Räder/Gurken für Flüchtlinge, zahle Porto

husefak

KLEINe TrekSau
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12. Februar 2009
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schon wieder nicht aktuell
Moin!
Ich suche recht dringend Fahrräder für Flüchtlinge, die ich in der pommerschen Provinz ehrenamtlich betreue. Die Wege hier sind lang, einige lerneifrige, motivierte Migranten können nicht an den Sprachkursen teilnehmen, da Fahrkarten zu teuer sind.
Hier möchte ich unterstützen, die finanziellen Grenzen sind aber eng, sodass ich kaum mehr als das Porto zahlen kann.
Und es wäre großartig, wenn der Eine oder Andere sich anschließt.
Die gesuchten Räder dürfen natürlich auch reparaturbedürftig sein, ich bastel gerne und kann dadurch zusätzlich etwas beibringen. Brauchbare Ersatzteile werden insofern auch gern genommen.
Danke im Voraus!
Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein falsch verstanden.. das war jetzt nicht auf dich bezogen ... sondern auf die neuen Besitzer der Räder .. deren neue Räder sind allzu oft in den verdächtigen Verkaufsportalen wieder zu finden...zumindest in unserem Gebiet.
Ich suche für eine Handvoll Leute, die ich gut kenne und die sie wirklich brauchen. In Pommern ist schlecht mit ÖPNV. ;) Zu anderen Personen oder Regionen mag ich mir kein Urteil erlauben.
Schönen Abend
Christian
 
Hallo Christian,

ich habe letztes Jahr das Sharity Bike Project gegründet und sammele Räder, die aufbereitet an Bedürftige / Flüchtlinge weitergebe. Wenn Du Interesse hast kannst Du Dich gerne bei mir melden und wir können schauen, was wir da zusammen machen können. Das Ganze passiert hier im Ruhrgebiet (Duisburg). Wenn das trotzdem für Dich interessant ist, dann freue ich mich von Dir zu hören.

Sportliche Grüße,
Bernhard

P.S.: Wer Räder oder Ersatzteile spenden möchte darf sich selbstverständlich auch sehr gerne bei mir melden.
 
... lerneifrige, motivierte Migranten können nicht an den Sprachkursen teilnehmen, da Fahrkarten zu teuer sind.
...
Mal beim Sozialamt nachfragen. Wer bedürftig ist, bekommt in Deutschland auch Geld.
Oder hier mal nachhaken: http://www.bamf.de/DE/DasBAMF/Aufgaben/Integrationsprogramm/integrationsprogramm-node.html

Also bei uns bekommen die neue Räder für max. 800€ .. noch fragen o_O
Aha, darum also...hatte letztens irgendwo ein Container-Flüchtlingsdorf gesehen und mich schon über den überquellenden Radlfuhrpark gewundert.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mal beim Sozialamt nachfragen. Wer bedürftig ist, bekommt in Deutschland auch Geld.
Oder hier mal nachhaken: http://www.bamf.de/DE/DasBAMF/Aufgaben/Integrationsprogramm/integrationsprogramm-node.html


Aha, darum also...hatte letztens irgendwo ein Container-Flüchtlingsdorf gesehen und mich schon über den überquellenden Radlfuhrpark gewundert.

Leider bekommen nur Migranten mit passendem Status Bildungsprogramme und dazu ggf benötigte Transportkosten finanziert. Andere (Duldung, laufendes Verfahren) bekommen nichts. Und ebendiese betreuen wir inoffiziell/ehrenamtlich mit um Merkels großkotzigem "Wir schaffen das!" etwas näher zu kommen.
Dass man Personen, die man für Gotteslohn betreut, nicht auch noch zusätzlich finanziell unterstützen kann (Monatskarte ~90,-) ist schade, und eben der Grund, weshalb ich nach Unterstützung suche.
@Twenty-1 : Danke, tolle Sache machst Du! :daumen: Ob es sinnig ist, Dinge aus Eurem Projekt zu versenden, weiss ich nicht. Will ja nichts wegschnappen, mit dem Ihr Euch finanzieren müsst oder helfen könnt sondern eher zusätzliches generieren. Aber wenn etwas "übrig" ist, gerne!
 
Leider bekommen nur Migranten mit passendem Status ...!

Ganz ehrlich: wozu dann Deutschkurse und Fahrräder herschenken? Erst mal abwarten, wer von denen kein Wirtschaftsflüchtling ist.

Die, die da bleiben dürfen, bekommen dann ja auch entsprechende Unterstützung, oder? ;)

Wenn Du überschüssiges Engagement hast: melde Dich beim THW. In den Überschwemmungsgebieten ist jede Hilfe nötig.

Krank, dass man in Deutschland immer lieber anderen hilft, als sich im Land zu engagieren...
 
Erst nehmen sie uns die blonden Frauen und jetzt auch noch die Fahrräder, die wir nicht mehr wollen...
Ne, ich glaub' nur hier die Geschichte vom barmherzigen Samariter nicht. Ich weiß, wer in D alles Geld für nix bekommt.
Wenn sich in D illegale aufhalten, dann frage ich mich ernsthaft, warum man da einen Deutschkurs besuchen muss.
Vielleicht kann ja @husefak das kurz erläutern? Auch, wer diese Kurse bezahlt. Danke.
 
>:( Könnt ihr hier bitte diese unsägliche Dikussion beenden, ob bzw. wer Anspruch auf Unterstützung hat und wer nicht? Es geht hier nicht darum zu urteilen, ob es richtig oder falsch ist, ob es sinnvoll ist oder nicht! Es geht hier "lediglich" darum, dass jemand helfen möchte und dafür Hilfe und Unterstützung sucht. Nicht mehr und nicht weniger. >:(

Ich habe durch mein Projekt auch recht viel Kontakt zu Leuten, die Flüchtlingen helfen oder auch zu Flüchtlingen selbst. Es ist richtig und sollte auch nicht verschwiegen werden, dass es dort Arschlöcher und Schmarotzer gibt. Aber die gibt es überall. Das ist keine besondere Eigenschaft einer einzelnen Gruppe, sondern nationalitätsübergreifend. Und wer keine Lust hat zu helfen, der muss es auch nicht tun. Es wird niemand dazu gezwungen. Aber dann haltet doch verdammt nochmal die Fresse, wenn es andere tun. Und ja... es wird auch an der Heimatfront geholfen! Nicht nur von Deutschen, sondern auch und ganz besonders von Flüchtlingen. Schaut einfach mal die sozialen Medien durch wieviele von diesen "Bereicherern" tatkräftig mit anpacken. Sie sind dankbar für das, was wir ihnen geben und möchten das auf diesem Wege auch zurückgeben. Und das finde ich sehr sehr schön und toll. Und wo sind denn die ganzen Strammdeutschen, die das Maul aufreißen? Wer von denen packt denn wirklich mit an? Eben... lieber mit dem Arsch auf dem Sofa bleiben und hetzen.

So... das musste jetzt mal raus. Mich kotzt sowas an! Und jetzt gehen wir alle raus, helfen bei solchen Projekten und unterstützen Ehrenamtlich oder lassen es bleiben und gehen auf jeden Fall biken. Und in Anlehnung an einen sehr unrühmlich Satz: "Biken macht (den Kopf) frei!"
 
Sorry für das OT aber ich finde es echt traurig, dass hier versucht wird das Engagement von @husefak mit semi-polemischem Murks schlecht zu reden...

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Wenn sich in D illegale aufhalten, dann frage ich mich ernsthaft, warum man da einen Deutschkurs besuchen muss.
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In dem entsprechenden Posting ging es um laufende Verfahren und Duldung. Nicht um "illegale" Flüchtlinge. Das klingt aber nicht so reißerisch, ne?

Robert-Ammersee schrieb:
...

Krank, dass man in Deutschland immer lieber anderen hilft, als sich im Land zu engagieren...

Die Flüchtlingsthematik betrifft unser Land etwa nicht oder wie? Krank ist es eher, dass man sich Deiner Meinung nach wohl rechtfertigen muss, wenn man anderen Leuten ehrenamtlich hilft und diese keine Deutschen sind.
 
Nein, mir ist die ganze Aktion nicht schlüssig.

Wäre ja mal spannend, zu erfahren, wer die Deutschkurse bezahlt. Dann würde sich mir ja schon viel erklären und ich könnte entsprechende Hilfestellung geben.

Aber hier schweigt sich der TE aus.
 
Ich finde schon mal lustig, dass nach den allen FickieFickie und Schwimmbäder Gates die "Hilfesuchende" "ehren"amtlich noch unterstützt werden.
 
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