gewesen sein ...
solche berichte sind aber grundsaetzlich mit vorsicht zu geniesen, glaub ich, da man, wenn man die genaue unfallstelle bzw. die umstaende nicht kennt, nichteinmal als biker irgendwas vernuenftiges dazu sagen kann.
 
Bei uns steht jeder Unfall mit einem Schwerverletzten oder gar Toten in der Zeitung, wenn die Polizei damit befasst ist - und das ist fast unumgänglich. Und wenn ich mich recht erinnere waren das in diesem Jahr bisher schon etliche Radler in höherem Alter auf Radwegen und Straßen - aber von verletztem MTB´ler hab ich nur was gelesen im Zusammenhang mit dem Marathon in Frammersbach. - Ich selbst hatte im Lauf der Jahre zwar zwei Unfälle - aber beide auf der Strasse. Und was generell das "Risiko" betrifft: wenn jemand die Einführung eines Verkehrsmittels vorschlagen würde, daß zwar sehr flexibel aber leider nicht ganz sicher ist, weil es jeden Tag 20 Tote fordert, würde er für irrsinnig gehalten werden - aber genau das ist die aktuelle Durchschnittszahl von Opfern des Autoverkehrs!!! Mit dem Auto ins Büro zu fahren bringt in einer Woche mehr Risiken als einige Jahre MTB im Gelände...
 
hört sich jetzt hart an - aber schwund ist immer!
wenn man mal sieht wie viele fußgänger jedes jahr ums leben kommen - das ist bestimmt kein vergleich dazu wie viele leute sich ->im wald<- tod fahren (als rennrad fahrer - siehe mallor"Z"a sicher 100x mehr!
aber ich denke, dass jeder hier im forum sich der gefahren bekannt ist! aber das risiko, dass man als fußgänger platt gefahren wird ist immer noch höher als dass man im wald ne 20m klippe runter fällt - soll man deshalb nicht mehr auf die straße gehen? ist doch keine lösung! fest steht aber, dass man das risko erhöht wenn man durch die wälder heizt!

besonders für die downhiller und freerider unter uns gilt aber in einem gewissen mase "no risk no fun" ! ..... das ist ja eben auch das reizvolle an dem sport - meiner meinung! sonst könnte ich auch wieder anfangen fußball zu spielen ...
 
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