Protektoren - neue Generation

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15. Juni 2004
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Ein Bekannter entwickelt Protektoren für den Moto Cross Bereich und will
seine Technik, irgendein zähelastischer Kunststoff nun auch in der
Bikeszene verkaufen.
Da laut seiner Aussage, entsprechende Tests ihm eine überlegene Technik
attestieren, auch gegenüber den bisherigen Marktführern, will er natürlich
im DH-Bereich ansetzen und später auch die Tourenfahrerfraktion beglücken.
Dieser Bereich ist aber deutlich komplexer.
Lange Federwege, gute Bremsen und fortgeschrittene
Fahrtechnik bringen auch für Tourenfahrer höhere Geschwindigkeiten in
verblocktem Gelände mit sich.
Meine Frage an euch: wer würde sich als Tourenfahrer (und wer ist das nicht?) Protektoren anschnallen und welche Eigenschaften sollten diese
unbedingt haben, technisch, optisch, ...

gruß
ultraschwer
 
also als Tourenfahrer würde ich mir folgende Eigenschaften wünschen:

- eher leicht und luftig, keine Behinderung beim Pedalieren
- schnell anzulegen (also nicht son Gehampel mit Strumpf), aber dennoch guter Sitz und verrutschsicher
- ingesamt dezenter als ne DH-Version
- dezente Optik, dh weniger MX-Style, sondern eher unscheinbar

Beispiel für sowas wäre ggf. die Dainese FR Schoner, die ich mir nun für FR-Touren geholt habe.

für DH wären mir folgende Eigenschaften wichtig:

- vor allem gute Schutzfunktion und guter Sitz
- kann von daher auch aufwendiger beim Anziehen sein
- Lüftung sollte ok sein
- Optik: form follows function


Osti
 
Meine Frage an euch: wer würde sich als Tourenfahrer (und wer ist das nicht?) Protektoren anschnallen und welche Eigenschaften sollten diese
unbedingt haben, technisch, optisch, ...
Mit "und wer ist das nicht...?" zielst du wohl auf eine weite Fassung des Begriffs "Tourenbiker" ab. Also einfach auf und ab durchs Gelände ohne Zeitnahme, SChwierigeit maximal S3 (einschließlich). Dafür trage ich keine Protektoren, da sie mich immer behindern. Gerade auf Mehrtages"touren".
Oder was meinst du mit "Touren"?
 
Für etwas härtere Touren (wo hört Tourenfahren auf und wo beginnt Freeride :confused: ) würde ich mir schon Protektoren anlegen (müssten allerdings preislich sehr erschwinglich sein!)!

Diese müssen allerdings wie schon gesagt sehr atmungsaktiv und schnell und einfach angelegt werden können. :daumen:

Greets
Bernd
 
Mit Tourenfahrer kann nur jemand gemeint sein, der sich auch in technisch Anspruchsvollem Gelände bewegt, denn die wenigsten werden auf nem harmlosen Singletrail Protektoren anlegen aus Angst sich die Knie aufzuschrammen.

Der Unterschied zum DH von den Anforderungen ist dann halt, dass ein solcher Tourenfahrer nicht mit 50 aus nem Anlieger in die Bäume fliegt, sondern eher mit 10km/h eine Steintreppe runterfällt oder sowas. Stürze bei langsamem bis mittlerem Tempo, wenn ich mal von mir ausgehe.

Also muss das Zeug dünner sein, es braucht weniger Gelenkstabilisierung und mehr Beweglichkeit, ausserdem sollte es leicht sein, gut belüftet, schnell anzulegen, modular tragbar (z.b. keine fest zusammenhängende Jacke, sondern einzeln zusammensetzbare Arm/Rücken/Brustpanzerung)
 
Hallo,
ich würde mich auch als Tourenfahrer bezeichnen, und habe auch schon des öfteren über Protektoren nachgedacht, aber bisher noch keine gekauft.
Für mich müßten Protektoren so gestaltet sein, dass sie mich nicht behindern. Weder beim pedalieren noch durch sich anstauende Hitze. Ich würde die Dinger zu Beginn der Tour anlegen, und am Ende ausziehen. Daher wäre es für mich egal, wie aufwendig sie anzuziehen sind.
Der benötigte Schutz bei Tourenbikern sollte auch eher auf Schürfwunden als auf Knochenbrüche abzielen. Auf einen Rückenpanzer kann man meistens auch verzichten, da fast alle Tourenbiker eine Rucksacktragen.
Grüße Tim
 
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