Rock Shox Reba: Poploc hängt

Doch: Beliebige Einstellbarkeit der Federvorspannung und kein Metallabrieb im Dämpfungsöl (der beim Milo aber auch nicht auftritt, da hier nix reibt - die feder ist steifer).

Schmutzanfälliger kann ich auch nicht beobachten, das funzt seit einem Jahr wunderbar smooth, ohne Hakeln oä

Sieht tatsächlich wesentlich besser aus. War auch baff, was da für'n Billigplastikschrott aus der teuren Forke quillt. "Motion Control", ja, ja, die Amis mal wieder, aber beim Produktmanager von Ferrero käme man mit dem Kram nicht durch, wenn es die neue Ü-Eier-Kollektion zu konfektionieren gälte.

Danke an alle Beitragenden für die Tipps. Habe damit eine 2011rt wieder ans Laufen gebracht.
 
welchen vorteil hat die teure metallvariante deiner meinung nach?

Hmm, mal nachdenken...ah ja, jetzt...dann wär die Nummer gestern womöglich gar nicht nötig gewesen? Und ich hätte mir auch nicht den dreckigen Schraubenzieher in die Hand gerammt, bei dem verzweifelten Versuch, den Sprengring ohne Seegeringzange zu lösen?

Mal ehrlich, hast Du mal ne alte Zoke auf gehabt und das Vergnügen eine ETA-Einheit begutachten zu dürfen? Vermutlich nicht. Ist nämlich erstens so gut wie nie nötig und zweitens würde sich die Frage dann nicht stellen. :p
 
what? :confused:

was hat eine ETA einheit mit der MoCo bzw. BB MoCo zu tun? und wer einen seegering ohne zange löst...

wie viele alte RS gabeln mit der MoCo hattest du schon offen? funktional macht es 0,0 unterschied, ob die die titanrohrfeder hat oder die aus plastik. der rest, bodenplatte und innenleben, sind nahezu identisch. also, was ist an der BB MoCo so viel besser weil die rohrfeder aus metall ist?
 
Nu bleibt ma bei der Sache: das Problem ist ja die "Lagerung" des Lockouthebels, und hier reibt Plastik auf Plastik einfach zu stark.

nein, das problem ist nicht die lagerung des hebels, dass das ding hakelt. wie bereits vor jahren gepostet, hab ich mal einige teile zwischen der alten und neuen MC einheit hin und her getauscht. ursache ist großteils die shim, die neue reibt deutlich stärker weil auf ein rau beschichtetes teil gewechselt wurde
 
Guten Abend!

Als Neuling stelle ich mich zuerst vor: fahre seit gut 20 Jahren MTB, seit 5 Jahren ein Canyon Nerve XC 4.0. Mache damit die Berge südlich von Wien unsicher, unregelmäßig auch Richtung Steiermark, Salzburg, ...

Nun arbeite ich zum zweiten Mal an meiner Rock Shox Reba Mod. 2008. Vor drei Jahren hatte ich das bekannte Problem mit dem aufgestiegenen Öl. Hatte mir damals den Tauschkit besorgt und die Sache selbst repariert. Eine ordentliche Schweinerei mit dem vielen Öl, ging aber dank der guten Beschreibungen und Videos gut.

Nun hängt schon einige Zeit der PopLock. Dank eurer Beschreibungen habe ich es schon deutlich leicht-gängiger. Bei meiner ist weniger die Feder das Problem, als die Reibung am Kopf.

Nun meine Frage: das Öl, das ich aus den rechten Tauchrohr abgelassen habe, um es auch gleich zu tauschen ist total weiß. Milchig, undurchsichtig. Und zwar auch nach mehreren Stunden stehen lassen (dachte, dass es Luft ist, die durch das Einfedern das Öl quasi aufgeschäumt hat).

Wäre zwar an sich egal, weil ich es ja eh tausche. Die Frage ist nur, ob da noch woanders ein Fehler schlummert? Wie kann das Öl so milchig werden?
 
Ich Klink mich auch mal hier rein.
Meine Reba Gabel federt gefühlte 5mm ein und macht dannach zu , als wäre es der pop loc. Sprich da geht garnichtsmehr. egal wie sehr ichmich drauflege die gabel ist zu.

Wäre über ne schnelle Antwort sehr verbunden.
Würde das desweiteren auch gerne selber machen da auf der Gabel keine Garantie mehr ist.

Reba von 2008 Sl mit Mc einheit.
 
Ich hab gestern den Poplock bei meiner Freundin demontiert, weil sie den eh nicht benutzt und plötzlich ist die Dämpfung voll zugedreht und die Gabel federt nicht mehr. Die interne Feder der MoCo ist ausreichend stark und dreht das blaue Rad voll auf Anschlag zurück, also auf ganz offen. Was ist da plötzlich los?
 
Ich hab gestern den Poplock bei meiner Freundin demontiert,
hat es ihr sehr weh getan?

weil sie den eh nicht benutzt und plötzlich ist die Dämpfung voll zugedreht und die Gabel federt nicht mehr. Die interne Feder der MoCo ist ausreichend stark und dreht das blaue Rad voll auf Anschlag zurück, also auf ganz offen. Was ist da plötzlich los?
wie stand denn der hebel, wenn sich die gabel durchfedern lies? es kann sein, dass die shim 180° versetzt sitzt. dann ist offen zu und zu offen. und ohne poploc hebel natürlich dicht
 
hat es ihr sehr weh getan?

Nö sie ist da nicht so zimperlich... :lol:

Der Poplock hat die Feder in der MoCo gespannt und dabei gelockt.
Das Entfernen des Poplock Hebels sollte also keinen Unterschied machen...

Ich hatte eh den Eindruck, dass sich die Blockierung erst später nach dem Abbau des Hebels eingestellt hat, denn direkt danach hat noch alles funktioniert...
 
Ich hab keine Ahnung was mit dem blöden Ding los ist...

Scheint ne TK zu sein... Fehlt da vielleicht irgendetwas??? ich hab keine genaue Explosionszeichnung von dem Ding gefunden...

Ich bekomme die Dämpfung nicht mal zurück ins Standrohr geschoben, egal wie ich dran drehe...
 

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Nachdem ich die Wurzel des Übels nicht finden konnte hab mich für eine Übergangslösung entschieden. Ich hab die kleine Feder entfernt die normalerweise den blauen "Drehteller" gegen die Einströmkanäle an der Unterkante drückt. Damit federt die Gabel wieder, aber der Lockout ist dafür ohne Funktion, was aber nicht weiter stört. Eine Dämpfung ist erkennbar, aber richtig gut gefällt mir das nicht... Vermutlich hat die TK aber vorher auch schon nicht besser funktioniert... Keine Ahnung, meine Freundin ist da nicht so empfindlich... ;)

Falls noch jemand eine Idee hat was hier defekt ist und was ich tun kann, bitte melden!!!
 
Hallo Zusammen,

ich habe heute mein Poplock bei meiner Rheba (bj 2012) repariert. Ich konnte den Poplock zwar schließen aber beim Öffnen zog die Federspannung die Mechanik nicht zurück. Wegen zu hoher Reibung des Zapfens im oberen Verschlussteil. Ich habe einfach das Bauteil wie im Forum beschrieben mit dem Uhrzeigersinn geöffnet. dann habe ich die Feder herausgenommen und alles mal ohne Feder ausprobiert. dabei ist mit die Schwergängigkeit von Zapfen und Bohrung aufgefallen. Den Kragen vom Zapfen habe ich mit der Feile ein wenig bearbeitet, bis sich alles leicht bewegen lies. Alles Zusammengebaut und funzt unter Last ebenso gut wie im Stand. Warum sich mit der Zeit (3000Km) die Passung verändert hat, keine Ahnung.

Zum Glück arbeitet ja alles noch mechanisch!! Wehe dem da käme auch noch elektronische Fehlerquellen dazu.

Keep Biking
 
Hallo miteinander,

hatte am Wochende das Vergnügen, die MC-Einheit ausbauen zu dürfen. Dusseliger- aber auch glücklicherweise habe ich beim Wiedereinbauen die kleine Madenschraube im Floodgate-Drehknopf rundgedreht. (Beim Ausbau hat der Inbus schon kam gefasst...)

Weiß jemand, welche Dimensionen die Schraube hat?
Wenn die MC noch einmal ausfällt, werde ich ja nicht vermeiden können, die Schraube herauszudremeln. Klar, es gibt Ersatzteile, aber ich würde gerne eine Schraube mit größerem Kopf einsetzen...

Frohe Adventgrüße,
Jörg
 

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hallo jörg,

größerer kopf dürfte schwer werden bei einer madenschraube. so viel fleisch ist da nicht dran, als dass man da was anderes nehmen könnte. die schraube hat 2.0 oder 2.5mm. ich würde mal, statt dem ... sechskant, einen T9 torx versuchen. damit hab ich gestern den pushloc hebel, der auch so eine minischraube hat, ganz gut auseinander bekommen, nachdem der mini 6kant sofort rund genudelt war
 
Den Kopf der etwaigen neuen Schraube würde ich vorstehen lassen. Da ist zwar auch nicht viel Platz, aber nu ja... :rolleyes:

Der Tipp mit dem Torx ist gut, danke. Bevor ich zu groben Maßnahmen greife... :daumen:
 
du wirst wenig mit größerem kopf finden, das da rein passt, und gleichzeitig eine vernünftige schlüsselaufnahme hat. nimm einen torx und gut ist. das ist die sicherste lösung. evtl findest du auch eine torx madenschraube. dann ist es eh kein thema mehr
 
Hi Leute,

nachdem sowohl an meiner Revelation als auch an der Reba meiner Freundin sich der Poploc nicht mehr zurückstellt, habe ich heute das MC bei mir mal ausgebaut.

Die Mechanik lässt sich butterweich bewegen und schnalzt auch von selber wieder zurück...solange die Krone mit dem Linksgewinde nicht montiert ist! Sobald man die aber draufschraubt, ist Schluß mit leichtgängig, die Rückstellung funzt nicht mehr. Ein stärkeres Vorspannen der Feder brachte auch nichts.

Ich vermute, daß die Kunststoffteile durch das Öl mit der Zeit minimal "aufquellen" und dadurch die für eine freie Beweglichkeit erforderlichen Toleranzen aufgebraucht werden. Die Krone übt nun also einen Druck auf die drehenden Teile aus, die dadurch erhöhte Reibung ist zu stark für die Feder. Schmieren brachte hier übrigens auch nichts.

Ich habe nun die Feder demontiert, ebenso den Bowdenzug und den Schalter am Lenker. In das Gewinde der Madenschraube, die den Bowdenzug geklemmt hat, habe ich eine kurze Inbusschraube mit Loctite eingedreht. Nun lässt sich die blaue Scheibe wunderbar mit der Hand bedienen und die Reibung hat jetzt den Vorteil, daß sie sich nicht durch Erschütterungen selbstständig verstellt :-)

Schöne Grüße
Dieter
 
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