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Nordic Walker vs MTBler

Ich glaube als Biker wird man da gnadenlos nieder gemacht.
Aber der erste Beitrag ist lustig ;)


Ich schrei auch immer Achtung! aber das ist ehr für die 3 Kollegen hinter mir :D
 
Ahja, kaum ist es still geworden im Streit CC vs DH, jetzt kommt NW vs Bike
... jaja, du bist Deutschland, und wo ist mein Sonnenlischt?

Edit:

Ok, ich sollte zuerst lesen, dann posten, tut mir leid!
Also: Ich kann mir vorstellen, dass der Mann oder Frau, wie auch immer, sich von den Bikern belästigt fühlt, aber ich kenne diese Situationen. Bin öfters im PW unterwegs, und bei diesen Trails kann man garnicht bremsen ;) . Nein... Ich hatte noch nie Probleme mit Wanderern im PW (immer sehr nett, hab sogar mal nach dem Weg gefragt, wurde mir detailiert beschrieben). Bergauffahren steht hier nicht zur Debate. Bergabfahren - ja! Geschwindigkeiten um die 50km/h sind leicht zu erreichen, aber Abbremsen gestaltet sich da schwierig, besonders bei großen Gruppen wie "Speedgams" beschrieben hat, erst recht. Würde es ihn etwa freuen wenn die 5 oder mehr Biker einfach so, ohne einen Mucks angerast wären? Glaube ich kaum.

Werde den Thread mitverfolgen.

Cheers, Lev.
 
Hm....ich hab immer das Gefühl, dass die Wanderer Biker einfach nich mögen. Ich hatte seit jeher ne Klingel am Rad - einfach aus dem Grund, dass ich mich lieber lautstark ankündige, als nachher in einem Knäuel Menschen zu landen...


...das blöde an der Sache is: ich sehe die Gruppe Wanderer, bremse von 40, 50 Sachen auf knappe 20 runter und klingele wie wild (zu dem Zeitpunkt sind die Wanderer bestimmt noch gute 100m). Ich kann die ganze Zeit bis zur Gruppe klingeln wie bescheuert: sobald ich entnervt hinter der Gruppe anhalten muss, wird sich umgedreht, erschrocken geschaut und gesagt: "Sie hätten aber auch klingeln können...."
Ich kenne das Phänomen aus dem Solling bzw. Leinebergland. Ob das auch fürs übrige Deutschland gilt, weiß ich nicht.
Ich wünschte, die Wanderer würden den waldfremden Geräuschen (blechernes Scheppern und Klingeln) auch ein wenig Aufmerksamkeit widmen. Und dass die Wanderer, die sich umdrehen und mich erspähen, die Gruppe dazu anhalten, Platz zu machen.

Die Nordicwalker sehen das schon ganz richtig: mein Erlebnis als Biker liegt darin, schnell bergab zu fahren. Die Walker/Wanderer möchten hingegen entspannt vor sich hintrotten. Klar gibts da Reibereien!

Die lassen sich aber vermeiden, wenn Wanderer die Lauscher aufsperrt und Biker die Augen. Und letzterer artig abbremst und laaaaaangsam an den Wandersleut vorbeizuckelt...

...wobei - wat is denn nu langsam? :D
 
Mit echten Wanderern gibt es eigentlich fast nie Probleme, aber die Landplage Nordic Walking, der in den Wald verlegte Kaffeeklatsch dummer Menschen, erfordert leider noch ein wenig Geduld, bis diese Modesportart endlich wieder in der Versenkung verschwunden ist.
 
schwarzwild schrieb:
Mit echten Wanderern gibt es eigentlich fast nie Probleme, aber die Landplage Nordic Walking, der in den Wald verlegte Kaffeeklatsch dummer Menschen, erfordert leider noch ein wenig Geduld, bis diese Modesportart endlich wieder in der Versenkung verschwunden ist.

Hier im Rheingebiet ist dieser Schei§§ zur zur Zeit so dermaßen hip, das sich regelmäßige Massenwanderungen auf den Waldwegen breit machen.
Inzwischen habe ich kein Verständniss mehr dafür, das zum Teil 20 -50 Leute alles blockieren. Kette rechts und durch ....
 
hmmm, ich glaube man muss bei den nordic walkern zwischen zwei gruppen differenzieren: es gibt in der tat die in den wald verlegten kaffeekränzchen, die vor lauter geschnatter und geschnaufe nix mehr um sich rum mitkriegen. aber es gibt eben auch die, die das ganze etwas sportlicher betreiben und die stöcke weder spazierentragen, noch sich dran festhalten müssen, um nicht umzufallen. letztere kriegen in der regel auch noch mit, wenn biker angerauscht kommen.

das problem an der sache ist, dass von beiden seiten wieder alle in eine schublade gestopft werden... da ich quasi "beiden fraktionen" angehöre, weiss ich, dass das nicht funktioniert! auf dem bike hab' ich auch keinen bock, mich durch so eine massenwanderung zu quälen, weiss aber dass es auch andere gibt. mit den stöcken unterwegs bin ich aber genauso angepi***, wenn ich einem biker - weil ich das ja auch kenne - platz mache und mir trotzdem einen blöden spruch anhören muss... :confused:

es lebe das klischee!!!:rolleyes:
 
Schon seltsam, seit Beginn der Evolution konnten die Menschen (bis auf Gehbehinderte und Alte) ohne Hilfsmittel laufen. Jetzt, urplötzlich, muß jeder Hinz mit zwei Skistöcken spazieren gehen. Heißt das etwa, wir haben uns die letzen 100000 Jahre falsch bewegt? Erst am Sonntag hätte mich eine Nordische Läuferin mit ihren Carbonwanderstöcken faßt aufgespießt. Sie lief einen "geteerten" Rad- und Fußweg entlang und fuchtelte mit den Gehhilfen dermaßen unkoordiniert in der Luft rum, daß ich faßt so'n Prügel in die Speichen bekommen hätte. Sowas sollte ich mal machen, mein Rad mitten in einer Menschenmenge wild um mich schleudern. Ich weiß im Moment noch nicht genau, für welche Spezies ich mehr Verachtung hege, die Sommerlangläufer oder die Radwegfriesingers...
 
Ich frag mich ohnehin wozu dieser "Sport" erfunden wurde... Für Couchplattsitzer welche krampfhaft nach ner Ausrede suchen um ihr schlechtes Gewissen betreffs ihrer quasi nicht vorhandenen körperlichen Fitness und aufgedunsenen Leiber zu beruhigen?

Die gehn wortwörtlich am Stock und das sieht nicht nur Schei§§e aus, sondern ist auch äußerst nervig...
 
Ich hab mir mal überlegt was Touristen so über diese bestimmt nur in
Deutschland betriebene Freizeitbeschäftigung denken?
Die glauben bestimmt die Deutschen sind zu doof zum Ski fahren.
 
Eigentlich is NW eine geniale Sportart, und das meine ich ernst. Schautmal, die laufen im Schritttempo, und doch bewegen sich sich ganz (Oberkörper <-> Füße). Ein Biker dagegen sitzt verkrampft im Sattel und pedaliert nur mit den Beinen.
NW ist für Ältere, die z.B. nicht joggen können, gedacht. Mittlerweile machen das ja auch 30Jährige, weil das weniger anstrengend ist als Joggen, aber evtl genau so effektiv.

Tut mir Leid eure NW-sind-blöd-und-Biker-sind-die-Besten Diskussion unterbrochen zu haben!
 
betreibe beide Sportarten, halte Nw für die ideale Ergänzung zum Biken.
Eigentlich schade das es immer wieder Streitigkeiten gibt.
Wir versuchen als Biker die ortsbekannten Walker- und Läuferstrecken zu meiden und die Regeln im Wald sollte jeder kennen.
Schwarz-Weiß-Denker gibt es leider in jedem Bereich.

Grüsse

Klaus
 
Ich halte nicht viel von Nordic Walking so wie es die meisten betreiben.

Wenn ich unsere Damen mittleren Alters ansehe die mühsam ihre Stöcke hinterherschleifen und 3!-spurig einen 2m breiten Kiesweg blockieren platzt mir manchmal der Hals. Vorallem weil die wegen ihrer angeregten Unterhaltungen über Lady Di und Prinzessin Stefanie meine Klingel nicht immer hören. Manchmal kommt es mir auch so vor als das die sich dann durch die klingel angepöbelt fühlen. Was soll ich sonst tun, Vorsicht schreien kommt auch nicht besser und Rad blockieren kommt auch sehr aggressiv rüber. Leute die NW ernsthaft betreiben (die Stöcke aktiv einsetzen) habe ich hier noch fast keine gesehen.

Ich wünsche mir von unseren Nordic Walkerinnen (Herren hab ich noch keine gesehen) die gleiche Rücksicht die ich auf sie nehmen soll. D.h. lasst den Bikern auch etwas Platz auf den Wegen.

MfG Stefan
 
wenn man schon mit der einstellung "nordic walker sind blöd" durch den wald fährt, ist es kein wunder, dass es zu derartigen niedermachen der anderen "fraktion" kommt...
rücksicht fängt auch schon im kopf an, und daran mangelt es bei so manchen hier.. und niemand muss diesen sport toll finden, aber zu behaupten alle nw'er sind nen bissl blöde im kopf, und nur bike ist die wahre sportart... schaut mal nen bissl übern tellerrand..
 
Meines Erachtens ist Nordic Walking von einem Konsortium aus Sportzubehör-Industrie, Fremdenverkehrsverbänden in D und A und Dorfgsthöfen, die sich zu Wellness-Hotels aufgeblasen haben, und nun adäquate Klientel suchen, erfunden worden. Auch der Deutsche Ski-Verband, dessen Postille ich als Skifahrer erhalte, war mit im Spiel, um das Sommerloch zu füllen.
Wie ich schon weiter oben schrieb: Noch ein paar Jährchen Geduld, und die teuren Carbonstöcke (neben Trampolins, Kettler-Heimtrainern, Sitzbällen etc.) verstauben in den Kellern der Reihenhaus-Neubau-Wohn-Haftanstalten, weil wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird.
Menschen, die ernsthaft mit sportlichen Ambitionen oder als Naturliebhaber wandern (meinetwegen auch mit Stöcken), werden sich auch danach, wie schon früher, Wald und Berge mit MTBlern friedlich teilen.

Ein anderes Kapitel sind die Reiter, welche gerade jetzt verstärkt durch den neuen politischen Wind in Deutschland, offensiv auftreten, mehr Rechte fordern, und durch ihren gesellschaftlichen Status (ähnlich dem der Jägerschaft => siehe Deutsche Jagdschutz…), der ein größeres gesellschaftliches Aktionspotential beinhaltet - money rules - wahrscheinlich auch bekommen werden. <– O.K. war jetzt off topic, mußte aber mal gesagt werden.
 
grinswalk schrieb:
(Anm.: Ich würde auch Rennrad fahren - ist aber nicht möglich, weil es mich
stets von den Autos wegzieht, d.h. Güterwege, d.h. nix Hochdruckreifen ...
Erwähnenswert, weil ich nicht MTB-Purist bin, also quasi Rest-Toleranz vorhanden ;-)

Ja, wie du sagst - und noch mehr:
MTBs gegen Renner, Motorräder gegen Fahrräder, Autos gegen Einspurige ... :-/

Dann kommen: Die mit Reifen gegen die ohne Reifen ...
etc.
(Eigentlich ziemlich vertrottelt, wenn mensch bedenkt, dass stets die Stärkeren
sich von den Schwächeren bedroht fühlen und daher aggressiv werden ...).

Zum Ur-Posting möchte ich noch die Frage hinzufügen, ob es tatsächlich MTBs sind.
Klingt nämlich eher nach Dirt, Free oder DH.
(Ich kenne MountainbikerInnen als "kraftvoll genießend", manchmal (wenn Profi)
vorm Kennenlernen ein wenig arrogant bzw. ignorant - aber Brutalos sind mir
zum Glück noch nicht begegnet.

A propos Akzeptanz:
Das ist wohl der Hauptgrund, warum ich mit Stirnlampe (hinten blinkend) unterwegs bin,
und wie ein Weihnachtsbaum behängt mit reflektierenden Dings beim Nordic Walken:
weil "die Autos" nicht damit rechnen, etwas zu begegnen, das andersartig sein könnte ...

ja neee , is klaa ... wir nutzen die wege nur um zu unseren Spots zu kommen ... da wo wir fahren is kein Nordic Walker freiwillig unterwegs ...
 
Jaja, die Nordic Walker. Bisher habe ich keine schlechten Erfahrungen mit ihnen gemacht. Allerdings habe ich großen Respekt vor ihren Stöcken. Vorbeifahren immer nur mit klingeln, nicht, dass ich so nen Stab sonst zwischen meinen Speichen habe. :lol:

Sei es aus Absicht oder aus Versehen, weil manche NWalker echt zwei Meter seitlich Platz brauchen, wenn sie wild mit ihren Stöcken umherstaksen. Wenn man dann aber klingelt, auch schon von weitem, erschrecken sie sich wie wild, springen in die Büsche und erstechen sich gegenseitig fast dabei. :lol:

Dabei reicht uns bikern doch ein kleiner halber Meter.
 
In der Nahrungskette sieht sich der Mountainbiker vor dem Nordic Walker. :D
Ebenso der Autofahrer gegenüber den Radfahrern. Der schnellere fühlt sich dem langsameren überlegen. Das liegt in der Natur der Sache.

Im Ernst: Leben und leben lassen.

Gruß
Stefan
 
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